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Die Kühlergrill-Ecken des Škoda Fabia wurden gestutzt.
Die Kühlergrill-Ecken des Škoda Fabia wurden gestutzt.(Foto: Skoda)
Freitag, 09. Februar 2018

Gelifteter Škoda-Kleinwagen: Beim Fabia hat es sich ausgedieselt

Der Diesel stirbt von unten: Im gelifteten Kleinwagen Škoda Fabia wird er nicht mehr zu haben sein. Auch äußerlich gibt es vom Kühlergrill bis zu den Scheinwerfern einige Änderungen.

Škoda renoviert in der zweiten Jahreshälfte 2018 den Fabia. Wichtigste Änderung: Den Kleinwagen gibt es künftig nicht mehr mit Dieselmotor. Premiere feiern die gelifteten Versionen von Fünftürer und Kombi auf dem Genfer Salon (8. bis 18. März). Die Preise dürften weiterhin knapp oberhalb von 12.000 Euro starten.

Auch hinten gibt es nun LED-Licht.
Auch hinten gibt es nun LED-Licht.(Foto: Skoda)

Die beiden bislang angebotenen Dreizylinderdiesel mit 1,4 Litern Hubraum fliegen ersatzlos aus dem Programm. Škoda will sich stattdessen auf die Benziner konzentrieren, die unverändert ein Leistungsband von 60 PS bis 110 PS abdecken. Neu sind die Partikelfilter für die Varianten mit Turboaufladung.

Auffälligste äußerliche Änderung im Zuge des Liftings ist der Kühlergrill, dessen äußeren Ecken gestutzt wurden. Neu im Angebot sind zudem LED-Scheinwerfer, auch die Heckleuchten gibt es nun in LED-Ausführung. Dazu kommen neue Felgen-Designs, ein umgestaltetes Kombiinstrument und eine erweiterte Zierteil-Auswahl. Auf der Optionsliste finden sich nun unter anderem ein Totwinkelwarner und ein Fernlicht-Assistent. Feinschliff gibt es zudem am Detail: So verfügt der in der Tankklappe integrierte Eiskratzer künftig über eine Messskala für die Profiltiefe der Reifen.

Der Škoda Fabia ist nicht der erste und sicher nicht der letzte Kleinwagen, der auf Dieselmotoren verzichtet. Asiatische Hersteller haben dem Selbstzünder im Stadtauto-Segment schon länger den Rücken gekehrt, die europäischen werden nun folgen. Vor allem, weil die Motoren die ab Herbst obligatorischen RDE-Abgastests im realen Straßenverkehr ohne aufwendige Reinigungssysteme nicht schaffen würden. SCR-Katalysator und Co. sind jedoch zu teuer in dieser preissensiblen Fahrzeugklasse.

Quelle: n-tv.de