Montag, 17. September 2018Der Börsen-Tag

Heute mit Hannes Vogel
17:31 Uhr

Zoll-Streit schnürt Dax die Luft ab

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(Foto: picture alliance/dpa)

Im Handelskrieg zwischen den USA und China droht eine neue Eskalationsstufe. In der zweiten Runde des Schlagabtauschs droht US-Präsident Donald Trump mit neuen Zöllen auf chinesische Importe von rund 200 Milliarden Dollar. Peking lässt wissen, dass man mit der Pistole auf der Brust" keine Gespräche führen und womöglich den kommenden Verhandlungen in Washington fernbleiben werde, sollte Trump seine Drohung wahr machen.

Kein Wunder, dass den Anlegern am deutschen Aktienmarkt bei dieser Rhetorik die Lust vergangen ist. Der Dax schließt rund 0,2 Prozent schwächer bei 12.102,81 Punkten. Der MDax rutscht ebenfalls 0,2 Prozent auf 26.275,95 Stellen ab. Und auch der TecDax verliert 0,2 Prozent auf 2905,72 Zähler.

"Der Streit zwischen China und den USA in der Handelspolitik erreicht schwindelerregende Höhen", sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier. Da komme auch die deutsche Wirtschaft nicht ungeschoren davon, denn viele hiesige Firmen hätten in den USA wie in China investiert.

Entspannung ist nicht in Sicht. "Es ist nicht neu, dass die USA versuchen, Spannungen zu eskalieren, um Vorteile am Verhandlungstisch zu erzielen", schrieb die "Global Times", die zum kommunistischen Parteiorgan "People's Daily" gehört. "Wir freuen uns auf einen größeren Gegenangriff und werden den Schmerz in den USA weiter verstärken."

16:30 Uhr

IWF: Bei Chaos-Brexit droht "sofortiger Einbruch"

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(Foto: REUTERS)

Mal ehrlich. Wie viele Experten müssen eine Botschaft erst verkünden, damit Notiz von ihr genommen wird? Wirtschaftsverbände, Banken, die EU-Kommission und selbst einige britische Ministerien selbst haben schon gewarnt, dass ein EU-Austritt der Briten ohne ein neues Abkommen mit der EU drastische Folgen hätte.

Nun reiht sich auch der Internationale Währungsfonds (IWF) in den Chor der Mahner ein. Ein harter Brexit ohne Abkommen mit Brüssel wird nach Ansicht des IWF die Wirtschaft der Insel erheblich schwächen. Unvermeidbare Folgen wären ein reduziertes Wachstum, sehr wahrscheinlich ein höheres Defizit und eine Abwertung des britischen Pfunds, warnte IWF-Chefin Christine Lagarde.

Ein Ausstieg ohne Deal käme einem "sofortigen Einbruch" gleich. London müsse bei einem ungeregelten Brexit mit "erheblichen Kosten" für die Wirtschaft rechnen. In einem schwächeren Maße würde ein Brexit ohne Abkommen aber auch die EU-Länder treffen. Wie wir vorhin bereits geschrieben haben, scheint das aber niemand mehr zu stören: "Das Finanzsystem geht bereits von der Annahme aus, dass es keine Einigung geben wird", sagte UBS-Chef Sergio Ermotti.

15:26 Uhr

Coca-Cola will Cannabis-Drinks herstellen

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(Foto: picture alliance / ABIR SULTAN/d)

Das Marihuana-Geschäft boomt. Offenbar will nun auch der erste Getränkehersteller einsteigen: Coca-Cola soll laut dem kanadischen Business-TV-Sender BNN mit Aurora, einem der größten kanadischen Cannabis-Hersteller, über die Herstellung von Cannabis-haltigen Drinks verhandeln. Sollte es zu der Partnerschaft kommen, könnte das der Branche zum Durchbruch verhelfen. Denn mit Coca-Cola würde eine der bekanntesten Marken der Welt in das Geschäft einsteigen, das immer noch in den Kinderschuhen steckt.

Coca-Cola sei in "ernsthaften Gesprächen" mit Aurora, heißt es bei BNN unter Berufung auf mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen. "Sie sind ziemlich weit fortgeschritten auf dem Weg" zu einem Deal, zitierte der Sender einen Insider. Demnach will Coca-Cola einen Drink kreieren, der Entzündungen, Schmerzen und Krämpfe lindern soll. Dafür sollen Getränke mit Cannabidiol (CBD) versetzt werden, der als nicht suchtfördernd oder berauschend gilt.

Neben Coca-Cola sollen laut Medienberichten auch Spirituosenhersteller wie Diageo (Smirnoff, Johnnie Walker) bereits Gespräche mit Cannabis-Herstellern führen. Dabei geht es allerdings um Produkte, die Konsumenten einen ähnlichen Rausch wie beim Rauchen von Marihuana bescheren sollen. Coca-Cola wolle dagegen lediglich ein Erfrischungsgetränk mixen, sagten die Insider dem TV-Sender. Coca-Cola und Aurora wollten auf Anfrage von BNN zu dem Bericht keine konkrete Stellung zu den angeblichen Gesprächen nehmen. Man beobachte den Markt genau, aber eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, hieß es von Coca-Cola.

13:37 Uhr

Saudischer Staatsfonds leiht 11 Milliarden Dollar

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Der saudische König Salman.

(Foto: picture alliance/dpa)

An Geld mangelt es Saudi-Arabien eigentlich nicht. Die Petro-Dollars im Königreich sprudeln, umso mehr als der Ölpreis inzwischen wieder fast bei der Marke von 80 Dollar liegt. Trotzdem zapft der Staatsfonds des Landes (PIF) nun zum ersten Mal überhaupt die Finanzmärkte an: Man habe sich mit einem Konsortium internationaler Banken auf ein Darlehen von 11 Milliarden Dollar geeinigt, teilte PIF mit. "Das ist der erste Schritt, um Kredite und Schuldtitel in die langfristige Finanzierungsstrategie von PIF einzubinden."

Welche Banken dem saudischen Staatsfonds Geld geborgt haben, ist nicht bekannt. Das Interesse soll laut "Wall Street Journal" aber so groß gewesen sein, dass die PIF-Manager sogar ein größeres Darlehen aufnahmen als eigentlich geplant. Und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass Saudi-Arabien für seine internationalen Investments auch Schulden macht. Man werde sich "zu einem der wichtigsten Nutzer von Bankdienstleistungen in der Region entwickeln", hieß es in der Mitteilung.

PIF kann das Geld gut gebrauchen. Der Fonds hat bereits in Tesla und Uber investiert. Zusammen mit dem japanischen Softbank-Konzern hat PIF einen 100 Milliarden Dollar schweren Fonds für Investments in Hochtechnologie aufgelegt. Und wenn der Börsengang der staatlichen Ölgesellschaft Aramco klappt, dürften Saudi-Arabiens Fondsmanager wohl bald zu den größten Geldverwaltern der Welt aufsteigen. Für König Salman und Kronprinz Mohammed ist der Staatsfonds das zentrale Vehikel zur wirtschaftlichen Modernisierung des Landes.

12:42 Uhr

UBS-Chef Ermotti erwartet Worst-Case-Brexit

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(Foto: picture alliance / Ennio Leanza/)

Nur noch ein knappes halbes Jahr dauert es noch, bis die Briten der EU den Rücken kehren. Immer mehr Banken treffen nun immer konkretere Vorkehrungen für den Tag X. Auch die UBS glaubt nicht mehr, dass ein Deal zwischen Brüssel und London für einen sanften Ausstieg noch zustande kommt: "Das Finanzsystem geht bereits von der Annahme aus, dass es keine Einigung geben wird", sagte UBS-Chef Sergio Ermotti der Finanzagentur "Bloomberg". "Egal was von jetzt an noch passiert, es wird das Unterfangen nicht billiger machen."

Die UBS rechnet mit Kosten von über 100 Millionen Euro. Auch die Schweizer Bank stellt sich bereits auf das Worst-Case-Szenario ein. Man habe sich für Frankfurt als neue Hauptniederlassung nach dem Brexit entschieden, sagte Ermotti. Neben der Basis in Deutschland will UBS auch noch Büros in Mailand, Madrid und Paris unterhalten.

Die Folgen des Brexit seien schon jetzt spürbar, meinte Ermotti. "Es schwächt den Willen zu Investitionen", sagte der UBS-Chef. "In Großbritannien und in Europa im Allgemeinen hat der Brexit Leute davon abgehalten Entscheidungen zu treffen und für die Zukunft zu investieren."

11:46 Uhr

Nach Zinsanstieg: Lira rutscht schon wieder ab

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(Foto: picture alliance/dpa)

Lange währte die Hoffnung nicht: Wenige Tage nach der kräftigen Zinserhöhung der türkischen Zentralbank steht die Währung des Landes wieder unter Abwärtsdruck. Der Dollar notiert 1,5 Prozent stärker bei 6,2592 Lira.

Die Währungsexperten der Commerzbank waren am Freitag nach der "ansehnlichen" Zinsanhebung und der "ordentlichen" Erholung der Lira "vorsichtig optimistisch". Präsident Erdogan streute am gleichen Tag allerdings erneute Zweifel an der Unabhängigkeit der Notenbank: Seine Geduld habe Grenzen, sagte er vor Vertretern der regierenden AKP über die Zinspolitik der Währungshüter.

Börsianer blicken deshalb nun mit Spannung auf die Rede von Finanzminister Berat Albayrak am Donnerstag. Dort will Erdogans Schwiegersohn die mittelfristigen Pläne der Regierung zur Bewältigung der Wirtschaftsprobleme erläutern. Bisher hat Erdogan nur einen Stopp für neue Regierungsprojekte verkündet, um das Haushaltsdefizit und die ausufernde Inflation unter Kontrolle zu bringen.

10:45 Uhr

Software-Milliardär kauft "Time"-Magazin

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(Foto: picture alliance/dpa)

Dass Internet-Mäzene sich Zeitungen zulegen, scheint in Mode zu kommen. Nach Amazon-Gründer Jeff Bezos, der vor etwa fünf Jahren die schwächelnde "Washington Post" gekauft hatte, schlägt nun auch Salesforce-Gründer Marc Benioff zu. Zusammen mit seiner Frau Lynne hat er nun das Traditionsmagazin "Time" gekauft - für 190 Millionen Dollar in bar.

Salesforce ist auf Firmensoftware aus der Internet-Cloud spezialisiert und steht unter anderem mit dem deutschen SAP-Konzern im Wettbewerb. "Time" kaufen die Benioffs aber als Privatleute. Das Paar werde nicht in den redaktionellen Alltag eingreifen, erklärte der bisherige Eigentümer, der Medienkonzern Meredith.

Das "Time"-Magazin war - ähnlich wie seinerzeit die "Washington Post" - hart vom Rückgang der Print-Werbeeinnahmen getroffen worden. Es zählte über Jahrzehnte zu den bekanntesten und einflussreichsten US-Publikationen. Meredith hatte das Magazin erst im Januar gekauft, will sich jetzt aber von mehreren bekannten Titeln trennen, um in den kommenden zwei Jahren die Kosten zu senken. Zum Verkauf stehen auch "Fortune", "Money" und "Sports Illustrated".

09:30 Uhr

Dax-Anleger ziehen im Zoll-Streit die Bremse

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(Foto: picture alliance/dpa)

Blicken Sie noch durch, wie es um den Handelskonflikt zwischen den USA und China steht? Die Wasserstandsmeldungen zu dem schwelenden Konflikt sind so wechselhaft wie das Wanderwetter im Gebirge.

Am Freitag herrschte noch Optimismus: Wegen Spekulationen auf eine Annährung der USA an China hatte der Dax 0,6 Prozent im Plus geschlossen. Seit dem Wochenende sieht es aber nun wieder so aus, als würde Trump den Konflikt mit neuen Zöllen noch einmal anheizen. China droht nun offenbar damit, der nächsten geplanten Verhandlungsrunde mit den USA fernzubleiben, sollten die USA neue Zölle verhängen. Man werde nicht "mit der Pistole auf der Brust" Gespräche führen, zitierte das "Wall Street Journal" einen chinesischen Regierungsvertreter.

Entsprechend geht es zum Auftakt der neuen Börsenwoche wieder heftig abwärts. Der Dax startet 0,6 Prozent schwächer in den Handel. Der MDax gibt 0,3 Prozent nach. Und der TecDax verliert ebenfalls 0,4 Prozent.

Unter Druck sind vor allem exportorientierte Aktien. Die Titel von Volkswagen verlieren rund 0,4 Prozent. Daimler geben 0,7 Prozent nach. BMW rutschen sogar 1,1 Prozent ab.

Neben dem Dauerthema Zollstreit könnten heute auch die europäischen Inflationsdaten spannend werden. Denn von ihnen hängt maßgeblich ab, wann genau die Europäische Zentralbank im kommenden Jahr zum ersten Mal seit Jahren die Zinsen wieder erhöht.

08:41 Uhr

Musks neueste Ausrede: "Logistik-Hölle" statt "Produktions-Hölle"

Tesla-Chef Elon Musk ist selten um eine kreative Antwort verlegen, wenn er auf Probleme bei Tesla angesprochen wird.

"Entschuldigung, wir sind von der Produktionshölle in die Auslieferungslogistik-Hölle gekommen", twitterte Musk. Allerdings sei dieses Problem leichter zu bewältigen. "Wir machen rasche Fortschritte. Sollte bald gelöst sein", schrieb Musk weiter in einer Antwort auf eine Kundenbeschwerde über Verzögerungen bei der Auslieferung von Autos.

Der Kurs der Tesla-Aktie war in der Vergangenheit immer wieder durch Nicht-Einhaltung selbstgesetzter Produktions- und Auslieferungsziele unter Druck geraten.

 

08:38 Uhr

Trump, Iran und Venezuela halten Ölmarkt in Schach

Die Ölpreise bewegen sich im frühen Handel kaum.

Brent Rohöl
Brent Rohöl 45,00

Am Morgen kostete ein Barrel Brent zur Lieferung im November 77,98 US-Dollar. Das waren 11 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI zur Oktober-Lieferung fiel um 12 Cent auf 68,87 Dollar.

Nach oben werden die Rohölpreise weiter begrenzt durch die Furcht vor einer weiteren Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China.

Nach unten werden die Ölpreise begrenzt durch die Aussicht auf weitere Sanktionen der USA gegen Iran. Diese sollen zwar erst Anfang November in Kraft treten, die Rohölexporte des Opec-Landes sinken aber schon. Saudi-Arabien und Russland wollen den Angebotsausfall ausgleichen. Es ist aber unklar, ob dies gelingt - zumal weitere Ausfälle etwa aus dem Krisenland Venezuela das Angebot zusätzlich verknappen.

08:12 Uhr

Euro hält sich über 1,16 Dollar

Der Euro hält sich über der Marke von 1,16 US-Dollar gehalten.

Euro / Dollar
Euro / Dollar 1,18

Am Morgen kostet die Gemeinschaftswährung 1,1635 Dollar und damit in etwa so viel wie am späten Freitagabend.

Im frühen Handel hielten sich die Kursausschläge am Devisenmarkt in Grenzen. Händler sprachen von Zurückhaltung, nachdem in den vergangenen Tagen Presseberichte über neue Strafzölle der USA gegenüber China die Runde machten.

07:49 Uhr

Vodafone will alle 110.000 Handymasten verkaufen

Im Handel hält man Kursaufschläge in der Vodafone-Aktie zum Wochenstart für möglich.

Wie die "FT" berichtet, erwägt das Mobilfunkunternehmen den Verkauf seines Telefonmastgeschäfts. Das soll der neue CEO Nick Read auf einer Goldman-Sachs-Konferenz in New York erklärt haben. Vodafone betreibe in Europa 110.000 Funkttürme. Der Wert werde auf rund 12 Milliarden Euro geschätzt. Hauptgrund soll der hohe Schuldenberg von Vodafone von mehr als 30 Milliarden Euro sein und Druck seitens des aktivistischen Investors Elliott. Ein Händler merkt an, dass ein Verkauf auch die Dividende sicherer machen würde.

07:35 Uhr

Dax dürfte tiefer starten

Zum Auftakt der neuen Börsenwoche wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge Morgen tiefer starten.

Dax
Dax 12.993,71

Am Freitag hatte er wegen Spekulationen auf eine Annährung der USA an China im Handelsstreit 0,6 Prozent im Plus bei 12.124,33 Punkten geschlossen. Derzeit sieht es aber eher so aus, als würde Trump den Konflikt mit neuen Zöllen noch einmal anheizen.

Neben diesem Dauerthema richten Anleger ihre Aufmerksamkeit auf die europäischen Inflationsdaten. Von ihnen erhoffen sie sich Rückschlüsse auf den Zeitpunkt der ersten Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank seit Jahren. Außerdem steht das Konjunkturbarometer der Federal Reserve Bank von New York auf dem Terminplan.

 

07:14 Uhr

Amazon-Mitarbeiter verkaufen angeblich Kundendaten

Amazon wird von einem Datenskandal untersucht den mutmaßlichen Verkauf vertraulicher Kundendaten durch eigene Mitarbeiter an Dritte. Das Unternehmen bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht des "Wall Street Journal". Demnach geht der Konzern dem Verdacht nach, dass Angestellte die Daten über Vermittler an externe Händler, insbesondere in China, verkauft haben könnten, die ihre Produkte bei Amazon anbieten. Konkrete Zahlen wurden nicht genannt.

Untersucht werden dem Bericht zufolge auch gefälschte Produktbewertungen durch angebliche Kunden.

06:42 Uhr

"Waffe am Kopf" macht Chinas Anlegern Angst

Angeblich bevorstehende US-chinesische Handelsgespräche scheinen nicht dazu geeignet, den Anlegern Hoffnung auf ein Ende des Konflikts zu machen. Im Gegenteil: Die Aktienmärkte in Asien verbuchen Verluste.

Shanghai Composite
Shanghai Composite 3.320,73

Es wird weithin vermutet, das US-Präsident Trump heute den Handelsstreit mit neuen Zöllen noch einmal anheizt. China könnte einem Zeitungsbericht zufolge in diesem Fall den geplanten Verhandlungen über den Handelsstreit fernbleiben. Man werde nicht "mit einer Waffe am Kopf" Gespräche führen, zitierte das "Wall Street Journal" am Sonntag chinesische Regierungskreise.

Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor um 0,8 Prozent, der Hang Sen gab um 0,9 Prozent nach. Der weit gefasste MSCI-Index für den Asien-Pazifik-Raum außerhalb Japans verlor um ein Prozent.

Die Tokioter Börse war wegen eines Feiertags geschlossen.