DAX beendet schwache Handelswoche mit kleinem Plus
DaxAm deutschen Aktienmarkt ist es nach oben gegangen. Nachdem der DAX am Mittag noch unter 15.800 Punkten notiert hatte, schloss er 0,4 Prozent höher bei 15.952 Punkten.
Den positiven Impuls lieferte der US-Arbeitsmarktbericht. Mit Blick auf den sich langsam abschwächenden Arbeitsmarkt geht LBBW-Volkswirt Dirk Chlench davon aus, dass bei den US-Leitzinsen das Ende der Fahnenstange nun erreicht ist. Nun kristallisiere sich am Arbeitsmarkt langsam eine Abschwächung heraus, welche angesichts der zurückliegenden Leitzinsanhebungen der US-Notenbank als überfällig anzusehen sei.
Für die Marktzinsen ging es in Folge nach unten, die der zehnjährigen Bundesanleihen fielen auf 2,53 Prozent, der Euro legte gegenüber dem Dollar auf 1,1022 Dollar zu. Sollten kommende Woche die US-Preisdaten für Juli belegen, dass die Verbraucherpreise in Richtung Ziel der US-Notenbanken fallen, dürfte sich dies positiv auf die Stimmung der Investoren auswirken.
Nachdem Kursausschläge nach Quartalszahlen jüngst teils zweistellig ausfielen, waren sie heute eher moderat. So schloss die Aktie der Commerzbank 2,6 Prozent im Minus. Die Bank steigerte den Gewinn im zweiten Quartal leicht und erhöhte die Prognose für die Zinseinnahmen. Allerdings kündigte sie noch keine Details zum Aktienrückkauf an, nur dessen Beantragung, was für Enttäuschung sorgte, kommentierte die Citi.
Vonovia fielen um 1,3 Prozent. Die wichtigsten finanziellen Kennzahlen von Vonovia lagen nach Ansicht der UBS leicht über dem Konsens. Das Portfolio sei nun mit 2.345 Euro je Quadratmeter bewertet und weise eine Bruttorendite von 3,9 Prozent auf. Der Immobilienmarkt scheint nach Ansicht der UBS erste Anzeichen einer Stabilisierung zu zeigen. Weiterhin ist die Zahl derer, die auf fallende Kurse in der Aktie wetten, hoch. Daher wird CEO Rolf Buch nicht müde zu bekräftigen, dass Vonovia keine Kapitalerhöhung benötige.
Nikola wechselt schon wieder seinen Chef aus
Der US-Elektro-Lkw-Hersteller Nikola wechselt zum vierten Mal in vier Jahren seinen Chef aus. Der ehemalige Opel-Manager Michael Lohscheller verlasse das kriselnde Unternehmen aus familiären Gründen nach weniger als einem Jahr und kehre nach Europa zurück, teilte Nikola mit. Sein Nachfolger werde zum Monatsende Stephen Girsky.
Nikola konzentriert sich derzeit voll auf die Entwicklung von Brennstoffzellen-Nutzfahrzeugen. Im abgelaufenen Quartal fuhr Nikola unter dem Strich einen Verlust von fast 218 Millionen Dollar ein, bei einem Umsatz von 15 Millionen Dollar. Im fortgeführten Geschäft ging der Verlust dagegen um 32 auf 140 Millionen Dollar zurück. An der Börse brach der Aktienkurs um 16,4 Prozent ein.
Wall Street nach US-Jobdaten im Plus
Gestützt auf einen Kurssprung bei Amazon hat die Wall Street leicht zugelegt. Da die mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten aber nicht die erhofften klaren Signale für die Geldpolitik der Notenbank Fed brachten, scheuten Anleger größere Käufe. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 notierten zur Eröffnung am Freitag ein gutes halbes Prozent im Plus, während Amazon-Aktien rund zehn Prozent zulegten.
Der Online-Händler habe bei seinen Quartalsergebnissen die Erwartungen in sämtlichen Bereichen übertroffen, lobte Analyst John Blackledge vom Vermögensverwalter Cowen. Besonders erleichtert reagierten Anleger auf das überraschend robuste Geschäft der Cloud-Tochter AWS. Dies gab deren Konkurrenten Rückenwind. Die Titel von Snowflake stiegen um 5,6 Prozent. Die Papiere von Microsoft und der Google-Mutter Alphabet gewannen jeweils etwa zwei Prozent.
"Auch Geldmarktfonds sind mittlerweile attraktiv"
Heute zu Gast in der Telebörse: Henning Gebhardt, Hollyhedge Consult.
BAFIN moniert Konzernabschluss vom BVB
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFIN) hat Borussia Dortmund eine Rüge für den Konzernabschluss 2018 erteilt. Wie die BAFIN mitteilte, war der Abschluss in drei Punkten fehlerhaft. Nach Ansicht der Behörde würden "die Umsatzerlöse um 223 Millionen Euro zu hoch ausgewiesen". Die BAFIN monierte, dass der Bundesligist beim Kauf von Spielern die geleisteten Zahlungen als immateriellen Vermögenswert aktiviert, beim späteren Verkauf erhaltene Zahlungen aber als Umsatzerlös erfasst habe.
Damit habe der BVB gegen internationale Bilanzierungsstandards verstoßen. Daraus folgend habe der Club Transfererlöse als Cashflow nicht korrekt ausgewiesen. Zudem handelte sich der BVB eine Rüge ein, weil Zahlungen an Spielervermittler nicht als Verbindlichkeit angesetzt wurden, bei denen Bedingungen für den Vergütungsanspruch erfüllt sind. Offenbar sind keine Sanktionen geplant. Der Behörde gehe es um die "hergestellte Transparenz für den Kapitalmarkt", wie das "Handelsblatt" eine BAFIN-Sprecherin zitiert.
Schwierige Börsenmonate August und September
Die Monate August und September sind in der Vergangenheit häufig nicht die einfachsten an der Börse gewesen. Gold läuft im gleichen Zeitraum oftmals besser. Wie sich daraus eine Strategie mit einem regelmäßigen Tausch zwischen Aktien und Gold entwickeln lässt, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Jörg Scherer von der HSBC.
Trotz Abschwächung: US-Jobwachstum bleibt im Juli robust
Das US-Jobwachstum hat sich im Juli zwar leicht abgeschwächt, blieb aber insgesamt robust. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, entstanden in der Privatwirtschaft und beim Staat 187.000 zusätzliche Stellen. Befragte Volkswirte hatten einen Zuwachs um 200.000 erwartet.
Wegen der aggressiven Zinserhöhungen durch die US-Notenbank wurde erwartet, dass sich die Schaffung von Arbeitsplätzen abschwächen würde. Das ist bisher aber nur begrenzt eingetreten. Die Angaben für die beiden Vormonate wurden kumuliert um 49.000 Jobs nach unten revidiert: Das Ministerium meldete für Juni nun ein Stellenplus von 185.000 (vorläufig: 209.000) und für Mai von 281.000 (vorläufig: 306.000).
Alphabet reduziert Anteil am Online-Broker Robinhood dramatisch
Der Google-Mutterkonzern Alphabet hat einen Großteil seiner Papiere des Online-Brokers Robinhood verkauft. Der Anteil reduzierte sich um fast 90 Prozent, wie aus einem eingereichten Dokument hervorgeht. Erst am Donnerstag hatte der Online-Broker verkündet, im zweiten Quartal trotz sinkender Nutzerzahlen erstmals als börsennotiertes Unternehmen die Gewinnzone erreicht zu haben.
Die Robinhood-Papiere haben seit ihrem Höchststand im August 2021 rund 86 Prozent an Wert eingebüßt. Alphabet hielt zum 30. Juni rund 612.214 Aktien an Robinhood, verglichen mit 4,9 Millionen Aktien im vorherigen Quartal. Zum letzten Schlusskurs von Robinhood am Donnerstag hatte der Anteil von Alphabet einen Wert von etwa sieben Millionen Dollar.
Anteil an deutschen Exporten: Ist das Ende des China-Booms in Sicht?
Das China-Geschäft verliert für die deutschen Exporteure an Gewicht: Im ersten Halbjahr 2023 gingen nur noch 6,2 Prozent der Ausfuhren in die Volksrepublik, wie aus vorliegenden Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Das ist der niedrigste Wert seit 2015. Zum Vergleich: 2020 hatte der Anteil mit 7,9 Prozent noch ein Rekordhoch erreicht, ging aber 2021 auf 7,5 Prozent und 2022 auf 6,8 Prozent zurück.
Der Abstand zum Erzrivalen USA wächst damit: In die größte Volkswirtschaft der Welt gingen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres rund zehn Prozent der deutschen Exporte, die damit wichtigster Abnehmer von Waren "Made in Germany" blieb - vor Frankreich, den Niederlanden und China. "Es ist noch etwas zu früh, vom Ende des China-Booms zu sprechen", sagte ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski zu der Entwicklung. Kurzfristig könne sich die chinesische Konjunktur - die aktuell schwächelt - nochmal berappeln. "Langfristig wird die Bedeutung Chinas an unseren Exporten aber deutlich abnehmen", sagte Brzeski. "Wir sollten uns - bis auf ein mögliches kurzes Aufflackern - darauf einstellen, dass China unseren Exportsektor nicht mehr retten wird."
Huawei-Technik-Verbot käme Deutsche Bahn teuer zu stehen
Das in der Bundesregierung diskutierte Verbot von Technik des chinesischen Netzwerkausrüsters Huawei aus Sicherheitsgründen hätte nach einem Medienbericht hohe Belastungen bei der Deutschen Bahn zur Folge. Es kostete bis zu 400 Millionen Euro, wenn die Bahn ihre gesamte Huawai-IT-Infrastruktur austauschen müsste, berichtete "Der Spiegel" mit dem Verweis auf interne Konzernunterlagen. Das betreffe zum Beispiel den Zugfunk. Manchen Projekten der Bahn drohe dann ein Zeitverzug von fünf bis sechs Jahren. Eine Sprecherin der Bahn wollte sich dazu nicht äußern.
Toyota plant Massenproduktion von Robotaxis
Der japanische Autobauer Toyota will die Produktion von selbstfahrenden Autos in China beschleunigen und noch in diesem Jahr ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen Robotaxi-Fahrdienstleister Pony.ai gründen. Insgesamt würden die beiden Unternehmen zusammen mit GAC-Toyota, einer Kooperation zwischen dem japanischen Autohersteller und der staatlichen chinesischen Guangzhou Automobile Group, mehr als eine Milliarde Yuan (127 Millionen Euro) investieren, teilte Pony.ai mit.
Das neue Unternehmen werde Fahrzeuge bauen, die die autonome Fahrtechnologie und die Fahrdienste des Startups integrieren. Dieser Schritt werde die Entwicklung der vernetzten Autoindustrie unterstützen, sagte Peng Jun, Chef von Pony.ai. Toyota hat seit der ersten Zusammenarbeit mit dem chinesischen Unternehmen im Jahr 2019 Hunderte von Millionen Dollar in Pony.ai gesteckt.
Barclays überlegt EU-Zentrale zu verlegen
Die britische Bank Barclays erwägt einem Bericht ihrer irischen Tochter zufolge eine Verlegung ihres europäischen Hauptsitzes nach Paris. Derzeit ist der Sitz in Dublin. Sollte der Umzug beschlossen werden, könnte dies entsprechend innerhalb von zwei Jahren zu einer Verlagerung "einer kleinen Zahl von Arbeitsplätzen" nach Paris führen, um "näher am Geschäftsgeschehen" auf dem Kontinent zu sein, so der Bericht vom 3. August. Banken sind weiter dabei, sich nach dem Brexit neu zu organisieren.
Tupperware vereinbart Schuldenrestrukturierung - Aktie springt
Der angeschlagene Haushaltswarenhersteller Tupperware hat sich mit seinen Gläubigern auf eine Restrukturierung seiner Schulden geeinigt. Die Aktie der Tupperware Brands Corp reagierte darauf mit einem Kurssprung im nachbörslichen US-Handel um 86,4 Prozent auf 6,56 US-Dollar. Tupperware hatte nach Ende des regulären Börsenhandels über die Einigung mit seinen Kreditgebern informiert.
Die Gesamtfinanzlage des Unternehmens werde durch die Änderung bestimmter Kreditverpflichtungen und die Verlängerung der Laufzeit bestimmter Kreditfazilitäten verbessert, um die Fortsetzung der Sanierungsbemühungen zu ermöglichen. "Ich bin zuversichtlich, dass diese Vereinbarung uns die finanzielle Flexibilität gibt, um unsere kurzfristigen Turnaround-Bemühungen sowie unsere langfristige Strategie, eine globale Omnichannel-Verbrauchermarke zu schaffen, fortzusetzen", sagte Finanzvorständin Mariela Matute laut der Mitteilung.
EnBW verdient dank Schwankungen am Energiemarkt mehr als erwartet
Der Energiekonzern EnBW profitiert unter anderem von den starken Schwankungen am Energiemarkt und verdient mehr als erwartet. Der bereinigte Betriebsgewinn liege im ersten Halbjahr bei 3,5 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen mit. Gut laufe auch das Geschäft mit herkömmlichen Kraftwerken, insbesondere mit Kohlestrom. Negativ machten sich dagegen wirtschaftliche Schwierigkeiten einer Gasvertriebs-Tochter bemerkbar.
Für das Gesamtjahr rechnet EnBW nun damit, beim Betriebsgewinn am oberen Ende der Spanne von 4,7 bis 5,2 Milliarden Euro zuliegen. Den vollständigen Halbjahresbericht will EnBW am 11. August veröffentlichen.
Brandgefahr: Hyundai und Kia rufen in USA fast 92.000 Autos zurück
Die südkoreanischen Automobilhersteller Hyundai und Kia haben mitgeteilt, dass sie mehr als 91.773 Fahrzeuge in den USA zurückrufen, weil sie befürchten, dass beschädigte Komponenten in elektrischen Ölpumpensteuerungen überhitzen und in Brand geraten könnten. Das meldet das US-Wirtschaftsportal Quartz. Die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) bestätigte den Rückruf.
Der Rückruf betrifft rund 52.000 Hyundai-Autos und 40.000 Kia-Autos. Auslöser waren angeblich ein Dutzend Berichte über in Brand geratene Autos.
Beide Autokonzerne sorgten in letzter Zeit wiederholt für Schlagzeilen wegen notwendiger Rückrufe. Im März riefen Kia und Hyundai mehr als 570.000 Autos wegen möglicher Brandgefahr im Zusammenhang mit einem defekten Anhängerkupplungsgurt zurück. Im Mai folgte einen Rückruf von 4 Millionen Kia-Fahrzeugen. Die NHTSA geht derzeit auch Berichten nach, wonach das Flaggschiff-Elektrofahrzeug von Hyundai aufgrund eines defekten Transistors zufällig mitten in der Fahrt anhält. Kia gehört seit 1998 zur Hyundai Motor Group. Der Name Kia basiert übrigens auf dem koreanischen Wort "ki" für aufsteigen und "a" für Asien.
Coba-Chef: "Kunden sind eher bereit, im Ausland zu investieren"
Mitten in die höchst angespannte Wirtschaftsphase meldet die Commerzbank für das erste Halbjahr 2023 einen Milliardengewinn. Der Vorstandsvorsitzende Manfred Knof erklärt, wie das zusammenpasst und ob es auch künftig so weitergehen wird. Dazu fordert er eine Zukunftsagenda von der Politik:
Asien-Börsen im Plus
Die Aussicht auf Konjunkturhilfen in China hat die Aktienmärkte in Asien am Freitag gestützt. Die Börse in Schanghai legte um 0,3 Prozent auf 3291 Zähler zu. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Schanghai und Shenzhen gewann 0,5 Prozent auf 4023 Punkte. In Japan schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,1 Prozent höher. Der breiter gefasste Topix-Index rückte 0,3 Prozent vor. Die chinesische Zentralbank hatte am Donnerstag ein neues Unterstützungspaket für Privatunternehmen angekündigt. Sie will unter anderem die Finanzierungsmöglichkeiten für kleine Firmen ausweiten.
DAX erstarrt vor US-Jobbericht
Nach seinem sehr schwachen Start in den August verliert der DAX am Morgen zunächst nicht weiter. Der deutsche Leitindex liegt zum Handelsauftakt mit 0,1 Prozent leicht im Plus bei 15.909 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Unternehmen verliert 0,2 Prozent auf 27.872 Punkte. Am Nachmittag steht mit den US-Arbeitsmarktdaten für Juli ein wichtiger Signalgeber für die Inflationsentwicklung und damit die Geldpolitik der US-Notenbank auf der Tagesordnung.
Stützend für den DAX könnten die überraschend starken Auftragseingänge in Deutschland wirken. Sie stiegen im Juni um 7 Prozent zum Vormonat. "Das sorgt gerade vor dem Hintergrund der Deindustrialisierungsdebatte für bessere Laune", sagt ein Händler. Allerdings warnt Chef-Ökonom Thomas Gitzel von der VP Bank, dass dies auf die volatile Komponente "Großaufträge" zurückgehe. Ohne diese Aufträge für die Luft- und Raumfahrtbranche habe man ein Minus von 2,6 Prozent zum Vormonat. Ermutigend sei aber der Anstieg von 9,9 Prozent bei Invstitionsgütern.
Moeller-Maersk mit durchwachsenen Zahlen und düsterem Konjunktur-Ausblick
Als sehr durchwachsen werden die Zahlen von Moeller-Maersk im Handel bezeichnet. Sorgen mache vor allem der deutlich gesenkte Ausblick auf die Weltwirtschaft. Hier rechnet die Container-Reederei mit einer Schrumpfung von 4 bis 1 Prozent. Zuvor hatte er noch minus 2,5 Prozent bis plus 0,5 Prozent gesehen. "Mit der Senkung schließen sie eine Erholung der Weltwirtschaft komplett aus", so ein Händler. Damit kämen nur noch Negativszenarien zum Tragen. Zu hoffen sei aber, dass mit den schwachen Zahlen von Fedex und Deutsche Post schon einiges eingepreist sei.
Zudem habe Maersk die Prognose für den freien Cashflow erhöht dank deutlicher Kostensenkungsmaßnahmen. "Allerdings kann man das nicht beliebig oft wiederholen", so der Händler: "Schon bei Fedex vor einem Monat hatten die Entlassungen gerade mal gereicht, um die Gewinnziele noch knapp zu erreichen". Daher sei bei Maersk am Freitag interessant zu sehen, ob der Markt schon das Negative in die Aktien eingepreist habe.
Auftragseingang der deutschen Industrie ist eine "faustdicke Überraschung"
Die deutsche Industrie hat im Juni dank zahlreicher Großbestellungen erneut deutlich mehr Aufträge erhalten. Im Monatsvergleich seien die Bestellungen um 7,0 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Analysten waren im Schnitt von einem Rückgang um 2,0 Prozent ausgegangen.
LBBW-Ökonom Jens-Oliver Niklasch zeigt sich erstaunt über den starken Auftragseingang der deutschen Industrie im Juni, äußert sich aber insgesamt vorsichtig zum Konjunkturausblick. "Wieder einmal eine faustdicke Überraschung, allerdings auf der erfreulichen Seite. Ist die Rezession am Ende nur ein böser Traum gewesen? Zumindest der Einbruch vom März ist damit geheilt", schreibt Niklasch in einem Kommentar.
"Man könnte nun unbeschwerter der zweiten Jahreshälfte entgegensehen, wenn die Frühindikatoren nicht so schwach wären. Wir bleiben daher auf der Seite der Konjunkturpessimisten, aber mit etwas weniger Überzeugung als zuvor."
Studie: Rabattschlacht bei E-Autos erreicht Europa
Die Autohersteller gewähren Käufern von Elektroautos in Deutschland zunehmend Preisnachlässe. Nach einer Studie der Unternehmensberatung PwC Strategy& stieg der durchschnittliche Rabatt für Stromer im Premiumsegment von Juni bis Juli um ein Viertel auf 14 Prozent. Im mittleren Segment stieg der Durchschnittsrabatt um ein Drittel auf 11 Prozent. "Lediglich im Volumenmarkt, in dem weiterhin die höchsten staatlichen Kaufprämien locken, blieben die Rabatte weitgehend gleich" bei 9 bis 10 Prozent, teilte PwC mit.
"Im Kampf um Marktanteile liefern sich die Autobauer eine BEV-Rabattschlacht, die nun Europa erreicht", so die Branchenexperten.
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DAX in Habachtstellung
Händler rechnen heute mit einem vorsichtigen Start an den Börsen. Der DAX wird leicht oberhalb der wichtigen Unterstützung bei 15.800 Punkten gesehen. Vor dem wichtigen monatlichen US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag gebe es keinen Grund, in den Indizes aktiv zu werden, heißt es.
Der Job-Report steht nun noch stärker als sonst im Fokus, da die US-Notenbank ihre Zinsentscheidungen künftig datenabhängig treffen will. Sollten noch mehr als die erwarteten 200.000 neuen Stellen geschaffen werden, dürften die Zinssorgen deutlich steigen. Schon das über Erwarten starke US-BIP hatte den Marktteilnehmern vor Augen geführt, dass ihre Hoffnungen auf ein rasches Zins-Top verfrüht sein dürften. Auch zeigen die Kernraten der internationalen Inflationsdaten nicht den erhofften Rückgang. Die Renditen zogen weltweit wieder an. Die 10-jährigen US-Bonds zeigten sich am Vorabend mit 4,18 Prozent auf erhöhtem Niveau.
Andererseits sehen Händler aber auch nicht die Gefahr eines Kurssabsturzes. Schließlich haben Apple und vor allem Amazon am Abend starke Zahlen vorgelegt. In Deutschland und Europa blickt man weiter auf die Quartalszahlen, unter anderem von der Commerzbank. Im Fokus stehen bei den Konjunkturdaten zudem die deutschen Auftragseingänge für Juni und der Einzelhandelsumsatz für Juni in der EU.
Und das berichten unsere Börsenreporter von der Wall Street:
Tops und Flops: So kamen die Zahlen von Apple und Amazon an der Wall Street an
Die beiden Schwergewichte Apple und Amazon haben den nachbörslichen Aktienhandel in den USA dominiert. Apple hat im dritten Geschäftsquartal die Gewinnerwartungen übertroffen, beim Umsatz aber lediglich eine Punktlandung hingelegt. Die Erlöse mit dem wichtigsten Produkt, dem iPhone, verfehlten die Erwartungen. Dafür straften die Anleger den Kurs mit 2,1 Prozent ab.
Ganz anders die Situation bei Amazon, deren Aktie einen Freudensprung um 8,8 Prozent vollzog. Der Online-Händler hat im zweiten Quartal bei steigenden Umsätzen wieder einen Milliardengewinn erzielt und die Markterwartungen übertroffen. Im Vorjahr hatte der Konzern noch einen Quartalsverlust ausgewiesen.
Immobilien erneut abgewertet: Vonovia mit Milliardenverlust
Deutschlands größter Wohnimmobilienkonzern Vonovia hat auch im zweiten Quartal einen Milliardenverlust verbucht. Unter dem Strich fiel wegen einer erneuten Abwertung des Immobilienbestands ein Verlust von gut zwei Milliarden Euro an, wie der Dax-Konzern mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte Vonovia noch einen Gewinn von 1,8 Milliarden Euro ausgewiesen.
Der Wert des Vermietungsportfolios habe Ende Juni bei rund 88,2 Milliarden Euro gelegen, hieß es. Ende März wurden die Immobilien noch mit 91,2 Milliarden und Ende 2022 sogar mit 94,7 Milliarden Euro bewertet. Vonovia hatte bereits im ersten Quartal eine außerplanmäßige Neubewertung des Portfolios vorgenommen.
Händleraussagen zufolge sorgt der unveränderte Jahresausblick für etwas Beruhigung. Leerstand gebe es praktisch bei Mietwohnungen nicht mehr. Positiv dürfte vor allem ankommen, dass Vonovia von "vorsichtigen Anzeichen einer Markstabilisierung in bestimmten Preissegmenten" spreche. Dass könnte im Aktienkurs einen Boden einziehen.
Commerzbank-Zahlen besser als erwartet
Die gestiegenen Zinsen haben die Commerzbank eine neuerliche Belastung durch die Schweizer-Franken-Kredite in Polen im zweiten Quartal verkraften lassen. Unter dem Strich verdiente der Dax-Konzern 565 Millionen Euro und damit ein Fünftel mehr als ein Jahr zuvor. Damit schnitt das Institut besser ab als von Analysten im Schnitt erwartet.
Vorstandschef Manfred Knof rechnet für das Gesamtjahr jetzt weiterhin mit einem Konzerngewinn deutlich über dem Vorjahreswert von 1,4 Milliarden Euro. Allein im ersten Halbjahr hat die Bank knapp 1,15 Milliarden Euro verdient.
Rückenwind aus Asien für Heidelberger Druck
Der Maschinenbauer Heidelberger Druck hat dank gestiegener Nachfrage in Asien und nach Druckmaschinen für Verpackungen im ersten Quartal Umsatz und Gewinn gesteigert. Von April bis Juni kletterte der Umsatz um 2,6 Prozent auf 544 Millionen Euro.
Das operative Ergebnis war mit 42 Millionen Euro mehr als doppelt so hoch als im Vorjahresquartal, wie der SDax-Konzern am Freitag mitteilte. Die Rendite verbesserte sich damit um drei Prozentpunkte auf 7,7 Prozent. Regional zog der Auftragseingang in Asien, wo Heidelberg vor allem in China aktiv ist, deutlich an.
"Schweres Fahrwasser": Lanxess startet Sparprogramm
Lanxess-Chef Matthias Zachert will den Kölner Spezialchemiekonzern nach einem Gewinneinbruch im zweiten Quartal mit einem Sparprogramm wetterfest machen. "Die Chemie und auch Lanxess sind derzeit in schwerem Fahrwasser. Die erhoffte Nachfragebelebung für das zweite Halbjahr ist derzeit nicht absehbar. Daher steuern wir gegen", erklärte Zachert. Mit dem Programm, zu dem auch ein europaweiter Einstellungsstopp gehört, will Lanxess 2023 einmalig rund 100 Millionen Euro durch Kostensenkungen und verringerte Investitionen einsparen. Die jährlichen Aufwendungen sollen ab 2025 dauerhaft um rund 150 Millionen reduziert werden.
Im zweiten Quartal brach der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) wegen einer schwachen Nachfrage, des anhaltenden Lagerabbaus der Kunden und niedrigerer Verkaufspreise um fast 58 Prozent auf 107 Millionen Euro ein. Der Umsatz fiel um gut elf Prozent auf 1,778 Milliarden. Unter dem Strich fiel bei Lanxess im fortzuführendem Geschäft ein Verlust von 145 Millionen Euro an nach einem Plus von 48 Millionen im Vorjahreszeitraum. Lanxess hatte im Juni den Auftakt einer ganzen Reihe von Gewinnwarnungen aus der Chemieindustrie gemacht und seine Jahresziele deutlich gesenkt.
China-Börsen dank Pekings Konjunktur-Stimuli im Plus
Angeführt von den chinesischen Börsen geht es an den asiatischen Handelsplätzen überwiegend nach oben. Die Aufwärtsdynamik ist aber begrenzt, wartet doch der US-Arbeitsmarktbericht nach Börsenschluss in Asien auf die Börsianer. Da die Zinspolitik der US-Notenbank mehr denn je datenabhängig ist, sprechen Händler von Risiken, so dass Anleger sich kaum aus der Deckung wagten.
China hat indes weitere Maßnahmen zur Ankurbelung der lahmenden Konjunktur ergriffen und stützt somit die Landesbörsen. Die Notenbank will die geldpolitische Unterstützung für die Wirtschaft verstärken und Hilfestellung bei den Haftungskosten der Banken gewährleisten. Die Schritte zielen darauf ab, die finanzielle Unterstützung des privaten Sektors zu erhöhen - insbesondere im Immobilienbereich. Händler monieren zugleich, dass dies wieder nicht der große Wurf sei, aber kurzfristig für Rückenwind an den Börsen sorge. Für Euphorie gebe es aber keinen Anlass.
In China steigt der Schanghai-Composite um 0,5 Prozent und der HSI in Hongkong um 1,0 Prozent. Neben der Zentralbank melden auch immer mehr Kommunen lokale Stimuli für den Krisen geplagten Immobiliensektor. Die Stadt Zhengzhou hebt Beschränkungen für den Weiterverkauf von Immobilien auf und will bei regionalen Banken niedrigere Hypothekenzinsen durchsetzen. Andere Städte dürften folgen. Zudem steigen die Erwartungen hinsichtlich weiterer Stimuli an ein Treffen der nationalen Entwicklungs- und Reformkommission. Die mit den Maßnahmen adressierten Sektoren Immobilien und Finanzwesen führen die Gewinnerliste im chinesischen Kernland an. Poly Developments ziehen um 1,2 Prozent und China Merchants Bank um 1,9 Prozent an. In Hongkong klettern Longfor und Country Garden um 6,1 bzw. 5,5 Prozent.
Der Nikkei-225 in Tokio zeigt sich von den chinesischen Schritten weitgehend unberührt und legt um magere 0,1 Prozent zu. China werde mit diesen Schritten kaum Wachstumsimpulse in der Region setzen. In Japan richte sich der Blick daher mehr in Richtung USA und auf den anstehenden Arbeitsmarktbericht. Sollte dieser Argumente für ein weiteres Drehen an der Zinsschraube liefern, wäre dies für dies für die globale Konjunktur nicht förderlich, heißt es im Handel.
Unerwartet hohe Ziele: Bei Amazon läuft es
Der Siegeszug Generativer Künstlicher Intelligenz (KI) gibt der wichtigen Cloud-Sparte von Amazon Rückenwind. Auch im Online-Handel läuft es für den Konzern: Im Rahmen der jährlichen Rabattaktion "Prime Day" verbuchte er einen Rekordumsatz. "Es war ein weiteres starkes Quartal mit Fortschritten für Amazon", sagte Firmenchef Andy Jassy bei der Präsentation der Quartalszahlen. Daher setzte er sich unerwartet hohe Ziele für das laufende Quartal. Die Amazon-Aktie stieg daraufhin im nachbörslichen US-Geschäft um sieben Prozent.
Der Konzernumsatz stieg den Angaben zufolge überraschend deutlich um elf Prozent auf 134,4 Milliarden Dollar. Die Cloud-Tochter AWS habe mit plus zwölf Prozent noch etwas besser abgeschnitten. Die Online-Bestellungen während des "Prime Day" erreichten 12,7 Milliarden Dollar. Dies alles verhalf Amazon zu einem Reingewinn, der mit 6,7 Milliarden Dollar etwa doppelt so hoch lag wie prognostiziert. Auf dieser Basis stellte der US-Konzern für das laufende Quartal einen Gesamtumsatz zwischen 138 bis 143 Milliarden Dollar ein Aussicht. Analysten hatten im Schnitt bislang mit 138,25 Milliarden Dollar gerechnet.
Apple setzt voll auf KI - iPhone-Absatz schwächelt
Wir werfen kurz einen Blick zurück in die USA, wo es gestern auch Zahlen von Apple und Amazon gab:
AppleEin überraschend starkes Dienstleistungsgeschäft hat iPhone-Hersteller die Bilanz gerettet. Trotz des schwächelnden Handy-Absatzes legte Apple ein Quartalsergebnis über Markterwartungen vor. Gleichzeitig pumpt er Milliarden in die Zukunftstechnologie generative Künstliche Intelligenz (KI). "Wir forschen seit Jahren an einem breiten Spektrum von KI-Technologien", sagte Firmenchef Tim Cook. "Wir werden weiterhin investieren, innovativ sein und unsere Produkte verantwortungsvoll weiterentwickeln." Aus diesem Grund stiegen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Jahresvergleich um gut drei auf 22,61 Milliarden Dollar.
Börsianer warteten gespannt auf Neuigkeiten zur KI "Apple GPT", die das Unternehmen Medienberichten zufolge entwickelt. Spekulationen hierüber hatten Apple-Aktien vor einigen Wochen auf ein Rekordhoch gehievt. Im Bereich generativer KI haben bislang die Microsoft-Beteiligung OpenAI mit ChatGPT und Google mit "Bard" die Nase vorn.
Airbnb profitiert deutlich von gestiegenen Preisen
Airbnb hat das profitabelste zweite Quartal in der Unternehmensgeschichte verbucht, dank der hohen Übernachtungspreise, die die Gäste zu zahlen bereit sind. Das dürfte sich weiter fortsetzen.
Das Online-Portal zur Buchung und Vermietung von Unterkünften steigerte seinen Nettogewinn um 72 Prozent auf 650 Millionen US-Dollar. Das war deutlich mehr als die Konsensschätzung der von Factset befragten Analysten von 537 Millionen Dollar geschätzt hatten. Der Umsatz stieg um 18 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar und übertraf damit sowohl die Markterwartungen als auch die Prognose des Unternehmens selbst.
Enttäuschend war jedoch der Anstieg bei der Anzahl der gebuchten Übernachtungen. Die Kunden buchten im zweiten Quartal 115,1 Millionen Übernachtungen auf der Plattform. Das ist ein Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, liegt aber unter den Prognosen der Analysten.
Das wird heute für den DAX wichtig
Seit seinem Hoch zum Wochenstart hat der DAX bereits rund 600 Punkte abgegeben. Am Donnerstag schloss er 0,8 Prozent leichter bei 15.889 Punkten. Für Gegenwind sorgten unter anderem schwache Konjunkturdaten aus der Eurozone sowie der steigende Ölpreis.
Heute wird das Augenmerk der Marktteilnehmer erneut auf Wasserstandsmeldungen aus den USA liegen. Die US-Regierung veröffentlicht den wichtigen und bereits mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktbericht für Juli. Experten prognostizieren eine weitere leichte Abkühlung des heiß gelaufenen Jobmarkts. Sie rechnen mit einem Aufbau von 200.000 Stellen, nach 209.000 im Juni. Einer Faustregel folgend ist bereits ein Plus von 70.000 bis 100.000 Jobs pro Monat ausreichend, um die wachsende US-Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter mit Jobs zu versorgen.
Auch aus Deutschland werden Hinweise zur Lage der Konjunktur erwartet: Das Statistische Bundesamt legt die Daten zu den Industrieaufträgen im Juni vor. Volkswirte rechnen damit , dass die Bestellungen zum Vormonat um 2,0 Prozent zurückgegangen sind. Dies wäre ein herber Rückschlag: Die deutsche Industrie hatte im Mai den stärksten Auftragszuwachs seit fast drei Jahren verbucht. Die Bestellungen legten um 6,4 Prozent zum Vormonat zu. Das war das größte Plus seit Juni 2020. Trotz des unerwartet guten Abschneidens bleibt die Lage der Industrie schwierig, die unter weltweit gestiegenen Zinskosten und einer globalen Konjunkturflaute leidet.
Von Unternehmensseite gibt es Zahlen von der Commerzbank. Analysten rechnen für das zweite Quartal mit einem Nettogewinn von 538 Millionen Euro, was klar über dem Vorjahreswert von 470 Millionen Euro liegen würde. Dabei profitierte das Bankhaus den Experten zufolge von den kräftig gestiegenen Zinsen im Euroraum. Beobachter rechnen damit, dass die Risikovorsorge für Kreditausfälle im Vorjahresvergleich gesunken ist. Mit Spannung wird erwartet, ob Konzernchef Manfred Knof die Gewinnziele für das laufende Jahr bestätigt.
Und so hat sich die Wall Street am Vortag geschlagen:
Auskunft über die Lage in der kriselnden Immobilienbranche könnte Deutschlands größtes Immobilien-Unternehmen Vonovia geben. Analysten dürften vor allem darauf schauen, ob Vonovia weitere Abschreibungen angesichts gesunkener Preise auf sein Immobilien-Portfolio vornehmen muss. Der Verschuldungsgrad (LTV) könnte dann weiter steigen – er lag zuletzt bei rund 45,4 Prozent und damit oberhalb der vom Vorstand angestrebten Spanne von 40 bis 45 Prozent. Vorstandschef Rolf Buch hat milliardenschwere Immobilien-Pakete zum Verkauf gestellt, um die Verschuldung des Konzerns zu drücken. Die Immobilien-Wirtschaft kämpft mit den Folgen hoher Zinsen, gestiegener Baukosten und explodierender Materialpreise.
Alle Termine im Überblick finden sie hier.