Wirtschaft

Nach geplatzter Fusion Londoner Börse kauft Papiere zurück

72585a5665c50bb299679a85fea25e26.jpg

Die Börsenfusion platzte bereits zum fünften Mal.

(Foto: dpa)

Nach dem Scheitern der Fusion mit der Deutschen Börse will die Londoner Börse (LSE) enttäuschte Anteilseigner mit einem Aktienrückkauf besänftigen. Papiere im Wert von bis zu 200 Millionen Pfund (rund 230 Millionen Euro) sollen zurückgekauft werden, wie das LSE-Management ankündigte. Bereits an diesem Donnerstag sollen Papiere im Wert von bis zu 100 Millionen Pfund erworben werden. Die Banken Barclays und RBC sind damit beauftragt.

Die EU-Wettbewerbshüter hatten den Zusammenschluss mit der Deutschen Börse am Mittwoch verboten. Das Vorhaben hätte den Wettbewerb bei der Abwicklung von Anleihegeschäften erheblich eingeschränkt, sagte EU-Kommissarin Margrethe Vestager. "Es wäre ein De-facto-Monopol beim Clearing festverzinslicher Finanzinstrumente entstanden." Die deutsch-britische Börsenhochzeit scheitert damit bereits zum fünften Mal.

Quelle: n-tv.de, nsc/rts

Mehr zum Thema