Donnerstag, 16. Januar 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:34 Uhr

Das war Donnerstag, der 16. Januar 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

diese zwei Themen begleiteten uns heute den ganzen Tag:

Der Bundestag hat eine moderate Reform der Organspenderegeln in Deutschland beschlossen. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass alle Bürger mindestens alle zehn Jahre beim Ausweisabholen auf das Thema Organspende angesprochen werden.

Auf dem Weg zum Kohleausstieg haben die Bundesregierung und die vier Kohleländer einen Durchbruch geschafft. Sie einigten sich im Kanzleramt auf einen Abschaltplan für die klimaschädlichen Braunkohle-Kraftwerke und viele weitere Details.

Was war heute sonst wichtig:

Ich verabschiede mich nun in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:19 Uhr

"The Voice of Germany"-Juror Samu Haber muss vor Gericht

Kratzer auf Samu Habers Saubermann-Image: Der Sunrise-Avenue-Frontmann hat selbst offenbart, sich bald wegen eines potenziellen Drogendelikts vor Gericht verantworten zu müssen. Auf seinem Instagram-Account erklärt der Finne den Vorfall, der sich vor rund einem halben Jahr zugetragen hat - und gibt sich sogleich reumütig.

"Mir wurde mitgeteilt, dass ich wegen eines Drogenvergehens verdächtig werde. Die Angelegenheit wird später in diesem Jahr in Finnland vor Gericht landen", teilt ehemalige "The Voice"-Coach mit. "Im Sommer 2019 war ich auf einer Party und ich gebe zu, eine kleine Menge Drogen dort genommen zu haben, die mir kostenlos angeboten wurden."

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Im folgenden Abschnitt führt Haber aus, wie sehr er sein Handeln bereut: "Drogen zu nehmen ist ein Verbrechen und es ist falsch. Es unter Strafe zu stellen ist absolut richtig. Ich war sehr dumm und es gibt keine Ausreden dafür. Ich werde daraus lernen. Ich entschuldige mich bei meinen Liebsten, der Band, Partnern und allen, die mich als ein Vorbild ansehen."

21:52 Uhr

Pompeo kommt am Sonntag nach Berlin

US-Außenminister Mike Pompeo wird am Sonntag an der Konferenz zur Lage im nordafrikanischen Krisenland Libyen in Berlin teilnehmen. Das teilte das Außenministerium im Washington mit.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Dienstag Vertreter aus mehr als zehn Ländern zu der internationalen Konferenz eingeladen. Die Bundesregierung erhofft sich von dem Gipfeltreffen Fortschritte auf dem Weg zu einer Friedenslösung in Libyen. Teilnehmen sollen unter anderem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und der russische Staatschef Wladimir Putin.

21:16 Uhr

Richter im Weinstein-Prozess: Kein MeToo-Referendum

Im Prozess gegen den ehemaligen Filmmogul Harvey Weinstein wegen Sexualverbrechen sind die ersten Juroren bestimmt worden.

  • Das Gericht in Manhattan berief fünf New Yorker, drei Männer und zwei Frauen, aus einem Pool von mehr als 100 Menschen in die Jury des aufsehenerregenden Prozesses. Insgesamt wird die Jury aus zwölf Personen sowie sechs Ersatzjuroren bestehen.
  • Richter James Burke richtete dabei deutliche Worte an die Anwesenden: Der Prozess sei kein Referendum über die MeToo-Bewegung oder Frauenrechte, mahnte er. Die Entscheidung der Jury dürfe nur auf den Beweisen, die im Gericht präsentiert werden, beruhen. Das US-Model Gigi Hadid wurde zuvor Berichten zufolge als potenzielle Jurorin ausgeschlossen.
  • Der Prozess gegen Weinstein hatte am 6. Januar begonnen, nach der Auswahl der Jury soll es am 22. Januar mit den Auftaktplädoyers erstmals um Inhaltliches gehen.
  • In dem Prozess gegen Weinstein geht es um die Vorwürfe von zwei Frauen: Der heute 67-Jährige soll eine von ihnen 2006 zum Oral-Sex gezwungen haben, die andere soll er 2013 vergewaltigt haben.
20:29 Uhr

Autofahrer durchbricht Mauer, stürzt und fährt weiter

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Oben rechts ist die durchbrochene Mauer zu sehen.

(Foto: Polizei Oldenburg)

Ein 79-jähriger Autofahrer hat in einem Oldenburger Parkhaus eine massive Mauer durchbrochen und ist einfach weitergefahren.

  • Erst als der Senior nach Hause kam, alarmierte sein Sohn die Polizei.  
  • Beim Ausparken hatte der 79-Jährige eine Mauer durchbrochen und war dann mit seinem Wagen etwa 1,50 Meter tief auf ein anderes Parkdeck gestürzt. Dabei wurde sein Auto stark beschädigt, auch am Parkhaus und einem dort geparkten weiteren Pkw entstanden Schäden. Trotzdem fuhr er davon.
  • Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren gegen ihn ein und beschlagnahmte seinen Führerschein.
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Hier startete der Senior seine Abenteuerfahrt.

(Foto: Polizei Oldenburg)

20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:47 Uhr

Alle Filmposter sind gleich

Es gibt nur zehn Arten von Filmen, schreibt Modefotograf Lee Steffen in einem Tweet und untermauert seine These mit diesen Collagen aus Filmplakaten (Klicken Sie auf den Tweet, um alle Threads zu sehen):

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19:10 Uhr

Mann beim Eiskratzen von eigenem Auto totgefahren

Ein 62-Jähriger ist in Münster durch sein eigenes Auto getötet worden. Er wollte offenbar die Heckscheibe des Wagens von Eis befreien. Dabei rollte das Auto auf abschüssigem Gelände zurück, schob den Mann vor sich her und drückte ihn gegen einen Baum. Der Mann starb noch am Unfallort. Nach ersten Erkenntnissen hatte er die Handbremse des Wagens nicht angezogen.

18:41 Uhr

AKK bedankt sich bei Prinz Harry

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich bei Prinz Harry persönlich für den Zuschlag für Düsseldorf als Austragungsort der Invictus Games im Jahr 2022 bedankt.

  • Das private Treffen heute im Londoner Buckingham-Palast zählte zu den ersten offiziellen Terminen des Prinzen nach dessen Ankündigung, künftig bei seinen royalen Pflichten kürzer treten zu wollen.
  • Die Invictus Games sind eine internationale Sportveranstaltung für im Einsatz verwundete Soldaten und Veteranen.
  • Vor dem Treffen mit Harry sagte Kramp-Karrenbauer, dass es "leider viel zu häufig" passiere, dass deutsche Soldaten aus ihren Auslandseinsätzen "verletzt an Leib und Seele zurückkommen". Die Bundeswehr wolle ihnen "alle Hilfe geben, um ihr Leben selbstbestimmt weiterführen zu können". Die Invictus Games seien eine Gelegenheit, den Veteranen "ins Leben zurückzuhelfen, und deswegen sind sie sehr viel mehr als ein sportlicher Wettbewerb".
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18:00 Uhr

Angriff auf Justizzentrum in Halle

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Das Justizzentrum in Halle beheimatet mehrere Gerichte.

(Foto: imago stock&people)

Erst gestern wurde in Halle das Büro des SPD-Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby angegriffen. Jetzt sind auch am Justizzentrum der Stadt an der Saale Löcher in mehreren Fenstern festgestellt worden.

"Wodurch die Schäden entstanden sind, wird derzeit ermittelt", sagte ein Polizeisprecher. Bislang lägen keine Hinweise auf Täter oder Motive vor. Es werde ein Zusammenhang beider Taten geprüft. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

17:23 Uhr

Ghosn: Sarkozy brachte ihm Post von Macron

Der berühmt-berüchtigte Ex-Autoboss Carlos Ghosn behauptet, in Japan Post von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron erhalten zu haben.

Das Schreiben sei ihm im November von Macrons Vorvorgänger Nicolas Sarkozy überbracht worden, sagte Ghosn der französischen Zeitschrift "Paris Match". Was im Brief drin stand, sagte der frühere Renault-Chef leider nicht.

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17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:47 Uhr

Aggressives Eichhörnchen terrorisiert ganzen Ort

Weltweit ereignen sich die erstaunlichsten Dinge. ntv fasst außergewöhnliche Geschichten für Sie zusammen. Dieses Mal terrorisiert ein Eichhörnchen einen ganzen Ort, erregt ein Hundewelpe mit seiner Farbe Aufmerksamkeit, sind Rettungskräfte überraschend schnell am Einsatzort.

 

16:12 Uhr

Tram überfährt Kind - 20 Mitschüler unter Schock

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Um das Kind zu bergen, musste ein Kran die Tram anheben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Schrecklicher Unfall in Braunschweig: An einer Haltestelle ist ein Kind von einer Straßenbahn erfasst und tödlich verletzt worden.

  • Zahlreiche Mitschüler wurden Augenzeugen des Unfalls, rund 20 Kinder standen unter Schock.
  • Ob es sich bei dem getöteten Kind um ein Mädchen oder einen Jungen handelt, ist noch unklar. Auch das Alter und die genauen Umstände des Unfalls sind noch nicht bekannt. Ein Polizeisprecher sagte, die Schüler seien im Alter zwischen 12 und 13 Jahren gewesen.
  • Möglicherweise seien die Kinder auf dem Weg zu einem nahe gelegenen Schwimmbad gewesen oder von dort gekommen, so die Polizei.
15:52 Uhr

Erfolgreichster Youtuber dreht "das letzte Video"

Mehr als 100 Millionen Abonnenten müssen vorübergehend ohne ihn auskommen: Der schwedische Youtube-Star PewDiePie hat sich in eine längere Auszeit verabschiedet. "Nach zehn Jahren nehme ich endlich eine Pause. Das hier ist das letzte Video", sagte der 30-Jährige in einer Aufnahme mit dem Titel "It's been real, but I'm out" (Es ist wahr, aber ich bin raus) auf seinem Youtube-Kanal.

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  • "Ich höre nicht auf, liebe Medien, aber das ist mein finales Video." Er müsse ein wenig herunterkommen, ehe er "mit 10.000 Prozent" zurückkehre. Wann das sein wird, ließ der Youtuber offen.
  • Die Auszeit hatte er bereits im Dezember angekündigt und sie damit begründet, dass er sich sehr müde fühle.
  • 2019 hatte es PewDiePie geschafft, als erste Einzelperson auf Youtube mehr als 100 Millionen Abonnenten auf seinem Kanal zu haben. Derzeit sind es 102 Millionen.
  • PewDiePie ist als Youtube-Gamer bekannt geworden: Er spielt Computerspiele, kommentiert den Verlauf und stellt all das per Video online.
15:37 Uhr

Wann geht welcher Meiler vom Netz?

Heute Nacht haben sich die Bundesregierung und die vier Kohleländer auf einen Abschaltplan für die klimaschädlichen Braunkohle-Kraftwerke geeinigt. Hier erfahren Sie, wann genau welcher Meiler vom Netz geht:

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15:30 Uhr

Maas: Haftar zu Waffenstillstand in Libyen bereit

Im libyschen Bürgerkrieg erklärt sich der einflussreiche General Chalifa Haftar nach Angaben von Bundesaußenminister Heiko Maas zu einem Waffenstillstand bereit. "Er hat zugesagt - unabhängig davon, dass er die Waffenstillstandsvereinbarung Anfang der Woche in Moskau nicht unterschrieben hat - den Waffenstillstand einzuhalten. Das ist außerordentlich wichtig", sagt Maas nach einem dreistündigen Gespräch mit Haftar im libyschen Bengasi.

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15:22 Uhr

Ukraine ermittelt im Impeachment-Verfahren gegen Trump

Die Ukraine hat Ermittlungen wegen einer möglichen illegalen Überwachung der früheren US-Botschafterin Marie Yovanovitch eingeleitet. Die Polizei wolle feststellen, ob ukrainisches oder internationales Recht zum Schutz von Diplomaten verletzt worden sei, teilte die Behörde mit.

  • Zuvor hatte die "Washington Post" eine Chat-Unterhaltung veröffentlicht, aus der hervorgehen könnte, dass ein Kongresskandidat der Republikanischen Partei die ehemalige Botschafterin in der Ukraine, Marie Yovanovitch, abgehört und überwacht haben könnte.
  • Parallel dazu ermittelt die ukrainische Cyberpolizei in einem weiteren Fall, der damit im Zusammenhang stehen könnte. Dabei gehe es um den angeblichen Versuch eines russischen Geheimdienstes, die Mail-Server des Gasunternehmens Burisma zu hacken.
  • Beide Verfahren stehen im Zusammenhang mit dem laufenden Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump.
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14:45 Uhr

Kunde geht mit Messer auf Jobcenter-Mitarbeiterin los

Im Jobcenter im baden-württembergischen Rottweil hat ein Kunde eine Mitarbeiterin mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt.

  • Die Frau kam mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus.  
  • Der Angreifer wurde noch vor Ort festgenommen. Bei ihm handelt es sich um einen Deutschen ohne Migrationshintergrund, teilte die Polizei via Twitter mit.
  • Das Motiv der Tat ist noch unklar.
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14:27 Uhr

Youtuber Yo Oli äußert sich zu Missbrauchsvorwürfen

Er nutzte seine Bekanntheit manipulativ aus, um einen 13-jährigen Fan sexuell zu missbrauchen. Für diese Tat wird der Youtuber Yo Oli zu einer Bewährungsstrafe und Sozialstunden verurteilt. Nun hat der Berliner erstmals zu den Vorwürfen Stellung bezogen. Auf Instagram veröffentlichte er ein Video, in dem er auch eigene Fehler einräumt.

"Das Mädchen war erst 13 Jahre alt, sie hatte mir gesagt, dass sie 15 ist", versucht sich Yo Oli zu rechtfertigen. "Auf mich hat sie den Eindruck gemacht, dass sie sich ganz genau aussuchen kann, mit wem sie schlafen will. Wir hatten mehrere Monate Kontakt. Sie hat mir von vornherein sexuell aufreizende Dinge geschrieben und gesagt. Das mit dem Sex war abgesprochen." Aus diesem Grund wolle er auch gegen das Urteil vorgehen.

Insgesamt fünf Monate lang saß Yo Oli in Untersuchungshaft. Im Gefängnis habe er viel Zeit zum Nachdenken gehabt. Nun bittet er seine Anhänger um eine "zweite Chance". Er wolle in Zukunft "den geraden Weg" gehen - auch wenn, wie er selbst zugibt, seine Besinnung zu spät kommt.

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14:18 Uhr
Breaking News

Kleinflugzeug bei Strausberg abgestürzt - zwei Tote

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges auf dem Flugplatz in Strausberg im brandenburgischen Märkisch-Oderland sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Das sagt ein Sprecher der Feuerwehr. Die Maschine sei bei dem Unglück vollständig ausgebrannt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Janis Peitsch verabschiedet sich in den Feierabend, ich übernehme seinen Platz in der Readktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag.

13:58 Uhr

Eurofighter der Bundeswehr müssen nach Panne notlanden

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Zwei Eurofighter und ein Transportflugzeug vom Typ Airbus A400M.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zwei Eurofighter der Bundeswehr haben nach einer Panne bei der Luftbetankung ungeplant in Leipzig landen müssen. Wie die Luftwaffe auf Twitter mitteilte, brach bei einem der Jets während der Übung der Tankstutzen an der Sollbruchstelle ab.

Daraufhin seien die beiden in Neuburg an der Donau stationierten Eurofighter ungeplant auf dem Flughafen Leipzig gelandet. Beide Maschinen seien unbewaffnet gewesen.

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13:29 Uhr

Polizist nach tödlichem Unfall angeklagt

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Der Beamte soll mit 130 Stundenkilometern durch die Stadt gerast sein.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im vergangenen Januar kommt in Berlin eine junge Frau bei einem Unfall ums Leben. Der Unfallverursacher ist ein Polizist, der von der Staatsanwaltschaft nun angeklagt wird. Dem 52-jährigen Beamten werden fahrlässige Tötung und Gefährdung des Straßenverkehrs durch Alkohol am Steuer vorgeworfen, teilte die Anklagebehörde mit. 

Der Wagen einer 21-Jährigen war im Januar 2018 von dem Polizeiauto mit Blaulicht gerammt worden. Die junge Frau starb noch an der Unfallstelle. Laut Staatsanwaltschaft soll der Beamte unter Alkoholeinfluss zunächst mit einer Geschwindigkeit von 130 Stundenkilometern am Steuer gesessen haben.

12:56 Uhr

Königreich sucht untergetauchte First Lady

Das von Südafrika umschlossene Bergkönigreich Lesotho ist Schauplatz eines Politkrimis der besonderen Art. Die Polizei sucht die untergetauchte First Lady Maesaiah Thabane per Steckbrief, um sie zum Mord an der Ex-Frau von Regierungschef Thomas Thabane zu befragen.

Thabanes frühere Frau Lipolelo war im Juni 2017 - kurz vor Thabanes zweiter Amtszeit - erschossen worden. Ihrem Tod vorausgegangen war ein Rechtsstreit, bei dem sie sich ihren Status als Gattin des Ministerpräsidenten und daraus resultierende Ansprüche hatte bestätigen lassen. Thabane hatte wenige Wochen nach ihrem Tod seine jetzige Frau geheiratet. Durch die Ermittlungen steht er unter politischem Druck - die Opposition fordert seinen Rücktritt.

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12:16 Uhr

Betrunkener Kapitän rammt Mainfähre

Ein volltrunkener Schiffsführer eines Güterschiffs hat in der Nacht die am Ufer liegende Mainfähre bei Seligenstadt gerammt. Dabei sei die zum Unfallzeitpunkt außerhalb ihrer Betriebszeit am Ufer stillliegende Fähre beschädigt worden, weshalb vorläufig kein Fährverkehr zwischen Seligenstadt in Hessen und Karlstein in Bayern stattfinden könne, teilte die hessische Bereitschaftspolizei mit.

Bei dem Kapitän des Güterschiffs ergab ein Atemalkoholtest 2,13 Promille. Das Schiff des 56-Jährigen sei stillgelegt worden, über den Entzug seines Patents als Schiffsführer werde noch entschieden.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:50 Uhr

Netflix-Serien und TVNOW-Produktionen für Grimme-Preis nominiert

Erfolg für Netflix: Der Streaminganbieter ist beim diesjährigen Grimme-Preis gleich mit drei Serien in zwei Kategorien vertreten. "Wir sind die Welle" und "How to sell Drugs online (fast)" sind in der Kategorie Kinder und Jugend nominiert, wie das Grimme-Institut mitteilte. Die Serie "Skylines" erhielt eine Spezialnominierung für den aus Sicht der Jury überzeugenden Umgang mit Musik.

Auch TVNOW geht in zwei Kategorien ins Rennen. Die Produktion "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" ist in der Kategorie Fiktion nominiert, die Kuppelshow "Prince Charming" steht im Wettbewerb der Unterhaltung.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des 56. Grimme-Preises werden am 3. März bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben.

11:35 Uhr
Breaking News

Bundestag lehnt Widerspruchslösung zu Organspende ab

Die Organspende in Deutschland soll reformiert werden. Einen Vorschlag von Gesundheitsminister Spahn lehnen die Abgeordneten jedoch ab. Er sollte alle Bürger zu Spendern machen - bis sie widersprechen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
11:00 Uhr

Ermittler entdecken Massengrab auf Sektengelände

In Panama haben Polizisten auf dem Gelände einer Sekte ein Massengrab gefunden und mehr als ein Dutzend Gefangene befreit. Sieben Leichen seien gefunden worden, darunter sechs Kinderleichen, teilten die Ermittler mit.

Zuvor hatten Polizisten auf dem Gelände in der schwer zugänglichen indigenen Region Ngäbe Buglé 15 Menschen befreit, die gegen ihren Willen von der Sekte La Nueva Luz de Dios (Das neue Licht Gottes) gefangen gehalten worden waren.

Laut Polizeichef Alexis Muñoz wiesen die Gefangenen Spuren von Schlägen und Verbrennungen auf. Unter ihnen waren sieben Kinder und zwei Schwangere. Die Sektenmitglieder hätten versucht, ihre Gefangenen einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Zehn Sektenmitglieder wurden festgenommen.

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10:21 Uhr

20-Jähriger verunglückt beim Rodeln tödlich

Tödliches Ende eines Betriebsausfluges: Im österreichischen Achenkirch ist ein Deutscher gestorben, nachdem er beim Rodeln mit einem Baum kollidierte.

Wie die "Kronen Zeitung" berichtet, war der 20-Jährige mit Kollegen auf einer Rodelbahn unterwegs. Bei der vierten Abfahrt verlor der junge Mann in einer Kurve die Kontrolle über seinen Schlitten und prallte gegen einen Baum. Herbeigerufene Einsatzkräfte konnten schließlich nur noch den Tod des Mannes feststellen.

 

09:19 Uhr

"Hat mir wehgetan" - Schäuble kommentiert Krauses Dschungel-Teilnahme

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Alte Weggefährten: Günther Krause und Wolfgang Schäuble (v.l.)

(Foto: picture alliance / dpa)

Es war nur ein kurzes Gastspiel: Günther Krause musste sich bereits nach einem Tag bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" verabschieden. Grund: Der ehemalige Bundesverkehrsminister erlitt einen Schwächeanfall.

Nun hat sich auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble über den Dschungel-Ausflug seines ehemaligen Weggefährten geäußert und sein Bedauern ausgedrückt.

In der Talksendung "Maischberger. Die Woche" beendete Schäuble den vorgegebenen Satz: "Dass Günther Krause, mit dem ich vor 30 Jahren den Einigungsvertrag ausgehandelt habe, am Dschungelcamp teilgenommen hat ...", mit "... hat mir wehgetan".

Krause war mit Schäuble Verhandlungsführer beim deutsch-deutschen Einigungsvertrag 1990. Er war der erste Politiker, der an der Dschungelshow teilnahm.

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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:55 Uhr

Krieg in Libyen: Maas auf dem Weg zu General Haftar

In Libyen ringen Einheiten des abtrünnigen Generals Haftar und Regierungstruppen seit Monaten um die Vorherrschaft. In Moskau verhandelten die Konfliktparteien über einen langfristigen Waffenstillstand. Doch kurz vor der Einigung verließ Haftar am Dienstag plötzlich die russische Hauptstadt.

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Nun reist Außenminister Heiko Maas zu Gesprächen mit dem einflussreichen Militärführer. In drei Tagen soll dann in Berlin ein Libyen-Gipfel stattfinden.

"Mit dem Berliner Prozess haben wir seit Langem die beste Chance, einen Einstieg in Friedensgespräche für Libyen zu ermöglichen", erklärte Maas vor dem Abflug nach Bengasi. "Seit Monaten verhandeln wir darüber, wie wir den tödlichen Strom von Waffen und Kämpfern aus dem Ausland stoppen können. Um dazu eine Einigung zu finden, haben wir für Sonntag alle relevanten internationalen Akteure an den Tisch geholt."

Das geplante Gespräch mit Haftar führe Maas im Auftrag der EU-Außenminister, hieß es aus dem Auswärtigen Amt. "Unsere Botschaft ist klar: Dieser Konflikt ist für niemanden militärisch zu gewinnen", so Maas.

08:17 Uhr

Tod mit 75 - Dwayne Johnson trauert um seinen Vater

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Dwayne Johnson (r.) zusammen mit seinem Vater bei einer Preisverleihung.

(Foto: imago images/MediaPunch)

Schock für Hollywoodstar Dwayne Johnson: Sein Vater Rocky Johnson ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Der ehemalige Wrestler wurde in Kanada geboren und startete seine Karriere in den 1960er Jahren.

1991 verabschiedete er sich aus dem Ring und trainierte seinen Sohn Dwayne, der in den 1990er Jahren ebenfalls zum Wrestling-Star aufstieg und sich dann der Schauspielerei widmete.

07:50 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

die gute Nachricht zuerst: Wettertechnisch erwartet uns heute der schönste Tag der Woche. Zudem ist das Wochenende auch nicht mehr fern. Nebenbei stehen folgende Themen auf der Tagesordnung:

  • Der Bundestag entscheidet über mögliche neue Regeln für Organspenden in Deutschland.
  • Der US-Senat kommt zur ersten Sitzung im historischen Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump zusammen.
  • Der Untersuchungsausschuss des Bundestages zur geplatzten Pkw-Maut kommt erneut zusammen. Bei der Sitzung sollen Sachverständige zu strittigen Fragen angehört werden.
  • Nach dem unerwarteten Rücktritt der russischen Regierung wollen die Abgeordneten im Parlament über die Nachfolge von Ministerpräsident Dmitri Medwedew beraten. Am Nachmittag könnte es eine Entscheidung geben.
  • Im Dauerkonflikt zwischen Lufthansa und der Kabinengewerkschaft Ufo unternehmen die Schlichter einen dritten Versuch, endlich in den Einigungsprozess einzusteigen.

Bis zum Nachmittag haue ich für Sie in die Tasten. Bei Fragen, Anregungen und Kritik können Sie mir gerne eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de schreiben. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag!

07:35 Uhr

So viele Mitglieder haben SPD und CDU im letzten Jahr verloren

Zwei Volksparteien in der Krise: Neben schwächelnden Umfragewerten haben CDU und SPD auch mit sinkenden Mitgliederzahlen zu kämpfen.

  • Nach eigenen Angaben hatte die SPD Ende 2019 mit 419.340 etwa 18.500 Mitglieder weniger als Ende 2018.
  • Bei der CDU sank die Mitgliederzahl zwischen Ende November 2018 und Ende November 2019 um rund 9200 aus 407.347.
  • Zu den großen Gewinnern zählen 2019 die Grünen: Sie haben derzeit rund 95.000 Mitglieder - genaue Zahlen zum Jahresende soll es nach Parteiangaben im Februar geben. Damit hat die Partei etwa 30.000 Mitglieder hinzugewonnen.
  • Auch AfD und FDP wuchsen im vergangenen Jahr jeweils um etwa 1600 Mitglieder im Vergleich zu 2018.
07:06 Uhr

Produzentin: Agent 007 bleibt männlich

Im April kommt mit "Keine Zeit zu sterben" der 25. James-Bond-Film in die Kinos. Darin schlüpft Schauspieler Daniel Craig ein letztes Mal in die Rolle des legendären Geheimagenten 007.

Schon lange spekulieren Bond-Fans über mögliche Nachfolger. Ein Frau wird es jedenfalls nicht sein, wie Bond-Produzentin Barbara Broccoli nun gegenüber dem Magazin "Variety" betonte.

"Er kann jede Hautfarbe haben, aber er ist männlich", sagte Broccoli über den Geheimagenten ihrer Majestät. Sie habe kein Interesse daran, eine männliche Figur zu nehmen und von einer Frau spielen zu lassen. "Ich denke, Frauen sind weitaus interessanter als das", sagte Broccoli.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:34 Uhr

Ex-Kronprinz rechnet mit einem Umsturz im Iran

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Glaubt an einen Machtwechsel im Iran: Reza Pahlavi.

(Foto: AP)

Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs, erwartet, dass es im Iran in den kommenden Monaten zu einem Umsturz kommen wird. "Dies ist nur eine Frage der Zeit", sagte der im US-Exil lebende Ex-Kronprinz bei einer Pressekonferenz in Washington.

Dabei zog der 59-Jährige Parallelen zwischen den derzeitigen Demonstrationen im Land und der Islamischen Revolution, die 1979 zum Sturz seines Vaters geführt hatte.

Die derzeitige Lage sei ein wenig so "wie in den letzten drei Monaten von 1978, vor der Revolution". Die heutige "Stimmungslage" im Iran sei die gleiche wie damals. An die westlichen Regierungen appellierte der frühere Kronprinz, nicht mit der iranischen Führung zu verhandeln.

06:08 Uhr

Hoch "Dirk" hat reichlich Sonne im Gepäck

Heute erwartet uns landesweit gesehen der schönste Tag der Wetterwoche. Denn Hoch „Dirk“ sorgt verbreitet für einen freundlichen bis sonnigen und dementsprechend trockenen Tag. Im Norden oft direkt von Beginn an, während in der Mitte und im Süden zuerst noch ein paar Wolken oder Nebelfelder unterwegs sind. Doch spätestens zur Mittagszeit sollten diese sich mehrheitlich verzogen haben, sodass wir häufig zwischen 4 und 7 Sonnenstunden bekommen. Am längsten trüb bleibt es noch im Südosten sowie in Teilen der Eifel bei rund 3 sonnigen Betriebsstunden.

Die Temperaturen sind nach wie vor eher auf der milden Seite. Nach minus 2 bis plus 10 Grad zum Start in den Tag klettern die Werte im Tagesverlauf meist auf 7 bis 14 Grad. Einzig im zäheren Nebel bleibt es mit 4 Grad kühler.

Die weiteren Aussichten: morgen wird es durch Tief „Heike“ von Westen her schon wieder wechselhafter mit Schauern. Am längsten hält sich das schöne Wetter somit noch in der Osthälfte. Dazu bekommen wir 3 bis 13 Grad, bevor es am Wochenende spürbar kühler weitergeht. Dann ist es nachts nämlich vielfach frostig mit Glättegefahr und tagsüber bekommen wir maximal noch 1 bis 8 Grad. Der unbeständigere Tag wird dabei der Samstag mit zahlreichen Schauern, die ab gut 300 Metern aufwärts in Schnee übergehen. Am Sonntag naht aber bereits das nächste Hoch mit mehr Sonne. Einzig der Alpenrand zeigt sich länger grau mit Schnee und Glätte. Ihr Björn Alexander