Auto

Matador MH2 Wasserstoff-Bolide für maximalen Fahrspaß

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Tatsächlich soll die Entwicklung des Matador MH2 soweit sein, dass er in Kleinserie produziert werden kann.

(Foto: Matador Group)

Elektrische Sportwagen haben einen ganz großen Makel: die Reichweite. Um dennoch ökologisch einwandfrei über den Rundkurs feuern zu können, wäre ein Brennstoffzellenantrieb ideal. Der 600 PS starke Matador MH2, der seine Wurzeln in der Slowakei hat, zeigt, wie das gehen könnte.

Für eine Sportwagenmarke wäre Matador eigentlich ein passender Name, verspricht er doch Kühnheit und südländisches Flair. Tatsächlich steckt dahinter die Matador Group - ein in der Slowakei beheimateter Zulieferer der Autoindustrie. Dieser versorgt Autohersteller nicht nur mit Fahrzeugteilen, sondern entwickelt neuerdings auch ganze Autos, wie das Sportwagen-Konzept MH2 beweist.

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Mit einer Sprintzeit von 3,9 Sekunden auf Tempo 100 muss sich der Matador MH2 vor keinem Verbrenner verstecken.

(Foto: Matador Group)

Der MH2 hat ein Mittelmotor-Layout mit E-Antrieb und Brennstoffzellentechnik. Die Leistungseckdaten der Brennstoffzelle sowie die Speicherkapazität des Wasserstoff-Niederdrucktanks werden nicht genannt. Verraten werden ohnehin nur wenige technische Daten wie 600 PS Motorleistung, eine Sprintzeit von 3,9 Sekunden bis Tempo 100 und 250 km/h Topspeed.

Knöpfe und Schalter sind an dem wohnlich wie sportlich eingerichteten Arbeitsplatz Mangelware. Stattdessen gibt es Displays, Touchflächen und einen insgesamt ansehnlichen Materialmix.

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Der Innenraum des Matador MH2 wirkt nicht nur zeitgemäß, sondern auch qualitativ sehr ansprechend.

(Foto: Matador Group)

Die von Matador veröffentlichten Fotos lassen auf ein seriennahes Qualitätsniveau schließen. Doch ob es zu einer Serie kommen wird, bleibt abzuwarten. Offiziell ist sie nicht vorgesehen.

Laut Matador verkörpert der MH2 die höchste Stufe eines Showcars und ist damit noch kein voll funktionsfähiger Prototyp. Seine Aufgabe sei es, zukünftige Technologien aufzuzeigen, die in den kommenden Jahren realisiert werden.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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