Wirtschaft

Tote Hose auf der Schiene Kaum jemand fährt zu Ostern Bahn

Normalerweise sind die Züge über die Osterfeiertage voll. Unter Corona kann davon keine Rede sein, gerade mal ein Fünftel der üblichen Bahnreisen findet statt - und auch der ADAC hat wenig zu tun.

Die Corona-Krise sorgt für ruhige Ostern auf Straßen und Schienen: Die Deutsche Bahn hat laut einem Bericht der "Bild am Sonntag" für die Ostertage nur knapp 300.000 Buchungen im Fernverkehr registriert. Im Vorjahr waren es demnach 1,5 Millionen Buchungen. Im Güterverkehr fahren täglich 2000 Züge, hinzu kommen Sonderzüge vor allem mit Lebensmitteln und medizinischen Gütern.

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Leere Sitze auch in diesem ICE in Kassel-Wilhelmshöhe.

(Foto: dpa)

Weniger Arbeit haben dem Bericht zufolge auch die Pannenhelfer vom ADAC. Sie wurden am Gründonnerstag 8753 Mal gebraucht, am Karfreitag 3951 Mal. Das ist ein Rückgang von jeweils 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

ADAC-Technikpräsident Karsten Schulze sagte, es gebe unabhängig von einer ADAC-Mitgliedschaft eine kostenlose Pannenhilfe "für alle Menschen, die für unsere Gesundheit und Versorgung mobil bleiben müssen".

Quelle: ntv.de, jve/AFP