Auto

"Les Légendes du Ciel" Bugatti hat den Himmelsstürmer

02_chiron-sport_legendes-du-ciel.jpg

Auch wenn man bei einer Höchstgeschwindigkeit von 420 km/h mit dem Bugatti Chiron "Les Légendes du Ciel" immer noch nicht abheben kann, ist er verdammt schnell.

(Foto: Bugatti)

Die Geschichte von Bugatti begann einst in der Luftfahrt. Genau daran soll das Sondermodell "Les Légendes du Ciel", dessen Grundlage der Chiron liefert, erinnern. Wer mit dem Hypercar abheben will, der muss sich beeilen, denn es werden lediglich 20 Stück gebaut.

Sonderauflagen sind bei Bugatti nichts Neues. Neu ist jedes Mal das Thema, unter dem die limitierten Versionen des Supersportlers stehen. In diesem Fall Trägt der Chiron Sport den Namen "Les Légendes du Ciel" und soll mit einer Reihe von Ausstattungsdetails Bezug auf die Luftfahrt-Vergangenheit der Marke nehmen. Lediglich 20 Einheiten des 1500 PS starken und mit einem maximalen Drehmoment von 1600 Newtonmeter gesegneten Bugatti sollen gebaut werden. Wie das Serienmodell kann auch "Les Légendes du Ciel" 420 km/h schnell werden.

04_chiron-sport_legendes-du-ciel-1.jpg

Eine Flugzeuglackierung, Carbon-Teile und die Tricolore erinnern beim "Les Légends du Ciel" an die Himmelsstürmer.

(Foto: Bugatti)

Bei der mattgrauen Außenlackierung, die den Namen "Gris Serpent" trägt, handelt es sich laut Bugatti um eine neuzeitliche Auslegung von Flugzeuglackierungen der 1920er-Jahre. Mittig erstreckt sich ein weißer Streifen über die Gesamtlänge des Chiron, während die Sicht-Carbon-Seitenschweller eine Tricolore-Lackierung tragen.

Auch am Fahrzeugheck und bei der Motorabdeckung wurde Sichtcarbon verwendet. Eine weitere Besonderheit ist eine im 3D-Druck gefertigte Blende für die Auspuffendrohre aus Iconel. Das Gitter des Kühlergrills besteht aus laserbeschnittenem Aluminium und zitiert das Muster der Steppnähte der Ledersitze, die an eine Luftparaden-Formation erinnern sollen.

14_chiron-sport_legendes-du-ciel.jpg

Ein Highlight sind die handskizzierten Rennszenen aus der Frühzeit der Fliegerei in den Türinnenverkleidungen.

(Foto: Bugatti)

Im Innenraum wurden nicht nur die Sitze, sondern auch Flächen mit naturbelassenem hellbraunem Leder bespannt. Bugatti sieht das als eine Reminiszenz an die Ausstattung historischer Flugzeuge. Für einen Kontrast zur Tierhaut sorgen Aluzierteile im Cockpitbereich. In den Türinnenverkleidungen finden sich handskizzierte Rennszenen aus der Frühzeit der Fliegerei.

Die Türeinstiegsleuchten projizieren zudem beim Ein- und Aussteigen das Editionslogo des "Les Légendes du Ciel" auf den Boden. Optional bietet Bugatti ein zweiteiliges Glasdach an, das wie bei früheren Fliegern den Blick in den Himmel freigibt. Der Blick dorthin kostet aber mindestens 3,4 Millionen Euro. Am Ende dürfte hier gelten: Nicht mal Fliegen ist schöner!

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x