Der Tag
13. April 2026
imageHeute mit Max Perseke und Anne Renzenbrink
Zum Archiv
22:20 Uhr

Das war Montag, der 13. April 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

der erste Tag der neuen Woche hat Klarheit darüber gebracht, wie die schwarz-rote Regierung auf die derzeitige Energiekrise infolge der Spannungen rund um die Straße von Hormus reagieren möchte.

  • Um die Spritpreise zu senken, soll es befristet für zwei Monate eine Senkung der Steuern auf Kraftstoffe geben, den "Tankrabatt".

  • Zudem soll es Arbeitgebern ermöglicht werden, eine steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie in Höhe von 1000 Euro zu zahlen.

Von dem nun eingeschlagenen Weg sind nicht alle überzeugt, auch meine Kollegen Volker Petersen und Max Borowski ordnen die Maßnahmen mit kritischem Blick ein.

Wir werden auch morgen wieder ein waches Auge auf allen Themen haben. Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich indes eine - trotz aller Krisen - gute und geruhsame Nacht.

Das war Montag, der 13. April 2026
22:19 Uhr

Merz an Netanjahu: "Teilannexion des Westjordanlandes darf es nicht geben"

Bundeskanzler Friedrich Merz hat israelische Annexionspläne im Westjordanland erneut scharf kritisiert. "Die Entwicklungen in den palästinensischen Gebieten bereiten mir große Sorge", erklärt er via X. Er habe in einem Telefonat mit Premierminister Benjamin Netanjahu deutlich gemacht, dass es "eine faktische Teilannexion des Westjordanlandes" nicht geben dürfe.

Israels rechtsnationalistische Regierung hat den international als völkerrechtswidrig eingestuften Bau jüdischer Siedlungen in den besetzten Gebieten in den vergangenen Monaten forciert. Eine Annexion des sogenannten E1-Gebiets würde das Westjordanland zerschneiden und den von Europäern und Palästinensern angestrebten Palästinenserstaat unmöglich machen.

Merz an Netanjahu: "Teilannexion des Westjordanlandes darf es nicht geben"
21:32 Uhr

Trump: Könnten als Nächstes in Kuba "vorbeischauen"

Trotz des Iran-Krieges bleibt Kuba im Fadenkreuz des US-Präsidenten Donald Trump. "Vielleicht werden wir in Kuba vorbeischauen, wenn wir hiermit fertig sind", sagte Trump mit Blick auf den Krieg im Iran. Viele US-Amerikaner kubanischer Herkunft wurden Trump zufolge schlecht behandelt, viele ihrer Angehörigen zudem getötet oder ausgeraubt. "Kuba ist ein gescheiterter Staat", sagte er.

In der Nacht zu Montag hatte Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel die USA davor gewarnt, den Konflikt zwischen den beiden Ländern militärisch zu eskalieren. "Wenn das passiert, wird es Kämpfe geben", sagte Díaz-Canel. "Wir wollen keinen Krieg", sagte er weiter und zeigte sich offen für Gespräche mit Washington.

Trump: Könnten als Nächstes in Kuba "vorbeischauen"
20:48 Uhr

Nicole Kidman möchte Sterbebegleiterin werden

Fernab vom Glitzer und Glamour der Hollywood-Welt möchte Nicole Kidman sich künftig für Menschen ganz im Privaten einsetzen. Die 58-Jährige Schauspielerin, die seit vielen Jahren zu einem der prominentesten Gesichter der Traumfabrik gehört, will Sterbebegleiterin werden. Das hat Kidman laut eines Berichts des "San Francisco Chronicle" am Wochenende während einer Veranstaltung an der Universität von San Francisco erzählt. Dieser Wunsch Kidmans gehe auf die tiefe Trauer zurück, die die Schauspielerin nach dem Tod ihrer eigenen Mutter im Jahr 2024 verspürte. Die 58-Jährige sei sich aber bewusst, dass ihr Wunsch "ein bisschen seltsam klingen" könnte.

Vor Publikum kam Kidman demzufolge näher auf das Thema zu sprechen. "Als meine Mutter im Sterben lag, war sie einsam, und die Familie konnte nur begrenzt für sie da sein", erläuterte sie. "Meine Schwester und ich haben so viele Kinder, unsere Karrieren und unsere Arbeit, und wir wollten uns um sie kümmern, weil mein Vater nicht mehr unter uns war, und da dachte ich: 'Ich wünschte, es gäbe Menschen auf der Welt, die unvoreingenommen da wären und einfach Trost und Fürsorge spenden.'" Das sei Teil ihrer eigenen Weiterentwicklung "und eines der Dinge, die ich lernen werde", erzählte Kidman.

Nicole Kidman möchte Sterbebegleiterin werden
20:04 Uhr

Riesiger grüner Feuerball schießt über Nachthimmel

Kurz nach Mitternacht tritt ein Objekt in die Atmosphäre ein und erhellt den Nachthimmel über Großbritannien. Augenzeugen halten es zunächst für Feuerwerk, doch tatsächlich handelt es sich um einen Meteor. Mehrere Überwachungskameras halten den Moment fest, in dem die Feuerkugel grün aufleuchtet.

Riesiger grüner Feuerball schießt über Nachthimmel
19:33 Uhr

Vor Mega-Konzert von Shakira: Sprengkörper an Copacabana entdeckt

Knapp drei Wochen vor einem Mega-Konzert von Shakira an der Copacabana hat die Polizei an der berühmten Strandpromenade von Rio de Janeiro einen Sprengkörper entdeckt. Dieser sei entfernt worden, teilte die Polizei der brasilianischen Metropole mit. Medienberichten zufolge handelte es sich um eine Blendgranate. Zur Bergung des Sprengsatzes wurde laut Polizei der Kampfmittelräumdienst entsandt, er sei "sicher entfernt" worden. Für den Einsatz riegelten schwer bewaffnete Beamte kurzzeitig die belebte Promenade ab. An dem bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebten Strand will die kolumbianische Sängerin Shakira am 2. Mai ein kostenloses Großkonzert geben. Die Vorbereitungen zum Bühnenaufbau laufen bereits. Im vergangenen Jahr waren zu einem ähnlichen Gratis-Auftritt von Lady Gaga mehr als zwei Millionen Menschen zur Copacabana gekommen, 2024 zog Madonna 1,6 Millionen Besucher an.

Vor Mega-Konzert von Shakira: Sprengkörper an Copacabana entdeckt
19:00 Uhr

Gestrandeter Buckelwal hat wohl Wasser in der Lunge

Dem vor der Ostsee-Insel Poel gestrandeten Wal geht es nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltministerium zusehends schlechter. "Inzwischen gehen unsere wissenschaftlichen Berater davon aus, dass sich Wasser in der Lunge des Wals sammelt", teilte Umweltminister Till Backhaus von der SPD mit. Dies sei ein Hinweis, dass seine Organe schwer geschädigt seien. "Dies mitansehen zu müssen, fällt allen Beteiligten schwer." Bereits vor einigen Tagen war laut Backhaus festgestellt worden, dass sich die Atmung des Tieres verändert hatte.

Der-Buckelwal-liegt-weiterhin-vor-der-Insel-Poel-Der-vor-Poel-gestrandete-Buckelwal-bleibt-in-einem-gesundheitlich-schlechtem-Zustand-Das-Umweltministerium-bespricht-das-weitere-Vorgehen
Der Buckelwal liegt weiterhin vor der Insel Poel. (Foto: picture alliance/dpa)
Gestrandeter Buckelwal hat wohl Wasser in der Lunge
18:23 Uhr

Frau des spanischen Regierungschefs soll vor Gericht

Die Frau des linken spanischen Regierungschefs Pedro Sánchez soll nach dem Willen eines Untersuchungsrichters vor Gericht gestellt werden. Richter Juan Carlos Peinado schloss das Ermittlungsverfahren ab und schlug eine Anklageerhebung gegen María Begoña Gómez Fernández wegen Korruption, illegaler Einflussnahme, Veruntreuung und Verstößen gegen Markenrechte vor, wie die Justiz mitteilte. Wann die mündliche Verhandlung beginnen könnte, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Die 55-Jährige bestreitet die Vorwürfe.

Die Staatsanwaltschaft hatte während des richterlichen Ermittlungsverfahrens wegen einer aus ihrer Sicht dünnen Beweislage wiederholt die Einstellung des Verfahrens beantragt. Die Verteidigung wiederum bezichtigte Peinado, aus politischen Motiven zu handeln und dem Ansehen der Justiz zu schaden, wie die Zeitung "El País" berichtete. Die Regierung hat die Vorwürfe zurückgewiesen und spricht von einer politisch motivierten Kampagne. Die Ermittlungen hatten aufgrund einer Anzeige der als äußerst rechts geltenden Vereinigung "Manos Limpias" (saubere Hände) begonnen, die Gómez vorwirft, ihre Nähe zum Regierungschef genutzt zu haben, um wirtschaftliche Vorteile zu erschleichen - etwa bei Förderprogrammen, Sponsoringverträgen und Hilfskrediten.

Frau des spanischen Regierungschefs soll vor Gericht
18:12 Uhr

Kabinengewerktschaft Ufo ruft zweitägigen Streik bei Lufthansa aus

Passagiere der Lufthansa müssen sich auf weitere Streiktage einrichten. Die Kabinengewerkschaft Ufo hat die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter von Lufthansa und Cityline für Mittwoch und Donnerstag zu einem zweitägigen Streik aufgerufen.

Kabinengewerktschaft Ufo ruft zweitägigen Streik bei Lufthansa aus
17:28 Uhr

Nach Shitstorm: Sarah Engels löscht Instagram-Video

Ein Besuch in einer Grundschule in Südafrika wird für die Sängerin zum PR-Desaster. Nach einer Welle der Empörung über ihren Post reagiert sie mit einer klaren Konsequenz. Der Vorwurf wiegt schwer: Sie nutze fremde Kinder nur als Kulisse.

Nach Shitstorm: Sarah Engels löscht Instagram-Video
16:55 Uhr

US-Gericht weist Trump-Klage gegen "Wall Street Journal" ab

US-Präsident Donald Trump hat erneut eine Schlappe vor Gericht hinnehmen müssen. Ein Bezirksgericht im Bundesstaat Florida wies seine Klage gegen das "Wall Street Journal" (WSJ) wegen Verleumdung vorläufig ab. Richter Darrin P. Gayles monierte, Trump habe nicht plausibel darlegen können, dass die Zeitung mit der Veröffentlichung eines Gratulationsschreibens an den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in "böswilliger Absicht" gehandelt habe. Die Klage habe bestimmte Kriterien zudem "bei weitem" nicht erfüllt, führte Gayles weiter aus - "Ganz im Gegenteil". Trump hat nun bis Ende April Zeit, um eine neue Klageschrift einzureichen.

Die US-Zeitung hatte von einem angeblichen Glückwunschschreiben an Epstein zu dessen 50. Geburtstag im Jahr 2003 berichtet, das den Namen Trumps trägt. Die Zeitung stellt so eine weitere Verbindung zwischen den beiden her. In dem Brief mit schlüpfrigem Inhalt sollen mit einem Marker die Umrisse eines Frauenkörpers mit Brüsten gezeichnet worden sein - die Zeitung beruft sich auf Einblick in Dokumente. Trump bestreitet, Urheber gewesen zu sein. Er überzog nach der Veröffentlichung die Zeitung und Medienmogul Rupert Murdoch, zu dessen Portfolio das WSJ zählt, mit einer Klage und forderte Milliarden.

US-Gericht weist Trump-Klage gegen "Wall Street Journal" ab
16:03 Uhr

So günstig tankt man bei der Trigema-Familie Grupp

Tanken bleibt richtig teuer, doch es geht auch billiger. Die Textilfirma Trigema von Wolfgang Grupp und seinen Kindern betreibt drei Tankstellen in Baden-Württemberg. Der Sprit ist hier zum Teil rund 20 Cent günstiger als im Bundesschnitt. Chefin Bonita Grupp erklärt, wie das geht.

So günstig tankt man bei der Trigema-Familie Grupp
15:32 Uhr

Ministerium sagt "Nein" zum 9-Euro-Ticket als Krisenmittel

Das Verkehrsministerium hat einer Neuauflage des 9-Euro-Tickets in der Energiepreiskrise offiziell eine Absage erteilt. Auf eine schriftliche Frage der Linken, ob ein entsprechendes Angebot geplant sei, antwortete das Ministerium nur: "Nein." Der Linken-Abgeordnete Luigi Pantisano äußerte sich enttäuscht. "Litauen beispielsweise halbiert die Ticketpreise: So sieht konkrete Entlastung für die Menschen aus, doch daran hat die Bundesregierung offensichtlich kein Interesse", kritisierte er. Die Linke fordert die Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets, das es in der Energiekrise im Sommer 2022 für drei Monate gab. Für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende sowie Rentnerinnen und Rentner müssten Bus und Bahn ganz kostenfrei sein, fügte Pantisano hinzu.

Ministerium sagt "Nein" zum 9-Euro-Ticket als Krisenmittel
14:50 Uhr

Jobcenter kürzen Bürgergeld deutlich häufiger

Die Jobcenter haben Bürgergeldempfängern im vergangenen Jahr deutlich häufiger die Leistungen gekürzt als noch ein Jahr zuvor. Die Zahl der Leistungsminderungen sei 2025 im Jahresvergleich um 25 Prozent nach oben gegangen, teilt die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit - und das, obwohl es im fraglichen Zeitraum keine gesetzliche Verschärfung der Sanktionspraxis gab. Diese wird erst Mitte des laufenden Jahres wirksam.

Die Jobcenter zählten im vergangenen Jahr 461.400 Fälle, in denen solche Kürzungsmaßnahmen nötig geworden seien. Damit waren 0,9 Prozent der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten von einer Kürzung ihrer Bürgergeldbezüge betroffen. In den weitaus meisten Fällen seien versäumte Termine der Grund gewesen (85 Prozent). In 31.000 Fällen wurden den Angaben der Bundesagentur zufolge Leistungsminderungen ausgesprochen, weil eine Arbeit nicht aufgenommen oder nicht fortgeführt wurde. Im Durchschnitt wurden die Bezüge um 8,3 Prozent gemindert. Das entspricht 66 Euro pro Monat.

Jobcenter kürzen Bürgergeld deutlich häufiger
14:26 Uhr

Riesiges Meeres-Ungetüm treibt tot vor Venedig

Eine gewaltige Kreatur treibt tot durch die Lagune von Venedig. Hinter dem bizarren Fund steckt ein riesiger Mondfisch. Einsatzkräfte der Feuerwehr sichern den Kadaver, schleppen ihn durch das Wasser und bringen das tonnenschwere Tier schließlich an Land.

Riesiges Meeres-Ungetüm treibt tot vor Venedig
14:05 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnern und Leser, meine Kollegin Anne Renzenbrink hat sich in ihren verdienten Feierabend verabschiedet. Mein Name ist Max Perseke und ich übernehme bis zum späten Abend das Steuer im "Tag". Bei Fragen, Hinweisen und Kritik können Sie sich gerne per E-Mail an folgende Adresse wenden: dertag(at)ntv.de. Auf geht's!

Schichtwechsel
13:50 Uhr

Grausiger Fund im Wald: Rechtsmediziner untersuchen stark verwesten menschlichen Schädel

Nach dem Fund eines menschlichen Schädels bei einer Müllsammelaktion im Kreis Olpe untersuchen Rechtsmediziner weiter, ob der Kopf zu einer im November getöteten 32-Jährigen gehört. Der stark verweste Schädel soll nach Angaben eines Polizeisprechers am heutigen Montag obduziert werden. Ein DNA-Abgleich und damit eine mögliche Zuordnung zur getöteten Frau aus Eritrea könne aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Zudem hoffen die Ermittler durch die Obduktion auch, Anhaltspunkte für die Todesursache zu finden, so der Sprecher weiter.

Der Schädel war am Samstagmittag nahe der A4 in einem Waldstück bei Wenden im Kreis Olpe gefunden worden. Nach Angaben des Polizeisprechers hatten Teilnehmer einer Müllsammelaktion das Leichenteil in einer Plastiktüte an einer Böschung entdeckt und die Polizei verständigt. Der Verwesungsprozess sei bereits stark fortgeschritten. Bei einer Suche mit Spürhunden in dem Waldstück waren den Angaben zufolge keine weiteren Leichenteile gefunden worden.

Grausiger Fund im Wald: Rechtsmediziner untersuchen stark verwesten menschlichen Schädel
13:09 Uhr

Junger Mann tritt gegen S-Bahn und wird mehrere Meter mitgeschleift

In München ist ein 18-Jähriger schwer verunglückt, nachdem er laut Bundespolizei gegen eine anfahrende S-Bahn getreten hat. Der junge Mann verlor den Angaben zufolge das Gleichgewicht, geriet zwischen Bahn und Bahnsteigkante und wurde mehrere Meter mitgeschleift. Er sei in der Nacht zu Sonntag schwer verletzt worden, teilt die Bundespolizei mit. Er erlitt demnach mehrere Frakturen an den Beinen.

Den Angaben zufolge hatten sich der 18-Jährige und seine zwei Begleitpersonen zuvor in der S-Bahn mit einem Mann gestritten. Am Bahnhof München-Pasing sei das Trio ausgestiegen, und der 18-Jährige habe gegen die S-Bahn getreten. Durch die Sogwirkung sei der junge Mann mehrere Meter mitgeschleift worden, ehe einer seiner Begleiter ihn wieder zurück auf den Bahnsteig ziehen konnte.

Junger Mann tritt gegen S-Bahn und wird mehrere Meter mitgeschleift
12:32 Uhr

Darum kehrt Elyas M'Barek nach Deutschland zurück

Elyas M'Barek verlässt seine Lieblingsstadt New York. "Wir haben uns entschieden, nach München zu ziehen, ich komme ja von dort", sagt der Schauspieler. Mit dabei: seine Ehefrau Jessica, eine New-Yorkerin. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung über die Umzugspläne des 43-Jährigen berichtet, der mit Rollen in "Fack ju Göhte" und "Türkisch für Anfänger" zum Star wurde.

"Ich muss oft in Deutschland sein, um Termine mit Produktionen und Drehs wahrzunehmen, das Reisen wird auf Dauer zu anstrengend und kompliziert", begründet M'Barek die Entscheidung. Auch seine Frau Jessica wolle hier künftig arbeiten. "Wir freuen uns auf unseren Umzug und mehr Flexibilität. Auch auf unsere gemeinsamen Freunde und meine Familie." Alle Brücken in New York will der 43-Jährige aber nicht abbrechen, wie er erklärte: "New York bleibt unsere zweite Heimat." An der Stadt schätzte M'Barek unter anderem die Anonymität, aber auch das Lebensgefühl. Es sei seine "absolute Lieblingsstadt", verkündete er noch 2023. Hier könne er "einfach Elyas" sein, könne normal U-Bahn fahren und werde nicht ständig erkannt.

Darum kehrt Elyas M'Barek nach Deutschland zurück
11:33 Uhr

Künftiger ungarischer Minister legt wilden Tanz auf Bühne hin

Nicht nur auf den Straßen von Budapest jubeln die Menschen, auch die Wahlsieger selbst lassen ihrer Freude freien Lauf. Auf der Bühne sorgt etwa der designierte Tisza-Gesundheitsminister Zsolt Hegedüs mit einer energiegeladenen Tanzeinlage für Furore - Videos seiner Show begeistern Zehntausende im Netz.

Künftiger ungarischer Minister legt wilden Tanz auf Bühne hin
11:04 Uhr

Noch ein Baby? Dieter Bohlen überrascht Carina

Dieter Bohlen und seine Frau Carina sind seit Anfang des Jahres offiziell verheiratet - das Jawort gaben sie sich über den Jahreswechsel auf den Malediven. Kaum ist die Hochzeit vollzogen, stellt sich schon die nächste große Frage: Wird die Familie noch einmal wachsen? In einem Interview mit RTL-Moderatorin Frauke Ludowig liefert Bohlen eine Antwort, die zumindest Carina sichtlich überrascht.

Gefragt nach einem möglichen dritten gemeinsamen Kind sagt Dieter Bohlen: "Ich kann mir alles vorstellen. Bin ich ganz ehrlich." Seine Frau antwortet: "Ich bin jetzt ein bisschen überrascht." Dann sagt sie: "Vorstellen kann ich mir alles, aber es ist im Moment nichts in Planung."

Noch ein Baby? Dieter Bohlen überrascht Carina
10:33 Uhr

Die Ärzte gehen 2027 wieder auf Tour

Die Berliner Punkrockband Die Ärzte will kommendes Jahr wieder auf Tour gehen. Schlagzeuger Bela B, Gitarrist Farin Urlaub und Bassist Rodrigo "Rod" González kündigten auf ihrer Homepage unter anderem Konzerte in Berlin, Köln, München und Hamburg sowie Wien und Zürich an.

Auftakt der Tour "die ärzte: Eine Gänsehaut nach dem andern! - Tour 2027" ist am 8. April 2027 in Berlin geplant. Der Vorverkauf startet am Mittwoch um 10 Uhr online auf bademeister.opm-shop.com. Eingeplant sind laut Mitteilung auch sogenannte Sozialtickets und ein Nachhaltigkeitskonzept. 2024 hatte die selbst ernannte "Beste Band der Welt" Konzerte auf dem Gelände des alten Flughafens Tempelhof in Berlin gespielt.

Die Ärzte gehen 2027 wieder auf Tour
09:39 Uhr

Leiche einer jungen Frau in Kühltruhe gefunden - Mordkommission ermittelt

In einer Kühltruhe in Bielefeld ist die Leiche einer 28-jährigen Frau entdeckt worden. Der Bruder der Toten habe am Sonntagabend den Notruf gewählt und der Polizei von seinem Fund berichtet, teilt die Polizei mit. Eine Mordkommission habe die Ermittlungen übernommen. Man stehe aber noch ganz am Anfang.

Die Spurensicherung sei schnell am Fundort in der Wohnung der 28-Jährigen gewesen, heißt es weiter. Wegen der Gesamtumstände gehe man von einem gewaltsamen Tod der Frau aus. Eine Obduktion werde aber voraussichtlich erst am Dienstag möglich sein, heißt es. Man müsse zunächst warten, bis der Leichnam aufgetaut sei. Zuvor hatte die "Bild" berichtet.

Leiche einer jungen Frau in Kühltruhe gefunden - Mordkommission ermittelt
09:01 Uhr

Blutregen möglich - Sahara-Staub zieht über Deutschland

Zum Start der neuen Woche zeigt das Wetter etliche Facetten. In weiten Teilen Deutschlands präsentiert sich am Himmel ein Sonne-Wolken-Mix, vereinzelt kann es darüber hinaus zu Gewittern kommen. Für ein besonderes Wetterphänomen könnte der Sahara-Staub sorgen.

Blutregen möglich - Sahara-Staub zieht über Deutschland
08:37 Uhr

Verletzter Buckelwal lebt noch - Umweltministerium bespricht weiteres Vorgehen

Der gesundheitliche Zustand des vor der Insel Poel gestrandeten Wals ist nach Angaben des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommerns weiterhin schlecht. Im Laufe des Morgens werde im Ministerium das weitere Vorgehen besprochen, sagt ein Pressesprecher des Ministeriums.

Am Wochenende hatte es einen erneuten Rettungsversuch mit Walgesängen gegeben, der erfolglos blieb. Der verletzte Buckelwal liegt bereits seit dem 31. März in der Wismarer Bucht. Die letzten Rettungsversuche wurden am 1. April wegen des Gesundheitszustandes des Tiers eingestellt, um den Wal in Frieden gehen zu lassen, wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus mitteilte.

Verletzter Buckelwal lebt noch - Umweltministerium bespricht weiteres Vorgehen
07:56 Uhr

Obama würdigt Ergebnis in Ungarn als Sieg für Demokratie weltweit

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat den Wahlsieg der Tisza-Partei des ungarischen Oppositionsführers Peter Magyar als wichtiges Ereignis für die Demokratie weltweit gewürdigt. "Der Sieg der Opposition in Ungarn gestern ist - wie auch die Wahl in Polen 2023 - ein Sieg für die Demokratie, nicht nur in Europa, sondern weltweit", schreibt der demokratische Politiker auf X. Vor allem sei der Wahlsieg ein Beleg für die Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit der Menschen in Ungarn sowie "eine Mahnung an uns alle, uns weiterhin für Gerechtigkeit, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit einzusetzen".

Obama würdigt Ergebnis in Ungarn als Sieg für Demokratie weltweit
07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

ein spannendes Wochenende liegt hinter uns. Ungarn hat nach 16 Jahren einen neuen Regierungschef: Peter Magyar. Seine Tisza-Partei hat nach Berechnungen der Wahlkommission eine Zweidrittelmehrheit im neuen Parlament erreicht. Orban gestand seine Niederlage ein. Zu den Verlierern zählen auch seine internationalen Verbündeten, allen voran Wladimir Putin, wie meine Kollegin Lea Verstl schreibt: Orban agierte in Brüssel oft als Marionette des russischen Präsidenten - er verwässerte Russland-Sanktionen, torpedierte Ukraine Hilfen und vertrat in EU-Gremien russlandfreundliche Positionen. Magyar verspricht den Ungarn in vielen Bereichen eine Kehrtwende, sowohl in der Innen- als auch in der Außenpolitik.

Unterdessen sind die direkten Gespräche zwischen den USA und dem Iran vorerst gescheitert. Die USA wollen heute mit einer von US-Präsident Donald Trump angekündigten Blockade der Straße von Hormus beginnen. Ab 16.00 Uhr MESZ werde die Passage für Schiffe blockiert, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen, kündigt das US-Regionalkommando Centcom an. 

Außerdem haben wir heute diese Themen im Blick:

  • Die Spitzen der Koalition haben bis in die Nacht in der Berliner Villa Borsig über die Energiepreiskrise und anstehende Reformprojekte beraten. Über Ergebnisse der Verhandlungen in der Villa Borsig, dem Gästehaus des Auswärtigen Amts am Tegeler See im Norden Berlins, wurde bislang nichts mitgeteilt. Dem Vernehmen nach soll es heute aber wahrscheinlich eine Pressekonferenz dazu geben. 

  • Bei der Lufthansa fallen zahlreiche Flüge wegen eines Piloten-Streiks aus. Der Streik von Pilotinnen und Piloten bei der Kernmarke Deutsche Lufthansa, Lufthansa Cargo und Cityline begann kurz nach Mitternacht und soll am Dienstag kurz vor Mitternacht enden. Bei Eurowings sind nur heute alle Abflüge von deutschen Flughäfen betroffen.  

  • In Berlin trifft sich am Nachmittag die Binationale Kommission mit Bundesaußenminister Johann Wadephul und seinem südafrikanischen Amtskollegen Ronald Ozzy Lamola. 

  • Die Polizei startet eine Woche mit verstärkten Geschwindigkeitskontrollen. Der sogenannte Blitzermarathon läuft bis zum Sonntag, der Haupttag ist der Mittwoch.

  • In Washington beginnt die Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank. 

Mein Name ist Anne Renzenbrink und ich begleite Sie heute durch die erste Tageshälfte. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an: dertag(at)ntv.de. Auf geht's!

Das wird heute wichtig
07:12 Uhr

Behörden: Mann in Frankreich tötet Ex-Partnerin und ihre Zwillingsschwester

Ein Mann in Frankreich hat Behördenangaben zufolge seine Ex-Partnerin und deren Zwillingsschwester getötet. Der rund 60 Jahre alte mutmaßliche Täter sei von Nachbarn dabei beobachtet worden, wie er "blutverschmiert, mit einer Schusswaffe in der Hand" das Haus von einer der beiden Frauen im Dorf Montmorillon im Département Vienne verlassen habe, teilt die regionale Staatsanwältin Rachel Bray am Sonntag mit. Der Mann wurde mit einer Schusswunde in der Brust aufgefunden und erlag später seinen Verletzungen.

Die beiden rund 60 Jahre alten Frauen waren nach Angaben des Bürgermeisters in der Gemeinde "wohlbekannt". Er sprach von einer "sinnlosen Tat" und einem "sehr schwierigen" Moment für die Familien der Opfer.

Behörden: Mann in Frankreich tötet Ex-Partnerin und ihre Zwillingsschwester
06:49 Uhr

Lufthansa-Piloten streiken - Hunderte Flüge könnten ausfallen

Bei der Lufthansa fallen zahlreiche Flüge wegen eines erneuten Piloten-Streiks aus. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat bis Dienstag zu Arbeitsniederlegungen bei der Lufthansa und mehreren Tochtergesellschaften aufgerufen. Der Streik von Pilotinnen und Piloten bei der Kernmarke Deutsche Lufthansa, Lufthansa Cargo und Cityline begann kurz nach Mitternacht und soll an diesem Dienstag kurz vor Mitternacht enden. Beim Ferienflieger Eurowings sind nur am heutigen Montag alle Abflüge von deutschen Flughäfen betroffen.

An den größeren deutschen Airports wurden wegen des 48-stündigen Pilotenstreiks mehrere Flüge von und nach Frankfurt sowie von und nach München gestrichen, wie mehrere Flughäfen mitteilen. Die Pilotengewerkschaft VC erwartet, dass Hunderte Flüge pro Tag ausfallen.

Lufthansa-Piloten streiken - Hunderte Flüge könnten ausfallen
06:05 Uhr

US-Militär tötet fünf angebliche Drogenschmuggler im Pazifik

Das US-Militär hat bei einem Angriff auf zwei mutmaßliche Drogenschmuggler-Boote im östlichen Pazifik fünf Männer getötet. Die Boote hätten in Verbindung mit dem Drogenhandel gestanden, teilt das für die Region zuständige US-Regionalkommando Southcom auf der Plattform X mit. Ein Mann habe den Angriff am Samstag überlebt. Unter Anordnung der Regierung von US-Präsident Donald Trump geht das Militär seit Herbst vergangenen Jahres mit tödlichen Angriffen gegen Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik vor, auf denen angeblich Drogen in die USA geschmuggelt werden sollen. Die Vereinigten Staaten haben ein großes Drogenproblem. Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind.

US-Militär tötet fünf angebliche Drogenschmuggler im Pazifik