Freitag, 30. Oktober 2020Der Börsen-Tag

Heute mit Jan Gänger
17:42 Uhr

Dax beendet Woche zum Vergessen 

Der Frankfurter Aktienmarkt geht mit Verlusten ins Wochenende. Der Dax schließt 0,4 Prozent schwächer bei 11.556 Punkten - das ist ein Wochenminus von 8,6 Prozent. Der MDax verliert 0,3 Prozent auf 25.721 Zähler, der TecDax 0,8 Prozent auf 2813 Punkte.

17:10 Uhr

Aston Martin schraubt Zinssatz für Schrottanleihe nach oben

Der britische Luxusautohersteller Aston Martin hebt den Zins für eine Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 1,1 Milliarden Dollar auf etwa 10,5 Prozent an. Damit gehört das Papier zu den Anleihen mit der höchsten Verzinsung, die in diesem Jahr in Europa auf den Markt gebracht werden. Das Verluste schreibende Unternehmen, dessen Autos aus den "James Bond"-Filmen bekannt sind, hatte die Schrottanleihe, (das ist ein Titel, der ein Rating unterhalb des Investmentbereichs hat), Anfang der Woche angekündigt und einen Zins zwischen acht und neun Prozent in Aussicht gestellt.

Althea Spinozzi, Strategin bei der SaxoBank verwies auf negative Gewinnmargen des Unternehmens. "Plus, mit dem Brexit obendrauf kann ich verstehen, warum Investoren nicht zugreifen, außer sie werden angemessen belohnt."

Schon in den vergangenen Wochen hatten mehrere Firmen, die unter der Corona-Krise leiden, vergleichsweise hoch verzinste Schrottanleihen aufgelegt. Zuletzt haben aber die neuerlichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens im Kampf gegen die Corona-Pandemie für Unruhe an den Märkten gesorgt.

16:32 Uhr

Juul wird zum Milliardengrab

Der US-Tabakkonzern Altria schreibt weitere 2,6 Milliarden Dollar auf seinen Anteil am E-Zigaretten-Hersteller Juul ab. Die Abschreibung werde das Ergebnis im dritten Quartal belasten, teilte Altria mit.

Insgesamt hat der Hersteller der Marlboro-Zigaretten damit schon 11,2 Milliarden auf sein einst fast 13 Milliarden Dollar schweres Paket von 35 Prozent an Juul abgeschrieben. Juul stellt E-Zigaretten her, mit denen nikotinhaltiger aromatisierter Dampf inhaliert werden kann. Kritiker werfen dem Unternehmen vor, mit Geschmacksrichtungen wie Frucht oder Minze vor allem junge Leute und Nichtraucher anzulocken.

Altria
Altria 34,55

16:06 Uhr

Walmart nimmt Waffen aus den Regalen - Aktien fallen kräftig

Die Entscheidung des US-Handelriesen Walmart, in den Tagen vor der Präsidentschaftswahl keine Waffen mehr offen anzubieten, lastet auf den Aktien der Gewehr- und Munitionshersteller. Die Papiere von Sturm Ruger, Smith & Wesson oder Vista Outdoor geben zum Teil mehr als fünf Prozent nach.

Walmart hatte angekündigt, Gewehre, Pistolen und Munition aus den Läden zu nehmen und begründete das mit dem Schutz von Mitarbeitern und Kunden. Es kann durchaus sein, dass es vor allem bei einem knappen Ergebnis der Präsidentschaftswahl am kommenden Dienstag zu Gewaltausbrüchen kommen könnte. Walmart hat bereits in der Vergangenheit Waffen aus den Regalen geräumt, wenn es zu Unruhen gekommen war.

Sturm Ruger
Sturm Ruger 52,50

Smith & Wesson
Smith & Wesson 13,29

15:47 Uhr

Jogger machen Under Armour glücklich 

Under Armour profitiert in der Corona-Krise vom Trend weg vom Fitnessstudio hin zu Outdoor-Sportarten wie Laufen oder Radfahren. Der zweitgrößte US-Sportartikler hinter Nike wies für das dritte Quartal einen nahezu unveränderten Umsatz von 1,43 Milliarden Dollar aus- fast 300 Millionen mehr als von Analysten erwartet.

15:23 Uhr

ExxonMobil warnt vor riesigen Abschreibungen

Der größte US-Ölmulti ExxonMobil hat auch im dritten Quartal tiefrote Zahlen geschrieben und vor milliardenschweren Abschreibungen gewarnt. Der Nettoverlust betrug 680 Millionen Dollar (582 Mio Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Vor einem Jahr hatte Exxon noch 3,2 Milliarden Dollar verdient. Auch wenn sich die Nachfrage nach Öl ein Stück weit erholt habe, leide die Weltwirtschaft weiter stark unter den Folgen der Corona-Pandemie, sagte Konzernchef Darren Woods. Exxons Umsatz ging im Jahresvergleich um 29 Prozent auf 46,2 Milliarden zurück.

Zudem warnte das Unternehmen vor möglichen Abschreibungen im Volumen von 25 bis 30 Milliarden Dollar. Im Gasgeschäft bestehe die Gefahr einer erheblichen Korrektur von Vermögenswerten.

ExxonMobil
ExxonMobil 34,06

kor

14:57 Uhr

Apple gerät unter Druck

Weit oben auf der Verkaufsliste an den US-Börsen stehen die Aktien von Apple mit einem Minus von 3,5 Prozent: Der Tech-Gigant verbuchte im abgelaufenen Quartel den stärksten Rückgang bei den Erlösen mit iPhones seit zwei Jahren, weil sich viele Kunden vor der Einführung der neuesten 5G-Modelle mit Käufen zurückhielten. Auch der Verzicht auf eine Umsatzprognose kam nicht gut an. Unter Druck standen auch die Amazon- und Facebook-Papiere: Amazon geht von höheren Kosten im Zusammenhang mit der Pandemie aus, Facebook stellt sich auf ein schwierigeres Jahr 2021 ein.

Apple
Apple 113,85

14:16 Uhr

Autohersteller steckt halbe Milliarde Dollar in Mobilfunkfirma

Toyota stärkt seine Partnerschaft mit dem japanischen Telekommunikationsunternehmen KDDI. Der Autokonzern investiert eigenen Angaben zufolge knapp 500 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Mit dem Investment soll die Partnerschaft zur Entwicklung einer Technologie zur Vernetzung von Autos gestärkt werden. Toyota hält künftig 14 Prozent an KDDI.

Toyota
Toyota 60,60

KDDI Corporation
KDDI Corporation 24,20

13:45 Uhr

US-Ölriese erleidet massiven Gewinneinbruch - und feuert Mitarbeiter 

Chevron hat auch im dritten Quartal einen Verlust erlitten. Unterm Strich fiel ein Minus von 207 Millionen Dollar (umgerechnet 177 Mio Euro) an, wie der zweitgrößte US-Ölkonzern mitteilte. Zum Vergleich: Vor einem Jahr hatte noch ein Nettogewinn von 2,6 Milliarden Dollar zu Buche gestanden. Die schwachen Zahlen reflektierten vor allem die Auswirkungen von Covid-19, sagte Vorstandschef Michael Wirth. Die Weltwirtschaft laufe weiterhin auf einem niedrigerem Niveau als vor der Pandemie, was die Nachfrage belaste.

Insgesamt brachen die Erlöse um gut 30 Prozent auf 24,5 Milliarden Dollar ein. Chevron stemmt sich mit drastischen Kostensenkungen gegen die Krise - das Unternehmen ist dabei, etwa 10 bis 15 Prozent seiner knapp 45.000 Mitarbeiter zu entlassen.

Chevron
Chevron 78,49

13:03 Uhr

Twitter-Aktien stürzen ab

Nach einem Tag Verschnaufpause zeichnet sich bereits die nächste Talfahrt an der Wall Street ab. Der Aktienterminmarkt signalisiert einen leichteren Handelsbeginn am Kassamarkt mit Abschlägen um die 1-Prozent-Marke - auch für den Technologiesektor. Denn gerade von dort kommen Belastungsfaktoren für den Gesamtmarkt: Der erneute Verzicht auf einen Ausblick des Technologieriesen Apple trübt die Stimmung.

Twitter
Twitter 38,01

Die Geschäftsentwicklung bei Apple wird gerne als eine Art Konjunkturindikator interpretiert. Zwar lieferte Apple trotz zum Teil rückläufiger Kennziffern Gewinn- und Umsatzzahlen über Markterwartung ab, doch der fehlende Ausblick ärgert Anleger auch mit Blick auf den Gesamtmarkt. Vorbörslich büßt Apple 3,7 Prozent ein.

Aber auch die Sektorschwergewichte Amazon und Facebook liegen nach durchaus gefälligen Geschäftsausweisen bis zu 2 Prozent im Minus. Twitter brechen gar um 14 Prozent ein. Hier verschreckt das Nutzerwachstum. Deutlich besser ergeht es Alphabet mit einem Aufschlag von knapp 6 Prozent. Die Google-Mutter hat im dritten Quartal wieder zu einem Wachstum bei den Werbeeinnahmen zurückgefunden.

12:25 Uhr

Deutschen Aktien droht heftiger Wochenverlust

Der deutsche Aktienmarkt steuert auf eine kräftigen Wochenverlust zu - aktuell beläuft sich das Minus im Dax auf knapp 9 Prozent. Derzeit tendiert der Leitindex 0,5 Prozent schwächer bei 11.535 Punkten.

Dax
Dax 13.241,76

Rekordwerte bei Corona-Neuinfektionen und ein erneuter wirtschaftlicher Stillstand in Deutschland verschrecken die Anleger. "Wir haben an den Börsen gerade einen extrem starken Unsicherheits-Cocktail, gemixt aus den Zutaten Covid-19-Pandemie, Präsidentschaftswahl und Brexit", sagt Stratege Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. "Und diese Unsicherheit ist Gift für die Börse." Die neuen Corona-Beschränkungen in Deutschland werden nach Ansicht der Commerzbank-Volkswirte in der Wirtschaft Bremsspuren hinterlassen. Im Kampf gegen die Infektionswelle wird im November das öffentliche Leben in der Bundesrepublik drastisch eingeschränkt.

11:42 Uhr

Air France-KLM verbrennt Milliarden

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REUTERS

Die französisch-niederländische Fluggesellschaft Air France-KLM warnt nach einem Milliardenverlust im Sommerquartal vor noch schwierigeren Zeiten. Die wieder zunehmenden Lockdowns im Kampf gegen die Corona-Pandemie würden die Passagierzahlen noch stärker einbrechen und das Kapitalpolster schneller schmelzen lassen, sagte Finanzchef Frederic Gagey.

Air France-KLM
Air France-KLM 4,93

Im vierten Quartal werde Air France weniger als 35 Prozent der Vorjahreskapazität anbieten. Bei KLM sei die Lage nur wenig besser. Für die Sommermonate, in denen Airlines normalerweise am meisten Geld verdienen, stand bei Air France-KLM ein Betriebsverlust von 1,05 Milliarden Euro zu Buche.

Die französisch-niederländische Fluggesellschaft hat nach staatlichen Rettungspaketen noch 12,4 Milliarden Euro an Liquidität. Doch allein zwischen Juni und September verbrannte sie 1,22 Milliarden Euro an Barmitteln.

11:25 Uhr

Wo bleibt die Inflation?

Die Inflation in der Eurozone ist im Oktober bereits den dritten Monat in Folge ins Minus gerutscht. Die Verbraucherpreise fielen um 0,3 Prozent binnen Jahresfrist, wie die Europäische Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Das ist die niedrigste Rate seit vier Jahren. Hinter dem Rückgang standen insbesondere die Energiepreise. Auch im September hatte die Inflation bei minus 0,3 Prozent gelegen nach minus 0,2 Prozent im August.

Die Preise für Energie gingen im Oktober binnen Jahresfrist um 8,4 Prozent zurück. Industriegüter ohne Energie verbilligten sich um 0,1 Prozent. Dagegen verteuerten sich unverarbeitete Lebensmittel um 4,3 Prozent. Die Preise für Dienstleistungen nahmen um 0,4 Prozent zu.

10:54 Uhr

Audi verdient wieder ordentlich

Audi schickt sich an, das Corona-Tal zu verlassen. Im dritten Quartal hat der VW-Tochterkonzern gute Geschäfte gemacht, wie Audi mitteilte. Umsatz und Gewinn lagen von Juli bis September über den Werten aus dem Vorjahreszeitraum, wozu aber auch Nachholeffekte aus dem ersten Halbjahr und der Verkauf von Anteilen am Kartendienst Here beitrugen. Für den Rest des Jahres sind die Ingolstädter "vorsichtig optimistisch".

VW Vorzüge
VW Vorzüge 152,80

"Wir haben ein gutes drittes Quartal erreicht, dennoch spüren wir nach neun Monaten noch deutlich die Folgen der Corona-Pandemie", sagte Audi-Finanzchef Arno Antlitz. Ein Blick in die Zahlen zeigt das deutlich: Von Juli bis September lagen der Gewinn mit 1,1 Milliarden Euro und der Umsatz mit 12,8 Milliarden Euro klar über dem Vorjahreszeitraum. Im laufenden Jahr klafft zu den Vergleichszahlen aus 2019 aber nach wie vor ein Loch von gut 8 Milliarden Euro beim Umsatz und knapp 1,7 Milliarden Euro beim Gewinn. Die Zuversicht für das vierte Quartal begründet Audi unter anderem mit starken Bestelleingängen.

10:23 Uhr

Dax kommt etwas zurück

Der Dax dämmt seine Auftaktverluste deutlich ein. War der Leitindex vorbörslich noch unter 11.400 Punkte gerutscht, notiert er derzeit nur noch 0,5 Prozent tiefer bei 11.534 Zählern. Angesichts der verschärften Corona-Krise mit einem neuen Teil-Lockdown in Deutschland erlebt der Dax bislang eine rabenschwarze Woche. Aktuell beläuft sich der Wochenverlust auf 8,8 Prozent.

Im Wochenverlauf hatte der Dax mit 11.450 Punkten etwa 38 Prozent der Erholung von seinem Corona-Crashtief im März bis zum Zwischenhoch Anfang September wieder abgegeben.

10:09 Uhr

Düsseldorfer Flughafen macht Terminal dicht

Der Düsseldorfer Flughafen reagiert auf den drastisch gesunkenen Flugverkehr und schließt von Dienstag an das Terminal B. An Nordrhein-Westfalens größtem Flughafen werden alle Passagiere künftig über die Flugsteige A und C abgefertigt. Ob und wann wieder alle drei Terminals in Betrieb genommen werden, ist unklar.

Der Flughafen leidet wie die gesamte Luftfahrtbranche unter den Auswirkungen der Pandemie. Derzeit verzeichne der Airport gerade einmal 30 Prozent des Verkehrsvolumens und nur 20 Prozent des Passagieraufkommens des Vorjahres, so Flughafen-Chef Thomas Schnalke vor drei Wochen. Die aktuellen monatlichen Verluste des Airports bezifferte er auf 20 bis 30 Millionen Euro. Rund die Hälfte der Mitarbeiter sei noch in Kurzarbeit.

09:01 Uhr

Biontech-Chef: "Sind in zwei Wochen schlauer"

Biontech-Chef Ugur Sahin erwartet in Kürze erste Daten aus der entscheidenden Wirksamkeitsstudie des Unternehmens mit seinem potenziellen Corona-Impfstoff. "Wir werden sicherlich in zwei Wochen schlauer sein", sagte Sahin. Er rechne mit ersten Daten Ende Oktober, Anfang November. "Es wird nicht mehr lange dauern." Dann werde sich zeigen, ob der Impfstoff in der Lage sei zu schützen. "Wir sind optimistisch." Mitte November könnten bei positiven Daten Unterlagen bei der US-Gesundheitsbehörde FDA für eine Notfallgenehmigung eingereicht werden.

BionTech und sein US-Partner Pfizer gehören neben dem US-Biotechkonzern Moderna und der britischen AstraZeneca zum Kreis der führenden Unternehmen im Rennen um einen Impfstoff. Am Dienstag hatte Pfizer erklärt, das für die Bewertung der Ergebnisse zuständige, unabhängige Komitee habe noch keine Zwischenergebnisse geliefert. Damit deutete sich an, dass diese nicht mehr im Oktober veröffentlicht werden.

Biontech
Biontech 85,70

08:33 Uhr

Netflix erhöht Abopreise

Netflix hat den Monatspreis für sein beliebtestes Angebot erhöht - erstmals seit Anfang 2019. Damit reagiert der populäre Streaming-Dienst auf das wachsende Angebot von billigeren Alternativen.

Netflix
Netflix 402,50

In einer Mitteilung heißt es, der Preis für das Standardangebot erhöhe sich um 1 Dollar auf 13,99 Dollar pro Monat. Die Basisvariante bleibe unverändert bei 8,99 Dollar, die Premium-Version werde 2 Dollar teurer und koste 17,99 Dollar im Monat. Neue Abonnenten zahlen die neuen Preise ab sofort, bei bisherigen Kunden wird in den nächsten zwei Monaten umgestellt.

Netflix musste erst kürzlich eingestehen, dass die Abonnentenprognosen für das dritte Quartal verfehlt wurden. Während im ersten und zweiten Quartal die Nutzerzahlen angesichts der Corona-Krise stark stiegen, verlangsamte sich das Wachstum deutlich im dritten Quartal. Statt 2,5 Millionen zusätzlichen Abonnenten gab es nur 2,2 Millionen. Vor allem in Nordamerika flaute das Neugeschäft massiv ab. Ursächlich dafür ist auch der verstärkte Wettbewerb.

08:06 Uhr

Dax mit Verlusten erwartet

Zum Abschluss der Börsenwoche wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge deutlich niedriger starten. Am Donnerstag hatte er dank der Aussicht auf weitere Geldspritzen der Europäischen Zentralbank (EZB) 0,3 Prozent auf 11.598,07 Punkte zugelegt.

Beherrschendes Thema auf dem Börsenparkett bleiben die grassierende Corona-Pandemie und die wirtschaftlichen Folgen der jüngsten Verschärfung der Restriktionen. Vor diesem Hintergrund spielen die anstehenden Konjunkturdaten wie diejenigen zum deutschen Wirtschaftswachstum im dritten Quartal nur eine untergeordnete Rolle.

07:45 Uhr

Xiaomi schnappt Huawei Marktanteile weg

Der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi nimmt dem unter US-Sanktionen leidenden heimischen Rivalen Huwaei Marktanteile ab. Im dritten Quartal habe das Unternehmen 47,1 Millionen Mobiltelefone verkauft - 45 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie der Marktforscher Canalys mitteilte.

Der globale Smartphone-Markt schrumpfte dagegen in diesem Zeitrum um ein Prozent auf 348 Millionen Einheiten. Damit ist Xiamoi weltweit die Nummer drei, noch vor dem US-Konzern Apple, der sein neues iPhone erst Anfang Oktober auf den Markt brachte.

07:25 Uhr

Euro bewegt sich kaum

Der Euro hat im frühen Handel weiter unter der Marke von 1,17 US-Dollar notiert. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1680 Dollar und damit in etwa so viel wie am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1704 Dollar festgesetzt.

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,19

Belastet wurde der Euro zuletzt durch die Aussicht auf eine noch lockerere Geldpolitik im Währungsraum. Am Donnerstag hatte EZB-Präsidentin Christine Lagarde entsprechende Signale gesendet. Hintergrund ist die Verschärfung der Corona-Pandemie. Analysten erwarten für die nächste Sitzung im Dezember weitere geldpolitische Lockerungen.

Heute werden neue Konjunkturdaten vorgelegt. In der Eurozone stehen aus zahlreichen Ländern Wachstumsdaten für das Sommerquartal an. Es wird zumeist mit einem starken Wirtschaftswachstum gerechnet, nachdem die Konjunktur im Frühjahr infolge der ersten Corona-Welle drastisch eingebrochen war.

07:01 Uhr

Asiens Börsen erleben schwachen Start

Die asiatischen Aktien haben wegen steigender Corona-Fälle und des ungewissen Wahlausgangs in den USA schwächer eröffnet.

  • Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf um 0,7 Prozent niedriger bei 23.163 Punkten.
  • Der breiter gefasste Topix-Index verlor 1,0 Prozent und lag bei 1594 Punkten.
  • Die Börse in Shanghai lag mit 3269 Zählern mit 0,1 Prozent im Minus.
  • Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gab um 0,3 Prozent auf 579,12 Punkte nach.