Wirtschaft

Erster Jahresverlust seit 1995 Corona drückt Easyjet tief in die roten Zahlen

135039956.jpg

Auch von Oktober bis Dezember werde die Kapazität nur etwa 25 Prozent des Vorkrisenniveaus erreichen, teilte Easyjet mit.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Fluggesellschaft Easyjet ist von der Corona-Krise schwer getroffen. Zum ersten Mal in der Firmengeschichte muss die Airline nun sogar einen Jahresverlust verbuchen. Und auch die Prognose für die kommenden Monate sieht nicht besser aus.

Die von der Corona-Krise schwer getroffene britische Fluggesellschaft Easyjet muss erstmals in der Unternehmensgeschichte einen Jahresverlust verbuchen. Er werde vor Steuern bei 815 bis 845 Millionen Pfund (930 Millionen Euro) liegen, teilte Easyjet mit. Die Airline war 1995 gegründet worden.

Die Zahl der Passagiere sank im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr um 50 Prozent auf 48 Millionen, wie Easyjet weiter mitteilte. Wie andere Fluggesellschaften auch musste die Airline ihren Betrieb im Frühjahr wegen der Corona-bedingten Beschränkungen ganz einstellen. Sie legte ihre Flotte am 30. März still.

Seit dem 15. Juni fliegt Easyjet wieder, allerdings mit stark reduziertem Flugplan. Auch in den Monaten Oktober bis Dezember werde die Kapazität nur etwa 25 Prozent des Vorkrisenniveaus erreichen, teilte Easyjet am Donnerstag mit. Das Unternehmen hat bereits 4500 Stellen gestrichen, fast ein Drittel des Personals.

Quelle: ntv.de, can/AFP