Wirtschaft

Aufarbeitung wird Monate dauern VW macht Witter zum neuen Finanzchef

Ein Neuwagenkauf bietet sich im Herbst wegen der hohen Rabatte an. Möglich machen das Zulassungsprämien an die Händler. Foto: Jens Wolf

Die ganze Branche samt Zulieferern und Händlern ist verunsichert.

(Foto: dpa)

Volkswagen rechnet mit einer langen Aufarbeitung des Abgas-Skandals. Die Untersuchungen würden "mindestens mehrere Monate" in Anspruch nehmen, teilte das Aufsichtsrats-Präsidium von VW mit. Daher solle auch die bisher für den 9. November geplante außerordentliche Hauptversammlung nicht abgehalten werden. Es sei nicht realistisch, "binnen weniger Wochen zu fundierten Antworten zu kommen, die den berechtigten Erwartungen der Aktionäre entsprechen".

VW bestätigte zudem, dass der bisherige Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch neuer Chef des Aufsichtsrats werden soll. Nachfolger von Pötsch wiederum soll der bisherige Vorstandschef der VW-Finanztochter, Frank Witter, werden.

Im Arbeitnehmerlager des Wolfsburger Konzerns und von Investoren gebe es allerdings Vorbehalte gegen Pötsch, weil dieser als VW-Vorstand nicht für einen Neubeginn nach der Abgas-Affäre stehen könne. Pötsch war schon kurz vor Bekanntwerden der Abgas-Manipulation in den USA als Nachfolger des zurückgetretenen Firmenpatriarchen Ferdinand Piech auserkoren worden. VW wollte den Bericht nicht kommentieren.

Quelle: n-tv.de, ppo/dpa/rts

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