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Projekt TE-1 rollt an Triumph spielt mit dem Strom

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So könnte der erste heiße Batterieofen von Triumph in einigen Jahren aussehen.

(Foto: Triumph)

Der eine oder andere Motorradhersteller hat bereits einen Ausblick auf die kommende E-Mobilität gegeben. Jetzt will auch Triumph mit seiner Studie Projekt TE-1 Funken schlagen. Markenzeichen sind das typische Design, hohe Leistung und ein geringes Gewicht.

Das erste elektrische Motorrad des englischen Motorradherstellers Triumph nimmt Formen an. Demnächst soll sogar der erste fahrbereite Prototyp des Projekts TE-1 fertig sein. Zusätzlich zu den Design-Skizzen hat Triumph auch erste Daten des Antriebs bekannt gegeben: Der von der englischen Firma Integral Powertrain entwickelte E-Motor soll bei einem Gewicht von nur zehn Kilogramm eine Leistung von 180 PS haben. Die Besonderheit der Maschine ist aber, dass der Siliziumkarbid-Inverter in das Motorgehäuse integriert worden ist, was Gewicht und Bauvolumen deutlich reduziert.

Weiterhin hat die Firma Williams Advanced Engineering eine Leichtbau-Batteriekonstruktion ersonnen und trägt ein innovatives Batteriemanagementsystem zum Projekt bei. Damit wird einerseits ein reduziertes Fahrzeuggewicht und ein optimierter Schwerpunkt erreicht, andererseits soll damit ein besseres Handling als bei derzeit bekannten E-Motorrädern möglich werden.

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Für die TE-1 verspricht Triumph ein optimales Handling und einen perfekten Schwerpunkt.

(Foto: Triumph)

Der neue Akku, so verspricht Triumph, wird dem Fahrer unabhängig vom Ladezustand jederzeit die volle Leistung sowie eine "wegweisende Reichweite" bieten. Triumph selbst hat eine Fahrzeugsteuerungssoftware für das E-Motorrad entwickelt, die sämtliche elektrischen Systeme einbezieht. Dazu gehören eine intuitive Gasannahme, eine effiziente Traktionskontrolle, Rekuperation beim Rollen und Bremsen sowie eine "funktionale Sicherheitsstrategie", erklären die Briten.

Das Prototyp-Chassis einschließlich Haupt- und Heckrahmen ist fertig entwickelt. Es verwundert nicht, dass Triumph beim Design des Prototyps Ähnlichkeiten zu den erfolgreichen Nakedbikes Street Triple und Speed Triple erkennen lässt. Die Design-Skizzen zeigen ein sehr dynamisch wirkendes, klar strukturiertes Sportmotorrad ohne Verkleidung. Wer jetzt schon mal den Stecker freigeräumt hat, der muss an dieser Stelle allerdings zur Ruhe gemahnt werden, denn es wird wohl noch einige Jahre dauern, bis Triumph aus dem ersten Prototyp ein käufliches Serienfahrzeug gemacht hat.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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