Dienstag, 22. September 2020Der Börsen-Tag

Heute mit Jan Gänger
17:23 Uhr

Sanierungsexperten erwarten "Pleite-Tsunami"

Eine Pleitewelle von großen Unternehmen infolge der Corona-Krise ist nach Ansicht von Sanierungsexperten im Herbst in Deutschland zwar nicht zu erwarten. Es werde aber einen "Tsunami von Klein- und Kleinst-Unternehmen" wie Restaurants oder Logistikfirmen geben, sagte Insolvenzverwalter Frank Kebekus in Frankfurt. Großkonzerne ließen sich in ihren Entscheidungen nicht davon leiten, ob die Insolvenzantragspflicht ausgesetzt sei oder nicht.

Die Bundesregierung hatte die Insolvenzantragspflicht im März unter dem Eindruck der Corona-Pandemie ausgesetzt. Vom 1. Oktober an müssen Firmen, die zahlungsunfähig sind, jedoch wieder umgehend Insolvenzantrag stellen. Ausgesetzt bleibt die Antragspflicht nur für überschuldete Unternehmen. "Die Banken werden bereit sein, die Füße stillzuhalten" und angeschlagenen Konzernen die Kredite nicht kündigen, glaubt Investmentbanker Oliver Kehren von Morgan Stanley.

"Im vierten Quartal wird sich nicht viel tun. Die wahren Probleme kommen erst im nächsten Jahr", sagte Jörn Kowalewski, der für die Wirtschaftskanzlei Latham & Watkins Unternehmenssanierungen begleitet.

17:03 Uhr

Ralph Lauren setzt die Job-Axt an

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REUTERS

Ralph Lauren will wegen der schleppenden Nachfrage nach Luxusartikeln in der Corona-Krise bis zu 15 Prozent seiner weltweiten Belegschaft abbauen. Dadurch könnten jährlich etwa 180 bis 200 Millionen Dollar (153 bis 170 Millionen Euro) eingespart werden, teilte der US-Modekonzern mit.

Das Unternehmen beschäftigte Ende März insgesamt 24.900 Mitarbeiter, mehr als 3700 Arbeitsplätze wären damit bedroht. Neben der geringeren Nachfrage nach Luxusgütern und Bekleidung durch die Corona-Pandemie begründet der US-Konzern den Stellenabbau mit einer Konzentration auf das Onlinegeschäft.

16:20 Uhr

Deutsche Bank stellt sich auf Fusionen ein

Top-Banker sehen auf die Finanzbranche eine Welle von Fusionen und Übernahmen zukommen. Deutsche-Bank-Finanzchef James von Moltke sagte, das größte deutsche Geldhaus bereite sich auf mögliche Zusammenschlüsse vor und wolle Gelegenheiten am Schopf packen. Auch die beiden Schweizer Institute Credit Suisse und UBS bringen sich in Stellung. "Der Zug hat den Bahnhof verlassen, und eine Konsolidierung ist unvermeidlich", sagte UBS-Chef Sergio Ermotti. Aufsichtsbehörden seien mittlerweile offener für Zusammenschlüsse großer Banken. In Schweizer Medienberichten hatte es zuletzt geheißen, die UBS spiele ein Zusammengehen mit den Rivalen Credit Suisse und Deutsche Bank durch.

Mit ungewöhnlich klaren Worten brachte von Moltke die Ambitionen der Deutschen Bank auf den Punkt. "Wir fokussieren uns auf die Umsetzung unserer eigenen Strategie, und wir sind der Überzeugung, dass uns diese Strategie auf Fusionen vorbereitet, wenn die Zeit gekommen ist und sich die richtigen Gelegenheiten ergeben", sagte er. Das Institut sei bereit für eine Fusionswelle. "Die Konsolidierung wird in Europa an Fahrt aufnehmen."

15:35 Uhr

BASF verschärft Stellenabbau

BASF streicht weitere Stellen. In der Einheit Global Business Services, die Dienstleistungen für den Konzern erbringt, soll die Zahl der Mitarbeiter weltweit bis Ende 2022 um bis zu 2000 verringert werden, teilte der Chemiekonzern mit. Davon werden ab 2023 jährliche Kosteneinsparungen von über 200 Millionen Euro erwartet.

BASF
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Anfang des Jahres beschäftigte die Einheit, zu deren Aufgaben Dienstleistungen bei finanzwirtschaftlichen und logistischen Prozessen bis hin zu den Bereichen Personal, Umwelt oder Sicherheit gehören, rund 8400 Mitarbeiter.

BASF hatte vor gut einem Jahr angekündigt, weltweit 6000 Stellen zu streichen und so 300 Millionen Euro einsparen zu wollen. Weltweit beschäftigte der Chemiekonzern zum Ende des ersten Halbjahres rund 117.600 Mitarbeiter.

15:04 Uhr

Börsen-Neuling könnte mehr als 20 Milliarden Euro wert sein

Siemens Energy, die Energietechnik-Tochter von Siemens, könnte nach der Abspaltung vom Mutterkonzern Insidern zufolge an der Börse mit mehr als 20 Milliarden Euro bewertet werden. Man erwarte, dass der Börsenwert von Siemens Energy deutlich höher liegen werde als der Buchwert von 17 Milliarden Euro, den der Mutterkonzern per Ende März veranschlagt habe, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters eine Person aus dem Umfeld von Siemens.

Die jüngsten Schätzungen der Analysten lägen im Schnitt zwischen 21 und 22 Milliarden Euro, hieß es. Allein das 67-Prozent-Paket am spanischen Windanlagen-Hersteller Siemens Gamesa sei an der Börse zehn Milliarden Euro wert. Bei einem Streubesitz von 65 Prozent hätte der Hersteller von Kohle- und Gaskraftwerken und von Windrädern damit im nächsten Jahr gute Chancen auf einen Aufstieg in den Leitindex Dax, sagte der Insider.

Siemens Energy steht vor der Abspaltung von der Siemens AG, das Unternehmen soll am kommenden Montag sein Debüt an der Frankfurter Börse feiern.

14:27 Uhr

Ex-Wirecard-Chef Braun legt Haftbeschwerde ein

Der seit zwei Monaten hinter Gittern sitzende frühere Wirecard-Chef Markus Braun will auf freien Fuß gesetzt werden. Der seit zwei Monaten festgesetzte Manager habe über seine Anwälte einen entsprechenden Antrag gestellt, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Justizkreise.

Haftbeschwerden können Untersuchungshäftlinge jederzeit einlegen. Braun hatte sich und das Unternehmen bei seinem Rücktritt Ende Juni als Opfer eines gigantischen Betrugs dargestellt. Die Ermittler gehen von "gewerbsmäßigem Bandenbetrug" aus, bei dem die Wirecard-Chefetage unter maßgeblicher Beteiligung Brauns über Jahre Scheingeschäfte in Milliardenhöhe ausgewiesen haben soll.

Der Schaden für die kreditgebenden Banken und Investoren könnte sich auf 3,2 Milliarden Euro summieren. Wirecard ist Zahlungsabwickler für Kreditkarten an Ladenkassen und im Internet. Die Geschäfte mit nicht existenten Kunden wurden nach derzeitigem Stand der Ermittlungen über Subunternehmer im Mittleren Osten und in Südostasien abgewickelt.

13:18 Uhr

Aufsicht prophezeit Banken-Sterben

Nicht alle Banken werden die Corona-Krise nach Ansicht der Finanzaufsicht Bafin überstehen. "Der Gesamtheit der Banken kann man ausreichende Stressresistenz ausstellen, aber das gilt nicht für alle", sagte Bafin-Exekutivdirektor Raimund Röseler. "Wie bei Menschen gilt hier, wer Vorerkrankungen hat, hat ein größeres Risiko an Corona zu sterben."

Niemand könne seriös vorhersagen, wie sich die Situation weiter im Detail entwickele und sich die Pandemie auf die Realwirtschaft auswirke, machte Röseler deutlich. Es sei aber nicht auszuschließen, dass es trotz der vielen staatlichen Hilfsprogramme zu einer schweren Rezession komme und Firmen ihre Kredite nicht mehr bedienen könnten. "Die Banken müssen damit rechnen, dass noch einiges auf sie zukommt." Daher sei es wichtig, dass die Institute auf Dividendenausschüttungen verzichteten und ihr Eigenkapital stärkten.

In Gänze betrachtet stünden die deutschen Geldhäuser aber besser da als bei der Finanzkrise. "Der Bankensektor ist eindeutig widerstandsfähiger als vor der letzten Krise", sagte Röseler. Banken hätten generell mehr Eigenkapital als damals. "Im Moment sieht es so aus, als würde aus der Corona-Krise keine Bankenkrise werden."

12:56 Uhr

Anleger wagen sich aus der Deckung

Nach dem Ausverkauf zum Wochenanfang greifen Anleger an Europas Börsen wieder zu. "Allerdings scheint die Sorge an den Märkten zuzunehmen, dass es doch weitreichendere Beschränkungen, womöglich sogar erneute umfassende Lockdowns geben könnte", sagt Commerzbank-Analystin You-Na Park-Heger. "Für die Konjunkturerholung wäre das ein herber Schlag." Der Dax erholt sich etwas von seinem gestrigen Einbruch um 4,4 Prozent und legt ein Prozent auf 12.663 Punkte zu.

11:50 Uhr

Lufthansa ist "im Überlebenskampf"

Nach den deutlichen Verlusten von gestern weiten die Lufthansa-Aktien ihre Verluste aus und geben weitere 3,3 Prozent nach. Zum Wochenauftakt hatten die Papiere 9,5 Prozent an Wert eingebüßt. Die Fluggesellschaft verschärft wegen der Corona-Krise ihren Sparkurs und lässt die Flotte stärker als bisher geplant schrumpfen.

Die Lufthansa befinde sich mitten im Überlebenskampf, sagt Ulrich Reitz, Leiter der ntv-Telebörse.

10:52 Uhr

Deutsche Bank schließt zahlreiche Filialen

Die Deutsche Bank will jede fünfte Filiale in Deutschland schließen. "Wir planen, die Zahl der Filialen so rasch wie möglich von gut 500 auf etwa 400 zu verringern", sagte Philipp Gossow, Leiter des Privatkundengeschäfts der Marke Deutsche Bank. "Das wollen wir hauptsächlich in Städten tun, in denen wir ohnehin mit mehreren Filialen vertreten sind."

Deutsche Bank
Deutsche Bank 8,19

In ländlicheren Gebieten wolle die Bank bleiben, um ein flächendeckendes Filialnetz zu erhalten, so Gossow. Mit den Schließungen sei auch ein Stellenabbau verbunden. Die wegfallenden Arbeitsplätze gehören zu den 18.000 Stellen, deren Abbau im Rahmen der neuen Konzernstrategie Vorstandschef Christian Sewing im Juli 2019 angekündigt hatte.

"Die Anforderungen an die Beratung und das Filialgeschäft haben sich durch Corona weiter verändert", sagte Gossow. "Selbst Kunden, die früher nicht viel anfangen konnten mit Online-Banking, erledigen mittlerweile viele einfache Bankgeschäfte am Computer oder iPad von zu Hause aus." Selbst komplexe Beratungen wie etwa bei Wertpapieren fänden mittlerweile häufiger über Video oder Telefon statt. Seit Ausbruch der Pandemie seien auch Bargeldabhebungen weniger geworden, Kunden zahlten mehr mit Karten oder dem Smartphone. "Die Nachfrage der Kunden nach Beratung ist seit der Corona-Krise deutlich gestiegen. Die Kunden gehen aber für die Beratung seltener in die Filiale."

10:27 Uhr

Luxus-Prozess startet im Januar

Über die Übernahme des US-Juweliers Tiffany durch den französischen Luxusgüterkonzern LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton wird ab Anfang nächsten Jahres verhandelt. Das Gericht im US-Bundesstaat Delaware hat den Beginn des Prozesses auf den 5. Januar festgelegt.

Tiffany hat LVMH verklagt, um die 16,2 Milliarden US-Dollar teure Übernahme gerichtlich durchzusetzen. Zuvor hatte LVMH den Deal platzen lassen.

LVMH hatte angekündigt, die Übernahme bis zum Ende der Frist Ende Januar nicht durchziehen zu können, um nicht in einen Handelskonflikt zwischen den USA und Frankreich hereingezogen zu werden. Außerdem argumentierte LVMH, dass die schwache Geschäftsentwicklung bei Tiffany einen Rückzug erlaube.

09:15 Uhr

Dax steigt spürbar

Der Frankfurter Aktienmarkt geht nach den heftigen Verlusten von gestern mit Gewinnen in den Tag. Der Dax legt 0,6 Prozent auf 12.623 Punkte zu, der MDax 0,7 Prozent auf 26.700 Zähler. Der TecDax steigt 1,3 Prozent auf 3033 Punkte.

Weiterhin bereitet die steigende Zahl der Corona-Fälle Sorgen, vor allem in Großbritannien und in Spanien. In Großbritannien droht nach Einschätzung von Experten ein massiver Anstieg bei den Corona-Infektionszahlen, sollte sich die Bevölkerung nicht konsequent an strenge Abstandsregeln halten. Bis Mitte Oktober könnten die täglichen Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus ein Niveau von 50.000 erreichen, warnte der Chefarzt der Regierung. Die Regierung in London erhöhte die Corona-Alarmstufe von drei auf vier.

Zu Spanien äußerte sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn besorgt und nannte die Lage dort "wahrscheinlich nicht mehr unter Kontrolle".

08:54 Uhr

Tui streicht Programm zusammen

Tui hat seine Kapazitäten angesichts der Unsicherheiten über Reisebeschränkungen weiter verkleinert. Wie der Reisekonzern mitteilte, wird die Kapazität im laufenden vierten Quartal auf 25 von ursprünglich 30 Prozent reagiert.

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Tui 3,48

Aktuell liegen die Buchungen für das Sommerprogramm 2020 laut Tui um 83 Prozent unter dem Vorjahr, während die Durchschnittspreise um 19 Prozent zurückgegangen sind. Dies entspreche einem Buchungsstand von 15 Prozent des ursprünglichen Reiseprogramms. Im Vorjahreszeitraum war es zu 97 Prozent gebucht.

Im Sommer 2021 will Tui weiterhin 80 Prozent der ursprünglich geplanten Kapazität anbieten. Trotz der frühen Phase des Buchungszyklus sei die Buchungsentwicklung positiv. Die Buchungen lägen 84 Prozent über Vorjahr, die Durschnittspreise seien um 10 Prozent gestiegen.

08:26 Uhr

Tesla-Chef Musk dämpft Erwartungen vor "Battery Day"

Tesla-Chef Elon Musk hat vor einer Veranstaltung zur Batterie-Technologie die Erwartungen gedämpft und damit die Aktienhändler enttäuscht. Was der E-Auto-Bauer beim heutigen "Battery Day" an Verbesserungen vorstellen werde, könne erst nach 2022 in großer Stückzahl gefertigt werden, schrieb Musk auf Twitter. Das Produkt oder die Produkte beträfen die langfristige Produktion des Unternehmens, "insbesondere" Teslas Semi, den geplanten Langstrecken-Truck, den Pickup-Truck Cybertruck und den neu designten Roadster, so Musk. Tatsächlich plane Tesla, bei Panasonic, LG Chem, CATL und möglicherweise weiteren Herstellern mehr Batterien zu kaufen.

Die Tesla-Aktie, die am Montag mit einem Plus aus dem regulären Handel gegangen war, verlor nachbörslich über 5 Prozent. Zahlreiche Experten sagen voraus, dass die Kalifornier heute Fortschritte bei der Batterie-Technik bekanntgeben werden, die den technologischen Vorsprung Teslas vor Rivalen wie General Motors und Volkswagen vergrößern dürften.

07:55 Uhr

Dax nach Kursrutsch wieder höher

Dax
Dax 12.643,36

Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge wird der Dax heute höher starten. Zum Wochenanfang war der deutsche Leitindex 4,4 Prozent in die Knie gegangen. Fest im Blick haben Investoren weiter die Entwicklung der Coronavirus-Infektionszahlen. "Angesichts der Tatsache, dass der Herbst und die Grippesaison vor der Tür stehen, wird den Börsen vor Augen geführt, wie akut die Gefahr ist", sagte Timo Emden, Analyst bei Emden Research. Angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen in Deutschland und Europa fürchten Investoren erneute Einschränkungen.

In Großbritannien droht ein erneuter landesweiter Lockdown, da die Zahl der Neu-Infektionen täglich um mindestens 6000 pro Tag zunimmt. Wissenschaftliche Berater der Regierung warnten vor einem möglichen Anstieg auf 50.000 Fälle pro Tag bis Mitte Oktober. In großen Teilen von Wales soll bereits ab Dienstagnachmittag wieder ein weitgehender Lockdown gelten. Die US-Notenbank sicherte zu, zur Überwindung der Corona-Krise alles in ihrer Macht stehende unternehmen zu wollen. Die Zentralbank verpflichte sich weiter, die gesamte Bandbreite ihrer Instrumente zu nutzen, bekräftigte Fed-Chef Jerome Powell laut einer vorab veröffentlichten Rede. Powell wird sich heute vor dem Ausschuss des Repräsentantenhauses für Finanzdienstleistungen äußern. Zudem warteten Investoren auf die Konjunktur-Prognose im Herbst 2020, die das ifo Institut in München vorlegen will. Auf Unternehmensseite will Tui aktuelle Zahlen zur Buchungslage vorlegen. In den USA gibt Nike Auskunft über das erste Quartal.

07:22 Uhr

Geldwäsche-Vorwürfe: Scholz lässt Banken prüfen

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat eine neue Überprüfung der von einem internationalen Journalisten-Team aufgedeckten Defizite im weltweiten Kampf gegen Geldwäsche angeordnet. "Wir schauen, ob wir aus diesen alten Fällen noch Erkenntnisse ziehen können", sagte der SPD-Politiker in der "Augsburger Allgemeinen". "Es handelt sich um Vorwürfe, die länger zurückliegen, vor allem in der Zeit bis 2017", betonte Scholz. Seitdem seien bereits Konsequenzen gezogen worden, um Geldwäsche auf die Schliche zu kommen.

"Wie notwendig es ist, hier weiterzumachen, zeigt, dass sich die Zahl der Verdachtsmeldungen inzwischen mehr als verdoppelt hat", sagte der Bundesfinanzminister. Er habe veranlasst, dass noch einmal "genau geschaut" werde und was "wir als neue Informationen bekommen", erklärte er mit Blick auf die Recherchen eines Journalisten-Netzwerks, wonach Gelder aus dunklen Quellen im weltweiten Bankennetz gewaschen worden seien.

06:36 Uhr

Corona-Angst belastet Chinas Börsen

Shenzen Index
Shenzen Index 5.832,24

Die anhaltenden Sorgen über den Verlauf der Coronavirus-Pandemie haben heute den Börsen in China zugesetzt. Sie folgten dabei der Entwicklung in den USA. In Japan blieben die Handelsplätze wie am Vortag wegen eines Feiertags geschlossen. Die Börse in Shanghai lag im Verlauf 0,5 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,3 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 104,55 Yen und gab 0,2 Prozent auf 6,7880 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,9150 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1763 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0763 Franken. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,2817 Dollar.