Angst vor Stagflation: Dax flüchtet mal kurz in den Keller
Die europäischen Börsen haben sich heute volatil gezeigt. In einer technischen Gegenbewegung wurde die Tagesverluste fast vollständig aufgeholt, die Erholung wurde dann aber schnell von der negativen Gesamtstimmung wieder eingeholt: Lieferengpässe, steigende Rohstoffpreise und Inflation bei gleichzeitig schwächerer Entwicklung der Wirtschaft lassen Sorgen vor einer Stagflation aufkommen.
In diesem Umfeld verlor der Dax 0,7 Prozent auf 15.156 Punkte, im Tagestief hatte er bei 14.984 Punkten gestanden. Auf Wochensicht gab der deutsche Leitindex rund 380 Punkte ab. Immerhin hat damit die wichtige Unterstützung bei 15.000 Punkten gehalten, auf deren Niveau auch in etwa die 200-Tagelinie verläuft. Der EuroStoxx50 gab um 0,3 Prozent auf 4037 Punkte nach - kurzzeitig lag er unterhalb der 4000er-Marke.
Die Inflation in der Eurozone ist derweil auf ein 13-Jahreshoch gestiegen. Im September stieg der Verbraucherpreisindex um 3,4 Prozent, die Konsensschätzung lag mit 3,3 Prozent knapp darunter. EZB-Präsidentin Christine Lagarde wird zwar nicht müde zu betonen, dass Teile des Preisauftriebs temporärer Natur seien und dass eine geduldige Geldpolitik das Mittel der Wahl ist. Dennoch könnte der Druck innerhalb der EZB größer werden, darüber nachzudenken, ob die extrem expansive Ausrichtung der Geldpolitik dauerhaft gerechtfertigt ist.
Bei den Einzelwerten stiegen BMW nach einer erhöhten Gewinnprognose um 1,3 Prozent. Das Unternehmen sieht die Auto-EBIT-Marge 2021 statt zwischen sieben und neun nun bei 9,5 bis 10,5 Prozent. Die Analysten der Citi weisen darauf hin, dass der Markt im Konsens mit 9,7 Prozent gerechnet hatte. Auch beim Cashflow habe der Marktkonsens nur 5,7 Milliarden erwartet, BMW sieht nun 6,5 Milliarden Euro. Auf der außerordentlichen Hauptversammlung bei Daimler haben die Aktionäre derweil der Abspaltung der Lkw-Sparte zugestimmt. Die Daimler-Aktie verteuerte sich um 0,9 Prozent.
Siemens Healthineers gaben 1,9 Prozent ab, Sartorius stürzten um 9,9 Prozent ab. Neben der negativen Stimmung am Gesamtmarkt dürften sich hier Abstufungen durch die Societe Generale bemerkbar machen. Die Analysten sollen beide Aktien von "Buy" auf "Hold" gesenkt haben.
Erreicht der Ölpreis bald alte Rekordhöhen?
Die Ölpreise sind in den vergangenen Wochen deutlich angezogen. An den Tankstellen ist das bereits deutlich zu spüren. Grund dafür ist die nach den Corona-Lockdowns weltweit erstarkende Konjunktur, die den Energiebedarf deutlich steigen lässt. Könnte das den Ölpreis bald schon wieder in Richtung der alten Rekordhöhen treiben? Wie weit der Ölpreis noch klettern könnte und wie Trader darauf setzen können, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Christian Köker von der HSBC.
Walt Disney und Johansson einigen sich im "Black Widow"-Streit
Die Hollywood-Schauspielerin Scarlett Johansson und Walt Disney haben ihren Streit um den Marvel-Film "Black Widow" beigelegt. Das teilten der Unterhaltungskonzern und Johanssons Unternehmen Periwinkle Entertainment mit. Worauf sich die beiden geeinigt hatten, ist nicht bekannt.
Johansson hatte Walt Disney vorgeworfen, durch die zeitgleiche Veröffentlichung von "Black Widow" in den Kinos und beim Streamingdienst Disney+ den Vertrag mit ihr gebrochen zu haben. Ihre Gage sei dadurch niedriger gewesen. Disney habe die Einahmen für sich behalten und die Zahl der Abonnenten von Disney+ erhöhen wollen. Disney hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.
Doch diese Vorwürfe sind nun vom Tisch. Beide Seiten wollten weiter zusammenarbeiten, hieß es.
Navidi: US-Krise "kann globales Finanzsystem aus Angeln heben"
Nur Stunden vor einem drohenden Shutdown von Teilen der US-Regierung einigen sich Demokraten und Republikaner. Die weitaus größere Gefahr jedoch bleibt. Sandra Navidi von BeyondGlobal erklärt, vor welchen Problemen die Demokraten und das Land jetzt stehen.
Wall Street auf Erholungskurs
Die jüngsten Kursverluste der Wall Street rufen Schnäppchenjäger auf den Plan. Der US-Standardwerteindex Dow Jones stieg zur Eröffnung um bis zu 0,8 Prozent. Alternativen zu Aktien seien weiterhin rar gesät, sagte Rick Meckler, Partner beim Vermögensverwalter Cherry Lane. "Es gibt immer noch eine gute Unterstützung von Käufern, daher glaube ich nicht, dass der Markt seine Fähigkeit zu Kursrallys nach Rücksetzern eingebüßt hat."
Zur positiven Stimmung trugen außerdem ermutigende Testergebnisse eines Coronavirus-Medikaments von Merck & Co bei. Den Angaben zufolge reduziert das Mittel das Risiko eines Krankenhaus-Aufenthaltes oder Tods bei einer Infektion um etwa die Hälfte. Aktien des Pharmakonzerns stiegen daraufhin um gut neun Prozent auf ein 13-Monats-Hoch von 82,08 Dollar.
Die Merck-Arznei machten Investoren zudem Hoffnung auf eine rasche Erholung der Tourismus-Branche. So stiegen die Aktien der Fluggesellschaften American Airlines, Delta und United um bis zu fünf Prozent. Die Kreuzfahrt-Veranstalter Carnival und Norwegian gewannen bis zu 6,4 Prozent. Die Titel des Online-Reisebüros Booking.com rückten rund vier Prozent vor.
Was sind SPACs und welche Risiken bergen sie?
Der Ferienwohnungsanbieter Home to go geht in der vergangenen Woche an die Börse. Allerdings nicht über den klassischen Weg, sondern über einen Spac - eine sogenannte Börsenhülle. Doch was ist das eigentlich und lohnt es sich für Privatanleger? Der "ntv Geldanlage-Check" schaut sich das genauer an.
Alitalia-Nachfolgerin ordert bereits kräftig Airbus-Maschinen
Die neue italienische Fluggesellschaft Ita hat sich mit Airbus auf eine strategische Zusammenarbeit verständigt und den Kauf von 28 neuen Maschinen in die Wege geleitet. Nach Angaben beider Unternehmen sollen die ersten neuen Flugzeuge schon Anfang des kommenden Jahres abheben. Laut Medienberichten zahlt Ita für die zehn Maschinen vom Typ A330neo, sieben A220 und elf A320neo 1,5 Milliarden Euro. Ita tritt am 15. Oktober die Nachfolge des defizitären Unternehmens Alitalia an.
Zudem beschloss Ita, weitere 31 Airbus-Maschinen für Kurz-, Mittel- und Langstreckenflüge über die Firma Air Lease Corporation zu leasen. Insgesamt sollen der Mitteilung zufolge 56 neue Airbus-Flugzeuge über ein Leasing bestellt werden, bei dem Ita deutlich bessere Konditionen erhalte als bislang Alitalia. Bis Ende 2025 will Ita eine Flotte mit 70 Prozent aus Maschinen der neueren Generation betreiben und damit Sprit sparen sowie den CO2-Ausstoß verringern.
ADAC: Benzinpreis im September so hoch wie seit 2013 nicht mehr
Tanken war im September so teuer wie seit acht Jahren nicht mehr. Wie der ADAC auf Basis einer aktuellen Auswertung von Kraftstoffpreisen mitteilte, stieg der Preis für einen Liter E10 im September um 1,2 Cent im Vormonatsvergleich auf durchschnittlich 1,569 Euro. Der Preis für Diesel erhöhte sich noch deutlicher, um 2,5 Cent auf durchschnittlich 1,411 Euro pro Liter. Teurer war Benzin laut ADAC zuletzt im August 2013, Diesel im November 2018.
Der teuerste Tag zum Tanken war der 30. September: Im Schnitt kostete ein Liter E10 an deutschen Tankstellen 1,586 Euro, ein Liter Diesel 1,452 Euro. Am günstigsten konnten Autofahrer Anfang September ihren Tank befüllen: Am 1. September kostete der Liter Diesel 1,387 Euro und der Liter E10 im Schnitt 1,557 Euro.
Das laufende Jahr wird demnach wohl deutlich teurer für Autofahrer als das Vorjahr. Der Benzinpreis habe sich seit dem 1. Januar 2021 im Vergleich zum 30. September, dem bisher teuersten Tag des Jahres, um deutliche 26,2 Cent erhöht, berechnete der ADAC. Der Dieselpreis erhöhte sich im selben Zeitraum um 23,7 Cent.
Daimler-Aktionäre billigen Aufspaltung des Konzerns
Anteilseigner von Daimler haben fast einstimmig die Aufspaltung in zwei getrennte Unternehmen für Autos und Nutzfahrzeuge gebilligt. Es habe beim entsprechenden Tagesordnungspunkt eine Zustimmung von 99,9 Prozent gegeben, teilte Aufsichtsratschef Bernd Pischetsrieder bei einer außerordentlichen Hauptversammlung mit. Das Treffen fand wegen der Corona-Beschränkungen online statt.
Im Kern geht es darum, das große Geschäft für Lkw und Busse aus dem Konzern herauszulösen und bis Weihnachten an die Börse zu bringen. Anteilseigner von Daimler sollen durch neue Aktien von Daimler Truck profitieren. Das Topmanagement will mit der Trennung den Wert der Einzelunternehmen steigern.
Lesen Sie hier einen Beitrag unserer Kollegin Diana Dittmer zu diesem Thema.
Energiepreise treiben Inflation in Eurozone an
Die massiv gestiegenen Energiepreise haben die Inflation in der Eurozone auf den höchsten Stand seit 2008 getrieben. Die Preise in den 19 Ländern mit der Gemeinschaftswährung stiegen im September im Schnitt um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das EU-Statistikamt Eurostat aufgrund einer vorläufigen Schätzung in Luxemburg mitteilte. Die Energiepreise verteuerten sich demnach im Schnitt um 17,4 Prozent.
In Deutschland erreicht die Inflation im September voraussichtlich 4,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt bereits gestern mitgeteilt hatte - das ist die höchste Teuerung seit Ende 1993. Deutschland liegt damit spürbar über dem Schnitt der Euro-Länder.
Der Energiepreis-Anstieg wird in Europa demnächst zur Chefsache: Die Staats- und Regierungschefs der EU sollen bei ihrem Gipfel am 21. und 22. Oktober in Brüssel darüber beraten, wie ein Sprecher von EU-Ratspräsident Charles Michel zuvor mitgeteilt hatte. Griechenland schlägt laut EU-Diplomaten einen gemeinsamen Fonds zur Entlastung vor.
So verändert Corona das Anlegerverhalten
Die Aktienmärkte haben während des Corona-Lockdowns fast schon so etwas wie einen Kleinanleger-Boom erfahren. In einer groß angelegten Studie hat die Fondsgesellschaft Schroders nun versucht herauszufinden, was die Anleger in Sachen Sparen und Anlegen so umtreibt. Friedhelm Tilgen spricht mit Joachim Nareike über die Ergebnisse.
Gaspreis knackt in Europa wichtige Marke
Die Rekordjagd der europäischen Gaspreise geht weiter. Der an der ICE gehandelte Terminkontrakt gewann 2,3 Prozent und markierte mit 100 Euro je Megawattstunde ein Rekordhoch.
"Ausschlaggebend hierfür war die Nachricht, dass zuletzt deutlich weniger Gas aus Russland nach Deutschland gelangt ist", sagt Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch. Gleichzeitig seien die europäischen Lager derzeit nur zu 75 statt wie üblich zu 90 Prozent gefüllt.
Dax lebt wieder auf - nur noch kleines Minus
Zu Handelsbeginn unter 15.000 Punkten, nun wieder klar darüber: Der Dax hat am frühen Nachmittag seinen Verlust fast vollständig abgebaut. Der Leitindex notierte nur noch 0,1 Prozent tiefer bei 15.253 Zählern. Der EuroStoxx50 drehte ins Plus und gewann 0,1 Prozent auf 4051 Stellen, am Morgen lag er unter der 4000er-Marke. Nach den Verlusten trauten sich die Anleger wieder zu Zukäufen. Dennoch bleibt die Lage an den Märkten weiter fragil.
Eon waren mit plus 2,6 klare Spitzenreiter im Dax. Daimler legten kurz vor dem Aufspaltungsbeschluss der Aktionäre um 1,3 Prozent zu. Die Papiere der Sportartikelhersteller Adidas und Puma verteuerten sich um 0,8 beziehungsweise 1,4 Prozent.
Wichtiger Fed-Banker ist für baldiges Tapering
Der Präsident der Fed von Minneapolis, Neel Kashkari, geht davon aus, dass der Leitzins noch einige Jahre nahe null Prozent bleiben wird, befürwortet aber eine baldige Rücknahme der Anleihekäufe der Zentralbank, das sogenannte Tapering. Die Fed kauft monatlich Staatsanleihen und Hypothekenanleihen im Wert von etwa 120 Milliarden Dollar, um ein reibungsloses Funktionieren der Märkte zu gewährleisten und die Wirtschaft während der Pandemie zu unterstützen.
Jetzt, da sich die Wirtschaft zu erholen beginnt, haben Fed-Chef Jerome Powell und der Offenmarktausschuss signalisiert, dass die Zentralbank bald damit beginnen könnte, ihre Anleihekäufe zu reduzieren. "Ich bin zufrieden mit dem Kurs des Vorsitzenden und der Richtung, die der Offenmarktausschuss einzuschlagen scheint", sagte Kashkari in einem Interview mit dem "Wall Street Journal". "Die quantitative Lockerung und die Anleihekäufe, die der Ausschuss vorgenommen hat, waren absolut angemessen und richtig, aber ich denke, dass es in nicht allzu ferner Zukunft sinnvoll ist, diesen Prozess zu reduzieren."
Verluste an der Wall Street erwartet
Mit Abgaben dürfte die Wall Street in den letzten Handelstag der Woche beziehungsweise ersten Handelstag des Monats Oktober starten. Damit droht die schwächste Handelswoche seit rund einem Jahr. Erholungsversuche waren zuletzt immer wieder gescheitert. Der Markt befinde sich im Spannungsfeld zwischen steigender Inflation und der Sorge um eine Abschwächung der konjunkturellen Erholung, heißt es. Der Future auf den S&P-500 reduziert sich aktuell um 0,5 Prozent. Auf Wochensicht steht für den Index bereits ein Minus von 3,3 Prozent zu Buche.
Die Einigung auf einen US-Übergangshaushalt stützt weiterhin nur wenig. Dies hatte auch am Vortag nur für eine kurzzeitige Erholung gesorgt. Denn immer noch gibt es keine Einigung für eine geplante Erhöhung der Schuldenobergrenze, womit den USA ab Mitte Oktober weiterhin die Zahlungsunfähigkeit droht. Auch das von US-Präsident Biden geplante 1,2 Billionen Dollar schwere Infrastrukturpaket und ein sozialpolitisches Reformpaket im Volumen von 3,5 Billionen Dollar sind damit noch nicht auf den Weg gebracht.
Leichte Entspannung kommt vom Anleihemarkt, wo die Renditen etwas zurückkommen. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen liegt aktuell bei 1,49 Prozent und damit drei Basispunkte unter dem Niveau vom Vorabend.
Für einen Impuls könnten die zahlreichen anstehenden US-Konjunkturdaten sorgen. Vorbörslich dürften dabei vor allem die persönlichen Einnahmen und Ausgaben im Fokus stehen. Dazu kommen der Index der Verbraucherstimmung der Uni Michigan für September und der Markit-Einkaufsmanger-Index für September, jeweils in zweiter Lesung. Abgerundet wird dies durch die Bauausgaben für den August.
DZ Bank bewertet BMW positiv - Aktie deutlich teurer
Dank einer guten Preisentwicklung bei Neu- und Gebrauchtwagen kann BMW nach Ansicht der DZ Bank die negativen Effekte aus der Beeinträchtigung der globalen Liefer- und Logistikketten mehr als ausgleichen. Den Margenausblick habe der Dax-Konzern trotz der Lieferkettenprobleme angehoben. Es sei davon auszugehen, dass diese Entwicklung auch im Schlussquartal 2021 anhält.
Die BMW-Aktie verteuerte sich kurz nach Mittag um 1,3 Prozent.
Stagflation drückt Dax kurzzeitig unter 15.000er-Marke
Nach dem schwachen September beginnt auch der Oktober auf dem deutschen Aktienmarkt mit Abschlägen. Der Dax gibt in den ersten Handelsminuten um 1,8 Prozent auf 14.984 Punkte nach. Zuletzt stand er im Mai unter der Marke von 15.000. Die Hintergründe erläutert ntv-Börsenkorrespondent Frank Meyer.
Dax am Mittag stabiler - und klar über 15.000
Rote Zahlen haben auch am Mittag das Frankfurter Marktgeschehen beherrscht. Der Dax verbesserte sich etwas und verlor nur noch 0,7 Prozent auf 15.150 Punkte. Der EuroStoxx50 notierte ein Prozent tiefer bei 4009 Zählern. Die anhaltenden Sorgen, dass die Notenbanken wegen einer anziehenden Inflation bald weniger Geld in die Märkte pumpen könnten, hatten den Dax in dieser Woche schwer belastet. Aktuell zeichnet sich eine düstere Wochenbilanz von rund zweieinhalb Prozent Minus ab.
An der Dax-Spitze gefragt waren die am Donnerstag noch aus den Depots geworfenen Aktien des Versorgers Eon mit 2,2 Prozent Aufschlag. BMW-Aktien konnten von der angehobenen Ergebnisprognose des Autobauers profitieren - plus 1,4 Prozent.
Eine Verkaufsempfehlung durch Exane BNP belastete im MDax Telefonica Deutschland, für die Papiere ging es um 6,5 Prozent bergab. In den hinteren Börsenreihen stachen Leoni mit einem Plus von 3,4 Prozent hervor. Der Kabel- und Bordnetzspezialist steht kurz vor einer bindenden Vereinbarung über den Verkauf einer schon länger angebotenen Sparte an den US-Konzern Bizlink. Händler lobten vor allem den Mittelzufluss durch den Deal.
Foxconn fociert Einstieg ins Autogeschäft
Der Elektronik-Auftragsfertiger Foxconn legt sich für seinen Einstieg ins Autogeschäft eine Fabrik in den USA zu. Die vor allem als Hersteller von Apple-Geräten bekannte Firma aus Taiwan will dem in Turbulenzen geratenen Elektroauto-Entwickler Lordstown Motors dessen Werk im US-Bundesstaat Ohio abkaufen. Der Preis soll bei 230 Millionen Dollar liegen, wie die Unternehmen mitteilten. Ein endgültiger Deal müsse allerdings noch ausgehandelt werden.
Foxconn baut gerade seine Aktivitäten im Autogeschäft stark aus. Der Konzern entwickelt eine eigene Fahrzeug-Plattform und sicherte sich zudem den Elektroauto-Entwickler Fisker als ersten Kunden für die Auftragsfertigung. Mit dem Kauf des US-Werks könne das gemeinsame Fahrzeug schneller in die Produktion kommen, twitterte Gründer Henrik Fisker. Das erste Modell Ocean baut Fisker mit dem erfahrenen Auto-Auftragsfertiger Magna.
Daimler-Chef Källenius zur geplanten Konzernaufspaltung
Getrennte Wege für Mercedes-Autos und -Lkw: Aktionärinnen und Aktionäre von Daimler sind aufgerufen, die geplante Aufspaltung des Stuttgarter Konzerns zu billigen. Vorstandschef Ola Källenius erläutert das Vorhaben im Interview mit ntv.
Wie nützlich ist der Energiekostenvergleich?
Ab Oktober sind an deutschen Tankstellen gelbe Aushänge zu finden, die Auskunft über die Kosten unterschiedlicher Antriebsarten geben. Wie aussagekräftig ist dieser Energiekostenvergleich des Bundeswirtschaftsministeriums? ntv wirft einen Blick darauf.
Daimler peilt schnellen Dax-Einzug von Truck-Sparte an
Der Autobauer Daimler geht im ersten Quartal 2022 von dem Einzug der Truck-Sparte in den Dax aus. Die Aktie der Daimler Truck Holding AG dürfte nach dem Listing im Prime Standard voraussichtlich im ersten Quartal in den auf 40 Mitglieder erweiterten Börsenindex aufgenommen werden, kündigte der Stuttgarter Konzern anlässlich der außerordentlichen Hauptversammlung an. "Auch die Aktie der Daimler AG wird weiterhin die Kriterien für den wichtigsten deutschen Börsenindex erfüllen", so der Konzern.
Die Aktionäre sollen heute der Aufspaltung des Konzerns zustimmen.
Materialengpässe hemmen Industrie - Dax wieder schwächer
Angesichts der weltweiten Lieferengpässe hat die deutsche Industrie im September ihr hohes Wachstumstempo spürbar gedrosselt. Der Einkaufsmanagerindex fiel auf 58,4 Punkte von 62,6 im August, wie das Institut IHS Markit zu seiner monatlichen Unternehmensumfrage mitteilte. Das Barometer hielt sich damit aber weit über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. In einer vorläufigen Schätzung war von 58,5 Punkten die Rede.
"Die seit Monaten andauernde beispiellose Materialknappheit hat die Produktion vieler Hersteller spürbar beeinträchtigt", erklärte Markit-Experte Phil Smith. Die Störungen in der Lieferkette arbeiteten sich zunehmend nach oben. Sie zeigten sich auch in einer geringeren Nachfrage nach Vorleistungsgütern, da Aufträge entweder verschoben oder gleich ganz storniert würden.
An der Börse kam diese Nachricht nicht gut an. Der Dax, der sich kurzzeitig wieder bis auf 15.177 Punkte berappelt hatte, fiel erneut ab. Der Leitindex notierte am späten Vormittag 1,3 Prozent tiefer bei 15.062 Zählern. Der EuroStoxx50 sackte um 1,2 Prozent auf genau 4000 Stellen ab.
Milliardenschwere Pleite: Zoom-Deal gescheitert
Die fast 15 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Five9 durch Zoom ist gescheitert und somit auch ein wichtiger Expansionsplan des Videokonferenzunternehmens. Die Aktionäre hätten den Deal abgelehnt und somit seien beide Seiten zu dem Schluss gelangt, die Kaufvereinbarung einvernehmlich aufzulösen, teilte Five9, ein Spezialist für in der Cloud betriebene Call-Center mit. Five9 wolle seine derzeitige Beziehung mit Zoom fortsetzen, die auch Contact Center Services umfasst.
Zoom-Chef Eric Yuan erklärte, man freue sich zwar auf die potenzielle Partnerschaft, die Strategiegrundlage des Konzerns sei aber die "finanzielle Disziplin". Der US-Videodienst hatte die geplante Übernahme im Juli angekündigt und wollte mit dem Deal in den Call-Center-Markt einsteigen und sicherstellen, dass sein Wachstum andauert, auch wenn die Menschen nach der Pandemie aus dem Homeoffice ins Büro zurückkehren und auf Hybridlösungen bei der Arbeit umsteigen. Mit Hilfe der Akquisition wollte Zoom im 24 Milliarden Dollar schweren Markt für Call Center sein Angebot für Geschäftskunden stärken.
"Inflation wird in erster Linie Verbraucher treffen"
Gasturbinen-Streit: General Electric und Siemens einigen sich
Der US-Mischkonzern General Electric (GE) und Siemens Energy haben einen Rechtstreit über Gasturbinen beigelegt. Die beiden Unternehmen teilten mit, einen verbindlichen Vergleich vereinbart zu haben. Details wurden zunächst nicht bekannt. General Electric (GE) hatte im Januar eine Klage gegen den Hersteller von Kraftwerks-Turbinen eingereicht, weil er sich vor zumindest einem Großauftrag eines US-Regionalversorgers illegal Wettbewerbsvorteile gegenüber GE verschafft haben soll. Das habe Siemens Energy möglicherweise weitere Aufträge im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar eingebracht, argumentierte der Erzrivale. Das im September vom Münchner Industriekonzern Siemens abgespaltene und an die Börse gebrachte Unternehmen hatte von einem Mitarbeiter von Dominion Energy vertrauliche Unterlagen zugespielt bekommen, dank denen Siemens GE im Ringen um einen Großauftrag von Dominion leicht ausstechen konnte.
GE forderte damals für Siemens eine Strafe von "hunderten Millionen Dollar oder mehr". Siemens Energy räumte den Sachverhalt ein, betonte aber, den Fall selbst aufgedeckt und gegenüber Dominion und Mitbewerbern offengelegt zu haben.
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Dax geht unter 15.000er-Marke - EuroStoxx50 unter 4000
Der Dax ist mit einem dicken Minus in den Handel gestartet und hat die Marke von 15.000 Punkten nach unten durchbrochen. Der Leitindex stürzte in den ersten Minuten um 1,8 Prozent auf 14.984 Punkte ab. Danach erholte er sich wieder und lag 1,4 Prozent tiefer bei 15.053 Zählern. MDax, TecDax und SDax verloren zwischen 1,7 und zwei Prozent. Der EuroStoxx50 notierte 1,6 Prozent tiefer bei 3987 Stellen.
Die Investoren würden skeptischer und fragten sich, "ob Unternehmen die erwarteten Gewinne auch dann erreichen können, wenn die Zinsen in den USA doch früher und schneller angehoben werden", sagt Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners. Angesicht erhöhter Inflationsgefahren hatte US-Notenbankchef Jerome Powell zuletzt einen strafferen Kurs der Fed signalisiert.
Nur Deutsche Börse, Eon und Deutsche Wohnen verzeichneten im Dax Gewinne. Die restlichen 37 Werte waren im roten Bereich.
Starker Preisanstieg: Beschleunigt Opec+ die Ausweitung der Ölförderung?
Vor dem Hintergrund der jüngsten Ölpreis-Rally könnten die großen Exportländer Insidern zufolge ihre Fördermengen nun doch schneller ausweiten als bislang geplant. Bei dem Opce+-Treffen am Montag könnte ein solcher Schritt beschlossen werden, sagen mit der Angelegenheit vertraute Personen. Details wurden zunächst nicht bekannt. Am Vortag hatte es noch aus Kreisen geheißen, es solle dabei bleiben, dass die Quoten ab November um insgesamt 400.000 Barrel pro Tag angehoben würden.
Die "Opec+", zu der neben den Mitgliedern des Exportkartells weitere Förderländer wie Russland gehören, will kommende Woche dieses Thema beraten. Im Juli hatten sich die Staaten darauf geeinigt, die Fördermenge monatlich um 400.000 Barrel anzuheben, um damit auf die Erholung der Nachfrage nach dem Pandemie-bedingten Einbruch im vergangenen Jahr zu reagieren.
Brent Rohöl I
BMW-Aktien gegen Markttrend im Plus
BMW hält sich bei Lang & Schwarz als einziger Dax-Wert vorbörslich im Plus: Der Autobauer hat seine Prognose zum zweiten Mal in diesem Jahr angehoben. Die Aktien liegen 0,5 Prozent fester. Der Dax wird gut ein Prozent schwächer erwartet.
Euro nahe 14-Monatstief
Der Euro hält sich in der Nähe seines tiefsten Stands seit gut 14 Monaten. Die Gemeinschaftswährung kostet 1,1580 Dollar. In der Nacht war sie mit 1,1563 Dollar auf den tiefsten Stand seit Mitte Juli 2020 gefallen. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1579 Dollar festgesetzt.
Zum Wochenausklang stehen in Europa und den USA wichtige Konjunkturdaten an. Im Euroraum werden Inflationszahlen erwartet. Die Teuerung dürfte weiter steigen. Geldpolitische Reaktionen der EZB dürften damit aber nicht verbunden sein, da die Notenbank die Entwicklung als größtenteils vorübergehend bewertet.
In den USA wird der ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie erwartet. Der Indikator, abgeleitet aus einer Unternehmensumfrage, gibt Auskunft über den konjunkturellen Zustand der weltgrößten Volkswirtschaft.
Das Schreckgespenst Inflation ist zurück
Zum Auftakt des neuen Börsenmonats wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Freitag niedriger starten. Am Donnerstag hatte er 0,7 Prozent im Minus bei 15.261 Punkten geschlossen. Wieder aufgeflammte Inflationsängste setzten dem Dax zu. Auch an der Wall Street ging es zum Teil deutlich bergab.
Eine Flut von Konjunkturdaten dürfte die Investoren im Tagesverlauf auf Trab halten. Den Anfang machen die deutschen Einzelhandelsumsätze, gefolgt von den Barometern für die Stimmung der deutschen und europäischen Einkaufsmanager. Nach dem Anstieg der deutschen Inflationsrate auf 4,1 Prozent im September und damit auf den höchsten Stand seit fast 30 Jahren ziehen die europäischen Preisdaten besondere Aufmerksamkeit auf sich. Experten erwarten für September eine Teuerung von 3,3 Prozent. Das wäre der höchste Stand seit Herbst 2008.
In den USA stehen unter anderem die Konsumausgaben auf dem Terminplan. Die Kauflaune der dortigen Verbraucher gilt als Hauptstütze der weltgrößten Volkswirtschaft. Analysten erwarten für August einen Anstieg um 0,6 Prozent. Unter den Einzelwerten dürfte BMW in den Fokus rücken: Der Autobauer hob am Donnerstag nach Börsenschluss seine Prognose zum zweiten Mal in diesem Jahr an. Höhere Preise für Neu- und Gebrauchtwagen sowie aufgelöste Rückstellungen lassen den Münchner Konzern zuversichtlicher auf das Gesamtjahr blicken.
Kräftige Asien-Kursverluste zum Start in den Oktober
Mit heftigen Kursverlusten starten die Börsen in Ostasien und Australien in den Oktober. Konjunktursorgen veranlassen die Anleger zur Flucht aus Aktien, nachdem Wirtschaftsdaten aus der Region nicht in allen Punkten überzeugt haben. Dazu kommen negative Vorgaben der Wall Street. In den USA ist eine Haushaltssperre zwar abgewendet worden, doch hat das Repräsentantenhaus eine geplante Abstimmung über das Infrastrukturpaket der US-Regierung verschoben.
Die Börsen in Schanghai und Hongkong sind wegen der Nationalfeiertage geschlossen. In Schanghai dauert die Feiertagspause bis einschließlich Donnerstag an. Allerdings wirken die am Vortag veröffentlichten enttäuschenden chinesischen Einkaufsmanagerindizes an den übrigen Börsen der Region nach, weil eine schwächere Konjunktur in China Kreise ziehen dürfte, etwa in Form einer geringeren Nachfrage nach japanischen Maschinen oder australischen Rohstoffen.
In Seoul verliert der der Kospi 1,6 Prozent. Die südkoreanischen Exporte sind im September weniger stark gestiegen als im August, was Ökonomen aber auch auf die Feiertage zum südkoreanischen Erntedankfest zurückführen.
Auch in Sydney belasten schwächere Daten. Dort schrumpfte der Einkaufsmanagerindex der Australian Industry Group für das verarbeitende Gewerbe im September etwas. Der S&P/ASX-200 fällt um 2,0 Prozent.
Euro fällt zum Dollar, Greenback zum Yuan
Im asiatischen Devisenhandel bleibt der Dollar fast unverändert bei 111,27 Yen und gibt 0,4 Prozent auf 6,4452 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notiert er kaum verändert bei 0,9316 Franken. Parallel dazu fällt der Euro 0,1 Prozent auf 1,1575 Dollar und notiert kaum verändert bei 1,0785 Franken. Das Pfund Sterling verliert 0,1 Prozent auf 1,3454 Dollar.
Euro / Dollar o
Wegfall von Dienstreisen sparte Firmen Milliarden
Die Unternehmen in Deutschland haben einem Medienbericht zufolge wegen des Wegfalls von Dienstreisen während der Coronavirus-Pandemie im Krisenjahr 2020 rund elf Milliarden Euro gespart. Das berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf eine noch unveröffentlichten Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). "Die meisten Unternehmen führen seit Beginn der Corona-Pandemie deutlich weniger Dienstreisen durch als vorher. Stattdessen finden viele Meetings virtuell statt. Allein im Jahr 2020 haben die Unternehmen dadurch elf Milliarden Euro eingespart", zitiert das Blatt aus der Studie. Die Studienautoren hätten für ihre Berechnungen 17 Umfragen des Verbands Deutsches Reisemanagement (VDR) bei repräsentativ ausgewählten Unternehmen zwischen September 2020 und August 2021 genutzt.
Inflationssorgen lassen Kurse an Japan-Börsen rutschen
Befürchtungen über anhaltende Inflation auch nach dem Höhepunkt des weltweiten Wachstums belasten Anleger in Japan. Die Anleihen jedoch erholten sich wegen der abgekühlten Risikobereitschaft. "Man kann sich darüber streiten, ob es sich wirklich um eine stagnierende Inflation handelt oder nicht, aber die gesamte Wachstums-Inflations-Kulisse scheint sich negativ gedreht zu haben", sagte Rob Carnell, Leiter der Research Abteilung Asien-Pazifik von ING in Singapur.
Die Börse in Tokio zeigt sich am Freitag zunächst schwächer: Der Nikkei-Index verliert zunächstknapp zwei Prozent auf 28.867 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index gibt ebenfalls etwa zwei Prozent auf 1989 Zähler nach.
Lieferkrise belastet Japans Industrie
Die Lieferkrise bei Elektronik-Bauteilen bereitet auch der japanischen Automobilindustrie große Sorgen. Wie aus einer Quartalsumfrage ("Tankan") der japanischen Notenbank hervorgeht, sank der darin ermittelte Stimmungsindex für die Autobauer um Branchenprimus Toyota zwischen Juli und September um 10 Punkte im Vergleich zum Vorquartal auf minus 7. Ein negativer Index bedeutet, dass die Pessimisten in der Branche in der Mehrheit sind. Zwar hellte sich die Stimmung der japanischen Großindustrie branchenübergreifend im nunmehr fünften Quartal in Folge auf. Für die kommenden drei Monate sind die Konzerne aber weniger zuversichtlich.
Nach den schweren Einbrüchen wegen der Corona-Pandemie verbesserte sich der von der Bank of Japan (BoJ) ermittelte Stimmungsindex für die großen Produktionsunternehmen des Landes zum September von zuvor plus 14 überraschend auf 18. Viele Ökonomen hatten bereits in dem Quartal mit einer leichten Eintrübung gerechnet, auch wenn die Optimisten in der Industrie weiterhin in der Mehrheit sind. In den kommenden drei Monaten dürfte der Stimmungsindex jedoch wieder auf plus 14 sinken, wie aus der Umfrage unter rund 10 000 Unternehmen hervorgeht. Die Industrie, insbesondere Japans wichtige Autobranche, hat die wirtschaftliche Erholung nach dem Corona-Schock angeführt.
Konjunkturdaten satt: Das wird für den Dax heute wichtig
Das deutliche Auf und Ab des Dax hat sich im Donnerstagshandel fortgesetzt: Nach dem Kursrutsch vom Dienstag und der Gegenreaktion zur Wochenmitte büßte der deutsche Börsenleitindex im Donnerstagsgeschäft 105 Punkte oder 0,7 Prozent ein, ging mit 15.261 Zählern nahe seines Tagestiefstands aus dem Handel. Die Spanne, die der Dax aufwies, betrug deutliche knapp 200 Punkte. Vor allem das Thema Inflation beschäftigte die Anleger und sorgte für Misstöne auf dem Parkett. Dass die Wall Street ebenfalls schwächelte, trug zu der allgemeinen Katerstimmung ebenso bei.
Ob es nun einen versöhnlichen Wochenschluss gibt, werden wohl Konjunkturdaten entscheiden. So stehen etwa am Morgen bereits die deutschen Einzelhandelsumsätze auf der Agenda. Am Vormittag folgen Einkaufsmanagerdaten aus Frankreich, Italien, Großbritannien, der EU, Großbritannien - und auch Deutschland. Ganz genau dürften Anleger auf die weitere Entwicklung der Verbraucherpreise in der EU schauen, ehe am Nachmittag eine wahre Batterie an US-Konjunkturdaten noch einmal für Kursimpulse in die eine oder andere Richtung sorgen könnten.
Neben den Persönlichen Ausgaben und Einkommen werden etwa der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe und der ISM-Index für das verarbeitendes Gewerbe veröffentlicht. Auf der Agenda stehen weiterhin der Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan sowie die Bauausgaben.
Unternehmensseitig lädt Daimler seine Aktionäre zu einer virtuellen Hauptversammlung.