Wirtschaft

Licht und Schatten Disneys Streamingdienst kostet Gewinn

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Die Werbung für Disney+ kostet zwar, zahlt sich aber bereits mit einem Abo-Boom für den Konzern aus.

(Foto: REUTERS)

Der Disney-Gewinn bricht im Schlussquartal 2019 um mehr als ein Viertel ein. Dennoch schlägt der Unterhaltungskonzern die Erwartungen, auch der Aktienkurs steigt. Der Grund: Der neue Streamingdienst zählt mehr Abonnenten als prognostiziert.

Hohe Kosten für den Ausbau des Streaming-Geschäfts haben dem US-Unterhaltungsriesen Walt Disney einen Gewinneinbruch eingebrockt. In den drei Monaten bis Ende Dezember fiel das Nettoergebnis aus dem fortgeführten Geschäft verglichen mit dem Vorjahreswert um 23 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar, wie der Konzern nach US-Börsenschluss mitteilte.

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Dennoch legte die Aktie nachbörslich zunächst deutlich zu. Denn die Investitionen zahlen sich aus: Der erst am 12. November gestartete Streaming-Service Disney+ hatte zum Jahresende bereits 26,5 Millionen Abonnenten gewonnen - deutlich mehr als erwartet. Marktexperten hatten rund 20 Millionen prognostiziert.  Auf der Plattform laufen unter anderem Marvel-, Pixar- und Star-Wars-Filme. In Deutschland und anderen europäischen Ländern startet der Dienst am 24. März.

Auch beim Umsatz wurden die Wall-Street-Prognosen übertroffen, hier gab es einen Anstieg um rund ein Drittel auf 20,9 Milliarden Dollar.

Quelle: ntv.de, bad/dpa/rts