Wirtschaft

Ifo-Index sinkt leicht Weltwirtschaft dürfte schwächer wachsen

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Trotz einiger Krisen dürfte sich der Welthandel im zweiten Halbjahr 2017 ausweiten.

(Foto: REUTERS)

Während sich Europas Volkswirtschaften langsam von der Krise erholen, blicken Experten nun weniger optimistisch auf andere Weltregionen. Das Ifo-Institut geht deshalb von einer schwächer wachsenden Weltkonjunktur aus. Auch Großbritannien bremst.

Die Erholung der Weltwirtschaft wird sich nach Einschätzung des Münchener Ifo-Instituts im zweiten Halbjahr des laufenden Jahres abschwächen. Wie das Ifo-Institut im Ergebnis des World Economic Survey für das dritte Quartal mitteilte, beurteilten die befragten Experten die aktuelle Wirtschaftslage zwar deutlich positiver als noch im April 2017, ihre optimistischen Erwartungen für die kommenden Monate nahmen sie aber etwas zurück.

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"Die Erholung der Weltwirtschaft dürfte sich im zweiten Halbjahr 2017 mit etwas abgeschwächtem Tempo fortsetzen", folgern die Konjunkturforscher. Der Ifo-Index des Weltwirtschaftsklimas sinkt auf 12,7 Punkte - im Vorquartal waren es 13,0 Punkte gewesen. Der Index der Lagebeurteilung steigt auf 12,0 (4,7) Punkte, während der Index der Konjunkturerwartungen auf 13,4 (21,6) Punkte zurückgeht.

Das Klima verbesserte sich vor allem in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften etwas - und dort insbesondere im Euroraum. Nur in Großbritannien kam es im Zuge des Brexits zu einem regelrechten Einbruch von plus 4,7 auf minus 46,3 Saldenpunkte. Dämpfend wirkten zudem die Schwellen- und Entwicklungsländer. Die Konjunkturerwartungen trübten sich in nahezu allen Weltregionen ein.

Experten erwarten Zinsanstieg

Besonders in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften war die Lage aber besser als noch vor drei Monaten. Der Preisanstieg in der Weltwirtschaft wird sich laut Ifo in den kommenden Monaten etwas verlangsamen. Zwar gingen die meisten Experten weiterhin von anziehenden kurz- und langfristigen Zinsen aus.

Allerdings hat der Anteil derer, die einen Zinsanstieg erwarten, laut Ifo etwas abgenommen. Den Experten zufolge dürfte sich vor allem der Welthandel in den kommenden sechs Monaten deutlich ausweiten.

Quelle: n-tv.de, jug/DJ

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