Donnerstag, 18. Juli 2019Der Tag

mit Sebastian Huld
22:32 Uhr

Das war Donnerstag, der 18. Juli 2019

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Bringt Zipse die BMW-Eigner wieder zum Strahlen?

(Foto: picture alliance/dpa)

Wie bitte? Schon fast Freitag? Na gut, kann ich mit leben und schließe jetzt den "Tag" zu. Meine Kollegin Isabelle Noé wird bei n-tv.de übernehmen, und aufpassen, wie sich die jüngste Eskalation zwischen den USA und Iran entwickelt. Hoffen wir das Beste. Ich kann zudem noch folgende Texte zur Nacht empfehlen:

Zum Sonnenaufgang wirft Janis Peitsch hier wieder die Maschine an und bringt den "Tag" ins Rollen. Wir freuen uns, wenn Sie dann wieder vorbeischauen. Gute Nacht.

22:11 Uhr

Italiens Regierung könnte wegen von der Leyen platzen

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Salvini spielt mal wieder mit einem Bruch der Koalition - vielleicht auch, weil seine Umfragewerte günstig sind.

(Foto: REUTERS)

Die Wahl von Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin hat einen ernsthaften Streit in der italienischen Regierungskoalition ausgelöst. Innenminister und Vize-Premier Matteo Salvini erklärte, er vertraue nicht länger dem Koalitionspartner der Fünf-Sterne-Bewegung. Er habe "auch auf persönlicher Ebene" kein Vertrauen mehr, sagte der Chef der rechten Lega am Rande eines EU-Treffens in Helsinki.

Während die Sterne der CDU-Politikerin von der Leyen ihre Stimme gaben, lehnte die Lega dies ab. Auch bei Infrastrukturprojekten und beim Thema Migration werden sich die Parteien nicht einig. "Um die Wahrheit zu sagen, ich bin es ein wenig satt", sagte Sterne-Chef Luigi Di Maio. "Ich will weitermachen, aber wenn die Lega die Regierung stürzen will, sollte sie es klar sagen." Sollte es eine Regierungskrise geben, könnte es zu einer Neuwahl im Herbst kommen.

21:52 Uhr

Fünfjähriger fährt kleine Schwester mit Papas Auto an

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Eine schwer verletzte Vierjährige war sicher auch für die Rettungskräfte nur schwer zu verkraften.

(Foto: picture alliance / dpa)

Mit Papas Auto hat ein Fünfjähriger in Brandenburg seine kleine Schwester angefahren. Das Mädchen erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht, wie ein Neuruppiner Polizeisprecher mitteilte. Der Junge habe in einem Ortsteil von Märkisch Linden (Ostprignitz-Ruppin) unbeaufsichtigt das Auto des Vaters gestartet. Der Wagen fuhr demnach ruckartig nach vorn, weil ein Gang eingelegt war, und erfasste die vier Jahre alte Schwester. Die Polizei ermittelt nun wegen Verdachts der Verletzung der Aufsichts- und Fürsorgepflicht.

21:30 Uhr

Flugzeug zerschellt mit drei Insassen an Alpenberg

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Die Einsatzkräfte mussten wegen des alpinen Geländes eingeflogen werden.

(Foto: dpa)

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in den Tiroler Alpen nahe der Grenze zu Deutschland sind vermutlich drei Menschen ums Leben gekommen. Angaben zur Identität der Opfer konnte eine österreichische Polizeisprecherin ebenso wenig machen wie zu Flugroute, Typ und Zulassungsort der Maschine. Die Wetterbedingungen seien zur Unfallzeit gut gewesen.

Das Flugzeug stürzte den Angaben zufolge gegen 17.30 Uhr im Wettersteingebirge auf dem Gebiet der Gemeinde Leutasch ab, wenige Kilometer von Garmisch-Partenkirchen entfernt. Das Kleinflugzeug zerschellte an einem rund 2400 Meter hoch gelegenen Berg. Auf Bildern waren brennende Trümmerteile an einem Felsen zu sehen.

21:25 Uhr

BMW-Aufsichtsrat wählt neuen Vorstandschef

Der Münchener Autobauer hat einen neuen Boss: Oliver Zipse übernimmt das Steuer von Harald Krüger.

Alles zu dieser spannenden Personalie lesen Sie hier.

21:10 Uhr

US-Kongressabgeordnete nennt Trump einen "Faschisten"

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Omar will Trumps Beleidigungen nicht hinnehmen.

(Foto: REUTERS)

Das Wortgefecht zwischen US-Präsident Trump und den von ihm beleidigten linken Demokratinnen eskaliert weiter. Die US-Kongressabgeordnete Ilhan Omar sagte: "Wir haben gesagt, dieser Präsident sei ein Rassist, wir haben seine rassistischen Äußerungen verurteilt. Ich glaube, er ist ein Faschist."

Omar ist eine der ersten beiden muslimischen Frauen im US-Repräsentantenhaus. Sie gehört zu einer Gruppe von Demokraten im Kongress, die der Präsident in den vergangenen Tagen attackiert hatte. Als Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat North Carolina den Namen der gebürtigen Somalierin Omar nannte, skandierte die Menge: "Schick sie zurück!"

Interessant hierzu ist auch die Analyse unseres USA-Korrespondeten Roland Peters.

20:40 Uhr

FDP-Abgeordneter zieht Wehrdienstverweigerung zurück

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Buschmann spricht von einer "persönlichen Entscheidung".

(Foto: picture alliance/dpa)

Das ist zumindest konsequent: Der FDP-Bundestagsabgeordnete Marco Buschmann hat mehr als 20 Jahre nach seinem Zivildienst seine Wehrdienstverweigerung zurückgezogen. "Wenn ich heute als Abgeordneter sage, ich halte es für richtig und stimme auch dafür, dass Stabilisierungseinsätze gemacht werden und dass ich Soldaten in Kampfzonen schicke, dann ist das schwer zu sagen: Ja, macht das, aber für mich persönlich schließe ich das aus", sagte der 41-Jährige der "Süddeutschen Zeitung". Obwohl erster Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion absolviert Buschmann noch bis morgen eine Wehrübung im unterfränkischen Hammelburg.

20:15 Uhr

Von der Leyen: "Kreml verzeiht keine Schwäche"

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Außenpolitik ist für die langjährige Verteidigungsministerin kein neues Territorium.

(Foto: picture alliance / Bernd Thissen)

Da erteilt jemand etwaigen Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Russlandsanktionen eine deutliche Absage: Ungeachtet der Glückwünsche aus Russland zur Wahl als EU-Kommissionspräsidentin bekräftigt Ursula von der Leyen ihre Haltung eines harten Kurses gegen Moskau. "Der Kreml verzeiht keine Schwäche. Aus einer Position der Stärke heraus sollten wir an den Russland-Sanktionen festhalten", sagte von der Leyen Zeitung "Die Welt".

Die Sanktionen hat die EU im Zuge des Ukraine-Konflikts gegen Russland verhängt. Zugleich sagte die CDU-Politikerin, dass Russland auch Dialog angeboten werden müsse. In einem Glückwunschschreiben hatte Kremlchef Wladimir Putin ihr eine Partnerschaft auf Augenhöhe und Dialog offeriert.

19:48 Uhr

Mexiko will "El Chapos" Milliarden nicht USA übergeben

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Wo landet das Geld, das mit den Merchandise-Produkten des Kartellbosses gemacht wird?

(Foto: REUTERS)

Da träumen zwei Länder vom großen Geld und streiten, noch bevor dessen Existenz gesichert ist:  Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador hat das Vermögen des früheren mexikanischen Drogenbosses Joaquín "El Chapo" Guzmán für sein Land reklamiert: "Rechtlich gehören die Mittel Mexiko."

Der 62 Jahre alte Guzmán war gestern in New York zu lebenslanger Haft plus 30 Jahre verurteilt worden und darf keinen Antrag auf vorzeitige Entlassung stellen. Außerdem forderte das Gericht "El Chapo" auf, eine Summe von 12,6 Milliarden Dollar (etwa 11,2 Milliarden Euro) zu zahlen. Es ist allerdings unklar, wie an das Geld des Ex-Drogenbosses zu kommen wäre - sofern davon überhaupt etwas übrig ist.

19:21 Uhr

Mann für Sprung in Roms Trevi-Brunnen bestraft

*Datenschutz

Verkleidet als Senator aus dem antiken Rom ist ein Mann in den berühmten Trevi-Brunnen gesprungen. Dafür habe er eine Strafe von 550 Euro bekommen, erklärte Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi auf Facebook und postete ein Video des Vorfalls. Darin ist zu sehen, wie der Mann vor einer Touristenmenge durch das Wasser des Brunnens watet und eine Rede imitiert. Später springt ein Polizist ins Wasser und führt ihn ab.

Raggi sprach von "unakzeptablen Verhalten": "Die historischen römischen Brunnen sind keine Schwimmbäder." Immer wieder springen Menschen in die Brunnen. Der Trevi-Brunnen dient ihnen dabei gern als Kulisse für Nachahmungen aus dem Filmklassiker "La Dolce Vita", in dem die Schauspieler Anita Ekberg und Marcello Mastroianni nachts ein romantisches Bad nehmen.

18:42 Uhr

Islamisten zum Tode verurteilt nach Mord an Touristinnen

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Der Prozess in Salé wurde aufmerksam verfolgt, in Marokko und im Ausland.

(Foto: REUTERS)

Im Prozess um die mutmaßlich islamistisch motivierte Ermordung zweier skandinavischer Rucksack-Touristinnen in Marokko sind drei Angeklagte zum Tode verurteilt worden. Das entschied ein Gericht im marokkanischen Salé. Angeklagt waren insgesamt 24 Verdächtige aus der radikalislamischen Szene. Die drei Hauptverdächtigen hatten den Mord an den jungen Frauen aus Dänemark und Norwegen im Dezember gestanden.

Die 24-jährige dänische Studentin Luisa Vesterager Jespersen und ihre vier Jahre ältere norwegische Freundin Maren Ueland waren im Dezember beim Zelten im Atlas-Gebirge brutal ermordet worden. In einem nach dem Mord verbreiteten Video hatten die mutmaßlichen Täter dem Anführer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), Abu Bakr al-Bagdadi, die Treue geschworen. Ein weiteres Video zeigte die Enthauptung eines der beiden Opfer. Der Fall hatte in ganz Marokko für Entsetzen gesorgt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

18:07 Uhr

Hundert Autos versperren Rettungsgasse, Feuerwehr bespuckt

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Ein 55 Jahre alter Fahrer war am Mittwochabend mit seinem Transporter auf ein Stauende gekracht und noch an der Unfallstelle gestorben.

(Foto: dpa)

Es gibt Nachrichten, liebe Leser, da verliere ich den Glauben an meine Mitmenschen. In diese Kategorie fallen alle Angriffe auf Rettungskräfte im Einsatz und versperrte Rettungsgassen - so wie am Mittwoch nach einem tödlichen Unfall auf der Autobahn 6 bei Heilbronn:

  • rund hundert Autos bildeten nach Angaben der Polizei keine Rettungsgasse
  • ein weiterer Fahrer fuhr selbst durch die Gasse, um schnell zum Flughafen zu gelangen
  • ein Lastwagenfahrer spuckte ein Feuerwehrauto an und beschimpfte die Einsatzkräfte. Zuvor hatte sich das Feuerwehrauto mit eingeklappten Spiegeln an dem Laster vorbeiquetschen müssen, weil der Fahrer keinen Platz gemacht hatte.
  • die Polizei in Baden-Württemberg sprach von "chaotischen und unglaublichen Verhältnissen".
    der Lastwagenfahrer musste vor Ort eine Geldstrafe zahlen. Die Fahrer, die keine Rettungsgasse gebildet hatten, erwartet nun eine Anzeige.
17:50 Uhr

Ueckermündes Ex-Bürgermeister nach Drogenfahrt verurteilt

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Der Richter fand klare Worte für Walther.

(Foto: picture alliance / Stefan Sauer/)

Der ehemalige Bürgermeister von Ueckermünde in Mecklenburg-Vorpommern, Gerd Walther, ist wegen einer Autofahrt unter Drogen-Einfluss zu 2000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Außerdem bleibt der Führerschein des Ex-Kommunalpolitikers noch mindestens weitere neun Monate eingezogen, wie das Amtsgericht Pasewalk festlegte. "Aus Ihren Fahrfehlern ergibt sich, dass Sie damals 'relativ fahruntüchtig' waren", sagte der Richter.

Nach Aussage von Polizisten soll der Fahrer mehrfach riskant überholt sowie Sperrlinien und Verkehrsinseln überfahren haben. Drogenanalysen ergaben dann, dass Walther unter erheblichem Einfluss von Amphetaminen und synthetischen Drogen stand. Er war wegen der Suchtprobleme als Bürgermeister schon beurlaubt gewesen - inzwischen wurde er vollständig abgesetzt.

17:30 Uhr

Trauer über 30 Tote nach Brandstiftung in Japan-Filmstudio

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Das Feuer aus der Luftperspektive

(Foto: imago images / Kyodo News)

Anime-Fans weltweit sind entsetzt: In der japanischen Stadt Kyoto sind bei einem Brand im Filmstudio KyoAni vermutlich 30 Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei nahm einen 41-Jährigen fest. Der Mann habe "Ihr sollt sterben!" gerufen und eine Flüssigkeit - vermutlich Benzin - um das dreistöckige Gebäude herum verschüttet, berichtete der Fernsehsender NHK.

In dem Studio wurden beliebte Zeichentrickfilme und –serien wie "K-On!" produziert. In dem Feuer kamen nach Polizeiangaben 20 Menschen ums Leben, weitere zehn wurden demnach leblos aufgefunden. 36 Menschen wurden verletzt, davon zehn schwer. Die Tat sei zu entsetzlich, um sie in Worte zu fassen, twitterte Ministerpräsident Shinzo Abe.

Mehr zu dem Brandanschlag lesen Sie hier.

17:02 Uhr

Tiger flieht vor Regen in Bett eines Hauses

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Und jetzt etwas aus der Kategorie "Meldungen, die es so nur aus Indien geben kann": Ein Tiger ist vor den Monsun-Fluten in ein Haus geflüchtet. Dort legte er sich in ein Bett, wie die Naturschutzorganisation Wildlife Trust of India auf Twitter berichtet. Als der Tiger in das Haus kam, sei glücklicherweise niemand dort gewesen, sagte ein Wildlife-Trust-Mitarbeiter. "Die Nachbarn hörten Geräusche, schauten ins Zimmer und waren geschockt, als sie einen Tiger sahen, der es sich auf dem Bett gemütlich gemacht hat."

Nach seinem Ausflug soll der Tiger wieder in den Park gebracht werden. Dieser befindet sich im Bundesstaat Assam, der besonders vom Monsun betroffen ist. Der Kaziranga-Nationalpark steht derzeit fast gänzlich unter Wasser. Die Parktiere müssen durch die Wassermassen schwimmen, um sich auf höhere Gebiete zu retten. Mindestens 54 Tiere seien gestorben, hieß es. Darunter auch sechs vom Aussterben bedrohte Panzernashörner.

16:35 Uhr

Bußgelder gegen klimastreikende Schüler zurückgenommen

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Streik oder Schwänzerveranstaltung? Die Fridays-for-Future-Proteste spalten die Gemüter.

(Foto: picture alliance/dpa)

So schnell kann es gehen: Heute Vormittag haben wir noch gemeldet, dass die Stadt Mannheim Bußgeldbescheide wegen Schulschwänzens gegen klimastreikende Schüler verhängt hat. Nach heftiger öffentlicher Kritik hat die Stadt mitgeteilt, die Bescheide würden wieder aufgehoben.

Mannheim habe sich "in diesen konkreten Fällen nach umfassender Prüfung dazu entschlossen, diese Bußgelder wieder aufzuheben", teilte die Kommune mit. Die Fälle seien "zunächst routinemäßig bearbeitet worden". Zudem hätten "die Betroffenen nicht von ihrem Recht Gebrauch gemacht, sich zum Sachverhalt zu äußern". Daher sei "die Besonderheit dieser Fälle im Vergleich zum klassischen Schulschwänzen nicht aufgefallen.",

Die Bewegung Fridays for Future hatte die nach ihren Angaben ersten Fälle dieser Art zuvor bekannt gemacht. Das Ordnungsamt der baden-württembergischen Stadt verlangte jeweils 88,50 Euro für zwei versäumte Schulstunden nach einer Demonstration im Mai.

16:10 Uhr

Hass und Drohungen gegen Görlitzer Bürgermeister Ursu

Der neue Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu (CDU). Foto: Sebastian Kahnert/Archivbild

Der neue Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu (CDU). Foto: Sebastian Kahnert/Archivbild

(Foto: Sebastian Kahnert/ZB/dpa)

Vor einigen Wochen war es ein Aufreger, der bundesweit Schlagzeilen machte: die Bürgermeisterwahl in Görlitz. In der sächsischen Stadt an der polnischen Grenze kam es zu einem höchst ungewöhnlichen Vorgang: Um einen Wahlsieg der AfD zu verhindern, einigten sich alle anderen Parteien darauf, den Kandidaten der CDU zu unterstützen - Octavian Ursu. Doch im Netz schlägt dem gebürtigen Rumänen Hass entgegen. Laut "Bild"-Zeitung ermittelt die Staatsanwaltschaft bereits in drei Fällen wegen des Verdachts der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten oder Bedrohung. Der MDR stellte demnach einen Lkw-Fahrer zur Rede, der im Netz gepostet hatte: "Na dann wissen doch ganz bestimmte Leute, was zu machen ist (...) Unfälle passieren so schnell." Der Mann will sich nun bei Ursu entschuldigen.

15:45 Uhr

Bahn überrascht die Dauerkritiker

Ein Hubwagen steht im ICE-Werk Langenfelde auf einem Instandhaltungsgleis. Foto: Georg Wendt

Ein Hubwagen steht im ICE-Werk Langenfelde auf einem Instandhaltungsgleis. Foto: Georg Wendt

(Foto: Georg Wendt/dpa)

Es ist einfach über die Bahn zu meckern - aber auch wenn man ihr noch so wohlgesonnen ist, manchmal ist die Kritik berechtigt. Doch jetzt meldet der Konzern einen Erfolg in Sachen Zuverlässigkeit. Da man rund 500 Millionen Euro in die Wartung pumpt, stellen sich erste Erfolge ein. Mit dem neuen Konzept seit Jahresbeginn, ganze Züge und nicht mehr einzelne Waggons zu warten, sei die Verfügbarkeit der Flotte spürbar besser geworden, sagte Bahnvorstand Berthold Huber heute beim Besuch eines Wartungswerkes in Hamburg. Damit komme es auch seltener vor, dass in Zügen einzelne Waggons fehlen oder die Wagenreihung nicht eingehalten werden kann. "Ich habe in mehr als 20 Jahren bei der Bahn noch nie so gute statistische Werte über die Flotte gesehen", sagte Huber

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15:13 Uhr

"Drei ???"-Kassetten bereiten Sony Kopfzerbrechen

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Außer den "Drei ???" erscheint so ziemlich nichts mehr auf Audiokassette.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Es ist zwar ein Problem, aber ein rührendes: Der Musik-Konzern Sony-Music hat Probleme, noch Audio-Kassetten aufzutreiben. Warum sie die im Jahr 2019 noch brauchen? Na wegen der "Drei ???". Die Folgen der legendären Hörspiel-Reihe erscheinen noch immer auf dem rechteckigen Tonträger mit den kleinen Magnetbandspulen.

"Alleine bei jeder Neuheit verkaufen wir nach wie vor zwischen 8000 und 10.000 MC. Das ist der Wahnsinn, weil es sonst eigentlich gar keine Produkte mehr als MC gibt", sagte Sony-Music-Manager Arndt Seelig neulich in Berlin.

Seine Kollegin Maike Müller erzählt von den Nachschubproblemen: "Das ist zum Teil gar nicht mehr so einfach", sagte sie. "Wir hatten gerade auch eine Phase, wo es besonders schwierig war, weil es wirklich so war, dass es kein Bandmaterial mehr gab, sodass wir zu einigen Neuheiten die Veröffentlichung der Kassetten zurückstellen mussten. Das ist das erste Mal, dass das so passiert ist." Morgen erscheint übrigens die 200. Folge der Reihe um die Nachwuchsdetektive Justus, Peter und Bob. Titel: "Feuriges Auge".

14:50 Uhr

Uraltes Schiffswrack kurz vor Mallorca-Strand entdeckt

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Ein Taucher untersucht eine antike Amphore am Meeresgrund. Dieses Bild entstand im vergangenen Jahr an einem anderen Fundort nahe einer griechischen Inselgruppe.

(Foto: picture alliance/dpa)

Es ist vermutlich 1600 oder 1700 Jahre alt: ein Schiffswrack, das fast direkt an einem Strand auf Mallorca entdeckt wurde. Nur 50 Meter von der Playa de Palma entdeckte ein Anwohner den zehn Meter langen Kahn aus der Römerzeit. Es handelt sich vermutlich um ein Frachtschiff, das Waren in Amphoren transportiert haben dürfte. Die örtlichen Fachleute sprechen von einer "bedeutenden archäologischen Entdeckung". Warum es erst jetzt entdeckt wurde? Bislang war es unter dem Sand verborgen gewesen. Bewegungen des Wassers haben diesen nun verschoben, so das Teile des Wracks zum Vorschein kamen.

14:25 Uhr

Schichtwechsel

Janis Peitsch kann sich in den kommenden Stunden ausführlich mit der Frage beschäftigen, ob er als alter Mann wirklich so aussehen wird, wie die FaceApp es voraussagt - immerhin hat er Feierabend. Was meiner Meinung nach bei diesem Alters-Filter vergessen wird, ist, dass man ja auch sein Gewicht halten müsste, um dann tatsächlich so auszusehen. Übrigens, falls Sie sich Sorgen wegen des Datenschutzes machen, lesen Sie hier eine Einordnung zum Thema. Ich heiße Volker Petersen und warte das Alter einfach völlig relaxt ab. Grüß Gott! Kontakt: volker.petersen (at) nama.de

14:11 Uhr

Barnier: Drohung mit hartem Brexit zieht nicht

Boris Johnson gilt derzeit als heißer Anwärter auf die Nachfolge der britischen Premierministerin Theresa May. Immer wieder poltert der Ex-Außenminister, sein Land notfalls auch ohne Vertrag aus der EU zu führen.

EU-Chefunterhändler Michel Barnier lassen die Drohungen von der Insel allerdings kalt. Die Europäische Union lässt sich von der Aussicht auf einen ungeregelten Ausstieg jedoch nicht beeindrucken, sagte Barnier in einem Interview mit der BBC. Großbritannien habe das von Anfang an gewusst. Es sei nicht hilfreich, diese Drohung einzusetzen.

Wenn es aber zu einem sogenannten harten Brexit komme, müsse das Vereinigte Königreich die Konsequenzen tragen, so der Franzose. Der EU-Ausstiegsvertrag sei die einzige Möglichkeit für die Briten, geordnet aus der EU auszusteigen, sagte der 68-Jährige.

Am 31. Oktober soll der Austritt Großbritanniens über die Bühne gehen.

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13:35 Uhr

Französische Soldaten sterben in illegaler Goldmine

In Südamerika sind drei französische Armeeangehörige bei einem Einsatz gegen illegalen Goldabbau ums Leben gekommen, fünf weitere wurden verletzt.

Die Soldaten seien gestorben, weil in einem Tunnel im Übersee-Département Französisch-Guyana giftige Dämpfe ausgetreten seien, erklärte Frankreichs Verteidigungsministerin Parly. Die Soldaten hätten zuvor die Sprengung einer illegalen Bergbauanlage vorbereitet.

Nach Angaben der Umwelt-Stiftung WWF ist der unerlaubte Goldabbau die "größte soziale, gesundheitliche und ökologische Plage" in der Region. Bei dem illegalen Abbau werden WWF zufolge pro Kilogramm Gold 1,3 Kilogramm giftiges Quecksilber benutzt.

12:58 Uhr

Lufthansa-Maschine wegen Bombenalarm evakuiert

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(Foto: REUTERS)

Auf dem Flughafen von Belgrad ist ein Flugzeug der Lufthansa wegen einer vermeintlichen Bombe an Bord evakuiert worden. 130 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder vom Flug LH 1411 wurden kurz vor dem Start in Sicherheit gebracht, berichteten serbische Medien.

Anschließend untersuchte eine Einheit der serbischen Sonderpolizei das Flugzeug. Zugleich liefen auch Bemühungen, den Anrufer ausfindig zu machen, der die Bombendrohung aussprach.

Passagiere und Crew warten unterdessen auf den Weiterflug, dessen Zeitpunkt am Mittag noch nicht feststand.

12:42 Uhr

Revolutionsgarden stoppen ausländischen Öltanker

Die iranischen Revolutionsgarden haben bekannt gegeben, dass sie einen "ausländischen Tanker" im Persischen Golf festhalten, der an "Ölschmuggel" beteiligt gewesen sei.

Das Schiff soll am 14. Juli südlich der iranischen Insel Larak in der Meerenge von Hormus festgesetzt worden sein. Zwölf ausländische Crew-Mitglieder wurden laut Angaben der Revolutionsgarden verhaftet.

Weitere Einzelheiten lesen Sie hier.

12:13 Uhr

50 Jahre alter Astronautenkuchen wird versteigert

Am Wochenende jährt sich die Mondlandung von Neil Armstrong und Buzz Aldrin zum 50. Mal. Aus diesem Grund werden nun zahlreiche Erinnerungsstücke aus der Raumfahrtgeschichte versteigert.

Dabei bringen die Auktionshäuser Sotheby's und Christie's unter anderem alte Astronauten-Anzüge und signierte Fotos unter den Hammer.

Ich persönlich interessiere mich ja für die (noch ungeöffnete) Raumfahrer-Nahrung. Ob der Brownie und der Ananaskuchen auch heute noch schmecken würden?

Wenn Sie ein paar Tausend Dollar übrig haben: Hier gelangen Sie zur Auktionsseite von Sotheby's und hier zur Seite von Christie's.

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11:37 Uhr

Tausende Meilen zurückgelegt: Junge findet 50 Jahre alte Flaschenpost

Das ist wohl der Start einer neuen Brieffreundschaft: Der neunjährige Australier Jyah Elliott hat eine vor 50 Jahren ins Meer geworfene Flaschenpost entdeckt. Er fand die Flasche an einem abgelegenen Strand im Bundesstaat South Australia und verfasste gleich eine Antwort an den Absender.

  • Der Verfasser der Flaschenpost ist der mittlerweile 63 Jahre alte Engländer Paul Gilmore. Er hatte am 17. November 1969 insgesamt sechs Flaschen mit Botschaften von einem Schiff aus in den Indischen Ozean geworfen, tausend Meilen von der australischen Küste entfernt.
  • Der damals 13-Jährige war unterwegs mit der "TSS Fairstar", die Migranten von Großbritannien nach Australien brachte.
  •  Gilmore befindet sich derzeit auf einer Ostsee-Kreuzfahrt. Die Antwort dürfte also etwas dauern, doch sei die Freude über den Fund  bei dem 63-Jährigen groß gewesen.
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11:11 Uhr

Fridays for Future: Schüler erhalten Bußgeldbescheide wegen Fehlzeiten

Unter der Bezeichnung Fridays for Future demonstrieren seit Monaten Schüler weltweit einmal pro Woche, um gegen ausbleibende Klimaschutzmaßnahmen zu protestieren. Für junge Aktivisten aus Mannheim hat der Protest nun Konsequenzen.

  • Das Ordnungsamt der Stadt verlange jeweils 88,50 Euro von sechs Teilnehmern für zwei versäumte Schulstunden nach einer Demonstration im Mai, teilte die Bewegung Fridays for Future mit.
  • "Wir stehen hinter der allgemeinen Schulpflicht, die wir als Privileg betrachten - aufgrund der Klimakrise sehen wir uns allerdings dazu genötigt, zivilen Ungehorsam auszuüben", erklärte die Klimaschutzbewegung.
  • Fridays for Future rief weitere Betroffene bundesweit auf, sich im Fall von Bußgeldbescheiden zu melden, und versprach Hilfe - unter anderem durch ein eingerichtetes Rechtshilfekonto.

Mehr dazu hier.

10:42 Uhr

Forscher wollen Eis in der Antarktis durch Beschneien retten

Ein kühner Plan, den sich Klimaforscher da ausgedacht haben: Um den weiteren Eisverlust in der Westantarktis zu stoppen, befürworten Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) die Eisflächen mit zusätzlichem Schnee zu beschneien. Der Neuschnee soll dabei aus Meerwasser gewonnen werden.

"Tatsächlich stellen wir fest, dass eine riesige Menge Schnee den Eisschild tatsächlich in Richtung Stabilität zurückdrücken und die Instabilität stoppen kann", sagt Johannes Feldmann vom PIK. "Umgesetzt werden könnte dies durch eine enorme Umverteilung von Wassermassen erreicht werden - mehreren hundert Milliarden Tonnen Wasser müssten pro Jahr aus dem Ozean gepumpt und über einige Jahrzehnte hinweg auf das Eis geschneit werden."

Um das Projekt realisieren zu können, wären allerdings große Anstrengungen erforderlich. Das Hochpumpen und Entsalzen des Meerwassers sowie das Betreiben der Schneekanonen würden eine Strommenge in der Größenordnung von mehreren zehntausend High-End-Windturbinen erfordern, so die Wissenschaftler. Zudem würde die Errichtung der benötigten Infrastruktur wohl auch das Naturreservat in der Region zerstören.

"So unglaublich es auch erscheinen mag: Um ein noch nie dagewesenes Risiko zu vermeiden, muss die Menschheit vielleicht auch noch nie dagewesene Anstrengungen unternehmen", so Anders Levermann, Physiker am PIK.

10:05 Uhr

Alpen: Frau stürzt beim Wandern in den Tod

Tragisches Unglück in den bayerischen Alpen: Beim Wandern ist eine junge Frau aus großer Höhe abgestürzt und gestorben.

Die 23-Jährige war auf einem kleinen alpinen Steig unterwegs, wie die Polizei mitteilte. Rettungskräfte fanden die leblose Wanderin unterhalb des rund 1500 Meter hohen Hochlerchgipfels in der Nähe von Staudach-Egerndach.

Ein Gastwirt hatte die Einsatzkräfte gerufen, weil die Berlinerin von ihrem geplanten Ausflug nicht zurückgekehrt war.

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09:29 Uhr

US-Politiker will FaceApp vom FBI untersuchen lassen

Auf die Frage, wie man im Rentneralter aussehen könnte, liefert FaceApp eine mögliche Antwort. Die Smartphone-Anwendung lässt nämlich Gesichter auf Fotos um Jahrzehnte altern. Die Gesichts-App hat im Netz bereits einen richtigen Hype ausgelöst.

Doch es gibt einen Haken. User haben bereits vor der Aggressivität der App gewarnt. In den AGB wird festgelegt, dass die russische Firma hinter FaceApp so ziemlich freie Hand über die Nutzung der erhobenen Daten erhält. In den USA zeigt man sich darüber besorgt.

Der Fraktionschef der Demokraten im US-Senat, Chuck Schumer, hat das FBI nun zu einer Untersuchung der populären Smartphone-Applikation aufgefordert. Die App könne wegen ihres Umgangs mit persönlichen Daten ein nationales Sicherheitsrisiko sowie eine Gefahr für Millionen US-Bürger darstellen, schrieb er auf Twitter.

"Es wäre zutiefst beunruhigend, wenn die sensiblen persönlichen Informationen von US-Bürgern einer feindlichen ausländischen Macht zur Verfügung gestellt würden, die aktiv an Cyber-Angriffen gegen die Vereinigten Staaten beteiligt ist", schrieb Schumer weiter. Das FBI müsse deshalb untersuchen, ob Daten von US-Bürgern in die Hände der russischen Regierung oder ihr nahe stehenden Stellen gelangten.

08:53 Uhr

Dutzende Tote bei Brand in Filmstudio

Bei dem Brand in einem Animationsstudio im japanischen Kyoto sind nach Befürchtung der Einsatzkräfte mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Zunächst war von zwölf Toten die Rede. 36 weitere Menschen seien ins Krankenhaus gebracht worden, berichteten Medien. Als Ursache des Feuers wird Brandstiftung vermutet.

  • Der mutmaßliche Täter, ein 41-jähriger Mann, befindet sich unter den Verletzten.
  • Das Motiv für die Tat war zunächst unklar. Der Mann soll eine brennbare Flüssigkeit an dem Gebäude versprüht und daraufhin das Feuer gelegt haben.
  • Die Animationsproduktionsfirma ist bekannt für beliebte Fernseh-Zeichentrickserien wie "K-On!", "Free!" und "Suzumiya Haruhi no Yuutsu".
  • Aufnahmen des dreistöckigen Firmengebäudes zeigten ein völlig ausgebranntes Haus, aus dem noch Rauchwolken aufstiegen.

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08:30 Uhr

Umweltministerin Schulze will das Fliegen teurer machen

Bundesumweltministerin Svenja Schulze fordert höhere Preise für Flugreisen. "Ich bin der Meinung, dass auch der Flugverkehr die Kosten der Klimagasemissionen tragen und sich dies in den Flugpreisen abbilden muss", sagte die SPD-Politikerin der "Rheinischen Post". "Deshalb brauchen wir auch im Flugverkehr einen fairen CO2-Preis."

Ein europaweites Vorgehen wäre der beste Weg, sagte Schulze. Bis zu einer Einigung auf EU-Ebene könne Deutschland aber nicht warten. "Ich bin deshalb dafür, dass wir die deutsche Luftverkehrsabgabe in einem ersten Schritt erhöhen", sagte Schulze. "Es kann nicht sein, dass auf bestimmten Strecken Fliegen weniger kostet als Bahnfahren."

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Vorbei an einem Wolkenfeld landet eine Passagiermaschine auf dem Flughafen. Foto: Boris Roessler/Archivbild

Sind Sie der Meinung, dass Fliegen teurer werden sollte?

 

07:59 Uhr

Sylvie Meis zeigt sich frisch verliebt

Ob diesmal die Liebe länger hält? Moderatorin Sylvie Meis scheint wieder vergeben zu sein. Fotos aus dem französischen Badeort St. Tropez zeigen die 41-Jährige im Wasser - eng umschlungen mit einem neuen Mann. Wie RTL berichtet, handelt es sich bei ihm um Niclas Castello, einem Street-Art-Künstler.

Gefunkt haben soll es zwischen den beiden auf der Hochzeit von Model und GNTM-Siegerin Barbara Meier im Juni. Damals sorgte Meis durch ihr gewagtes Outfit für Schlagzeilen.

Nach der Scheidung von Ex-Fußballer Rafael van der Vaart hatte Meis nur kurzzeitige Liebschaften. Erst im April trennte sie sich von dem niederländischen Filmproduzenten Bart Willemsen. Mit ihm war sie seit November zusammen.

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07:18 Uhr

Zweite Hitzewelle des Jahres steht vor der Tür

Björn Alexander

n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Der Sommer nimmt jetzt weiter an Fahrt auf und bringt uns zum Wochenende immer häufiger warme bis heiße Werte. Dabei sind zunächst noch einige Schauer und Gewitter möglich, bevor sich in der kommenden Woche die zweite Hitzewelle des Jahres andeutet. Auch wenn noch einige Unsicherheiten bestehen, so sieht es derzeit so aus, als könnte ab der Wochenmitte sogar die 40-Grad-Marke wackeln.

Heute wird es bereits verbreitet sommerlich mit Sonne und meist nur harmlosen Wolken. Einzig von der Eifel bis herauf an die Nordsee sowie an den Alpen sind nachmittags und abends Schauer möglich, die gelegentlich von Blitz und Donner begleitet sein können. Die Temperaturen erreichen im Norden und im Bergland 22 bis 24 Grad. Im großen Rest werden es 25 bis 29 Grad.

Die weiteren Aussichten: Morgen erwartet uns ein leicht schwüler Mix aus Sonne und Quellwolken, die zum Teil mit gewittrigen Regengüssen und Gewittern einhergehen. Dazu 20 Grad an der Nordsee und bis knapp 30 Grad am Rhein.

Der Samstag startet sehr sonnig. Erst später drohen in der Nordwesthälfte bei zunehmender Schwüle teils schwere Gewitter. Am Sonntag verlagert sich die Gewittertätigkeit in den Süden und den Osten, während es im übrigen Land schöner und trockener weitergeht. Dabei bleibt es hochsommerlich mit noch recht moderaten 22 bis 32 Grad. Das ändert sich aber in der nächsten Woche. Am Montag mit Spitzenwerten zwischen 24 und 34 Grad. Der Dienstag beschert uns 26 bis 36 Grad. Und anschließend wird es sogar noch heißer. Ihr Björn Alexander

06:42 Uhr

Trump hetzt erneut gegen muslimische Abgeordnete

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Ist Donald Trump überhaupt noch zu helfen? Bei einer Wahlkampfveranstaltung schlug der US-Präsident wieder einmal über die Stränge und beleidigte die Demokratin Ilhan Omar und drei ihrer Parteikolleginnen.

Trump erklärte bei seinem Auftritt im US-Bundesstaat North Carolina, die vier Frauen würden beim Aufstieg einer militanten Linken helfen und die USA nicht lieben. Sie hätten nie etwas Gutes zu sagen, deswegen könnten sie gehen.

Der Präsident attackierte dabei Omar ganz besonders, die als Kind mit ihrer Familie aus Somalia in die USA geflüchtet war. Der Präsident warf der 37-jährigen Muslimin vor, sich mehrfach antisemitisch geäußert zu haben. Das Publikum skandierte daraufhin: "Schickt sie zurück!".

Die Szene von Trumps Wahlkampfveranstaltung löste bei vielen Entsetzen aus. Das American Jewish Committee schrieb auf Twitter: "Dieser entsetzliche Sprechchor macht Amerika nicht großartig. Er erinnert uns vielmehr auf unheimliche Weise an eine dunkle Zeit in der Geschichte unserer Nation."

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06:20 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

so langsam kommt der Sommer wieder richtig in Fahrt, was mich persönlich sehr freut. Immerhin tauche ich am Wochenende in den wohlverdienten Urlaub ab. Bis es aber so weit ist, stehen noch zwei "Tag"-Schichten auf dem Progamm. Auch heute ist die Themenlage wieder "sommerlochtypisch".

  • Die Innenminister der EU-Staaten beraten in Helsinki über die Migrationspolitik.
  • In Königswinter startet der Petersburger Dialog mit Außenminister Maas und seinem russischen Amtskollegen Lawrow.
  • Der BMW-Aufsichtsrat will einen neuen Vorstandschef küren.
  • Sea-Watch-Kapitänin Rackete wird in Italien erneut vernommen.

Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie mich per Mail. Ich wünsche Ihnen einen schönen Start in den Tag.

 

06:13 Uhr

Terrorverdacht: SEK-Einsätze in Köln und Umgebung

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Wegen eines "Terrorverdachts" hat die Polizei am frühen Morgen Wohnungen von Gefährdern aus dem islamistischen Milieu in Köln und Düren durchsucht.

Im Zentrum der Ermittlungen stehe eine Wohnung in Düren, in der die Polizei nach "weiteren konkreten Anhaltspunkten für eine Anschlagsplanung" suche, teilte die Polizei mit. In der Stadt wurden zwei Männer zur Vernehmung mit auf die Wache genommen, wie aus Polizeikreisen zu erfahren war.

Zum Einsatz kamen demnach Spezialeinheiten der Polizei. Nähere Angaben machten die Behörden bislang nicht. Erste Ergebnisse der Durchsuchungen sollen am Vormittag bekannt gegeben werden.

Mehr dazu lesen Sie hier.