Auto

Der kleine Stelvio Alfa Romeo bringt den Tonale

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Mit dem Tonale stellt Alfa Romeo dem Stelvio einen kleinen Bruder an die Seite.

(Foto: Alfa Romeo)

Die Modellpalette bei Alfa ist mit zwei Pkw recht übersichtlich. Im Sommer kommt aber eine dritte Baureihe, die Alfa bereits auf dem Genfer Autosalon im Jahr 2019 angekündigt hat. Unter dem Stelvio platzieren die Italiener im SUV-Boomsegment dann den Tonale.

Alfa Romeo stellt dem Stelvio einen kleinen Bruder zur Seite. Der 4,53 Meter lange Tonale kommt Mitte des Jahres mit zwei Mildhybrid-Benzinern auf den Markt, Ende 2022 folgt ein Plug-in-Hybrid. Ab April ist das kompakte SUV zunächst als Sondermodell "Edizione Speziale" bestellbar.

Seit 2019 angekündigt

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Am Heck gibt es nach aktueller Mode ein durchgehendes Leuchtenband.

(Foto: Alfa Romeo)

Erstmals präsentiert hat Alfa Romeo seine Pläne zur Ergänzung seines SUV-Angebots 2019 auf dem Genfer Salon in Form der Studie Tonale. Die Serienvariante bleibt nun optisch relativ nah an dem Vorbild, hat die futuristischen Türgriffe und Außenspiegel aber durch konventionellere ersetzt. Geblieben ist es bei der relativ langen Motorhaube, der flachen Frontscheibe und dem schrägen Heck. An der Front prangt der typische Scudetto-Kühlergrill, flankiert von dreiteiligen LED-Scheinwerfern. Die ebenfalls dreiteiligen Hecklichter ziehen über die komplette Fahrzeugbreite.

Das dem Fahrer zugewandte Cockpit setzt auf ein vergleichsweise klassisches Layout mit vielen haptischen Tasten und nur einem kleinen Zentralbildschirm. Dort läuft allerdings eine neue Infotainment-Software auf Android-Basis, die mit hohem Vernetzungsgrad und Amazon-Alexa-Sprachbedienung aufwarten soll. Auch Aktualisierungen per Funk ("Updates over the Air") sind möglich.

Extra für Alfa entwickelter Motor

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Das Cockpit des Alfa Romeo Tonale ist weiterhin klassisch gehalten.

(Foto: Alfa Romeo)

Technisch basiert das kleine Alfa-SUV nicht auf einer Plattform der neuen Konzernmutter Stellantis, sondern nutzt eine modifizierte Architektur aus FCA-Zeiten. Dazu kommt ein speziell für Alfa entwickelter 1,5-Liter-Turbomotor mit wahlweise 130 PS oder 160 PS Leistung, der an ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt ist und von einem 48-Volt-Generator beim Anfahren und Beschleunigen unterstützt wird. Einziger Diesel ist ein 1,6-Liter-Vierzylinder mit 130 PS und Sechsgang-Doppelkupplung. Allradantrieb gibt es nicht, dafür wird der Frontantrieb durch ein serienmäßiges Sperrdifferenzial unterstützt. Ende des Jahres ergänzt ein 275 PS starker Plug-in-Hybrid mit elektrischem Allradantrieb und einer E-Reichweite von 60 Kilometern das Angebot.

Kunden haben künftig die Wahl zwischen vier Ausstattungsvarianten. Die Basis heißt analog zu anderen Alfa-Modellen "Super", die Top-Ausführung "Veloce". Ein "Quadrifoglio Verde"-Sportmodell ist zunächst nicht angekündigt. Preise nennen die Italiener nicht, der Start dürfte bei knapp 30.000 Euro liegen.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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