Freitag, 29. Dezember 2017Der Börsen-Tag

Heute mit Martin Morcinek
18:09 Uhr

Dax & Dow lassen 2017 hinter sich

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Da staunt der Bulle: Während unten auf dem Parkett die Händler mit Sekt auf das Jahresende anstoßen, fällt der Dax oben auf der Anzeigetafel dem neuen Jahr 2018 entgegen.

dpa

Im Aktienhandel neigt sich das Jahr 2017 seinem Ende zu: An der Frankfurter Börse wird bereits seit 14.00 Uhr (MEZ) nicht mehr regulär gehandelt.

Der deutsche Leitindex Dax verabschiedet sich mit einem Minus von 0,48 Prozent und einem Jahresschlusskurs von 12.917,64 Punkten aus dem Börsenjahr.

In den USA bewegen sich die großen Kursbarometer leicht im Minus, halten sich aber weiterhin auf historisch hohem Niveau - und in Reichweite neuer Allzeithochs, wie Beobachter seit dem Morgen betonen: Der Dow-Jones-Index liegt gegen 18.00 Uhr deutscher Zeit 0,05 Prozent im Minus bei 24.826 Punkten.

Im Edelmetallmarkt notiert die Feinunze Gold weiter jenseits der 1300er-Marke bei 1303,54 Dollar.

Rohöl der Nordseesorte Brent kostet im Handel 66,65 Dollar je Barrel.

Und im Devisenmarkt gewinnt der Euro immer weiter an Stärke: Aktuell schwebt der Kurs der Gemeinschaftswährung bei 1,2023 Dollar.

17:49 Uhr

Euro springt über 1,20

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Belastungsfaktor für Bilanzen und Börsen: Der Euro zieht zum Jahreswechsel kräftig an.

picture alliance / Jens Büttner/

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,11

Starker Auftrieb im Devisenhandel: Kurz vor dem Jahresende gewinnt der Euro immer weiter an Stärke. Am späten Nachmittag überwindet der Kurs der Gemeinschaftswährung die Schwelle bei 1,20 Dollar.

  • Ein Euro wird aktuell mit 1,2015 US-Dollar gehandelt. Der Kurs liegt damit gut 0,64 Prozent über dem Niveau des Vortages - und gut 14,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.
  • Das bisherige Tageshoch liegt bei 1,2020 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs vor dem Wochenende auf 1,1993 (Donnerstag: 1,1934) Dollar fest.
  • Der Dollar kostete damit 0,8338 (0,8379) Euro. Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88723 (0,88768) britische Pfund, 135,01 (134,74) japanische Yen und 1,1702 (1,1704) Schweizer Franken fest.
16:51 Uhr

US-Börsen lassen Dax-Anleger erblassen

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Mehr Schwungmasse, mehr Dynamik: An der New Yorker Wall Street geht es 2017 kräftig nach oben.

picture alliance / Bryan Smith/Z

An der Wall Street fiebern Anleger dem Abschluss eines außergewöhnlich starken Börsenjahres entgegen. Der US-Index Dow Jones Industrial Average (DJIA), kurz: Dow Jones, steuert trotz leichter Tagesverluste auf ein kräftiges Plus auf Jahressicht zu.

  • Am Nachmittag notiert der Dow-Jones-Index 0,1 Prozent schwächer bei 24.803 Punkten. Für Anleger, die seit Jahresbeginn in dem 30 Schwergewichte aus der US-Unternehmenslandschaft umfassenden Börsenbarometer investiert sind, ergibt sich daraus ein Jahresplus von gut 25 Prozent.
  • Der S&P-500 kommt auf einen etwas gemäßigteren Aufschlag von 19,5 Prozent.
  • Der Composite-Index an der Nasdaq liegt knapp 28 Prozent über dem Vorjahresniveau.

In Deutschland müssen sich Börsianer dagegen mit einem schwächeren Kursaufschwung begnügen. Der Frankfurter Leitindex Dax verzeichnet im Börsenjahr 2017 ein vergleichsweise moderates Plus von 13,1 Prozent.

16:15 Uhr

Goldman Sachs büßt für Trumps Steuerreform

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Korrektur um fünf Milliarden Dollar: Die Steuerreform erwischt Goldman offenbar auf dem falschen Fuß.

picture alliance / dpa

Goldman Sachs
Goldman Sachs 182,36

Bittere Zahlen für Goldman Sachs: Das Wall-Street-Schwergewicht muss seine Gewinnprognose kräftig nach unten korrigieren.

  • Mit Blick auf die massiven Veränderungen im US-Steuersystem rechnen die Bilanzbuchhalter des Geldhauses mit einem erheblichen niedrigeren Ergebnis im vierten Quartal.
  • Die neuen Steuergesetze dürften das Ergebnis mit rund 5,0 Milliarden Dollar belasten, warnte die US-Bank.
  • An der Börse kam die Korrektur im Milliardenmaßstab nicht gut an: Die Aktien von Goldman Sachs geben rund 1,0 Prozent nach und bilden damit im Dow-Jones-Index das Schlusslicht im Endjahreshandel.

Mehr dazu lesen Sie hier.

15:46 Uhr

US-Börsen starten ins Endjahresgeschäft

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Countdown an der Wall Street: Die letzten Stunden des Börsenjahres 2017 laufen.

REUTERS

Dow Jones
Dow Jones 26.122,00

Aufwärts Richtung Jahresende: An der New Yorker Wall Street geht es zur Eröffnung am Freitag weiter leicht nach oben. Die Stimmung ist kurz vor dem Silvesterwochenende prächtig. Am letzten Handelstag des Jahres 2017 könnten die US-Börsen neue Allzeithochs erreichen, heißt es. Die ersten Kursbewegungen wirken allerdings wenig angriffslustig.

  • Der Dow-Jones-Index klettert in den ersten Minuten nach dem Start um schmale 0,06 Prozent auf 24.854 Punkte.
  • Der sehr viel breiter gefasste S&P-500 rückt um 0,07 Prozent vor auf 2689 Zähler.
  • An der Nasdaq hält sich der Composite-Index prozentual unbewegt bei 6948 Punkten.

In Europa ist das Börsenjahr 2017 vielerorts bereits Geschichte: In Frankfurt war der deutsche Leitindex Dax gegen 14.00 Uhr (MEZ) mit einem Jahresplus von 13,1 Prozent aus dem Handel gegangen.

15:35 Uhr

Gold springt über 1300 Dollar

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Gold in Barren im Keller der Bundesbank: Die Feinunze à 31,1 Gramm kostet derzeit mehr als 1300 Dollar.

picture alliance / dpa

Gold, Feinunze
Gold, Feinunze 1.497,44

Kurz vor dem Jahreswechsel kommt an den Märkten noch einmal Bewegung auf: Im Handel mit Edelmetallen zieht der Preis für Gold unvermittelt kräftig an.

  • Der Preis für eine Feinunze Gold steigt am Nachmittag kurz vor dem Börsenstart in New York über die Marke von 1300 Dollar und notiert zuletzt 0,6 Prozent fester bei 1302,62 Dollar.
  • Der Euro hält sich gleichzeitig nahe seines Tageshochs an der Marke von 1,20 Dollar.
  • Im Handel mit Rohöl kommen die Notierungen für die beiden marktführenden Sorten Brent und WTI leicht von ihren jüngsten Preisspitzen zurück. US-Leichtöl kostet am Nachmittag 60,15 Dollar je Barrel und damit 31 Cent mehr als am Vortag.
14:13 Uhr

Dax beendet das Börsenjahr 2017 im Minus

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Jahresschlusskurse im Dax: An der Frankfurter Börse endete der Xetra-Handel 2017 bereits um 14.00 Uhr.

REUTERS

Das Jahr ist gelaufen: Am deutschen Aktienmarkt beendete der Börsenbetreiber gegen 14.00 Uhr (MEZ) den regulären Xetra-Handel.

Der Leitindex Dax ging am letzten Handelstag des Jahres 2017 mit einem Tagesminus von 0,48 Prozent bei einem Schlusskurs von 12.917,64 Punkten in den vorgezogenen Feierabend.

Im Nebenwerteindex MDax ging das Börsenjahr für Anleger prozentual nahezu unverändert bei 26.200,77 Punkten zu Ende.

Besser sieht es zum Jahresschluss bei den Techwerten aus: Der TecDax zog knapp 0,19 Prozent an und verabschiedete sich bei 2529,04 Punkten ins neue Jahr.

Insgesamt blicken Börsianer auf ein starkes Handelsjahr zurück: Auf Jahressicht liegt der Dax 13,1 Prozent im Plus. Der MDax kommt auf eine Jahresperformance von 18,3 Prozent. Der TecDax stieg auf Jahressicht sogar starke 39,3 Prozent.

Schwächster Einzelwert im Dax waren am letzten Handelstag des Jahres die Aktien der Lufthansa, die sich um 1,3 Prozent auf 30,72 Euro verbilligten. Gefragt waren dagegen kurz vor Silvester die Aktien von Fresenius, Beiersdorf, Deutsche Börse, Vonovia, Prosiebensat1 und RWE. An der Dax-Spitze verteuerten sich die Aktien von ThyssenKrupp um 0,73 Prozent auf 24,22 Euro.

13:54 Uhr

Dax bleibt 2017 im Mittelfeld

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Bulle mit polierten Hörnern: Die Bronzeplastik vor der Frankfurter Börse steht symbolisch für den Aufwärtstrend an den Märkten.

dpa

Noch ist das Jahr nicht ganz gelaufen, doch schon jetzt zeichnet sich ab, dass der Kursaufschwung im Dax hinter der Entwicklung an anderen europäischen Börsen zurückbleibt.

  • Der deutsche Leitindex kommt im Gesamtjahr 2017 vorläufigen Berechnungen zufolge auf ein Jahresplus von 13,1 Prozent.
  • Damit schneidet der Dax zwar auf Jahressicht besser ab als der französische Leitindex Cac 40 oder das Londoner Börsenbarometer FTSE 100. Im Vergleich zu kleineren europäischen Handelsplätzen wirkt die Entwicklung des Frankfurter Indexmitglieder allerdings eher mittelmäßig.
  • In Italien etwa zieht der Mailänder Leitindex MIB in den vergangenen zwölf Monaten um fast 15 Prozent an.
  • Deutlich stärker entwickelt sich auf Jahressicht der griechische Börsenindex Athex 20. Hier kommen Anleger, die seit Beginn des Jahres 2017 investiert sind, auf ein Kursplus von satten 21,3 Prozent.
13:28 Uhr

US-Börsianer feiern 2017

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Draußen herrschen eisige Temperaturen, drinnen zeichnen sich steigende Kurse ab: An den US-Börsen in New York stehen die Zeichen auf Grün.

REUTERS

Dow Jones
Dow Jones 26.122,00

In New York zeichnet sich zum Start in den letzten Handelstag des Jahres ein freundlicher Auftakt ab.

  • Auf Teleboerse.de wird der Dow-Jones-Index zur Eröffnung bei 24.884,00 Punkten gesehen, was einem Plus von 0,2 Prozent entspricht.
  • Am Vorabend war das US-Börsenbarometer 0,3 Prozent fester bei 24.837,51 Punkten aus dem Handel gegangen.
  • Nach den Vortagesrekorden auf Schlusskursbasis könnte die Wall Street am letzten Handelstag des Jahres auf neue Allzeithochs klettern, heißt es aus Manhattan.
12:45 Uhr

VW-Aktie verliert an Höhe

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picture alliance / Uli Deck/dpa

VW Vorzüge
VW Vorzüge 142,16

Der juristische Widerstand des Automobilkonzerns Volkswagen gegen einen ausdrücklichen Wunsch der Aktionäre kommt an der Börse offenbar nicht gut an. Der Kurs der im Leitindex Dax notierten Vorzugsaktien von VW geben am letzten Handelstag stärker nach als der Gesamtmarkt.

  • Die VW-Aktie notiert am frühen Nachmittag knapp 0,7 Prozent im Minus bei 166,30 Euro. Der Dax hält sich unterdessen deutlich besser bei 12.938 Punkten, was einem Minus von 0,3 Prozent entspricht.
  • Wie ein Konzernsprecher bestätigte, hat sich VW im Streit um einen gerichtlich bestellten Sonderprüfer an das Bundesverfassungsgericht gewandt.
  • VW will damit verhindern, dass der auf Antrag von Aktionären eingesetzte Prüfer die Diesel-Affäre untersucht.
  • Über den Einsatz des Sonderermittlers hatte das Oberlandesgericht (OLG) Celle im November entschieden.
  • VW sieht sich durch diese Entscheidung als Unternehmen in seinen Grundrechten verletzt.

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12:06 Uhr

Gold schlägt Silber und Platin

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Von wegen wertbeständig: Die Preise am Edelmetallmarkt sind erheblichen Schwankungen unterworfen.

picture alliance / Uli Deck/dpa

Gold, Feinunze
Gold, Feinunze 1.497,44

Im Markt für Edelmetalle fällt die Jahresbilanz 2017 höchst unterschiedlich aus: Kräftige Wertzuwächse verzeichnen Händler vor allem beim Gold. Silber und Platin liefern dagegen auf Jahressicht eine eher magere Wertentwicklung ab.

  • Die Feinunze Gold wird kurz vor dem Jahresende mit 1297,06 US-Dollar gehandelt. Auf Jahressicht kommen Gold-Anleger damit auf einen Wertzuwachs von etwa 13,4 Prozent.
  • Schwächer entwickelt sich Silber. Der Silberpreis liegt zuletzt bei 16,87 Dollar je Feinunze, was auf Jahressicht einem Plus von gut 4,8 Prozent entspricht.
  • Platin notiert kurz vor dem Silversterwochenende bei 924,05 Dollar je Feinunze. Die Performance 2017 beläuft sich damit auf knapp 2,9 Prozent.
11:37 Uhr

Dax rutscht Richtung Jahresende

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Dünne Umsätze, starker Euro, wenig Halt auf der Straße: An der Börse kämpfen Anleger kurz vor dem Jahresende gegen widrige Bedingungen.

picture alliance / dpa

Kurz vor dem Jahresschlusskurs entfernt sich der deutsche Aktienmarkt von einer technisch und psychologisch bedeutsamen Marke: Die Schwelle von 13.000 Punkten bleibt im Leitindex allerdings in Reichweite.

  • Am späten Vormittag notiert der Dax 0,27 Prozent im Minus bei 12.944 Punkten.
  • Das vorläufige Tageshoch stammt vom Auftakt und liegt bei 12.980,74 Zählern. Das bisherige Tagestief erreichte das Frankfurter Börsenbarometer kurz nach 11.00 Uhr (MEZ) bei 12.935,25 Punkten.
  • Beherrschendes Thema ist die neue Stärke des Euro. Der Kurs der Gemeinschaftswährung bewegt sich aktuell mit 1,1976 US-Dollar nahe an der Marke von 1,20 Dollar.
  • Die Euro-Stärke könnte Börsianern den auf 14 Uhr verkürzten und von geringen Handelsumsätzen gekennzeichneten Börsentag noch vermiesen, heißt es aus dem Handel. Eine Verteuerung der Gemeinschaftswährung erschwert den exportlastigen Unternehmen den Absatz ihrer Waren außerhalb der Eurozone.
11:23 Uhr

EZB kurbelt Kreditvergabe an

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Der Euro kratzt an der 1,20: Der Höhenflug der Gemeinschaftswährung belastet die Ertragsaussichten deutscher Unternehmen auf dem Weltmarkt.

REUTERS

Die massiven Geldströme aus den weit geöffneten Schleusen der Europäischen Zentralbank (EZB) scheinen mittlerweile ihren Weg zu den Unternehmen im Euro-Raum zu finden.

  • Banken reichten im November an Firmen 3,1 Prozent mehr Kredite aus als vor Jahresfrist. Das ist das stärkste Wachstum seit achteinhalb Jahren, wie die EZB am letzten Handelstag des Jahres mitteilte.
  • An die Privathaushalte der Eurozone vergaben die Geldhäuser 2,8 Prozent mehr Darlehen als ein Jahr zuvor. Auch das ist das kräftigste Plus seit Mitte 2009.
  • Die von der Notenbank genau beachtete Geldmenge M3 wuchs im November wie erwartet um 4,9 Prozent. Zur Geldmenge M3 gehören neben Bargeld und Einlagen auf Girokonten auch Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen. Die Geldmengenentwicklung ist mittel- bis langfristig eng mit der Inflation verknüpft. Im November stiegen die Verbraucherpreise lediglich um 1,5 Prozent.

Am Devisenmarkt hält unterdessen der Anstieg des Euro an: Am Vormittag steigt der Kurs der Gemeinschaftswährung in der Spitze bis auf 1,1987 Dollar. Damit nähert sich der Euro wieder der Marke von 1,20 Dollar an, die er bereits im September kurzzeitig erreicht hatte.

11:05 Uhr

US-Förderung kann Ölpreise nicht bremsen

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Knapp zehn Millionen Barrel täglich: Dank Ausbeutung unkonventioneller Lagerstätten fördern die Amerikaner derzeit fast so viel Rohöl wie Russen oder Saudis.

picture alliance / dpa

Am Rohstoffmarkt ziehen die Preise für Öl kurz vor dem Jahreswechsel an: Ein überraschend starker Rückgang der Rohölbestände in den USA vor Weihnachten habe die Ölpreise weiter in die Höhe getrieben, heißt es.

  • Nordseeöl der Sorte Brent verteuert sich um 0,3 Prozent auf 66,39 Dollar je Barrel (159 Liter).
  • US-Leichtöl der Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) kostet mit 60,09 Dollar 0,4 Prozent mehr als am Vortag. In der Spitze war US-Leichöl so teuer wie zuletzt im Juni 2015.

In der letzten Handelswoche des Jahres 2017 war der Brentpreis erstmals seit Mai 2015 im Verlauf wieder über die Marke bei 67 Dollar gestiegen. Im laufenden Jahr haben die Ölpreise sich damit insgesamt kräftig erholt:

  • Brent verteuerte sich auf Jahressicht um rund 17 Prozent.
  • Der WTI-Preis zog um rund zwölf Prozent an.
  • Vor allem im zweiten Halbjahr ging es dabei mit den Preisen nach oben.

Als einer der wichtigsten Treiber des Preisanstiegs gilt die Förderbremse, auf die sich die Opec mit einigen Partnern wie Russland Ende November 2016 geeinigt hat. Die Deckelung der Ölförderung soll noch bis Ende 2018 in Kraft bleiben.

Dem steht ein Anstieg der US-Produktion um fast 16 Prozent im laufenden Jahr gegenüber. Allerdings ergab sich daraus mit zuletzt 9,7 Millionen Barrel täglich eine Fördermenge, die nicht ganz so hoch ausfiel wie von Analysten erwartet. Viele Beobachter hatten damit gerechnet, dass in den USA schon Ende 2017 mit mehr als 10,0 Millionen Fässern täglich etwa so viel Öl wie in Saudi-Arabien oder in Russland gefördert werden könnte.

10:37 Uhr

SAP ist teuerstes deutsches Unternehmen

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Immerhin: SAP rangiert im EY-Ranking auf Platz 62.

dpa

Europas Top-Konzerne spielen einer Studie zufolge an den internationalen Börsen nur eine untergeordnete Rolle. Auch 2017 war der US-Konzern Apple das wertvollste Unternehmen der Welt, gefolgt von der Google-Mutter Alphabet und Microsoft, wie aus einer zum Jahresende veröffentlichten Studie des Prüfungs- und Beratungsunternehmens EY hervorgeht.

Die deutschen Konzerne SAP, Siemens, Bayer, Allianz, BASF und VW schafften es unter die Top 100. In der Summe waren sie mit 662 Milliarden Dollar aber etwa gerade einmal so viel wert wie der US-Softwarekonzern Microsoft, der allein auf einen Börsenwert von 661 Milliarden Dollar kommt.

Das Softwareunternehmen SAP rangierte als teuerstes deutsches Unternehmen auf Platz 62.

09:54 Uhr

Börsen-Boom beeindruckt Asien-Anleger

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Außergewöhnlich erfolgreich: Wer rechtzeitig in Asien eingestiegen ist, kann das Börsenjahr 2017 feiern.

REUTERS

Asiens Börsen haben das beste Jahr seit der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007 hinter sich. An fast allen Handelsplätzen stiegen die Kurse auch am letzten Handelstag des Jahres - wenngleich es zuletzt nur noch in Trippelschritten vorwärts ging. An der rekordverdächtigen Jahresbilanz ändert sich dadurch wenig.

  • Der japanische Leitindex Nikkei 225 legte in diesem Jahr um gut 19 Prozent zu. Den Freitagshandel beendete der Nikkei mit einem leichten Tagesminus von 0,08 Prozent bei 22.764,94 Punkten. Er liegt damit auf einem Niveau, das er zuletzt Anfang der 1990er-Jahre erreicht hatte.
  • Der CSI 300, der die 300 wichtigsten Werte aus Schanghai und Shenzhen umfasst, zog auf Jahressicht um knapp 22 Prozent an. Das Börsenbarometer aus dem chinesischen Festlandhandel beendete das Jahr mit 4030,85 Punkten und damit unweit seines Jahreshochs von 4260 Zählern.
  • Der Hang-Seng-Index in Hongkong lief kurz vor Handelsschluss sogar auf einen Gewinn von 36 Prozent zu. Mit fast 30.000 Punkten steht der Hang Seng so hoch wie seit seinen besten Zeiten 2007 nicht mehr.
  • Mit einem Plus von sieben Prozent wirkt die Entwicklung im australischen Leitindex ASX 200 regelrecht bescheiden, wie Beobachter betonten.

Hintergrund des starken Kursaufschwungs sei die allgemein gute wirtschaftliche Stimmung weltweit, heißt es. Dazu komme die weiterhin lockere Geldpolitik in einflussreichen Währungsräumen sowie die Aussicht auf eine unternehmensfreundliche US-Steuerreform, die in Asien die Ertragsaussichten insbesondere exportorientierter Unternehmen beflügelt.

09:19 Uhr

Dax duckt sich in den letzten Handelstag

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Schwierige Straßenbedingungen am Aktienmarkt: Kurz vor Silvester sind nur noch wenige Profis unterwegs.

picture alliance / dpa

Der letzte Handelstag des Jahres 2017 beginnt am deutschen Aktienmarkt mit einem Vorzeichenwechsel: Nach einer Eröffnung hauchdünn im Plus dreht der Leitindex ab und setzt seine gleitende Abwärtsbewegung der vergangenen Tage fort.

  • Der Dax notiert wenige Minuten nach dem Auftakt 0,08 Prozent tiefer bei 12.969 Punkten.
  • Am Vorabend war das Frankfurter Börsenbarometer nach einem Kursrutsch kurz vor Feierabend unterhalb der Marke von 13.000 Punkten bei 12.979,94 Zählern aus dem Handel gegangen.
  • Größere Impulse erwarten Marktbeobachter so knapp vor dem Jahresultimo nicht: Im Handelsverlauf stehen von Konjunkturseite etwa nur Daten zur Geldmenge M3 in Europa und zu den Verbraucherpreisen in Deutschland an.

Viel Zeit für größere Korrekturen bleibt an der Frankfurter Börse nicht mehr: Am Freitag, dem letzten Handelstag des Jahres 2017, endet der reguläre Xetra-Handel schon um 14.00 Uhr (MEZ).

Die Vorgaben aus Übersee sind wenig hilfreich: In New York hatte die Wall Street am Vorabend nach Handelsschluss in Europa ihre Gewinne noch etwas ausgeweitet: Der Dow Jones schloss mit einem Plus von 0,3 Prozent, während der S&P500 und der Nasdaq-Composite jeweils mit einem Aufschlag von 0,2 Prozent aus dem Handel gingen.

In Asien tendieren die Börsen am Freitag uneinheitlich: In Tokio schloss der Nikkei-Index 0,1 Prozent niedriger, während die Börse in Shanghai zeitweise leicht im Plus lag.

08:30 Uhr

Airbus erhält Milliardenauftrag aus China

Airbus
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Die Fluglinie China Aircraft Leasing Group will 50 Flugzeuge des Typs A320neo bei Airbus kaufen. Der Listenpreis für diese Maschinen liegt bei 5,42 Milliarden US-Dollar. China Aircraft Leasing erklärte, der tatsächliche Kaufpreis dürfte niedriger als der Listenpreis sein, da Airbus wahrscheinlich Preiszugeständnisse gemäß der Branchenpraxis gewähren dürfte. Die Auslieferung der Flugzeuge soll schrittweise bis 2023 erfolgen. China Aircraft Leasing besitzt derzeit 107 Flugzeuge.

07:56 Uhr

Asiens Börsen liefern positive Vorzeichen

Am letzten Handelstag des Jahres überwiegen an den ostasiatischen Börsen die positiven Vorzeichen. Dazu tragen nicht zuletzt positive Vorgaben der Wall Street bei. In Tokio liegt der Nikkei-225-Index im späten Handel knapp im Plus bei 22.790 Punkten, obwohl der Yen zum Dollar nach wie vor fest tendiert. Für einen US-Dollar werden etwa 112,75 Yen gezahlt, im Tageshoch waren es knapp 113 Yen. Ein fester Yen ist negativ für exportorientierte japanische Unternehmen.

Nikkei
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In Schanghai gewinnen die Kurse im Schnitt 0,1 Prozent - der SSE endete bei 3300. In Hongkong verzeichnete der Hang Seng ein Plus von 0,3 Prozent  und schloss bei 29.955. In Seoul bleibt die Börse am Freitag geschlossen - der Kospi hatte am Donnerstag um 1,3 Prozent zugelegt. Im ganzen Jahr 2017 summierte sich das Plus des südkoreanischen Leitindex auf fast 22 Prozent.

In Neuseeland, wo der Handel am Freitag bereits beendet ist, schloss der NZX-50 nach einer verkürzten Sitzung mit einem Minus von 0,1 Prozent. Allerdings hatte der Index am Donnerstag ein Rekordhoch erreicht. Im australischen Sydney ging es um 0,3 Prozent nach unten, doch bewegt sich der S&P-ASX-200 auf dem höchsten Stand seit zehn Jahren. Auf Jahressicht hat die australische Börse ein Plus von sieben Prozent eingefahren.