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Von Dethleffs aufgemotzt Nissan Primastar kommt als Reisemobil

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Mit dem Primastar "Seaside by Dethleffs" steigt Nissan ins boomende Geschäft der Reisemobile ein.

(Foto: Nissan)

Die Basis für den Nissan Primastar kommt eigentlich von Renault, der Umbau, der ihn zum Reisemobil mit vier Schlafplätzen macht, kommt wiederum von Dethleffs. Am Ende ist der "Seaside by Dehtleffs" dann aber doch ein exklusives Nissan-Angebot, das sich die Japaner gut bezahlen lassen.

Seinen bisher NV300 genannten Kleintransporter hat Nissan im Frühjahr 2021 erst geliftet und dann in Primastar umbenannt. Im Sommer wird es das Schwestermodell des Renault Trafic dann auch als Camper "Seaside by Dethleffs" geben. Der wird zwar von Dethleffs umgebaut, vertrieben wird er aber von den Nissan-Händlern.

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Die innere Aufteilung im Nissan Primastar "Seaside by Dethleffs" entspricht den gängigen Standards bei derartigen Fahrzeugen.

(Foto: Nissan)

In dem 5,08 Meter langen Primastar hat der Wohnmobilspezialist eine Essecke, vier Schlafplätze und eine Küchenzeile untergebracht. Letztere bietet einen 36 Liter großen Kühlschrank, einen Zweiflammen-Gaskocher und Stauraum für Kochutensilien. Außerdem sind Frischwassertank, Dachstaukasten und Kleiderschrank an Bord.

In der Standardausführung bietet der Primastar vier Sitzplätze, die Vordersitze lassen sich umdrehen und zum Esstisch hin ausrichten. Wollen die Gäste schlafen gehen, steht unten ein Faltbett mit Kaltschaummatratze im Format 2,00 x 1,25 Meter sowie unter dem Faltdach ein zweites Bett mit einer 1,89 x 1,25 Meter großen Liegefläche bereit. Zur Ausstattung gehören ein dimmbares LED-Ambientelicht sowie Leselampe und USB-Steckdose im Bett des Aufstelldachs.

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Wie gewohnt lassen sich auch im Nissan Primastar "Seaside by Dethleffs"die Sitze von Fahrer und Beifahrer in den Innenraum drehen.

(Foto: Nissan)

Basis des Umbaus ist der Primaster-Kastenwagen mit Schiebetür und Heckklappe in der Ausstattung Tekna. Das Basisfahrzeug kommt entsprechend mit Klimaanlage, Tempomat, Infotainmentsystem mit 8-Zoll-Touchscreen und Navigation, Lederlenkrad, Rückfahrkamera und mehreren Assistenzsystemen vorgefahren. Zudem gehören lackierte Stoßfänger, getönte Scheiben, Standheizung und 17-Zoll-Leichtmetallräder zum Ausstattungsumfang.

Optional lassen sich auch eine 6er-Bestuhlung und eine Anhängerkupplung ordern. Kunden haben zudem die Wahl zwischen zwei Dieselmotoren mit 150 PS oder 170 PS, die sich mit jeweils sechsstufigem DCT oder Handschaltung kombinieren lassen. Preise für den Seaside-Umbau nennt Nissan noch keine, sie werden aber vermutlich bei rund 60.000 Euro starten. Was sich dann nicht groß von dem unterscheidet, was die Mitbewerber an Preisen für ähnlich gestaltete Reisemobile aufrufen.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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