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Purist mit Gold und Leder Caterham Seven im Harrods-Look

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Harrods und Caterham verwandeln den Seven in ein automobiles Kleinod.

Der Caterham Seven ist ein Purist unter den Sportwagen, ausschließlich ausgelegt für die freudvolle Kurvenhatz. Jetzt hat sich Caterham mit dem Nobel-Kaufhaus Harrods zusammengetan und aus dem Seven ein echtes Schmuckstück gemacht.

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Holz und Leder, ein ungewohnter Anblick in einem Caterham Seven.

Seit fast sechs Jahrzehnten gehört der Lotus Seven zu den kultigsten Sportwagen überhaupt. 1973 wurden die Produktionsrechte von Caterham gekauft, die ihre sehr eigene Version des Roadsters einführten. Mit verändertem Design, neuen Materialien und besseren Motoren hat der Seven sich so ins 21. Jahrhundert gerettet. Im Augenblick umfasst das aktuelle Lineup nicht weniger als sechs Modelle und eine ganze Reihe von Sondereditionen.

Dank dem Luxus-Kaufhaus Harrods könnte der Caterham Seven jetzt mehr denn je zu einem Objekt der Begierde werden. Die britische Kaufhausikone und die Sportwagenschmiede haben sich zusammengefunden, um ein Bespoke-Programm namens Signature für den Leichtbau-Flitzer ins Leben zu rufen. Derzeit ist ein nach ganz speziellen Vorgaben von Harrods durchgestylter Seven 420S im Londoner Kaufhaus zu bewundern.

Nie gekannte Behaglichkeit

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Das Harrods H strahlt auch auf dem Schaltknauf.

Dabei scheint die Harrods Ausgabe auf den ersten Blick nichts anderes zu sein als ein ganz normaler 420S. Einen besonderen Akzent erhält der Wagen allerdings durch die Außenlackierung in Harrods-Grün. Hinzu kommen einige Edelmetall-Akzente, wie etwa der in einen Goldton pulverbeschichtete Gitterrohrrahmen. Der Innenraum versprüht zudem eine Behaglichkeit, die man in einem Caterham so bislang nicht kannte. Feines Leder mit auffälligen Ziernähten wertet unter anderem Sitze, Lenkrad und Schalthebel auf. Während der Harrods-Schriftzug die Lehnen der Polster ziert, findet sich das Harrods-H auf Schaltknauf und Zündschlüssel wieder.

Zudem wurde das Armaturenbrett mit einem mächtigen Holzpaneel aufgewertet, die Wohnzimmer-Atmosphäre ins enge Sport-Cockpit zaubert. Hinzu kommt, dass die Harrods-Ausgabe mit einer kompletten Windschutzscheibe, Seitenfenstern und einem Klappdach ausgestattet ist. Räder, Stoffdach, Teppiche, Türverkleidungen und Instrumente sind selbstredend in vielerlei Hinsicht individualisierbar.

221 PS und der Name im Sitz

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Wer will, kann sich auch seinen eigenen Namen ins Leder sticken lassen.

"Der Caterham Seven war schon immer sehr einfach zu personalisieren. Jedes Auto wird von Hand gebaut und auf den Kunden maßgeschneidert. Mit dem Caterham-Signature-Programm haben wir die Personalisierungsoptionen ausgebaut. Das geht so weit, dass sich die Käufer sogar ihren Namen in den Sitz sticken lassen können", erklärt Caterham Marketing-Chef David Ridley.

Doch ob mit oder ohne Namen auf dem Sitz: Interessant ist, was die Harrods Edition antreibt. Der Einfachheit halber ist es der 2.0-Liter-Vierzylinder aus dem Standard-Sieben 420. Der Ford Duratec leistet 212 PS und schiebt das Leichtgewicht in unter vier Sekunden auf Landstraßentempo. Geschaltet wird manuell über fünf Stufen.

Wer sich jetzt für einen Harrods-Seven interessiert, sollte wenigsten 60.000 Pfund bereithalten, was etwa 68.000 Euro entspricht. Zum Vergleich: Die Standardversion des 420 mit Sportpaket gibt es ziemlich genau für die Hälfte. Wie viele Fahrzeuge der Sonderedition verkauft werden, ist nicht bekannt. Fakt ist aber, dass es den Caterham Signature ausschließlich im Harrods Knightsbridge Store in London geben wird. Wer also ein solches Kleinod erwerben möchte, muss sich auf den Weg in die britische Hauptstadt machen.

Quelle: n-tv.de, hpr

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