Wirtschaft

Vorstand dennoch optimistisch Porsche will massiv sparen

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In den nächsten fünf Jahren will Porsche rund zehn Milliarden Euro einsparen.

(Foto: picture alliance / PIXSELL)

Corona-Krise und technologischer Wandel fordern auch den Sportwagenbauer Porsche. Das Unternehmen zwingt sich ein ambitioniertes Sparprogramm auf. Vorstandschef Blume ist dennoch optimistisch und kündigt einen "automobilen Leuchtturm" an.

Der Sportwagenbauer Porsche erweitert sein Sparprogramm und will so weitere Kostensenkungen und Erträge in Milliardenhöhe erzielen. "In den nächsten fünf Jahren planen wir nun insgesamt rund zehn Milliarden Euro, die das Ergebnis absichern. Ursprünglich waren es sechs Milliarden Euro gewesen. Nach 2025 sollen es drei Milliarden Euro pro Jahr sein", sagte Vorstandschef Oliver Blume der "Automobilwoche". Zunächst waren für die zweite Hälfte des Jahrzehnts zwei Milliarden Euro zusätzlich pro Jahr vorgesehen.

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"Wir stärken uns damit aus eigener Kraft für eine erfolgreiche Transformation", fügte Blume hinzu. Dies sei notwendig, um die strategische Rendite zu halten: "15 Prozent sind in der Transformationsphase so viel wert wie 20 Prozent in früheren Zeiten". Es müsse in Elektrifizierung und Digitalisierung investiert werden. Hinzu kämen höhere Materialkosten für Batterien, das Parallelangebot an Antrieben oder die Qualifizierung der Mitarbeiter.

Für das laufende Jahr zeigte sich Blume optimistisch: "Bei Porsche sind wir gut ins Jahr gestartet und liegen über dem Vorjahresmonat. Der Auftragseingang der vergangenen Monate war prima, finanziell haben wir eine stabile Basis". Dennoch seien die Herausforderungen groß. "Wegen Corona sind aktuell wieder viele Handelsbetriebe national und international geschlossen." Die Lage bei den Lieferanten beobachte man täglich.

Blume deutete an, dass es zusammen mit dem kroatischen Elektropionier und Partner Rimac in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts einen Supersportwagen aus Zuffenhausen geben könnte. Dies werde ein "automobiler Leuchtturm" sein. Im Moment sei aber noch nichts entschieden. Relativ konkret ist dagegen der Deal zwischen Bugatti und Rimac, bei dem Porsche mehr als nur Vermittler ist und seine Anteile an Rimac weiter erhöhen könnte. Hier soll laut Blume eine Entscheidung im VW-Konzern noch im ersten Halbjahr fallen.

Quelle: ntv.de, fzö/DJ