Der Börsen-Tag
19. Januar 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
17:38 Uhr

Trump sorgt für ersten tiefroten Dax-Tag in diesem Jahr

Die Androhung neuer Zölle durch US-Präsident Donald Trump wegen des Streits um Grönland hat die europäischen Aktienmärkte zum Wochenstart auf Talfahrt geschickt. So kam es auch an der Frankfurter Börse zu Kursverlusten. Der Dax rutschte um bis zu 1,5 Prozent auf 24.912 Punkte ab. "Trumps Ankündigungen holen die Märkte aus dem 'Dornröschenschlaf', Risiko wird neu bepreist und die Kurse geraten spürbar unter Druck", kommentierte Salah-Eddine Bouhmidi, Marktexperte beim Broker IG.

Der Dax ging mit einem Verlust von 1,3 Prozent auf 24.959 Punkte aus dem Xetra-Handel. Der EuroStoxx50 notierte 1,7 Prozent tiefer bei 5927 Stellen.

Die Unsicherheit setzte im Dax vor allem Autokonzerne unter Druck. BMW verloren nach einer Herabstufung 3,4 Prozent. Die Analysten von Berenberg setzten die Titel auf "Hold" von zuvor "Buy". Auch die Anteilsscheine von Porsche, Volkswagen und Mercedes-Benz gaben zwischen 2,2 und 2,7 Prozent nach.

Kräftigen Rückenwind aus den USA erhielt dagegen Bayer. Die Titel schossen um 7,0 Prozent nach oben, weil Anleger auf einen juristischen Durchbruch im Glyphosat-Streit in den USA wetteten. Auslöser war die am Freitag bekanntgewordene Ankündigung des Obersten Gerichtshofs der USA, sich grundsätzlich mit dem Glyphosat-Streit zu befassen. Für die Leverkusener ist dies ein Etappensieg.

Trump sorgt für ersten tiefroten Dax-Tag in diesem Jahr
17:15 Uhr

Krisen treiben Ölpreis nach oben

Nach einem längeren Abwärtstrend ist der Ölpreis Anfang des Jahres kräftig nach oben gesprungen. Grund waren vor allem die Krisen in Venezuela und im Iran. Wie es jetzt am Ölmarkt weitergehen könnte, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Annchristin Jahnel von der HSBC.

Krisen treiben Ölpreis nach oben
16:47 Uhr

Deja-vu-Erlebnis für den Dax

Von einem Deja-vu-Erlebnis für den deutschen Börsenleitindex spricht Tim Ritschar vom Brokerhaus Avtivtrades. "Anleger und Investoren werden sich schmerzlich an Anfang April erinnern, als Trump seine ersten Zollpläne vorstellte und der Dax innerhalb kürzester Zeit um sage und schreibe mehr als 18 Prozent in die Tiefe rauschte", sagt er. Das aktuelle Szenario wirke wie ein gefährliches Deja-vu. Verstärkt werde die Unsicherheit durch den Polit-Thriller um Grönland. "Da die diplomatischen Fronten hier verhärtet bleiben, dürfte die Volatilität an den europäischen Aktienmärkten in der kommenden Woche massiv ansteigen", warnt er.

Deja-vu-Erlebnis für den Dax
16:19 Uhr

Volkswagen gibt weiteren Jahrgang für Altersteilzeit frei

Volkswagen weitet im Rahmen seines Stellenabbaus die Altersteilzeit aus und öffnet die Regelung für einen weiteren Jahrgang. Mitarbeiter, die 1969 geboren seien, und Schwerbehinderte mit Geburtsjahr 1970 könnten sich nun melden, hieß es in einem Extrablatt des Betriebsrats. Dabei geht es um rund 3500 VW-Beschäftigte, die von der Regelung Gebrauch machen können. Betriebsratschefin Daniela Cavallo forderte das Unternehmen auf, auch für weitere Jahrgänge die Grundlagen für eine Altersteilzeit zu schaffen. Spätestens Anfang 2027 müsse auch der Jahrgang 1970 geöffnet werden, sagte sie. "Und die nötige Anschlussregelung ab Jahrgang 1971 werden wir mit der IG Metall durchsetzen."

Das Unternehmen hatte sich mit der Gewerkschaft im Dezember 2024 auf den sozialverträglichen Abbau von 35.000 Arbeitsplätzen in Deutschland geeinigt. Dabei setzt der Autobauer unter anderem auf Altersteilzeitregelungen. Volkswagen beschäftigt derzeit ungefähr 20.000 Mitarbeiter, die zwischen 1969 und 1975 geboren sind.

Volkswagen gibt weiteren Jahrgang für Altersteilzeit frei
16:00 Uhr

TKMS feiert MDax-Aufstieg - kommen jetzt neue Fusionen?

Der U-Boot-Bauer TKMS, eine Tochter von Thyssenkrupp, feiert seinen Aufstieg in den MDax nach. TKMS steht exemplarisch für den Aufstieg vieler Rüstungsunternehmen. Der dürfte weiter anhalten, Experten rechnen aber mit einigen Übernahmen.

TKMS feiert MDax-Aufstieg - kommen jetzt neue Fusionen?
15:40 Uhr

US-Supreme-Court könnte Trumps Grönland-Zoll kippen

ING-Europa-Chefvolkswirt Carsten Brzeski weist darauf hin, dass der von US-Präsident Donald Trump angekündigte Grönland-Zoll gegen einige europäische Staaten auf wackligen Füßen steht: "Die angekündigten Zölle dürften wahrscheinlich unter das International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) fallen, über dessen Anwendung bei Zöllen derzeit ein Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA aussteht", kommentiert er. "Sollte der Oberste Gerichtshof gegen alle früheren IEEPA-Zölle entscheiden, wäre Trumps jüngste Ankündigung hinfällig, und er müsste andere Wege für Zölle finden. Das würde mehr Zeit in Anspruch nehmen."

US-Supreme-Court könnte Trumps Grönland-Zoll kippen
15:14 Uhr

Spezialversicherer-Aktie geht durch die Decke

Die Aktien des Spezialversicherers Beazley sind auf ein Allzeithoch gestiegen, nachdem die Zurich Insurance Group bekannt gab, dass sie einen Plan zum Kauf des in London börsennotierten Unternehmens für 7,67 Milliarden Pfund unterbreitet hat. Die Beazley-Aktie sprang um 335 Pence beziehungsweise 41 Prozent auf 11,55 Pfund. Die Papiere der Zurich Insurance gaben hingegen um 1,2 Prozent auf 570,20 Schweizer Franken nach.

Spezialversicherer-Aktie geht durch die Decke
14:50 Uhr

Analysten sehen Europas Aktien weniger anfällig für US-Zölle - Dax etwas erholt

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(Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto)

Nach dem Abverkauf am Vormittag hat sich der Dax stabilisieren können. Der deutsche Leitindex handelte am Nachmittag 1,0 Prozent tiefer bei 25.043 Punkten. Vor allem die US-Banken stufen das Risiko der US-Zollandrohung als überschaubar ein. So heißt es von den Analysten von JP Morgan, dass Westeuropa im vergangenen Jahr den Handelskrieg besser als erwartet bewältigt habe. Allerdings könnte es weitreichendere Auswirkungen für die Zukunft der Nato, die Beziehungen zwischen den USA und Europa im Allgemeinen oder die Unterstützung der Ukraine geben, schreiben sie.

Auch die Analysten von Morgan Stanley sehen Europa als nicht übermäßig anfällig für potenziell höhere US-Zölle. Obwohl höhere Zölle die Gewinne und Bewertungen europäischer Unternehmen belasten könnten, scheine der Aktienmarkt des Kontinents gegen einen stärkeren Einbruch relativ gut gewappnet, so die Analysten.

Analysten sehen Europas Aktien weniger anfällig für US-Zölle - Dax etwas erholt
14:23 Uhr

Neues vom Geldmarkt

Die Sätze am europäischen Geldmarkt präsentieren sich zum Start in die Woche kaum verändert, wobei sich die Kurve im Bereich bis zu einem Jahr etwas steiler zeigt. Derweil ist aus der Europäischen Zentralbank unisono zu hören, dass sie sich mit ihrer Geldpolitik gut positioniert sehe und sich der EZB-Rat in einer abwartenden Haltung befinde. So verweisen die Zinsstrategen der Helaba auf die jüngsten Aussagen von EZB-Chefvolkswirt Lane, der davon sprach, dass es bei der EZB derzeit keine Zinsdebatte gebe. Er sei vielmehr zuversichtlich, dass sich die Inflation in der Eurozone nachhaltig bei zwei Prozent stabilisieren werde.

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(Foto: IMAGO/Zoonar)

Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 1,90 - 2,07 (1,80 - 2,10), Wochengeld: 1,90 - 2,07 (1,80 - 2,10), 1-Monats-Geld: 1,95 - 2,13 (1,84 - 2,21), 3-Monats-Geld: 2,04 - 2,22 (1,93 - 2,28), 6-Monats-Geld: 2,07 - 2,27 (1,99 - 2,34), 12-Monats-Geld: 2,17 - 2,36 2,07 - 2,42), Euribors: 16.01. 15.01. 3 Monate: 2,0330 2,0260, 6 Monate: 2,1430 2,1410, 12 Monate: 2,2280 2,2530

Neues vom Geldmarkt
13:55 Uhr

Wie der "Grönland-Zoll" auf das deutsche BIP wirken könnte

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Ein Militärflugzeug der dänischen Luftwaffe auf dem Flughafen von Nuuk. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Eine konsequente Umsetzung der von US-Präsident Donald Trump angedrohten "Grönland"-Einfuhrzölle würde der deutschen Volkswirtschaft nach Aussage von Commerzbank-Volkswirt Vincent Stamer erheblichen Schaden zufügen. Stamer geht bei seiner Berechnung vom Worst Case aus, bei dem der aktuelle Zollsatz von 15 Prozent zunächst um die angedrohten zehn Prozentpunkte steigen würde und ab 1. Juni um 25 Punkte auf 40 Prozent. "So läge der Schaden für die deutsche Wirtschaft bei einem konsequent eingeführten Zoll von 40 Prozent bei bis zu einem Prozent", schreibt er in einem Kommentar. Auf dem aktuellen Niveau liege der Schaden bei 0,3 Prozent.

Stamer verweist darauf, dass diplomatische Lösungen ohne eine Eskalation des Handelsstreits weiterhin möglich seien. "Trump hat in der Vergangenheit häufig Maximalforderungen mit Zollandrohungen untermauert, um letztendlich Verhandlungspartnern einen 'Deal' und Zugeständnisse abzuringen", argumentiert er. Allerdings: "Sollte das Europäische Parlament wirklich den Handelsdeal aus dem vergangenen Jahr kippen oder die Europäische Kommission Gegenzölle einführen, würde Trump höchstwahrscheinlich den Streit noch weiter eskalieren."

Wie der "Grönland-Zoll" auf das deutsche BIP wirken könnte
13:26 Uhr

Wie entwickelt sich der Aktienmarkt in diesem Jahr?

Der Dax ist besser als vermutet ins Jahr 2026 gestartet. Aber kann er diese Perfomance auch halten? Das hängt nicht zuletzt von geopolitischen Faktoren ab. Welche Rolle die Midterm-Wahlen in den USA, aber auch die Entwicklung von KI und Techwerten spielen, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Nicolai Tietze von Morgan Stanley und Michael Proffe von Proffe Invest.

Wie entwickelt sich der Aktienmarkt in diesem Jahr?
13:00 Uhr

Institut: Trumps Strafzölle sind ein "Eigentor" für die USA

Die von der US-Regierung verhängten Strafzölle werden einer IfW-Studie zufolge fast vollständig von amerikanischen Importeuren und Verbrauchern bezahlt. Diese tragen demnach 96 Prozent der Last, wie aus einer Untersuchung des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) hervorgeht. "Die Zölle sind ein Eigentor", sagte Julian Hinz, Forschungsdirektor am IfW und Mitautor der Studie. Die Behauptung, dass ausländische Staaten diese Zölle trügen, sei ein Mythos. Die Daten zeigten das Gegenteil. "Die Amerikaner bezahlen die Rechnung."

Den Forschungsergebnissen zufolge stiegen die Zolleinnahmen der USA 2025 um etwa 200 Milliarden Dollar. Während ausländische Exporteure nur etwa vier Prozent der Zoll-Last absorbierten, wurden 96 Prozent an die Käufer in den USA weitergegeben. Die Zölle wirkten wie eine Verbrauchssteuer auf importierte Waren. Gleichzeitig seien Vielfalt und Volumen der verfügbaren Güter gesunken, obwohl die Exportpreise nicht fielen.

Institut: Trumps Strafzölle sind ein "Eigentor" für die USA
12:32 Uhr

"Wohnungssuchende haben es schwer"

Die Mieten in deutschen Städten sind am Jahresende 2025 einer Studie zufolge deutlicher gestiegen als die Verbraucherpreise. Im vierten Quartal legten sie im bundesweiten Durchschnitt um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu, wie das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) mitteilte. Inflationsbereinigt zogen die Angebotsmieten demnach um 2,3 Prozent an. "Wohnungssuchende haben es aktuell schwer", sagte IfW-Immobilienexperte Jonas Zdrzalek. "Das klassische Angebot geht zurück, die Preise steigen und die Konditionen werden über immer mehr befristete Verträge oder möblierte Angebote härter."

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Blick auf München. (Foto: picture alliance/dpa)

Am höchsten lag die durchschnittliche Kaltmiete pro Quadratmeter in München mit 23,35 Euro, gefolgt von Frankfurt am Main mit 17,36 Euro. Leipzig ist mit 10,22 Euro pro Quadratmeter die günstigste Stadt unter den Top acht. Über alle 37 erfassten Städte und Regionen hinweg ergibt sich ein Durchschnitt von 14,41 Euro pro Quadratmeter.

"Wohnungssuchende haben es schwer"
12:03 Uhr

Dax rutscht unter 25.000

Update von der Frankfurter Börse: Donald Trumps Zolldrohungen haben den deutschen Aktienmarkt auf gemischt. Der Dax lag am Mittag 1,5 Prozent tiefer bei 24.928 Punkten. Der EuroStoxx50 fiel sogar um 1,8 Prozent auf 5924 Stellen. Der Euro notierte 0,2 Prozent fester bei 1,1623 US-Dollar. Die Preise für die Ölsorten Brent und WTI fielen um je 0,5 Prozent. In den USA wird heute feiertagsbedingt nicht gehandelt.

Dax rutscht unter 25.000
11:39 Uhr

Österreich hat ein Inflations-Problem

In Österreich hat das Auslaufen der staatlichen Strompreisbremse die Inflation im vergangenen Jahr auf 3,6 Prozent getrieben. Im Jahr davor hatte die Teuerungsrate noch 2,9 Prozent betragen, wie die Statistik Austria in Wien mitteilte. Abgesehen von der Phase der Hochinflation in den Jahren 2022 bis 2024 ist dies der höchste Wert seit 1993. Die nationale Inflationsrate (VPI) und die nach europäischen Standards berechnete Harmonisierte Rate (HVPI) fielen identisch aus.

"Es ist also ein nochmaliger Anstieg, nachdem wir im Herbst 2024 dachten, die Krise sei vorbei", sagte die Generaldirektorin von Statistik Austria, Manuela Lenk. "Damit war die Teuerung in Österreich merklich höher als in fast allen anderen Ländern des Euroraums." Österreich liegt damit im europäischen Vergleich im oberen Drittel.

Österreich hat ein Inflations-Problem
11:11 Uhr

Euroraum-Inflation niedriger als zunächst gemeldet

Bank
(Foto: picture alliance / dpa)

Der Preisdruck in der Eurozone hat im Dezember stärker nachgelassen als zunächst berichtet. Die jährliche Inflationsrate sank auf 1,9 (Vormonat: 2,1) Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat in einer zweiten Veröffentlichung mitteilte. Vorläufig hatten die Statistiker am 7. Januar einen Rückgang auf 2,0 Prozent gemeldet. Volkwirte hatten eine Bestätigung der ersten Meldung erwartet.

Die sogenannte Kernteuerung, die besonders volatile Preise außen vor lässt, gab im Dezember ebenfalls leicht nach. Die Kernrate (ohne die Preise von Energie, Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak) sank auf 2,3 (2,4) Prozent. Die erste Meldung wurde damit bestätigt. Die Kernrate gilt unter Ökonomen als Richtgröße für den Inflationstrend.

Euroraum-Inflation niedriger als zunächst gemeldet
10:54 Uhr

Luxus- und Autowerte bluten - Rüstungstiteln geht es gut

"Der Handelskrieg USA gegen Europa ist wieder zurück", heißt es im Handel nach den Trump-Drohungen neuer Tarife. Die geplante Unterzeichnung des Zollvertrages vom Sommer 2025 droht damit zu scheitern. Hauptverlierer an Europas Börsen sind daher Exportwerte wie Autos und Luxusgüter. Titel wie BMW, Porsche und Adidas fallen um bis zu 4,4 Prozent. Beim Luxus führt LVMH die Verliererliste an mit 4,3 Prozent Minus. Sie sind zudem von Morgan Stanley abgestuft worden. Richemont und Dior fallen je 3,3 Prozent. Klarer Gewinner sind die Rüstungswerte mit Gewinnen zwischen 2,5 und 4 Prozent bei Hensoldt, Dassault Aviation und Saab.

Luxus- und Autowerte bluten - Rüstungstiteln geht es gut
10:38 Uhr

IWF rechnet mit höherem deutschen Wirtschaftswachstum

Die deutsche Wirtschaft wird im laufenden Jahr nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) stärker wachsen als bislang angenommen. 2026 dürfte das Plus bei 1,1 Prozent liegen und damit 0,2 Prozentpunkte höher ausfallen als noch im Oktober prognostiziert, wie der IWF mitteilte. Unter anderem dürften staatliche Milliardenausgaben kurzfristig für Auftrieb sorgen und damit die bremsenden US-Zölle abfedern.

Die IWF-Experten positionieren sich damit deutlich optimistischer als etwa die Bundesbank und das Ifo-Institut. Zugleich bleibt der IWF vorsichtiger als die Bundesregierung, die ein Wachstum von 1,3 Prozent erwartet. Die Bundesregierung setzte bei ihrer Prognose vor allem auf die Nachfrage im Inland. Stabile Preise, Lohnsteigerungen und Entlastungen ließen die verfügbaren Einkommen der Privathaushalte steigen. Für 2027 erwarten die IWF-Experten weiter ein Wachstum von 1,5 Prozent.

IWF rechnet mit höherem deutschen Wirtschaftswachstum
10:15 Uhr

Bayer-Aktie schießt hoch

Es gibt im Dax aber auch Lichtpunkte. Größter Gewinner im Leitindex ist aber die Bayer-Aktie, die um 7,4 Prozent nach oben schießt. Der US-Supreme-Court hat eingewilligt, den Bayer-Berufungsantrag wegen der Glyphosat-Klagen anzunehmen. Dies erhöhe die Chancen für Bayer, das Thema loszuwerden, heißt es im Handel.

Bayer-Aktie schießt hoch
09:50 Uhr

Ölpreise zwischen zwei Themen gefangen

Die Ölpreise zeigen sich kaum verändert, im Spannungsfeld von Nachfragesorgen und geopolitischen Risiken. Während die Furcht vor einem Handelskrieg zwischen den USA und Europa die Nachfrageerwartungen dämpft, stütztn Sorgen über einem möglichen US-Militärschlag gegen den Iran die Notierungen. In dieser Woche wird die Ankunft einer Flugzeugträgergruppe der US-Marine im Persischen Golf erwartet. So verteuert sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,2 Prozent auf 64,23 Dollar je Barrel (159 Liter) und das US-Öl WTI notiert 0,2 Prozent fester bei 59,55 Dollar.

Ölpreise zwischen zwei Themen gefangen
09:33 Uhr

Trump-Drohungen befeuern Edelmetall-Rally

Der eskalierende Streit um Grönland treibt Anleger in sichere Häfen wie Gold und Silber und katapultiert die Preise auf neue Höchststände. Der Preis für Gold steigt in der Spitze um gut zwei Prozent auf 4689,39 Dollar je Feinunze. Silber verteuert sich um 4,6 Prozent auf bis zu 94,08 Dollar. "Edelmetalle sind in", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Frank Meyer.

Auslöser der Flucht in die als sicher geltenden Anlagen ist die Eskalation im Streit um die Zukunft der zu Dänemark gehörenden Arktis-Insel Grönland. US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag gedroht, die Zölle für europäische Verbündete schrittweise zu erhöhen, bis die USA die Insel kaufen dürfen. Botschafter der Europäischen Union bereiten Vergeltungsmaßnahmen für den Fall vor, dass die Zölle in Kraft treten, wie EU-Diplomaten sagten.

Trump-Drohungen befeuern Edelmetall-Rally
09:16 Uhr

Stockpicking ist angesagt

Der Dax startet mit einem deutlichen Minus ins heutige Geschäft: Der deutsche Börsenleitindex notiert aktuell im Bereich von 24.965 Punkten, nachdem er sich noch mit einem Stand von 25.297 Zählern ins Wochenende verabschiedet hatte.

"Der Dax kämpft heute um die 25.000er-Marke", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Frank Meyer. "Hintergrund sind die Zoll-Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen mehrere europäische Staaten im Zusammenhang mit Grönland", erläutert er. "Autoaktien stehen unter Druck, Rüstungstitel sind dagegen gesucht – und der Goldpreis markiert den nächsten Rekord."

Stockpicking ist angesagt
08:57 Uhr

Rüstungsaktien sind gesucht

Europäische Rüstungsaktien dürften von den geopolitischen Spannungen profitieren. Der europäische Branchenindex ist in diesem Monat bereits um fast 15 Prozent gestiegen. Am Wochenende hatte US-Präsident Donald Trump im Streit um Grönland gegen mehrere europäische Länder ab Februar Strafzölle angekündigt.

Rüstungsaktien sind gesucht
08:35 Uhr

Chip-Aktien sind in Seoul der Renner

An der Börse in Seoul geht nach einem leichten Abschlag zu Handelsbeginn die jüngste Rally weiter - der Kospi klettert um weitere 1,3 Prozent. Hier stehen Chipwerte erneut auf der Kaufliste. Der US-Konzern Micron Technology will eine Produktionsstätte von der taiwanischen Powerchip Semiconductor Manufacturing Corp für 1,8 Milliarden Dollar übernehmen. In Seoul gewinnen die Aktien von Samsung Electronics und SK Hynix bis zu 1,7 Prozent. Für die Aktien von Taiwan Semiconductor geht es in Taipeh um weitere 3,0 Prozent nach oben.

Chip-Aktien sind in Seoul der Renner
08:20 Uhr

Asien-Börsen zwischen China-BIP und Zoll-Sorgen

Mit einer uneinheitlichen Tendenz zeigen sich die asiatischen Aktienmärkte zu Beginn der neuen Woche. Im Fokus stehen chinesische Wirtschaftsdaten. So hat sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal um 4,5 Prozent erhöht, blieb damit aber knapp unter der Prognose einer Zunahme um 4,6 Prozent. Damit erreichte Peking allerdings sein offizielles Wachstumsziel und knüpfte an das reale BIP-Wachstum von 5 Prozent aus dem Jahr 2024 an. Während es für den Shanghai Composite um 0,3 Prozent aufwärts geht, verliert der Hang-Seng-Index in Hongkong 0,9 Prozent.

Etwas auf die Stimmung drücken die angedrohten Zölle von US-Präsident Donald Trump, der im Zuge des Grönland-Streits insgesamt acht europäischen Ländern mit einem 10-prozentigen Zusatzzoll gedroht hat. Der Schritt hat das Zeug, ein wegweisendes Handelsabkommen zu kippen, das Trump im vergangenen Jahr mit der EU erzielt hatte und das darauf abzielt, Zölle auf viele US-Exporte zu senken. Dies schürt Sorgen vor einem erneuten Zollstreit.

In Tokio setzen sich die Abgaben nach den jüngst starken Gewinnen fort, der Nikkei reduziert sich um weitere 1,0 Prozent. Die Anleger beobachten aufmerksam alle Details zu den Parlamentswahlen sowie die Strategie von Premierministerin Sanae Takaichi, mit der sie die Wirtschaft ankurbeln und das Vertrauen der Öffentlichkeit gewinnen wolle, heißt es. Auto- und Elektronikwerte führen die Verluste in Tokio an. Toyota Motor fallen um 1,7 Prozent und Olympus geben um 2,9 Prozent nach.

Asien-Börsen zwischen China-BIP und Zoll-Sorgen
08:03 Uhr

Eskalation jederzeit möglich

Mit einem schwachen Start in die neue Handelswoche rechnen Händler an den europäischen Börsen. Die Grönland-Forderungen Trumps sorgen für Verunsicherung. Besonders problematisch sei, "dass gerade heute die US-Börsen geschlossen sind", sagt ein Händler. Denn damit fehle eine wichtige Indikation, wie US-Anleger auf die Eskalation durch die Trump-Administration reagieren: "Trump schaut auf die Börsen, und schwache US-Märkte hätten ihm signalisieren können, dass er auf dem falschen Weg ist" - dieses Regulativ fehle nun.

Der Dax-Future fällt rund 300 Punkte. Die Renditen der 10-jährigen US-Anleihen brachen bereits am Freitag nach oben über den Widerstand um 4,19 Prozent aus, der seit September die US-Renditen gekappt hatte. Belastend sei nicht einmal die Trump-Drohung mit neuen Zusatzzöllen von 10 Prozent wegen Grönland, sondern dass damit nun die Absegnung des bereits verhandelten US-EU-Zollvertrages auf Eis liege, heißt es im Handel. Sprecher der Fraktionen im Europa-Parlament wie Manfred Weber von der EVP machten klar, darüber könne unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht abgestimmt werden. Ein Sondergipfel der EU am Sonntag zeigte eine gewisse Einigkeit der Europäer bei der Bereitschaft zu deutlichen Gegenmaßnahmen.

Mit Spannung wird daher nun auf den Trump-Auftritt auf dem beginnenden Weltwirtschaftsgipfel in Davos geblickt. Gehofft wird auf eine gütliche Einigung, angesichts der Unberechenbarkeit des US-Präsidenten ist eine Eskalation aber jederzeit möglich.

Eskalation jederzeit möglich
07:47 Uhr

Investor geht auf Konfrontationskurs zu Toyota

Der aktivistische Investor Elliott hält das Angebot des Toyota-Konzerns, den Maschinenbau- und Autozulieferkonzern Toyota Industries von der Börse zu nehmen, für fast 40 Prozent zu niedrig. Elliott forderte die Aktionäre auf, das vergangene Woche auf 18.800 Yen je Aktie erhöhte Angebot nicht anzunehmen. Stattdessen schlug der Investor einen Wachstumsplan vor, der den Wert des Unternehmens bis 2028 auf 40.000 Yen je Aktie mehr als verdoppeln soll. Die Aktie von Toyota Industries notierte heute mit 19.450 Yen über dem Angebotspreis. Das Angebot stammt von Toyota Motor, der Konzerngesellschaft Toyota Fudosan und dem Toyota-Verwaltungsratschef Akio Toyoda. Elliott ist nach eigenen Angaben der größte Minderheitsaktionär von Toyota Industries.

Investor geht auf Konfrontationskurs zu Toyota
07:27 Uhr

Vermögen von Milliardären steigt 2025 auf Rekord

Das Vermögen der Milliardäre weltweit ist im vergangenen Jahr nach Angaben von Oxfam extrem stark gewachsen und hat einen Rekordwert erreicht. Das Gesamtvermögen der Reichsten sei 2025 um 2,5 Billionen Dollar auf den Höchstwert von 18,3 Billionen Dollar gestiegen, teilte die Entwicklungsorganisation mit. Dieser Zuwachs entspreche in etwa dem gesamten Vermögen der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung von 4,1 Milliarden Menschen. Gleichzeitig lebten rund 3,8 Milliarden Menschen in Armut und müssten mit weniger als 8,30 Dollar pro Tag auskommen.

Das Wachstum des Reichtums habe sich beschleunigt, erklärte Oxfam und berief sich auf die Milliardärsliste des Magazins "Forbes". Mit einem Plus von rund 16 Prozent sei das Vermögen der Milliardäre 2025 dreimal so schnell gewachsen wie in den fünf Jahren davor. Seit März 2020 habe es inflationsbereinigt um 81 Prozent oder 8,2 Billionen Dollar zugelegt. In Deutschland gebe es die viertmeisten Milliardäre weltweit und ihre Zahl sei 2025 um ein Drittel auf 172 gestiegen. Ihr Gesamtvermögen wuchs demnach um 30 Prozent auf 840,2 Milliarden Dollar. Eine deutsche Milliardärin oder ein deutscher Milliardär verdient laut Oxfam in weniger als anderthalb Stunden das durchschnittliche Jahreseinkommen in Deutschland.

Vermögen von Milliardären steigt 2025 auf Rekord
07:11 Uhr

Euro legt zum Dollar zu

Im asiatischen Devisenhandel verliert der Dollar 0,1 Prozent auf 157,89 Yen und legt leicht auf 6,9630 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notiert er 0,5 Prozent niedriger bei 0,7989 Franken. Parallel dazu steigt der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1620 Dollar und gibt 0,3 Prozent auf 0,9284 Franken nach.

Euro legt zum Dollar zu
06:52 Uhr

Kapital als Waffe im Handelskrieg? 

US-Präsident Donald Trumps Drohung mit neuen Zöllen im Streit um Grönland sorgt an den asiatischen Börsen für ein uneinheitliches Bild. Führende Staaten der Europäischen Union bezeichneten die Zolldrohungen als Erpressung. Analysten der Deutschen Bank verweisen darauf, dass europäische Länder US-Anleihen und -Aktien im Wert von acht Billionen Dollar hielten. Dies sei fast doppelt so viel wie der Rest der Welt zusammen. Sie könnten erwägen, einen Teil dieses Geldes abzuziehen. "Angesichts des auf einem Rekordtief liegenden Nettoauslandsvermögens der USA war die gegenseitige Abhängigkeit der europäischen und US-amerikanischen Finanzmärkte noch nie so hoch", sage George Saravelos, globaler Leiter der Devisenanalyse bei der Deutschen Bank. "Kapital als Waffe einzusetzen, wäre für die Märkte weitaus schädlicher als Handelsstreitigkeiten." Die Spannungen dürften auch das bevorstehende Weltwirtschaftsforum in Davos prägen, zu dem eine große US-Delegation unter Führung von Trump erwartet wird.

In Tokio gibt der Nikkei-Index 0,9 Prozent auf 53.467,03 Punkte nach und der breiter gefasste Topix notiert 0,4 Prozent niedriger bei 3644,85 Zählern. Der Shanghai Composite gewinnt hingegen 0,1 Prozent auf 4107,18 Stellen, während der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen um 0,2 Prozent auf 4721,07 Punkte fällt.

Der Blick der Anleger richtet sich zudem auf Japan und die dortige Geldpolitik. Am Freitag tagt die japanische Notenbank. Zwar wird keine sofortige Zinserhöhung erwartet, doch könnten die Währungshüter eine Straffung für April in Aussicht stellen. Diese Aussicht stützt den Yen und setzt im Gegenzug den Dollar unter Druck. Für zusätzliche Unsicherheit sorgt die innenpolitische Lage: Es wird erwartet, dass Ministerpräsidentin Sanae Takaichi in Kürze das Parlament auflöst, um den Weg für Neuwahlen im Februar freizumachen.

Kapital als Waffe im Handelskrieg? 
06:34 Uhr

Chinas Wirtschaft gelingt Punktlandung mit Schönheitsfehlern

Mit einem Wachstum von fünf Prozent im vergangenen Jahr hat Chinas Wirtschaft das offizielle Ziel der Regierung erreicht. Im vierten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent zu, wie das Statistikamt in Peking mitteilte. Analysten hatten mit einem Plus von 4,4 Prozent gerechnet. Jedoch verlangsamte sich das Wachstum im Vergleich zum dritten Quartal, als es noch bei 4,8 Prozent gelegen hatte. Während die Exporteure trotz US-Zöllen einen Rekord-Handelsüberschuss erzielten, ließ die Binnennachfrage wegen der anhaltenden Immobilienkrise weiter nach.

"Es ist fast wie beim 'Dinner for One', die gleiche Prozedur wie jedes Jahr", meinte Alexander Krüger, Chefvolkswirt von Hauck Aufhäuser Lampe, zu den Daten. "Trotz erheblicher Konjunkturbaustellen ist das offizielle Wachstumsziel wieder einmal erreicht. Rückläufige Investitionen und Immobilienpreise sowie eine miese Konsumstimmung aber sprechen eine andere Sprache. Dem Exportboom dürfte dieses Jahr die Luft ausgehen. Wegen der US-Zollmauer überschwemmen chinesische Produkte Märkte in Asien, Lateinamerika und Europa. In vielen Ländern regt sich Widerstand gegen Dumpingpreise und Wettbewerbsverzerrungen. Politik und Zentralbank in China werden sich weiter gegen eine Konjunkturabschwächung stemmen."

Chinas Wirtschaft gelingt Punktlandung mit Schönheitsfehlern
06:16 Uhr

Wall Street geschlossen

Da die Wall Street heute wegen des Feiertags Martin Luther King Day geschlossen bleibt, stehen vergleichsweise wenige US-Konjunkturdaten auf dem Terminplan. Zum heutigen Wochenstart blicken Anleger vor allem auf die chinesische Konjunktur. Geplant zur Veröffentlichung in der Volksrepublik sind unter anderem Wachstumszahlen für das vierte Quartal sowie Daten zur Industrie und zum Einzelhandel im Dezember. Im Euroraum werden endgültige Inflationszahlen für den vergangenen Monat veröffentlicht.

Wall Street geschlossen
05:59 Uhr

"Der Handelskrieg ist zurück"

Die Finanzmärkte dürften Experten zufolge auf die jüngsten Zoll-Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit Abschlägen reagieren. Die Börsen würden zum Wochenstart wohl im "Risk-Off"-Modus starten, sagt IG-Marktanalyst Tony Sycamore. Die jüngste Krise habe die Sorge über einen Bruch des Nato-Bündnisses verstärkt. Auch das US-Handelsabkommen mit Europa stehe in Frage. Das werde die Stimmung an den Aktienmärkten belasten, die Nachfrage nach "sicheren Häfen" wie Gold und Silber aber erhöhen.

Trump hat angekündigt, ab dem 1. Februar zusätzliche Einfuhrzölle in Höhe von 10 Prozent auf Waren aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Finnland und Großbritannien zu erheben, sollte den USA der Kauf Grönlands verwehrt bleiben. Die Sätze sollen per Juni auf 25 Prozent erhöht werden. Die Drohung kam am gleichen Tage, an dem die EU und der südamerikanische Staatenbund Mercosur ein umfassendes Freihandelskommen unterzeichneten.

"Die Hoffnungen, dass sich die Zollsituation für dieses Jahr beruhigt hat, haben sich vorerst zerschlagen", sagt Berenberg-Chefvolkswirt Holger Schmieding. "Wir befinden uns in der gleichen Situation wie im letzten Frühjahr." Im April 2025 hatten von Trump verhängte Zölle die Märkte erschüttert.

"Der Handelskrieg zwischen den USA und der EU ist zurück", erklärt auch Tina Fordham, geopolitische Strategin und Gründerin von Fordham Global Foresight. Trotz der wachsenden Nervosität haben sich Investoren aber an ein gewisses Maß an geopolitischen Risiken gewöhnt. "Die Stimmung der Anleger hat sich angesichts derartiger, immer wiederkehrender undenkbarer Entwicklungen als recht widerstandsfähig erwiesen", sagte Fordham. Dies sei auch ein Ausdruck davon, dass es den Glauben gebe, dass Trump nicht alles umsetzen könne, was er ankündige.

"Der Handelskrieg ist zurück"