Donnerstag, 14. Februar 2019Der Börsen-Tag bei n-tv

Heute mit Wolfram Neidhard
17:38 Uhr

US-Daten drücken Dax runter

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(Foto: imago/Sven Simon)

Eigentlich lief es heute ganz gut für den Dax, doch dann kam am Nachmittag starker Westwind auf. Unerwartet schwache Konjunkturdaten aus den USA haben den Anlegern in Deutschland gehörig den Appetit verdorben.

  • "Die US-Einzelhandelsdaten waren so schwach wie seit über neun Jahren nicht mehr, und das schürt Sorgen um die US-Wirtschaft", sagte ein Aktienhändler.

Der Dax verlor 0,7 Prozent und schloss bei 11.090 Punkten. Der MDax stieg dagegen um 0,3 Prozent auf 23.929 Zähler. Der TecDax legte um 0,6 Prozent auf 2564 Stellen zu. Der EuroStoxx50 sackte um 0,3 Prozent auf 3192 Punkte ab.

Dax-Gewinner waren Wirecard mit plus 5,5 Prozent. Das Dax-Ende zierten Bayer mit minus 4,0 Prozent.

Zwei MDax-Werte standen heute im Mittelpunkt. Airbus verabschiedet sich vom Riesenflieger A380 - die Aktie gewann 3,3 Prozent. Commerzbank stiegen nach Zahlen um 1,5 Prozent.

Mir bleibt nur noch, Ihnen einen schönen Abend zu wünschen.

17:14 Uhr

Xi stößt zu US-chinesischen Handelsgesprächen

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(Foto: REUTERS)

Chinas Präsident Xi Jinping wird morgen bei den chinesisch-amerikanischen Handelsgesprächen präsent sein. Das sagte der Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump, Larry Kudlow, dem Sender Fox News. An den Gesprächen haben sich bislang die ranghöchsten Repräsentanten beider Staaten nicht beteiligt.

Kudlow zog zudem eine optimistische Bilanz der bisherigen Verhandlungen: "Die Stimmung in Peking ist gut."

16:56 Uhr

Verkauft Nestlé das Herta-Wurstgeschäft?

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(Foto: picture alliance / dpa)

Der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern Nestlé denkt über einen Verkauf seiner Wurstmarke Herta nach und will sich stattdessen stärker auf vegetarische Produkte konzentrieren. Nestlé werde "diverse strategische" Möglichkeiten für die Wurstwaren von Herta prüfen, darunter auch eine Abspaltung der deutschen Tochtergesellschaft, teilte der Schweizer Konzern mit. Das sei eine weitere Etappe bei der Entwicklung des Nestlé-Angebots.

Der Lebensmittelkonzern will sich stattdessen stärker auf Produkte konzentrieren, die ein höheres Wachstum versprechen - darunter vegetarische Produkte und Kaffee. Vegetarische Lebensmittel seien deutlich "vielversprechender" als ein fleischhaltiges Angebot, erklärte Unternehmenschef Mark Schneider zur Begründung für die Überlegungen zu Herta.

16:51 Uhr

Euro profitiert von schwachen US-Konjunkturdaten

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(Foto: picture alliance / Oliver Berg/d)

Mit dem Kurs des Euro ist es heute nach oben gegangen. Zeitweise schaffte die Gemeinschaftswährung wieder den Sprung über 1,13 US-Dollar, wurde am Nachmittag aber wieder knapp unter der Marke gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1268 (Mittwoch: 1,1305) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8875 (0,8846) Euro.

Der Euro profitierte am Nachmittag von einer Dollar-Schwäche nach der Veröffentlichung enttäuschender Konjunkturdaten in den USA.

16:41 Uhr

Insider: Metro erörtert mit Alibaba Partnerschaft für China

Der Handelskonzern Metro könnte Insidern zufolge sein China-Geschäft mit Hilfe des dort heimischen Alibaba-Konzerns vorantreiben. Metro spreche mit Alibaba über einen Einstieg in sein China-Geschäft, sagten mehrere Insider. Dieser könne über eine Beteiligung erfolgen. Die Gespräche seien noch in einem frühen Stadium, hieß es weiter.

16:25 Uhr

Valentinstag bei HSBC: Staubsauger für die Frauen

Und das passiert im Jahr 2019: Eine Aktion zum Valentinstag hat bei der Großbank HSBC für Kopfschütteln gesorgt. Laut Insidern wurden den männlichen Beschäftigten verbilligte Laptops, Kameras und kabellose Kopfhörersets angeboten, während die Mitarbeiterinnen unter mehreren Staubsaugermodellen und Küchengeräten wählen konnten.

Das Angebot eines externen Dienstleisters richtete sich speziell an Mitarbeiter der britischen Bank im Hongkong. Dort und in der Zentrale in London sorgte die Aktion für heftige Kritik.

16:08 Uhr

n-tv Fonds: Neues Jahr - neues Glück?

Ein überaus schlechtes Börsenjahr ist vorbei. Welche Erwartungen gibt es für die Märkte im Jahr 2019? Und wie lassen sich dabei ETFs sinnvoll einsetzen? Darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Heike Fürpaß-Peter von der Fondsgesellschaft Lyxor.

15:57 Uhr

Miese Konjunkturdaten vertreiben US-Anleger

Dow Jones
Dow Jones 25.510,00

Unerwartet schwache Konjunkturdaten haben die Stimmung an der Wall Street nach unten gezogen. Die für die USA wichtige Einzelhandelsbranche verzeichnete im Dezember die größten Umsatzeinbußen seit mehr als neun Jahren. Das schürte bei Investoren die Furcht vor einer Konjunkturabkühlung in der größten Volkswirtschaft der Welt, für die der private Konsum eine bedeutende Rolle spielt. "Im Hinblick auf das Wirtschaftswachstum des vierten Quartals trübt sich die Erwartung ein", sagte Analyst Patrick Boldt von der Helaba.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor 0,8 Prozent auf 25.353 Punkte. Der S&P 500 gab 0,7 Prozent auf 2734 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büßte 0,4 Prozent auf 7386 Stellen ein.

15:42 Uhr

n-tv Altersvorsorge: Babyboomer stehen vor dem Sprung in die Rente

Die Babyboomer kommen langsam in die Jahre und deshalb ist es auch kein Wunder, dass gerade für diese Generation das Thema „Rente“ mittlerweile höchst aktuell ist. Aber offenbar haben gerade die Babyboomer irgendwie ein Problem mit der Börse. Friedhelm Tilgen spricht darüber bei n-tv Altersvorsorge mit Stefan Rueb von der Axa.

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15:34 Uhr

Erste Model 3 von Tesla in Deutschland ausgeliefert

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(Foto: dpa)

Tesla hat fast drei Jahre nach dem Start der Reservierungen mit der Auslieferung seines Hoffnungsträgers Model 3 in Deutschland begonnen. Die ersten Besitzer nahmen ihre Elektroautos in Frankfurt/Main in Empfang.

Zu Beginn der Reservierungen hatte Tesla noch ein Massenmodell für 35.000 Dollar in Aussicht gestellt. Bislang liefert das Unternehmen aber teurere Versionen aus, um die vom schwierigen Produktionsanlauf angegriffenen Finanzen aufzubessern.

In Deutschland ist es die Variante mit Langstrecken-Batterie und Allradantrieb ab 55.400 Euro und die sportlichere Performance-Version ab 66.100 Euro. Ein günstigeres Basismodell mit kleinerer Batterie soll es in der zweiten Jahreshälfte geben.

15:11 Uhr

Einzelhändler machen schlapp - Kühlt die US-Konjunktur ab?

Die US-Einzelhändler haben im Dezember die größten Umsatzeinbußen seit mehr als neun Jahren erlitten. Die Einnahmen fielen 1,2 Prozent geringer aus als im Vormonat, wie das Handelsministerium in Washington mitteilte. Das kommt überraschend, hatten Ökonomen doch mit einem leichten Anstieg von 0,2 Prozent gerechnet.

Die Verbraucher gaben beispielsweise weniger Geld in Restaurants aus, ebenso für Bekleidung und Möbel. Da der Konsum gut zwei Drittel der Wirtschaftsleistung ausmacht, zeichnet sich damit für das vierte Quartal eine Konjunkturabkühlung ab.

15:05 Uhr

Dax dreht ins Minus

Unbefriedigende US-Konjunkturdaten haben am Nachmittag dem deutschen Aktienmarkt zugesetzt. Vor allem die schlechten Einzelhandelszahlen für Dezember und eine höher als erwartete Zahl an Anträgen zur Arbeitslosen schlugen uns Frankfurter Kontor.

Kurz vor Handelsbeginn an der Wall Street verlor der Dax 0,5 Prozent auf 11.115 Punkte. Der MDax gab einen Teil seiner satten Gewinne ab und stieg um 0,7 Prozent auf 24.014 Zähler. Der TecDax gewann 0,5 Prozent auf 2561 Stellen.

14:55 Uhr

Coca-Cola enttäuscht mit Ausblick

Coca-Cola
Coca-Cola 40,77

Gestiegene Kosten und eine schwächere Nachfrage in einigen Absatzmärkten belasten Coca-Cola stärker als erwartet. Der US-Getränkekonzern rechnet 2019 mit einem Gewinn je Aktie von 2,06 Dollar bis 2,10 Dollar. Analysten hatten dagegen 2,23 je Aktie prognostiziert.

Coca-Cola, das seine Limonaden in 28 Ländern - überwiegend in Europa - abfüllt und verkauft, ächzt wie seine Wettbewerber unter steigenden Fracht- und Rohstoffkosten. Um dem entgegenzuwirken, hatte der Getränkeriese seine Preise angehoben und damit allerdings Kunden vergrault.

14:34 Uhr

Apple startet demnächst Video-Streamingdienst

Apple will seinen seit Jahren vorbereiten Video-Streamingdienst laut Medienberichten in den kommenden Monaten an den Start bringen. Der iPhone-Konzern wolle das Angebot am 25. März vorstellen, meldete Bloomberg. Der Dienst solle dann zum Sommer ans Netz gehen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Der Sender CNBC berichtete unterdessen, Apple strebe einen Start bereits im April oder Anfang Mai an.

Apple will in dem Video-Dienst zum einen - ähnlich wie Netflix oder Amazon - exklusiv verfügbare Inhalte wie Serien zeigen. Zugleich soll man dort laut Medienberichten aber auch Bezahlangebote anderer Anbieter abonnieren können.

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14:19 Uhr

Airbus-Chef zuversichtlich für A380-Beschäftigte

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Tom Enders

(Foto: REUTERS)

Airbus-Chef Tom Enders sieht gute Chancen für die A380-Beschäftigten, in anderen Bereichen des Luftfahrtkonzerns unterzukommen.

  • "Wir haben ja die Produktion vom A380 stufenweise schon sehr stark zurückgefahren", sagte der Manager bei n-tv. Man werde nun prüfen, wie viele Mitarbeiter man in andere Airbus-Programme transferieren könne.
  • "Aber garantieren kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nichts."

In den nächsten Wochen werde dies in aller Ruhe mit den Arbeitnehmervertretern diskutiert werden. Er sei sicher, eine Lösung zu finden.

13:35 Uhr

Ryanair zeigt Interesse an Thomas-Cook-Fluglinien

Europas größter Billigflieger Ryanair hat ein Auge auf die Ferienflieger des Reisekonzerns Thomas Cook geworfen. Man sei an Teilen der Thomas Cook Airlines interessiert, sagte Marketingchef Kenny Jacobs in London.

Thomas Cook hatte seine Fluggesellschaften, zu denen auch die deutsche Fluglinie Condor zählt, vergangene Woche offiziell zum Verkauf gestellt. Für einen Einstieg von Ryanair müssten sie laut Jacobs aber wieder getrennt werden.

13:14 Uhr

BVB-Aktie stürzt nach London-Desaster ab

BVB
BVB 7,94

Das drohende Aus in der lukrativen Champions League hat die Aktionäre von Borussia Dortmund vergrätzt. Die Aktien des einzigen börsennotierten Fußballclubs in Deutschland sackten bis zum Mittag um mehr als 6 Prozent auf 7,83 Euro ab. Weniger hatten sie zuletzt Ende 2018 gekostet.

Der Tabellenführer der Fußball-Bundesliga hatte gestern Abend das Hinspiel beim englischen Vertreter Tottenham Hotspur mit 0:3 verloren.

Mehr dazu lesen Sie hier.

12:54 Uhr

Brent-Ölpreis erreicht Vierteljahreshoch

Brent Rohöl
Brent Rohöl 66,40

Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Zollstreits zwischen den USA und China hat nicht nur den Aktienbörsen Auftrieb gegeben. Dies schüre auch am Rohölmarkt Optimismus, sagte Analyst Alfonso Esparza vom Brokerhaus Oanda.

Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg am Mittag um bis zu 1,9 Prozent auf ein Drei-Monats-Hoch 64,81 Dollar je Barrel (159 Liter). Nicht so stark verteuerte sich WTI-Öl.

Zusätzlichen Schub erhielten die Notierungen vom überraschend starken chinesischen Exportwachstum, das Spekulationen auf eine Abkühlung der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft dämpfte. Darüber hinaus stellte Saudi-Arabien eine weitere Drosselung seiner Fördermengen in Aussicht.

12:43 Uhr

Börsenturbulenzen belasten Union Investment

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(Foto: imago/CHROMORANGE)

Die weltweiten Börsenturbulenzen haben das Geschäft der Fondsgesellschaft Union Investment im vergangenen Jahr belastet. Das verwaltete Vermögen des Fondsanbieters der Volks- und Raiffeisenbanken lag mit 323,4 Milliarden Euro knapp unter dem Niveau des Vorjahres von 323,9 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern sank auf 502 Millionen von 610 Millionen Euro.

Wegen der Zurückhaltung der Investoren flossen in die Union-Fonds mit 15,3 Milliarden Euro knapp zehn Milliarden weniger als 2017.

12:26 Uhr

Daimlers Lkw-Sparte schafft Kostensenkungsziel

Daimlers Lastwagensparte hat das angepeilte Ziel von 1,4 Milliarden Euro weniger Kosten pro Jahr Ende 2018 erreicht. Die Einsparung an Fixkosten werde 2019 erstmals voll ergebniswirksam, erklärte Daimler Trucks.

Das Effizienzprogramm hatte das Unternehmen 2017 gestartet. Der Gesamtkonzern kündigte vergangene Woche an, an einer neuen Initiative zu Kostensenkungen zu arbeiten. Gründe sind die hohen Investitionskosten und das langsamere Wachstum des Pkw-Kerngeschäfts. Zahlen wurden noch nicht genannt.

11:54 Uhr

Autohäuser werden ältere Diesel nicht los

Die Diesel-Krise und Zulassungsprobleme bei Neuwagen machen dem Kfz-Gewerbe das Leben schwer. Zwar stieg im vergangenen Jahr der Branchenumsatz um 2,6 Prozent auf 179 Milliarden Euro, wie der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe in Berlin mitteilte. Nur noch 1,0 bis 1,3 Prozent davon konnten die Betriebe jedoch als Gewinn verbuchen. Im Vorjahr waren es noch 1,5 Prozent gewesen.

Fahrverbote in einigen Städten machten es den Autohäusern besonders schwer, ältere Diesel zu verkaufen. Auf ihren Höfen stehen nach einer Verbandsumfrage noch 190.000 Wagen der Abgasnorm Euro 5 im Wert von 2,9 Milliarden Euro - trotz Rabatten von teilweise mehr als 30 Prozent.

11:44 Uhr

Hacker-Attacke auf maltesische Bank

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(Foto: imago/photothek)

Einen Tag nach einem Hacker-Angriff hat Maltas zweitgrößte Bank ihre Arbeit größtenteils wieder aufgenommen. In der Nacht seien die IT-Systeme der Bank of Valletta gründlich getestet worden, teilte das Geldinstitut mit. Kunden könnten Dienstleistungen an Bankschaltern, Geldautomaten und im Online-Banking in Anspruch nehmen. Zahlungen an Dritte waren zunächst aber noch nicht möglich.

Nach Angaben des maltesischen Ministerpräsidenten Joseph Muscat wollten Hacker der Bank 13 Millionen Euro stehlen. Die Cyber-Diebe hätten versucht, das Geld auf Konten in Großbritannien, den USA, Tschechien und Hongkong zu überweisen.

11:37 Uhr

Dax verliert Gewinne wieder

Nach einem sehr guten Start hat der Dax im Verlauf des Vormittags seinen Gewinn wieder abgegeben. Zunächst hatte ihn die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Zollstreits zwischen den USA und China Auftrieb gegeben.

Der Dax notierte kurz vor Mittag nur noch geringfügig höher bei 11.171 Punkten. Der MDax stieg um 1,0 Prozent auf 24.084 Zähler. Der TecDax legte um 1,3 Prozent auf 2581 Stellen zu. Der EuroStoxx50 verzeichnete ein Plus von 0,2 Prozent auf 3210 Punkte.

11:23 Uhr

DIHK: Brexit belastet deutsche Firmen jetzt schon

Das Zähneklappern hat bereits begonnen: Das Risiko eines ungeordneten EU-Austritts Großbritanniens bereitet den deutschen Unternehmen zunehmend Sorgen. Nur noch jede fünfte Firma bewertet ihre Geschäfte im Vereinigten Königreich als gut, wie aus einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter 1500 Unternehmen mit Geschäftsverbindungen zu Großbritannien hervorgeht. Demnach erwarten 70 Prozent der Betriebe für 2019 eine Verschlechterung.

  • "Der Brexit ist bereits jetzt eine hohe Belastung für die deutschen Unternehmen", bilanzierte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier. Handel und Investitionen befänden sich seit dem Brexit-Referendum Mitte 2016 "auf einem gewissen Rückzug".
11:09 Uhr

Puma macht Satz nach oben - Anleger springen dennoch ab

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(Foto: picture alliance / Daniel Karman)

Kräftige Zuwächse in Asien haben dem Sportartikelhersteller Puma zu einem Umsatz- und Gewinnsprung verholfen. Die Erlöse kletterten währungsbereinigt um knapp 18 Prozent auf 4,65 Milliarden Euro und übertrafen damit die eigenen Erwartungen. Auch der operative Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) lag mit 337 Millionen Euro - einem Plus von 38 Prozent - noch über den bereits mehrfach nach oben geschraubten Prognosen. Analysten hatten aber etwas mehr erwartet. Die Aktionäre sollen für das abgelaufene Jahr eine Dividende von 3,50 Euro erhalten.

Die Aktionäre scheinen von den Zahlen nicht allzu begeistert zu sein - sie sprangen in Scharen ab. Die Puma-Aktie verlor am Vormittag 5,9 Prozent.

10:44 Uhr

Spohr zum A380-Aus: "Kunden und Crews lieben das Flugzeug"

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(Foto: imago/United Archives)

Das angekündigten Aus für den Airbus A380 stimmt Carsten Spohr etwas traurig. Der Lufthansa-Chef lobte den Riesenflieger als "herausragendes Flugzeug", betonte zugleich aber die eingeschränkte Wirtschaftlichkeit. Ein profitabler Einsatz des A380 sei "nur auf den extrem nachgefragten Strecken möglich", sagte der Spohr am Rande einer Konferenz in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba.

Nichtsdestotrotz sei das Flugzeug eine "Meisterleistung" aus Europa. "Unsere Kunden und auch unsere Crews lieben das Flugzeug", sagte Spohr. Was geht's der Airbus-Aktie? Ihr Kurs stieg um 5,8 Prozent. Lufthansa gingen um 0,4 Prozent hoch.

10:25 Uhr

Commerzbank kippt Gewinnziel

Commerzbank
Commerzbank 6,87

Es gibt eine Gewinnsteigerung, und die Aktionäre erhalten eine Dividende: Ist also alles gut bei der Commerzbank? Nein. Das Geldinstitut verabschiedete sich nämlich von seinem Gewinnziel für 2020.

  • "Es ist ziemlich offensichtlich, dass wir das Ziel einer Eigenkapitalrendite von sechs Prozent nicht erreichen werden, da wir das Ertragsziel reduzieren mussten und das Kostenziel beibehalten haben", sagte Finanzchef Stephan Engels.

Bereits im November hatte er das Ertragsziel gekippt und stellt nun für 2020 Erträge von 9,2 Milliarden in Aussicht, nachdem die Commerzbank ursprünglich mindestens 9,8 Milliarden vorhergesagt hatte.

Bei den Anlegern kamen die vor vorgelegten Zahlen gut an - der Kurs der Commerzbank-Aktie stieg um 3,1 Prozent auf 6,42 Euro.

10:16 Uhr

Run auf Gerresheimer-Aktie

Gerresheimer
Gerresheimer 67,51

Ein Gewinnanstieg und eine höhere Dividende haben Anleger bei Gerresheimer angelockt. Die Aktie legte am Vormittag um bis zu 13,3 Prozent auf 64,55 Euro zu. Damit lag sie an der MDax-Spitze und notierten so hoch wie seit vier Monaten nicht mehr.

Der für die Pharma- und Kosmetikindustrie produzierende Verpackungshersteller steigerte 2018 das bereinigte Konzernergebnis dank positiver Effekte aus der US-Steuerreform auf 178,0 (Vorjahr: 127,5) Millionen Euro. An dem Zuwachs sollen die Anteilseigner mit einer um fünf Cent auf 1,15 Euro angehobenen Dividende beteiligt werden.

09:59 Uhr

Apple verkauft ältere iPhones nun mit Qualcomm-Chip

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(Foto: REUTERS)

Apple wird in Deutschland die von einem Verkaufsverbot betroffenen älteren iPhone-Modelle 7 und 8 mit anderen Chips wieder in den Handel bringen. Hintergrund ist der Patentstreit mit dem Chipkonzern Qualcomm, der Anfang des Jahres den Absatz der Geräte nach einem Gerichtsurteil stoppen ließ.

In Deutschland sollen nun Versionen mit Kommunikations-Chips von Qualcomm statt von Intel verkauft werden, wie Apple am Donnerstag mitteilte. Man habe keine andere Wahl, um sicherzustellen, dass alle Modelle am Markt erhältlich blieben. Zugleich machte Apple deutlich, dass der grundsätzliche Streit weitergehe.

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09:41 Uhr

Airbus-Bilanz offenbart Rabatte

Einen haben wird noch zu Airbus: Der Flugzeugbauer hat mit einem Hinweis auf die Höhe der Preisnachlässe für seine Kunden ein offenes Branchengeheimnis unfreiwillig bestätigt. Flugzeuge werden im Schnitt mit rund 50 Prozent Rabatt auf den Listenpreis verkauft, wie aus der Jahresbilanz des Konzerns hervorgeht. Ablesen lässt sich das aus Zahlen zum Auftragsbestand, den der Boeing-Rivale nach neuen Rechnungslegungsvorschriften anders bewerten muss als bisher.

Während früher Listenpreise zugrunde gelegt wurden, muss Airbus den Wert der Aufträge nun auf der Basis von Marktpreisen angeben. Für 2018 steht der Auftragsbestand nach Marktpreisen mit 460 Milliarden Euro in der Bilanz. Das ist halb so viel wie ein Jahr zuvor, als sich die Aufträge nach Listenpreisen auf 997 Milliarden Euro summierten.

09:15 Uhr

Abschied vom A380 - Airbus-Aktie hoch im Kurs

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Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende: Die Airbus-Anleger honorieren den Beschluss der Konzernspitze, den Bau des Riesenfliegers A380 einzustellen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Die im MDax notierte Airbus-Aktie stieg kurz nach Handelsbeginn kräftig um 5,9 Prozent auf 109,94 Euro.

09:09 Uhr

Dax startet mit ordentlichem Plus

Der deutsche Aktienmarkt ist mit Gewinnen in den heutigen Handelstag gestartet. Der Dax legte um 0,8 Prozent auf 11.250 Punkte zu. Der MDax gewann 1,2 Prozent auf 24.133 Zähler, der TecDax 1,0 Prozent auf 2573 Stellen.

An der Dax-Spitze rangierten Wirecard mit plus 3,0 Prozent. Das Dax-Ende zierten Deutsche Börse mit minus 1,4 Prozent.

08:54 Uhr

Deutsche-Bank-Investoren wollen Investmentbanking beschneiden

Deutsche Bank
Deutsche Bank 7,28

Vier der zehn größten Anteilseigner der Deutschen Bank haben einem Zeitungsbericht zufolge Einschnitte beim Investmentbanking gefordert. Vor allem die Sparte des Geldinstituts in den USA stünde im Visier der Investoren, berichtete die "Financial Times" ohne genauere Angabe von Quellen. Mindestens vier Mitglieder des Aufsichtsrates teilten diese Meinung, hieß es in dem Bericht.

  • "Wir haben unser Geschäft in der Corporate & Investment Bank und in den USA bereits 2018 angepasst", teilte dder dax-Konzern in einer Reaktion auf den Bericht mit.
  • "Wir haben unsere Anpassungen vor dem Zeitplan abgeschlossen und haben nun eine gute Grundlage für Wachstum."
08:48 Uhr

Japan und China können Gewinne nicht halten

Der Aufschwung an den asiatischen Börsen hat heute spürbar nachgelassen. Der japanische Nikkei-Index und die Börse Shanghai konnten ihre Anfangsgewinne nicht halten und notierten zum Handelsschluss jeweils kaum verändert bei 21.139 beziehungsweise 2720 Punkten. Die Aktienumsätze seien aber noch recht hoch, daher sei vorerst nicht mit größeren Kursrücksetzern zu rechnen, sagte ein Analyst in Tokio.

Außerdem verwiesen Börsianer auf die positiven Signale zur Entwicklung der Handelsgespräche zwischen den USA und China. Einem Medienbericht zufolge will US-Präsident Donald Trump die geplante Verschärfung der US-Strafzölle auf chinesische Waren verschieben, um Zeit für eine Einigung zu gewinnen.

08:34 Uhr

Angry-Birds-Macher trotz Gewinneinbruchs zuversichtlich

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(Foto: picture alliance / dpa)

Der finnische Spiele-Entwickler Rovio blickt trotz einer Halbierung seines Betriebsgewinns im Weihnachtsgeschäft optimistisch auf das laufende Jahr. Neue Spiele und eine Filmpremiere dürften für höhere Umsätze sorgen, kündigte das Unternehmen an, das stark vom Erfolg seines alternden Spieleklassikers Angry Birds abhängt.

Im vierten Quartal fiel der bereinigte operative Gewinn um die Hälfte auf 5,3 Millionen Euro und die Erlöse büßten 1,7 Prozent auf knapp 73 Millionen Euro ein. Rovio investiert inzwischen immer mehr Geld in seine Tochter Hatch, die an einem Streaming-Dienst für Smartphone-Spiele a la Netflix arbeitet.

Ich wünsche Ihnen erst einmal einen guten Morgen. Mein Name ist Wolfram Neidhard, und ich werde über das heutige Marktgeschehen berichten.

08:11 Uhr

Öl wird teurer

Öl baut die Kursgewinne der vergangenen Tage aus. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostet derzeit 64,30 US-Dollar. Das sind 69 Cent mehr als gestern. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) steigt um 49 Cent auf 54,39 Dollar.

Marktteilnehmer führen das auf die Hoffnung auf eine Annäherung im US-chinesischen Handelsstreit zurück. Die Nachrichtenagentur "Bloomberg" hatte berichtet, US-Präsident Donald Trump würde über eine 60-tägige Verlängerung der Frist nachdenken, nach deren Ablauf höhere Strafzölle auf chinesische Importe fällig werden sollen. Nach bisheriger Planung soll dies am 1. März geschehen.

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07:39 Uhr

Commerzbank: "Sind wieder dividendenfähig"

Commerzbank
Commerzbank 6,90

Die Commerzbank hat dank gesunkener Belastungen durch faule Kredite und einer wachsenden Zahl an Kunden mehr verdient. Das operative Ergebnis legte 2018 um 8,4 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro zu, wie die Bank am Morgen mitteilte.

  • Unter dem Strich schnellte der Gewinn von 128 Millionen Euro im Vorjahr auf 865 Millionen Euro in die Höhe. 2017 hatten Kosten für den Konzernumbau die Bilanz schwer belastet.
  • "Wir wachsen bei Kunden, im Kreditvolumen und bei bereinigten Erträgen. Wir kommen voran und sind wieder dividendenfähig", sagte Konzernchef Martin Zielke.
  • Die bereinigten Erträge legten 2018 um fünf Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zu.

Den Aktionären will die Commerzbank die Ausschüttung einer Dividende von 20 Cent je Aktie vorschlagen. Das wäre erst die zweite Gewinnausschüttung seit der Rettung der Bank durch den Staat in der Finanzkrise.

07:28 Uhr

Dax spürt leichten Rückenwind

Dax
Dax 11.364,17

Am deutschen Aktienmarkt können sich Anleger auf einen freundlichen Auftakt einstellen: Der Leitindex an der Frankfurter dürfte nach Einschätzung von Beobachtern in Banken und Brokerhäusern mit einem leichten Aufschlag starten.

In den vorbörslich ermittelten Indikationen wird der Dax zur Eröffnung bei 11.184,00 Punkten gesehen, was einem Plus von 0,2 Prozent entspricht.

07:14 Uhr

Konjunkturdaten schieben Shanghai-Composite an

Shanghai Composite
Shanghai Composite 3.104,15

Chinas Exporte sind zum Jahresauftakt unerwartet stark gestiegen. Die Ausfuhren der Volksrepublik legten im Vergleich zum Januar des Vorjahres um 9,1 Prozent auf umgerechnet rund 217,6 Milliarden US-Dollar (etwa 192,9 Milliarden Euro) zu, wie das Statistikamt in Peking mitteilte.

An den chinesischen Aktienmärkten lösten die Daten leichten Auftrieb aus. Der Shanghai-Composite-Index dreht im späten Handel in die Gewinnzone und notiert knapp 0,3 Prozent im Plus bei 2728 Punkten.