Auto

Auf Basis des Hyundai H350 Camperliebe bringt Reisemobil #CL1

camper-morgens-aussen-02.jpg

Mit Aufstelldach finden im #C1 vier Personen einen ausreichend bequemen Schlafplatz.

(Foto: Camperliebe)

Im Reisemobil-Sektor ist der koreanische Hersteller Hyundai ein Exot. Das stört die junge Firma Camperliebe nicht. Auf Basis des H350 haben die Brandenburger ein jugendliches Reisemobil unter dem Namen #CL1 gezaubert.

camper-morgens-innen-01.jpg

Die Inneneinrichtung im #C1 entspricht den gängigen Standards.

(Foto: Camperliebe)

Der verschärfte Wettbewerb unter den Basis-Fahrzeugen in der Reisemobilbranche ist bei der Stuttgarter Freizeitmesse CMT um eine weitere, eher exotische Facette reicher geworden. Die noch junge Marke Camperliebe aus dem brandenburgischen Bernau bei Berlin stellt das erste Reisemobil auf Basis des koreanischen Hyundai H350 vor. Der ausgebaute Kastenwagen mit Aufstelldach wird in Vollausstattung für 58.500 Euro angeboten.

Die Modellbezeichnung #CL1 mit Hashtag lässt schon vermuten, dass Geschäftsführer Borris Häring auf Digitalisierung setzt. So kann der Besitzer beispielsweise per Tablet und eigener App das Licht regulieren oder den Stand in den je 100 Liter fassenden Frisch- und Abwassertanks kontrollieren. Mit der schwarz-roten Beklebung sieht das 6,20 Meter lange Fahrzeug von außen richtig sportlich aus und hat mit einem 2,5-Liter-Dieselmotor und 170 PS auch ein kräftiges Herz. Angetrieben wird der #CL1 über die Hinterräder, geschaltet wird über ein manuelles Sechsganggetriebe.

grundriss-cl1.jpg

Der Grundriss des #C1.

(Foto: Camperliebe)

Der Grundriss birgt keine Überraschungen. Vorn die Sitzgruppe mit den Drehsesseln aus dem Fahrerhaus, ein erweiterbarer Tisch, Küchenblock mit Zwei-Platten-Kocher, Nasszelle mit Toilette und hinten ein längs angeordnetes Doppelbett. Dass dennoch vier Personen hier übernachten können, liegt an dem Doppelbett unter dem Aufstelldach. Auch eine Markise ist im Preis vom 58.500 Euro eingeschlossen. Mehr gibt es nicht. Weniger allerdings auch nicht – mit einer Ausnahme: Bei Verzicht auf das Aufstelldach wird es rund 2000 Euro preiswerter.

Quelle: n-tv.de, hpr/sp-x