Wirtschaft

Halb so viele Fluggäste wie 2019 Fraport zählt wieder deutlich mehr Passagiere

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Am Frankfurter Flughafen ist es noch nicht so voll wie vor Corona, schneller geht es trotzdem nicht. Fraport hatte krisenbedingt 4000 der ursprünglich 22.000 Stellen in Deutschland abgebaut.

(Foto: picture alliance / Daniel Kubirski)

Die Fluggastzahlen in Frankfurt steigen zum Ferienstart. Obwohl sie aber noch weit von denen in Vor-Corona-Zeiten entfernt sind, appelliert der Flughafenbetreiber Fraport an die Fluggäste, Zeit für Kontrollen und Abfertigung mitzubringen. Nach kräftigem Stellenabbau fehlt Bodenpersonal.

Mit dem Ferienbeginn in Hessen steigen am Wochenende die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen. Wie ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport mitteilte, ist mit einem Anstieg auf 115.000 bis 120.000 Fluggästen sowohl am Samstag als auch am Sonntag zu rechnen.

Das Unternehmen spricht von etwa 1000 Flugbewegungen täglich. "Wir gehen davon aus, dass die Zahlen an den kommenden Wochenenden auf diesem Niveau bleiben, da auch in weiteren Bundesländern die Sommerferien beginnen", fügte der Sprecher hinzu.

An den zurückliegenden Wochenenden habe die Zahl der Fluggäste täglich hingegen noch bei etwa 100.000 Passagieren gelegen, sagte er weiter. Der Betrieb in Frankfurt erreicht zurzeit etwa 50 Prozent des Ferienverkehrs im Vor-Corona-Jahr 2019. Damals seien täglich 230.000 bis 240.000 Passagiere an Wochenenden geflogen.

Fraport will gekündigtes Personal zurückholen

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Mit Blick auf den zu erwartenden großen Andrang könne es am Wochenende zu Wartezeiten kommen, heißt es von Fraport. Fluggäste sollen daher Zeit mitbringen, weil Kontrollen und Abfertigung aufwendig sind. "Das kann abfliegende Passagiere beim Check-in, der Sicherheitskontrolle oder anderen Prozessstellen im Terminal betreffen. Bei ankommenden Flügen kann sich die Gepäckausgabe verzögern".

Wie der Sprecher weiterhin sagte, kommt es immer wieder vor, dass Fluggäste ihre Reiseunterlagen nicht vollständig dabei hätten. Abfliegende Passagiere würden daher darum gebeten, sich frühzeitig über den aktuellen Status ihres Fluges zu informieren und sich mindestens zwei Stunden vor Abflug im Terminalbereich einzufinden.

Angesichts des sich belebenden Geschäfts sucht der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport inzwischen wieder Bodenpersonal. Dafür spricht er auch ehemalige Beschäftigte an. Fraport hatte krisenbedingt 4000 der ursprünglich 22.000 Stellen in Deutschland abgebaut. Alles in allem gehe Fraport von einer niedrigen dreistelligen Zahl von Neueinstellungen aus, hieß es kürzlich.

Quelle: ntv.de, ddi/dpa

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