Wirtschaft

Handelskonflikt mit China USA sprechen von ausgezeichneten Gesprächen

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Beide Seiten sind um Optimismus bemüht.

(Foto: REUTERS)

Aus zwei Tagen wurden drei - und die Verlängerung hatte offenbar Erfolg. China und die USA kommen in ihren Handelsgesprächen voran. In Kürze werden beide Seiten wohl Erklärungen veröffentlichen. Dann könnten die Gespräche auf höherer Ebene fortgeführt werden.

Nach dreitägigen Verhandlungen über ein Ende des Handelsstreits mit China haben die USA Hoffnungen auf eine Entspannung des Konflikts genährt, der seit Monaten die Weltwirtschaft bremst. US-Agrar-Staatssekretär Ted McKinney sagte in Peking, die Gespräche seien ausgezeichnet gewesen. "Für uns lief es gut." Details nannte er nicht. Das chinesische Außenministerium erklärte, die Verlängerung der Gespräche um einen Tag zeige, dass ernsthaft verhandelt worden sei.

Der Herausgeber der staatlich gelenkten Zeitung "Global Times" postete in sozialen Medien, er gehe davon aus, dass beide Seiten am Donnerstagmorgen (Ortszeit Peking, Mitternacht MEZ) zeitgleich Erklärungen veröffentlichen würden.

Es waren die ersten direkten Gespräche, seit US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping Anfang Dezember eine 90-tägige Pause im Zollstreit vereinbart hatten. Zuvor hatten sich beide Länder mit immer neuen Sonder-Zöllen in Milliardenhöhe überzogen. Trump wirft China erschwerten Marktzugang, unfaire Handelspraktiken und Diebstahl geistigen Eigentums vor und stört sich am hohen Handelsdefizit seines Landes mit der Volksrepublik.

Die Verhandlungen in Peking wurden auf eher niedriger Ebene geführt. Kompliziertere Fragen sollten offenbar für Treffen ranghöherer Repräsentanten reserviert bleiben. Die US-Delegation machte sich nach dem Ende des Gespräche umgehend auf den Rückweg in die USA.

Im März drohen neue Zölle

In Washington erklärte das Büro des US-Handelsbeauftragten, China habe in den Verhandlungen zugesagt, in größerem Maße US-Produkte etwa aus den Bereichen Energie und Landwirtschaft sowie US-Dienstleistungen zu kaufen.

Zudem sei es um Wege gegangen, wie Fairness und Ausgewogenheit in den Handelsbeziehungen erreicht werden könnten. Ein weiterer Punkt seien Veränderungen Chinas bei den Themen Technologie-Transfer, geistiges Eigentum und Handelsbarrieren gewesen.

Sollten sich beide Länder nicht bis zum 2. März einigen, will Trump Zölle auf chinesische Waren im Volumen von 200 Milliarden Dollar von zehn auf 25 Prozent anheben. China hat angekündigt, dann Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Quelle: n-tv.de, jwu/rts

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