Wirtschaft

Pfusch in der Fabrik Toyota ruft eine Million Pkw in die Werkstatt

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Unter anderem der C-HR ist vom Rückruf betroffen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Irgendwo in diversen Toyotas kann sich nach Unternehmensangaben ein Kabel abwetzen und blank liegen. Ein Kurzschluss könne dann schnell ein Feuer auslösen. Und so muss bei Prius-Wagen und einem SUV-Modell nachgebessert werden.

Der Autobauer Toyota muss weltweit mehr als eine Million Prius- und C-HR-SUVs in die Werkstätten zurückrufen. Das Problem: Es müssen Teile der Elektrik repariert werden, da die Fahrzeuge ansonsten Feuer zu fangen drohen.

Der Rückruf umfasst bestimmte Prius-Modelle der Jahre 2016 bis 2018, den Prius-Prime-Plug-in und Hybrid-Gas-Elektro-Autos der C-HR-Reihe. In den USA dreht es sich um rund 192.000 Prius- und Prius-Prime-Fahrzeuge. Toyota vertreibt in den USA keine Hybridversion seines C-HR. Das Gros der betroffenen Autos wurde in Japan verkauft.

Laut Toyota geht das Problem auf Pannen in der Fertigung in japanischen Fabriken zurück. So könnten sich Drähte abnutzen, die zur Stromkontroll-Einheit der Hybridmodelle führen. Dadurch könnte der Draht plötzlich ganz blank sein, wodurch Kurzschlüsse zwischen den beschädigten Drähten drohten, räumte ein Konzernsprecher ein. Das wiederum könnte Motorbrände auslösen, warnt Toyota vorsorglich.

Bei einem Vorfall in Japan im September wurde ein Toyota-Fahrzeug wegen eines solchen Defekts durch ein Feuer beschädigt, wie es weiter hieß. Dabei sei aber niemand verletzt worden. Der Sprecher schwieg sich dazu aus, ob es Berichte über irgendwelche anderen Unfälle oder gar Verletzte gebe.

Quelle: ntv.de

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