Sportwagenmarke in FahrradweltBugatti bringt mit Factor One ein Rennrad heraus

In Kooperation mit Factor Bikes bringt Bugatti ein auf 250 Exemplare begrenztes Carbon-Rennrad auf den Markt. Der Fokus des Bugatti Factor One liegt auf Aerodynamik, Design und Leichtbau. Das sorgt für einen außergewöhnlich hohen Preis.
Bugatti setzt seine Ausflüge in die Fahrradwelt fort. Jüngstes Zweirad der Sportwagenmarke ist ein gemeinsam mit dem englischen Rennradspezialisten Factor Bikes entwickeltes, exklusives Aero-Rennrad. Das auf 250 Exemplare limitierte Modell hört auf den Namen Factor One und kostet rund 25.800 Euro.
Optisch greift das Sportgerät typische Bugatti-Designelemente auf. Dazu zählen der zweifarbige Rahmen mit einem markentypischen Blau sowie der "tanzende Elefant" als historisches Emblem. Sogar die Conti-Reifen tragen einen Bugatti-Schriftzug.
Der aus Carbon gefertigte Rahmen wirkt wie aus einem Guss, Übergänge zwischen den Rahmenelementen sind nahtlos. Zudem verzichtet das Cockpit auf Züge und Kabel, ein Fahrradcomputer ist zentral eingebettet.
Frontpartie ist aerodynamisch optimiert
Auffällig ist die aerodynamisch optimierte Frontpartie mit breiter auseinanderstehenden Gabelholmen, was Luftwiderstand und Verwirbelungen reduzieren und zugleich die Fahrstabilität bei hohem Tempo verbessern soll. Ergänzend kommen kleine Leitwerke im unteren Gabelbereich zum Einsatz. Laut Hersteller handelt es sich um eines der schnellsten UCI-konformen Rennräder.
Außerdem setzt das Bugatti Factor One auf reichlich Carbon. Ob Sattelstütze, Tretkurbel, die vorderen Kettenblätter der SRAM-Schaltung, die Scheibenbremsen oder die aerodynamisch optimierten Laufräder samt Speichen - überall kommt das Leichtbaumaterial zum Einsatz. Das Gewicht dürfte bei rund 7,5 Kilogramm liegen. Es gibt leichtere Rennräder, doch der Aerodynamik-Fokus konterkariert das Streben nach möglichst wenig Gewicht.