Der Tag
21. Oktober 2025
imageHeute mit Leah Nowak und Robin Grützmacher
Zum Archiv
22:24 Uhr

Das war Dienstag, der 21. Oktober 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

zum Abschluss des Tages blicken wir auf die Nachrichtenlage. Was war heute wichtig?

Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Schlaf! Der Tag von ntv.de ist morgen früh wieder für Sie da.

Das war Dienstag, der 21. Oktober 2025
21:49 Uhr

Von Trump begnadigter Kapitol-Randalierer festgenommen

Im Zusammenhang mit Todesdrohungen gegen einen führenden Demokraten-Politiker in den USA ist ein von Präsident Donald Trump begnadigter Mann festgenommen worden, der im Januar 2021 an der Erstürmung des Kapitols in Washington teilgenommen hatte. Dem 34-jährigen Christopher M. aus dem Bundesstaat New York wird die "terroristische Bedrohung" eines Kongressabgeordneten zur Last gelegt, wie die Polizei mitteilte.

Der Minderheitsführer der Demokraten im Repräsentantenhaus, Hakeem Jeffries, erklärte, dies habe ihm gegolten. Jeffries sprach von einer "glaubwürdigen Todesdrohung" von jemandem, der "fest entschlossen war, sie auszuführen". Wie US-Medien berichten, soll der Verdächtige in einer Textnachricht an einen Bekannten angekündigt haben, er werde Jeffries bei einem geplanten Auftritt in New York "eliminieren". Er soll hinzugefügt haben: "Ich kann diesen Terroristen nicht am Leben lassen."

Von Trump begnadigter Randalierer bedroht Demokraten wohl mit dem Tod

Von Trump begnadigter Kapitol-Randalierer festgenommen
21:22 Uhr

Hamas übergibt Leichen weiterer Geiseln an Israel

Die Terrororganisation Hamas hat im Gazastreifen zwei weitere Leichen an Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) übergeben, bei denen es sich um tote, aus Israel entführte Geiseln handeln soll. Die sterblichen Überreste seien auf dem Weg zu Vertretern des israelischen Militärs, wie Israels Armee am Abend mitteilte.

Sie werden anschließend nach Israel gebracht und dort forensisch untersucht, um die Identität der Toten festzustellen. Es war zunächst unklar, um welche Verschleppten es sich handeln soll.

Hamas übergibt Leichen weiterer Geiseln an Israel
20:57 Uhr

Streitthema Seltene Erden: EU will Druck auf China machen

Die Europäische Union drängt auf die Lieferung der dringend benötigten Seltenen Erden aus China. Er habe deswegen den chinesischen Handelsminister Wang Wentao für diese Woche nach Brüssel eingeladen, um über Exportbeschränkungen bei Seltenen Erden zu sprechen, sagte EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič nach einem fast zweistündigen Telefonat mit Wang. "Minister Wang Wentao hat diese Einladung angenommen, sodass unsere Teams nun im Rahmen des nach dem EU-China-Gipfel aufgewerteten Dialogs zu Exportkontrollen zusammenarbeiten werden."

Der slowakische Diplomat betonte, die Europäische Union habe kein Interesse an einer Eskalation des Handelstreits, die Lage belaste die Beziehung zwischen der EU und China. Eine schnelle Lösung sei entscheidend. Der Kommissar bezeichnete die verschärften Beschränkungen als ungerechtfertigt und schädlich, sagte jedoch, dass das Gespräch mit Wang konstruktiv verlaufen sei. Besonders betroffen von den Beschränkungen seien die Automobil-und Maschinenbauindustrie.

Streitthema Seltene Erden: EU will Druck auf China machen
20:31 Uhr

Kampf gegen den Krebs: Gute Nachrichten von Joe Biden

Joe Biden hat seine Strahlentherapie gegen Krebs abgeschlossen und die traditionelle Glocke geläutet. Der ehemalige US-Präsident war bei diesem besonderen Moment von seiner Familie umgeben, wie seine Tochter Ashley Biden in ihrer Instagram-Story zeigte. In blauem Anzug und Krawatte steht der 82-Jährige vor der Glocke, während Ärzte applaudieren. "Die Glocke geläutet! Danke an die unglaublichen Ärzte, Krankenschwestern und Mitarbeiter der Penn Medicine", schrieb Ashley zu dem Video. "Wir sind so dankbar!"

Das Läuten der Glocke ist vor allem in den USA eine Tradition für Krebspatienten, die vermutlich 1996 am MD Anderson Cancer Center der University of Texas begann. Laut der Website des MD Anderson Centers war Irve Le Moyne, ein Konteradmiral der US Navy, wegen Kopf- und Halskrebs in Strahlentherapie und erzählte seinem Arzt, dass er eine Glocke läuten würde, "wenn die Arbeit getan ist" - eine Marine-Tradition. Bidens Krebstherapie ist jedoch nicht komplett vorbei. Weitere Behandlungen, darunter eine laufende Hormontherapie, sind Teil des Plans.

Kampf gegen den Krebs: Gute Nachrichten von Joe Biden
19:49 Uhr

Trump irritiert mit wirrem Darth-Vader-Vergleich

Dass ein US-Präsident, der Videos von sich postet, wie er Kot aus einem Kampfjet abwirft, wirre Vergleiche zieht, dürfte kaum überraschen. Donald Trump hat den Budgetdirektor und Chef des US-Haushaltsamts, Russell Vought, in einer Rede mit Darth Vader verglichen. "Wir haben Darth Vader. Ihr kennt doch Darth Vader, oder? Darth Vader ist ein Mann, der da sitzt – bist du das, Darth? Steh bitte auf. Kennt ihn jeder? Sie nennen ihn Darth Vader, ich nenne ihn einen guten Mann. Aber er streicht die Prioritäten der Demokraten, und die werden sie nie wieder zurückbekommen", sagte der US-Präsident.

Vought ist damit beauftragt, Programme, die "nicht mit den Prioritäten des Präsidenten übereinstimmen", einzustampfen. Trump bescheinigt ihm "gute Arbeit". Vought ist mitverantwortlich für die Entlassungen von vielen Regierungsbeamten. Darth Vader wiederum ist ein Charakter aus mehreren "Star Wars"-Filmen. Er verkörpert dort die böse Seite.

Trump irritiert mit wirrem Darth-Vader-Vergleich
19:05 Uhr

Piloten geraten in Panik - Flugzeug muss notlanden

Ein Flugzeug der Airline Sky West musste laut US-Medienberichten kurz nach dem Start in Omaha in Nebraska notlanden. Die Piloten hatten demnach fälschlicherweise befürchtet, jemand würde versuchen, ins Cockpit einzudringen. Wie konnte das passieren? Aufgrund einer Störung der Gegensprechanlage soll die Besatzung des Flugzeugs den Kontakt zu den Piloten verloren haben. Diese wiederum hörten über die Gegensprechanlage ein Rauschen und dachten, jemand versuche das Flugzeug zu entführen, als die Flugbegleiter begannen, gegen die Cockpit-Tür zu hämmern, schreibt die "New York Post".

Daraufhin hätten die panischen Piloten den Alarm ausgelöst und das Flugzeug schnell gedreht, um in Omaha notzulanden. Ziel der Maschine war eigentlich Los Angeles. Am Boden angekommen stellte sich dann heraus, dass es ein Problem mit der Gegensprechanlage gab.

Piloten geraten in Panik - Flugzeug muss notlanden
18:31 Uhr

Filmer steigen in verlassenen Zoo ein - und finden Gorillas

Seit der Schließung des Zoos in Bristol leben acht Gorillas weiter im alten Gelände - ohne Besucher, aber unter Beobachtung. Ein Video, das einen der Affen einsam ans Fenster klopfen zeigt, sorgt nun für Aufsehen. Der neue Zoo verspricht indes schon bald bessere Bedingungen.

Filmer steigen in verlassenen Zoo ein - und finden Gorillas
17:56 Uhr

Um Hamas zu "erledigen": US-Verbündete sollen zu "starker Streitmacht" bereit sein

US-Präsident Donald Trump versucht mit der nächsten scharfen Drohung, Druck auf die Terrororganisation Hamas auszuüben. Zahlreiche Verbündete im Nahen Osten und den angrenzenden Gebieten hätten sich bereit erklärt, "mit einer starken Streitmacht in den Gazastreifen zu gehen und 'die Hamas zu erledigen', sollte diese weiterhin gegen ihre Vereinbarung mit uns verstoßen", schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.

Wenn die Hamas weiterhin gegen den Friedensplan verstoße, werde ihr Ende "schnell, grimmig und brutal" sein, warnte Trump. Er habe die Verbündeten allerdings angewiesen, "noch nicht" gegen die Islamisten vorzugehen. "Es besteht noch Hoffnung, dass die Hamas das Richtige tun wird", schrieb er. Welche Länder neben Israel Truppen in den Gazastreifen entsenden könnten, führte Trump nicht aus.

Um Hamas zu "erledigen": US-Verbündete sollen zu "starker Streitmacht" bereit sein
17:26 Uhr

Rasanter Tempo-Test: Neuer Super-Schnellzug fährt über 400 km/h

Die chinesische Staatsbahn arbeitet seit Jahren an ihren Hochgeschwindigkeitszügen: aktuell am CR450. Wenn er alle Tests besteht, soll er neue Maßstäbe beim Tempo von Zügen setzen. Schon jetzt testet er mit einer Geschwindigkeit von weit über 400 km/h:

Rasanter Tempo-Test: Neuer Super-Schnellzug fährt über 400 km/h
16:57 Uhr

33-Jähriger soll seine Mutter getötet haben

Nach dem gewaltsamen Tod einer 56-Jährigen in Viersen in Nordrhein-Westfalen haben Ermittler deren Sohn als Verdächtigen identifiziert. Der 33-Jährige sei in Untersuchungshaft genommen worden, berichtete die Polizei in Mönchengladbach. Demnach war die Getötete durch Gewalteinwirkungen im Halsbereich gestorben.

Laut Obduktion erlitt sie außerdem mehrere Verletzungen durch stumpfe und spitze Gewalt. Die Tote wurde am Sonntagabend von Feuerwehrleuten in ihrer Wohnung gefunden. Diese waren zur Türöffnung gerufen worden, weil Bekannte die 56-Jährige vermissten. Sie war am Freitag nicht zu einer Verabredung erschienen, außerdem brannte in ihrer Wohnung Licht.

33-Jähriger soll seine Mutter getötet haben
15:56 Uhr

Geht es jetzt vorwärts? Bei der Deutschen Bahn tut sich was

Die Deutsche Bahn soll laut der neuen Chefin Evelyn Palla "auf links" gedreht werden. Dazu braucht es natürlich auch neues Personal. Der Vorstand nimmt nun weitere Konturen an. Einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" vom Dienstag zufolge soll die frühere Hornbach-Managerin Karin Dohm Finanzvorständin im Bahn-Konzern werden. Außerdem soll der bisherige Regio-Manager Harmen van Zijderveld den Regionalverkehr im Vorstand vertreten. Diesen Posten hatte bisher die neue Bahn-Konzernchefin Evelyn Palla selbst inne. Laut Zeitung hat der Personalausschuss am Montagnachmittag für beide Personalien grünes Licht gegeben.

Dohm war erst Anfang des Jahres zum Reifenkonzern Continental gewechselt, um dort Finanzchefin der vor dem Börsengang stehenden Autozuliefer-Sparte Aumovio SE zu werden. Sie hatte ihr Amt aber nach acht Wochen schon wieder niedergelegt. Beide Personalien müssen noch vom DB-Aufsichtsrat bestätigt werden. Die nächste Sitzung findet am 30. Oktober statt. Die Bahn wollte sich nicht zu den Personalien äußern.

Geht es jetzt vorwärts? Bei der Deutschen Bahn tut sich was
15:24 Uhr

Viele Jahre Haft für Mann nach Vergewaltigung von eigener Tochter

Wegen schweren Kindesmissbrauchs hat das Landgericht im sächsischen Zwickau einen 40-Jährigen zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sah es mit seinem Urteil als erwiesen an, dass der mehrfach vorbestrafte Angeklagte seine eigene Tochter über zwei Jahre hinweg immer wieder vergewaltigt hatte, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Das Mädchen, das zu Beginn der Taten zwölf Jahre alt war, wurde schwanger.

Die mitangeklagte Lebensgefährtin des Manns soll an den Missbrauchstaten beteiligt gewesen sein. Die 30-Jährige wurde zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt. Wegen einer erheblichen Intelligenzminderung ging das Gericht in ihrem Fall von verminderter Schuldfähigkeit aus. Das vergewaltigte Mädchen stammte demnach aus einer früheren Beziehung des Angeklagten. Dieser soll auch den zur Tatzeit zwölfjährigen Sohn der Mitangeklagten schwer missbraucht haben.

Viele Jahre Haft für Mann nach Vergewaltigung von eigener Tochter
14:39 Uhr

Wegen AfD: Stadt droht der Ausnahmezustand

So etwas hat Gießen mit seinen knapp 100.000 Einwohnern wohl selten gesehen: Wegen der Gründungsversammlung einer neuen AfD-Jugendorganisation wird es mindestens fünf Demonstrationen in der Stadt gegen das Treffen geben. Die Veranstalter rechnen demnach mit mehr als 10.000 Teilnehmern - verifizierte Zahlen, wie viele Menschen tatsächlich an den Protesten teilnehmen werden, lägen aktuell aber nicht vor. Auch konkrete Gewaltaufrufe seien derzeit nicht bekannt.

An dem Großeinsatz werden sich auch Polizisten aus anderen Bundesländern sowie Bundespolizisten beteiligen, wie ein Sprecher sagte. Man bereite sich auf alle möglichen Szenarien vor. Nach Auflösung der Jungen Alternative (JA) ist für 29. und 30. November in Gießen die Gründung der neuen AfD-Nachwuchsorganisation in der mittelhessischen Stadt geplant. Nach Angaben eines Parteisprechers soll dort der Vorstand der neuen Organisation gewählt sowie über den Namen und das Logo entschieden werden.

Wegen AfD: Stadt droht der Ausnahmezustand
14:21 Uhr

Vorwurf der Heimtücke und Grausamkeit: Mann soll Großmutter angezündet haben

Mit Desinfektionsmittel als Brandbeschleuniger soll ein Mann in Landshut die Haare seiner pflegebedürftigen Großmutter angezündet haben. Die Seniorin erlag knapp vier Wochen nach der Tat ihren schweren Verletzungen. Zu Prozessbeginn vor dem Landgericht Landshut teilte der Anwalt des 33-jährigen Deutschen mit, sein Mandant werde sich "schweigend verteidigen". Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord sowie versuchte Brandstiftung mit Todesfolge vor.

Den Ermittlungen zufolge gab es am 20. März dieses Jahres zwischen dem Angeklagten und seiner Mutter einen Streit um ausstehende Rechnungen. Die beiden hätten sich über verschiedene Räume hinweg angeschrien. Eine Polizistin sagte als Zeugin vor Gericht, bei ihrer Ankunft in der Wohnung sei auf der Kommode im Flur ein Mahnschreiben einer Versicherung an den Sohn gelegen - über 2,75 Euro. Die Staatsanwaltschaft sieht die Mordmerkmale niedere Beweggründe, Heimtücke und Grausamkeit als erfüllt an. Sie geht beim Angeklagten von einer durch Alkohol- und Drogenkonsum verminderten, jedoch nicht aufgehobenen Steuerungsfähigkeit aus und hält ihn für gemeingefährlich.

Vorwurf der Heimtücke und Grausamkeit: Mann soll Großmutter angezündet haben
14:19 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Leah Nowak befindet sich im Feierabend. Nun bin erneut ich in der Spätschicht für Sie da. Mein Name ist Robin Grützmacher und bei Fragen, Anregungen oder Kritik erreichen Sie mich unter: robin.gruetzmacher@ntv.de.

Schichtwechsel
14:01 Uhr

Tiktok-Trend mit Fake-Obdachlosen ruft Polizei auf den Plan

Ein neuer Tiktok-Trend sorgt für Aufsehen - und Polizeieinsätze. Jugendliche lassen per KI scheinbar Obdachlose in ihre Wohnung "einbrechen" und schicken die Bilder an schockierte Angehörige. Was als Scherz beginnt, endet oft bei der Polizei.

Tiktok-Trend mit Fake-Obdachlosen ruft Polizei auf den Plan
13:26 Uhr

"Deine Mutter wars" - Trump-Sprecherin patzig gegenüber Reporter

"Deine Mutter wars": Das war die Antwort der Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, auf eine ernst gemeinte Frage eines Journalisten mit Bezug zum Ukraine-Krieg. S.V. Date, Journalist der als liberal gewerteten "Huffington Post", hatte Leavitt in einer Textnachricht gefragt, wer entschieden habe, dass ein mögliches Treffen von US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin zu Moskaus Angriffskrieg in der Ukraine ausgerechnet in der ungarischen Hauptstadt Budapest stattfinden solle. Daraufhin schrieb Leavitt die Antwort, die in vielen Kulturkreisen als Beleidigung wahrgenommen wird.

"Deine Mutter wars" - Trump-Sprecherin patzig gegenüber Reporter
13:06 Uhr

"Wir sind die Töchter" - Spontandemo vor CDU-Zentrale geplant

Umwelt- und Klimaaktivistin Luisa Neubauer hat zu einer spontanen Demonstration vor der CDU-Bundesgeschäftsstelle in Berlin aufgerufen. Anlass sind die jüngsten Äußerungen von CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz. "Wir sind plusminus 40 Millionen Töchter in diesem Land. Wir haben ein aufrichtiges Interesse daran, dass man sich mit unserer Sicherheit beschäftigt", sagte die 29-jährige Neubauer in einem Beitrag auf Instagram. "Worauf wir gar keinen Bock haben, ist als Vorwand oder Rechtfertigung missbraucht zu werden für Aussagen, die unterm Strich einfach diskriminierend, rassistisch und umfassend verletzend waren." Die Berliner Polizei bestätigte, dass eine entsprechende Veranstaltung mit 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Konrad-Adenauer-Haus angemeldet wurde.

Merz hatte Anfang vergangener Woche gesagt, dass die Bundesregierung frühere Versäumnisse in der Migrationspolitik korrigiere und Fortschritte mache. "Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem." Am Montag wies er Kritik daran zurück. "Ich habe gar nichts zurückzunehmen", sagte er. Wer seine Töchter frage, werde vermutlich "eine ziemlich klare und deutliche Antwort" darauf bekommen, was er mit seinen Äußerungen gemeint habe.

"Wir sind die Töchter" - Spontandemo vor CDU-Zentrale geplant
12:39 Uhr

Grausame Entdeckung: Mann findet erhängte Nachbarskatze

Die Polizei in Reutlingen ermittelt gerade in einem schweren Fall von Tierquälerei: Ein Mann in Dttingen an der Erms hat die erhängte Katze seines Nachbarn gefunden.

Medienberichten zufolge wurde das Tier zwischen drei Tomatenranken aufgehängt. Wer das Tier dort aufgehängt habe, sei bislang unklar, sagte ein Polizeisprecher. Täterhinweise gebe es demnach bislang nicht. Die Polizei ermittelt wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Dem Täter drohen bis zu drei Jahre Gefängnis.

Grausame Entdeckung: Mann findet erhängte Nachbarskatze
12:11 Uhr

Mann filmt in Haus, während es im Ganzen wegschwimmt

Als der Taifun "Halong" an der US-Westküste im Bundesstaat Alaska wütet, wird Steven Anaver mitten in der Nacht von Fluten eingeschlossen. Zeit zur Flucht bleibt ihm nicht mehr: Er ist in seinem eigenen Haus gefangen, als die Wassermassen es plötzlich vom Fundament reißen.

Mann filmt in Haus, während es im Ganzen wegschwimmt
11:42 Uhr

Ermittlungen gegen Lehrer wegen KI-Sexvideo mit Schülerin

Ein Lehrer einer Gesamtschule im hessischen Dietzenbach soll ein Video mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt haben, dass ihn und eine Schülerin bei sexuellen Handlungen zeigt. Die Staatsanwaltschaft Gießen teilte auf Anfrage mit, dass bei ihr "seit Ende Juli 2025 ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts des Herstellens jugendpornografischer Inhalte gemäß § 184c StGB anhängig" sei.

Konkret werde dem beschuldigten - nicht vorbestraften - Lehrer vorgeworfen, ein Foto von einem Gesicht einer 17 Jahre alten Schülerin mittels KI in eine pornografische Bilddarstellung integriert zu haben, hieß es weiter. Bei einer Wohnungsdurchsuchung hätten Beamte verschiedene Datenträger wie etwa Computer sichergestellt. Die Auswertung werde einige Monate in Anspruch nehmen, sagte Oberstaatsanwaltschaft Thomas Hauburger. "Die Ermittlungen gegen den beschuldigten Lehrer dauern an."

Ermittlungen gegen Lehrer wegen KI-Sexvideo mit Schülerin
11:04 Uhr

Neue Erkenntnisse im Fall Rebecca: Polizei durchsucht Gelände

Sechs Jahre nach dem Verschwinden von Rebecca durchsuchen Ermittler erneut ein Gelände nahe Tauche in Brandenburg. Laut Staatsanwaltschaft Berlin gibt es neue Erkenntnisse im Fall. Das Areal hinter einem offenbar leerstehenden Haus wurde mit Drohne, Bagger und Bodenradar untersucht. "Wir suchen nach Beweismitteln", sagte Polizeisprecher Nath. "Es ist nicht auszuschließen, dass wir Beweise finden, die im Zusammenhang mit ihr stehen oder sogar menschliche Überreste."

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Die Polizei setzt ihren Großeinsatz in Tauche südöstlich von Berlin fort. (Foto: picture alliance/dpa)

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht weiterhin Rebeccas Schwager, der heute 33 Jahre alt ist. Es gebe Hinweise, dass er die Jugendliche 2019 getötet und ihre Leiche sowie persönliche Gegenstände zeitweise auf Grundstücken in der Gegend versteckt haben könnte.

Neue Erkenntnisse im Fall Rebecca: Polizei durchsucht Gelände
10:30 Uhr

Trump kennt Botschafter nicht - der sitzt genau vor ihm

Kevin Rudd, der Botschafter für Australien in den USA, sprach sich vor seinem Amtsantritt mehrmals deutlich gegen Donald Trump als US-Präsident aus. Bei einem Empfang des australischen Premierministers sitzen die beiden Männer am Tisch, als der US-Präsident für Irritationen sorgt.

Trump kennt Botschafter nicht - der sitzt genau vor ihm
10:04 Uhr

Tornado wütet vor Paris: Kräne stürzen um, Trümmer fliegen

Nördlich von Frankreichs Hauptstadt Paris wüten heftige Unwetter. Im Norden der Metropole selbst wirbelt gar ein Tornado durch ein Wohngebiet und hinterlässt eine Schneise der Verwüstung. Eine Person kommt ums Leben.

Tornado wütet vor Paris: Kräne stürzen um, Trümmer fliegen
09:46 Uhr

Sarkozy tritt Haft in Paris an

Frankreichs früherer Präsident Nicolas Sarkozy ist nach seiner Verurteilung in der Libyen-Affäre zum Haftantritt am Gefängnis eingetroffen. Der 70-Jährige kam am Morgen am Pariser Gefängnis La Santé an, wie auf Fernsehbildern zu sehen war.

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Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy und seine Frau Carla Bruni-Sarkozy verlassen am Morgen ihr Haus in Paris. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

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Sarkozy tritt Haft in Paris an
09:43 Uhr

Leiche von weiterer Hamas-Geisel identifiziert

Die Hamas hat am Montag die sterblichen Überreste einer weiteren Geisel an das Rote Kreuz in Israel übergeben - jetzt ist sie identifiziert worden. Es handele sich um den 41-jährigen israelischen Staatsbürger und Armeeangehörigen Tal Haimi, teilte das Büro des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanyahu mit.

Haimi war demnach bei dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 getötet und seine Leiche vom Kibbuz Nir Yitzhak an der Grenze zum Gazastreifen verschleppt worden. Seine Frau Ela Haimi, heute 42, und ihre drei Kinder überlebten im Schutzraum ihres Hauses. Es ist die dreizehnte tote Geisel, die von der Hamas seit der Waffenruhe-Einigung an Israel übergeben wurde.

Leiche von weiterer Hamas-Geisel identifiziert
09:16 Uhr

Polizei findet Tausende nicht zugestellte Briefe in Transporter

In einem abgestellten Transporter im baden-württembergischen Breisach hat die Polizei Tausende nicht zugestellte Briefe gefunden. Nach Angaben der Beamten in Freiburg wurde das Fahrzeug am Sonntag als "verdächtig" eingestuft und durchsucht. Die Polizei hatte an dem Sprinter falsche Kennzeichen entdeckt und daher den Laderaum kontrolliert. Darin befanden sich demnach mehrere Tausend Briefe eines Zustellungsunternehmens, die teils mehrere Monate alt waren. Die Polizei nahm Ermittlungen zum Verdacht der Unterschlagung auf.

Polizei findet Tausende nicht zugestellte Briefe in Transporter
08:37 Uhr

"Design-Papst" Rudolf Horn ist tot

Der "Design-Papst" der DDR, Rudolf Horn, ist tot. Das teilte die Direktorin der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, Manon Bursian, mit. Der Sachse wurde berühmt für die Erfindung des "MDW-Möbelprogramms" (Montagemöbel der Deutschen Werkstätten). Das waren Teile, die jeder und jede zu Hause zusammenbauen konnte - eine Art Ikea-System aus dem Osten, das zu einem der am längsten produzierten Möbelsysteme Europas wurde. "Rudolf Horns Möbel begleiteten Millionen Menschen im Alltag", hieß es in der Urteilsbegründung der Jury, die ihm noch Anfang des Monats den Kunstpreis des Landes Sachsen-Anhalt für sein Lebenswerk verlieh.

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Freischwingender Clubsessel - entworfen von Rudolf Horn. (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Der Designer wurde 1929 in Waldheim in Sachsen geboren. Er absolvierte zunächst eine Tischlerlehre und studierte anschließend in Mittweida, Dresden und Halle/Saale. 1968 wurde er Dozent und Professor an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle Burg Giebichenstein (HIF). Horn wurde mehrfach ausgezeichnet. 1983 erhielt er den Designpreis der DDR und 1989 den Nationalpreis für Kunst und Literatur der DDR. "Wir verneigen uns in Dankbarkeit vor einem großen Gestalter, Lehrer und Menschen", schreibt die Kunststiftung Sachsen-Anhalt in ihrem Nachruf. Horn starb am Sonntag im Alter von 96 Jahren in Halle.

"Design-Papst" Rudolf Horn ist tot
07:45 Uhr

85-jähriger Geisterfahrer kracht frontal in Autos auf A3

Nahe Mettmann bei Düsseldorf kommt es zu einem schweren Unfall: Ein 85-jähriger Mann fährt dort falsch auf die Autobahn auf, es kommt zu einem Zusammenstoß mit zwei weiteren Fahrzeugen. Der Geisterfahrer überlebt den Unfall nicht.

85-jähriger Geisterfahrer kracht frontal in Autos auf A3
07:33 Uhr

"Stadtbild"-Debatte: CDU kritisiert Stil von Merz

Bundeskanzler Friedrich Merz stößt auch in der eigenen Partei mit seinen Äußerungen über "Stadtbild" und Migration auf Kritik. Der Chef des CDU-Sozialflügels, Dennis Radtke, sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: "Friedrich Merz ist nicht mehr der launige Kommentator am Spielfeldrand, der einen raushaut. Ihm kommt als Kanzler eine besondere Verantwortung für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, die Debattenkultur und einer positiven Zukunftserzählung zu."

Er finde es gut, dass Merz der AfD eine klare Kampfansage liefere, sagte Radtke. Der Kanzler habe auch recht, wenn er eine positive Zukunftserzählung einfordere. "Allerdings erwarte ich, dass er hier als Bundeskanzler voran geht. Allein die von ihm losgetretene Stadtbild-Debatte bewirkt das Gegenteil", kritisierte er. Es gebe zwar an vielen Stellen ein verstörendes Stadtbild - aber zu suggerieren, dies würde sich durch Abschiebungen ändern, sei zu kurz gesprungen, erwecke unerfüllbare Erwartungen und werde der Komplexität des Problems nicht gerecht, sagte Radtke.

"Stadtbild"-Debatte: CDU kritisiert Stil von Merz
07:03 Uhr

Britney Spears: "Habe Hirnschäden erlitten"

Britney Spears hat einen einen Instagram-Beitrag veröffentlicht, der ihre Fans einmal mehr aufhorchen lässt. In dem langen Text behauptet die Sängerin, sie habe "vor langer Zeit Hirnschäden erlitten". Der Post kommt zu einem heiklen Zeitpunkt: Heute erscheinen die Memoiren ihres Ex-Mannes Kevin Federline mit dem Titel "You Thought You Knew". Aus dem Buch wurden bereits vorab brisante Passagen bekannt, in denen Federline seiner Ex-Frau schwere Vorwürfe macht. Er behauptet unter anderem, Spears habe während der Stillzeit Kokain konsumiert und ihre gemeinsamen Söhne Sean Preston und Jayden James im Schlaf mit einem Messer in der Hand beobachtet.

In ihrem Instagram-Post bezieht sich Spears auf ein "traumatisches Erlebnis" aus ihren 2023 erschienenen Memoiren "The Woman in Me". Vier Monate lang habe ein Leibwächter Tag und Nacht vor ihrer Tür gestanden. Sie habe sich nicht frei bewegen dürfen - offenbar während eines Aufenthalts in einer Einrichtung. Was genau sie mit den "Hirnschäden" meint, bleibt unklar. Möglicherweise bezieht sie sich auf ihre psychische Krise 2019, die zu einem Klinikaufenthalt führte. Bereits 2022 hatte Spears über Nervenschäden auf der rechten Seite ihres Körpers gesprochen.

Britney Spears: "Habe Hirnschäden erlitten"
06:45 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

in Paris muss Nicolas Sarkozy seine Haftstrafe antreten - er ist damit der erste französische Staatschef der Nachkriegszeit und der erste Ex-Präsident eines EU-Landes, der hinter Gitter kommt. Sarkozy wird nach der Verurteilung zu fünf Jahren Gefängnis seine Haft im Gefängnis La Santé antreten - in einer neun Meter großen Einzelzelle, ohne Kontakt zu anderen Häftlingen. In dem Verfahren, in dem Sarkozy wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung verurteilt wurde, ging es um Gelder aus Libyen für Sarkozys Präsidentschaftswahlkampf 2007.

Das wird heute außerdem wichtig:

  • Fast eineinhalb Jahre nach dem Schussattentat auf den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico am 15. Mai 2024 wird das Gerichtsurteil gegen den sofort nach der Tat verhafteten Angreifer Juraj C. erwartet.

  • Bei ihrem Treffen in Luxemburg sollen die Umweltminister und Umweltministerinnen der EU ihre Verhandlungsposition der EU-Länder zur Vorbereitung der Weltklimakonferenz in Brasilien im November annehmen. Darüber hinaus soll über die europäische Wasserresilienzstrategie und die Stärkung der EU-Meerespolitik beraten werden.

  • Das japanische Parlament stimmt über die Nachfolge von Shigeru Ishiba ab, der als Konsequenz aus Wahlschlappen seiner regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP) kürzlich seinen Rücktritt erklärt hatte. Die Wahl der nationalkonservativen Sanae Takaichi zur ersten Regierungschefin gilt als sicher.

  • Steuerschätzer beginnen dreitägige Beratungen zu Herbstprognose.

  • Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius reist weiter nach Kanada. Er war zuvor in Island. Nach Kanada geht es weiter nach Großbritannien.

  • Friedrich Merz setzt seine Reise in alle deutschen Bundesländer fort. Heute wird der Bundeskanzler in Baden-Württemberg erwartet.

Mein Name ist Leah Nowak, ich begleite Sie heute durch den frühen "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:31 Uhr

Bewaffnete Unbekannte überfallen Reisebus in Bayern

Bewaffnete Unbekannte haben auf einer Autobahn in Niederbayern in der Nacht einen Reisebus überfallen und die Passagiere bestohlen. Wie die Polizei in Straubing mitteilt, brachten drei Täter den Bus gegen 03.30 Uhr auf der A93 mittels Signalen an der Anschlussstelle Aiglsbach zum Abfahren und Anhalten. Sie hatten demnach Schusswaffen bei sich und gaben vor, eine Kontrolle vorzunehmen, wobei sie Geld und Dokumente der Insassen stahlen.

Anschließend flohen die Täter in einem weißen Auto mit mutmaßlich deutscher Zulassung in Richtung München. Eine Fahndung verlief bislang ergebnislos. Die Passagiere im Bus wurden den Angaben zufolge weder verletzt noch bedroht. Die Kriminalpolizei in Landshut hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise.

Bewaffnete Unbekannte überfallen Reisebus in Bayern
05:54 Uhr

Lehrerin ersticht Erstklässlerin in Südkorea - lebenslange Haft

Eine ehemalige Grundschullehrerin, die im Februar eine Achtjährige erstochen hat, ist in Südkorea zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das berichtet unter anderem die britische BBC.

Demnach hatte die 48-Jährige das Kind nach Unterrichtsende in den Medienraum der Schule gelockt. Dort soll sie dann mit einem Messer auf das Kind eingestochen haben. Laut eigenen Angaben litt die Frau an Depressionen, kehrte jedoch frühzeitig aus der eigens beantragten Beurlaubung zurück. Bereits einige Tage vor der Messerattacke soll die Frau gewalttätiges Verhalten an den Tag gelegt und eine Kollegin in den Schwitzkasten genommen und gewürgt haben. Während des Verfahrens reichte die Täterin Dutzende Briefe beim Gericht ein, in denen sie ihre Reue zum Ausdruck brachte. Sie versicherte, sie werde ihr ganzes Leben lang über ihre Fehler nachdenken. Mit seinem Urteil blieb das Gericht letztlich hinter der Forderung der Staatsanwaltschaft zurück - diese hatte die Todesstrafe gefordert.

Lehrerin ersticht Erstklässlerin in Südkorea - lebenslange Haft