Wirtschaft

Reisekonzern im Aufwind Thomas-Cook-Pleite beflügelt Tui

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Tui-Chef Joussen rechnet mit einem Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich im aktuellen Geschäftsjahr.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Klarheit im Brexit stimmt Tui-Chef Joussen optimistisch für das kommende Jahr. Zudem profitiert der Reisekonzern von der Pleite seines Rivalen Thomas Cook. Selbst die Klimadebatte kann die Stimmung nicht trüben. "Menschen werden auch in Zukunft reisen", ist sich Joussen sicher.

Europas größter Reisekonzern Tui profitiert nach den Worten von Konzernchef Fritz Joussen von der Pleite des Konkurrenten Thomas Cook und der Klarheit beim Thema Brexit. "Die Parlamentswahlen in Großbritannien haben hinsichtlich des Brexits Klarheit gebracht. Das zeigt sich bereits im Konsumverhalten der Engländer", sagte er der "Rheinischen Post". "Die Aufwertung des britischen Pfunds bringt uns neues Geschäft in unserem wichtigsten Markt."

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Er erwarte, dass sich in Großbritannien rund ein Drittel der Kunden des seit September insolventen Rivalen Thomas Cook für Tui entscheide. Für das Reisegeschäft 2020 ist Joussen optimistisch: "Für den aktuellen Winter liegen die Buchungen konzernweit mit vier Prozent im Plus, in Deutschland liegen die Buchungen ebenfalls auf diesem Niveau."

Joussen rechnet nicht damit, dass die Klimadebatte die Zahl der Flüge reduziere. "Die Menschen werden auch in Zukunft reisen. Sie wollen die Welt sehen, daran ändert die Klimadebatte wenig", erläuterte der Tui-Chef. Er rechne mit einem Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich im aktuellen Geschäftsjahr.

Quelle: ntv.de, hny/rts