Das war Donnerstag, der 19. März 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
hier im Hauptstadtstudio gehen langsam die Lichter aus. Bevor ich mich verabschiede und die Nachtschicht sich an die Arbeit macht, möchte ich Ihnen noch folgende Texte empfehlen:
Bericht: Dänen waren bereit für Kampf gegen US-Armee auf Grönland
Die unglaublichste Aufholjagd, die der Europapokal je gesehen hat
Damit wünsche ich Ihnen einen entspannten Abend und eine erholsame Nacht. Bis morgen!
Prominente zeigen sich solidarisch mit Collien Fernandes
Unter ihrem Instagram-Post, in dem sie ihrem Ex-Ehemann Christian Ulmen vorwirft, Fake-Profile unter ihrem Namen angelegt und gefälschte Nacktfotos und Sexvideos verschickt zu haben, erhält Collien Fernandes großen Zuspruch. Der ehemalige SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert lobt den Mut der Schauspielerin, "sich über Jahre hinweg zu wehren und jetzt auch noch diesen großen Schritt zu gehen und das ganze Ausmaß transparent zu machen."
"Ich hab gar keine Worte dafür, wie schlimm das ist. Danke für deinen Mut", schreibt die ehemalige Co-Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang. Auch viele weitere bekannte Personen haben sich geäußert und solidarisch gezeigt. Mehr als 157.000 Menschen haben den Beitrag bisher gelikt, mehr als 10.0000 darunter kommentiert.
Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Auf eine Anfrage von RTL antworteten die Anwälte des Schauspielers mit einer Mail, aus der nicht zitiert werden darf. Fragen zu den Vorwürfen gegen den 50-Jährigen blieben unbeantwortet.
60-Meter-Hängebrücke am Eiffelturm begeistert Touristen
In Paris ist der Eiffelturm aktuell eine noch größere Attraktion als ohnehin schon. In 60 Metern Höhe hängt eine Netzbrücke zwischen dem Ost- und Westpfeiler der berühmten Sehenswürdigkeit. Schwindelfreie Touristen sind begeistert.
Doja Cat macht sich für Paparazzi "absichtlich hässlich"
US-Sängerin Doja Cat wehrt sich eigenen Worten zufolge gerne "auf kreative Weise" gegen Paparazzi. "Manchmal versuche ich, absichtlich hässlich auszusehen. Ich mache ein Spiel daraus", erzählte die 30-Jährige der Modezeitschrift "Vogue".
Die Rapperin erklärte, dass sie übergriffige Fotografen nur ungern konfrontiert: "Ob ich zu jemandem hingehen und sagen würde: 'Hör verdammt noch mal auf, mich zu filmen', und ihn beschimpfen würde? Nein, das werde ich nicht tun. Das will ich nicht", sagte sie.
Offizieller Saisonbeginn: Tokio wird zum Kirschblütenmeer
In Tokio hat die Kirschblütenzeit offiziell begonnen. Der japanische Wetterdienst gab bekannt, dass am Referenzbaum am Yasukuni-Schrein genügend Blüten geöffnet sind, um den Start der Saison auszurufen. Beobachter zählten dort schließlich 61 geöffnete Knospen – deutlich mehr als die erforderliche Mindestzahl von fünf.
In diesem Jahr setzt die Kirschblüte rund fünf Tage früher ein als im langjährigen Durchschnitt, begünstigt durch ungewöhnlich milde Temperaturen seit Mitte Februar. Damit gehört die aktuelle Saison zwar zu den frühen, bleibt aber hinter den Rekordjahren zurück, in denen die Blüte bereits Mitte März einsetzte.
Bericht: Chuck Norris nach Notfall in Krankenhaus
Actionstar Chuck Norris sorgt mit einem plötzlichen Krankenhausaufenthalt auf der Insel Kauai in Hawaii für Besorgnis. Wie das US-Portal TMZ berichtet, wurde der 86-Jährige nach einem medizinischen Notfall in ein Krankenhaus gebracht. Aus seinem Umfeld hieß es, Norris sei bei Bewusstsein und guter Dinge. Konkrete Angaben zu Diagnose oder Vorerkrankungen gibt es bislang nicht.
Die Nachricht überrascht viele Fans besonders, da Norris erst vor Kurzem in einem Video zu seinem Geburtstag seine Fitness und Kampfsportfähigkeiten demonstrierte.
Und wann kommt der Bus? Google Maps plant Upgrade
Wann kommt er denn nun, der Bus? Eine Antwort darauf will Google Maps seinen Nutzern in Deutschland in Echtzeit liefern können. In vielen Ländern ist dies bereits möglich - dank einer Kooperation mit dem Verein "Durchgängige elektronische Fahrgastinformation" (DELFI) sollen nun auch Fahrgäste in Deutschland genau sehen können, wann die nächste Verbindung tatsächlich abfährt.
DELFI bündelt dazu die Daten der Verkehrsverbünde zu Fahrplänen, Haltestellen und Echtzeitinformationen. Laut Google soll die Zusammenarbeit "mehr Planungssicherheit für die ÖPNV-Angebote auf Google Maps" bringen. Ein konkreter Starttermin für die Echtzeitanzeige in Deutschland steht bisher jedoch noch nicht fest.
Polizei stoppt Fahrschüler mit knapp 1,3 Promille
Ein Fahrschüler ist mit fast 1,3 Promille am Steuer während einer Fahrstunde von der Polizei im Landkreis Emsland gestoppt worden. Ein Zeuge habe beobachtet, wie der Fahrschulwagen in Schlangenlinien fuhr, mehrfach fast in den Gegenverkehr geriet und fast eine Verkehrsinsel touchierte, teilte die Polizei mit. Er verständigte daraufhin die Polizei.
Bei einer Kontrolle in Haselünne ergab ein Atemalkoholtest bei dem Fahrschüler einen Wert von 1,29 Promille. Der Fahrlehrer habe laut Polizei angenommen, dass sein 28 Jahre alter Schüler nur unsicher beim Fahren sei. Gegen beide wurde Mitte der vergangenen Woche ein Strafverfahren eingeleitet.
Machtmissbrauch: CDU-Ministerin Scharrenbach räumt Fehler ein
Nach einem Bericht des Spiegel über Vorwürfe des Machtmissbrauchs hat NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach Fehler eingeräumt. "Ich erkenne an, dass ich durch meine persönliche Arbeitsweise nicht jedem Mitarbeiter immer gerecht geworden bin. Dieser Verantwortung stelle ich mich." Die Ministerin zeigte sich betroffen über die geschilderten Zustände und kündigte an, unter anderem anonyme Feedbackmöglichkeiten und eine Personalversammlung an, um die Führungskultur zu verbessern.
Der Spiegel hatte zuvor über einen dienstlichen Vermerk berichtet, der zusammen mit anderen Schreiben seit mehreren Monaten beim Chef der Staatskanzlei, Nathanael Liminski, liege. Demnach war von einer Arbeitsatmosphäre im Scharrenbach-Ministerium die Rede, die von "Angst und Schrecken" geprägt sei. Ein anonymer hochrangiger Landesbeamter wurde vom Spiegel zitiert mit "diese Frau hat mich zerstört."
Die SPD kritisierte Scharrenbachs Reaktion scharf. "Die Erklärung von Ministerin Scharrenbach erweckt den Eindruck, dass sie die Schwere der Vorwürfe bislang nicht verstanden hat", sagte Generalsekretär Frederick Cordes. Ein "Kummerkasten" sei "weder geeignet, Vertrauen wiederherzustellen, noch ermöglicht er eine Rückkehr zur Tagesordnung".
Tausende Luxuswagen stranden in Kenia
Im Zuge des Iran-Kriegs sind Tausende Luxusautos auf dem Weg von Japan nach Dubai auf der kenianischen Insel Lamu gestrandet. Nach Angaben von Hafenbehörden wurden rund 4000 Fahrzeuge, darunter auch Wagen der Marke Porsche, von zwei Schiffen der italienischen Grimaldi-Gruppe dort abgeladen. Eines der Schiffe war Ende Februar in Yokohama gestartet – kurz bevor der Konflikt begann.
Weitere Lieferungen werden erwartet: In der kommenden Woche soll ein Containerschiff mit etwa 5000 weiteren Autos eintreffen. Wegen der unsicheren Lage im Golf treiben Schiffe mit entsprechender Fracht derzeit teils auf See, wie der Hafenmanager von Lamu erklärte. Die Fahrzeuge sollen vorerst auf der Insel bleiben, bis sich die Situation stabilisiert. Die lokale Wirtschaft profitiert derweil vom erhöhten Verkehrsaufkommen.
Echtes Possum zwischen Plüschtieren in Souvenirladen entdeckt
Zwischen flauschigen Plüschtieren im Flughafen von Hobart auf Tasmanien hat es sich plötzlich ein echtes Possum gemütlich gemacht. Ein Passagier entdeckte das Tier zwischen Kängurus, Koalas und Dingos, wo es sich fast nahtlos in die Souvenirauslage einfügte. Wie es in den Laden gelangte, ist unklar. Mitarbeiter und Kunden reagierten gleichermaßen überrascht und amüsiert.
Das Tier blieb friedlich und wurde schließlich von Flughafenmitarbeitern sicher aus dem Terminal gebracht, verletzt wurde niemand. Warum das nachtaktive Tier ausgerechnet zwischen Kuscheltieren Zuflucht suchte, bleibt ein Rätsel.
Pleitewelle holt Gastro-Branche ein
Schwierige Zeiten für die Gastronomie: Die Insolvenzen in der Branche steigen laut einer Auswertung der Wirtschaftsauskunftei Creditreform im Jahr 2025 zum vierten Mal in Folge. Nach vorläufigen Zahlen sind im vergangenen Jahr mehr als 2900 Betriebe betroffen. Das ist der höchste Stand seit 2011 und fast 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit trifft es die Branche deutlich härter als die Gesamtwirtschaft (+8,3 Prozent).
"Pandemie, Energiekrise und Inflation haben die Gastronomie hart getroffen. Viele Betriebe haben diese Abfolge von Krisen nicht überlebt", sagt Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung. Der Experte sieht weitere Gründe. Viele Wirte könnten in der aktuell verschärften Wirtschaftslage mit hohen Lohnkosten nicht rentabel arbeiten. "Die steigenden Preise in Lokalen treffen auf eine Bevölkerung, die in vielen Bereichen spart."
Insgesamt gebe es weniger Restaurant- und Barbesuche, auch bei Bestellungen werde gespart. Zu den bekanntesten Insolvenzfällen der vergangenen Jahre gehören die mexikanische Restaurantkette Sausalitos und der Fast-Food-Italiener Vapiano.
Vermisste Michelle: Zeuge gerät selbst unter Verdacht
Eine großangelegte Suche nach einer 25-Jährigen in Niedersachsen bleibt bisher ohne Ergebnis. Jetzt konzentrieren sich die Ermittlungen auf einen 46-jährigen Bekannten. Er soll für das Verschwinden der Frau verantwortlich sein und sie schwer attackiert haben.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
mein Kollege Max Patzig befindet sich im wohlverdienten Feierabend. Durch den restlichen "Tag" werde ich Sie begleiten. Mein Name ist Leah Nowak, bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.
Los geht's!
Mädchen überfallen Zwölfjährige - Video kursiert im Netz
Eine Zwölfjährige ist in Leipzig von vier Jugendlichen attackiert und geschlagen worden. Zudem sei die Tat, die sich bereits am 3. März ereignete, gefilmt und das Video in den sozialen Medien verbreitet worden, teilt die Polizei mit.
Gegen die mutmaßlichen Täterinnen werde wegen gefährlicher Körperverletzung, Gewaltdarstellung und Nötigung ermittelt. Details will die Polizei zum Schutz von Jugendlichen nicht nennen.
Busfahrer ist mit 45.000 Angst- und Paniktabletten unterwegs
In einem Kleinbus hat der Zoll in Mecklenburg-Vorpommern eine große Menge verschreibungspflichtiger Medikamente gegen Angstzustände und Panikstörungen entdeckt. Mehr als 45.000 Tabletten wurden am vergangenen Donnerstag im Rostocker Hafen beschlagnahmt, wie das Hauptzollamt Stralsund erst heute mitteilt. Sie befanden sich im Gepäck eines Rumänen, der damit nach Norwegen reisen wollte.
Der Zoll entdeckte die Tabletten bei der Stichprobenkontrolle mittels Röntgengerät. Das Muster in der Tasche wirkte so verdächtig, dass die Beamten diese öffneten. Zum Vorschein kamen Hunderte Päckchen Tabletten, abgepackt in 10 Blister á 15 Stück, mit der Bezeichnung "Ksalol" (Alprazolam) 1mg. "Alprazolam ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, welches zur kurzzeitigen Behandlung von Angstzuständen und Panikstörungen eingesetzt wird. Bei falscher Dosierung und ohne ärztliche Aufsicht kann das Medikament schnell zu einer psychischen und körperlichen Abhängigkeit führen", erklärt Sabine Mattil vom Hauptzollamt Stralsund.
Der Fahrer, in dessen Bus vier weitere Insassen unterwegs waren, gab an, den Koffer an einer Tankstelle in Rumänien übernommen zu haben, um ihn in der norwegischen Hauptstadt Oslo weiterzugeben. Gegen ihn wurde ein Steuerstrafverfahren in Verbindung mit dem Arzneimittelgesetz eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
Experten erwarten merklichen Inflationsschub
Die Menschen in Deutschland müssen sich nach Einschätzung von Ökonomen in den nächsten Monaten auf deutlich stärker steigende Preise einstellen. "Der durch den Iran-Krieg ausgelöste Preisschock bei Energie, insbesondere Öl, wird die Inflationsrate in Deutschland im ersten und zweiten Quartal 2026 auf merklich über 2,5 Prozent erhöhen", prognostiziert das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung.
Nach 2,1 Prozent Inflation im Januar 2026 war die Teuerung in Deutschland im Februar mit 1,9 Prozent wieder unter die Marke von zwei Prozent gesunken. Energie war für Haushalte in dem Monat sogar um 1,9 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Doch der Krieg im Nahen Osten ließ die Preise für Öl und Gas nach oben schnellen.
21-Jährige getötet: Jugendlicher Täter kommt in Psychiatrie
Nach der Tötung einer 21-Jährigen in der Laußnitzer Heide nördlich von Dresden soll der jugendliche Täter dauerhaft in einer Psychiatrie untergebracht werden. Dies habe das Landgericht Dresden angeordnet, teilt ein Gerichtssprecher in der sächsischen Landeshauptstadt mit. Der zur Tatzeit 16-Jährige habe im Zustand "absoluter Schuldunfähigkeit" gehandelt.
Die Tat hatte sich am 18. Mai 2025 in den frühen Morgenstunden ereignet. Der Angeklagte habe die 21-Jährige "mit einer Vielzahl von Messerstichen" getötet, heißt es vom Gericht. In der Nähe des Tatorts hatte in der Nacht eine illegale Technoparty stattgefunden, auf der zahlreiche Minderjährige feierten. Dort wurde eine Vielzahl von Drogen konsumiert.
Die Leiche der 21-Jährigen wurde tags darauf von Polizisten gefunden. Der Angeklagte habe unter einer schweren psychischen Erkrankung gelitten und sei deswegen auch in Behandlung gewesen, befindet das Gericht. Diese Erkrankung sowie der Konsum von Drogen hätten zu der Tat geführt. In rechtlicher Hinsicht handle es sich um Totschlag. Mordmerkmale seien nicht festgestellt worden.
Schweitzer attackiert Reiche: "Das ist wirklich alarmierend"
Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer, kritisiert Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche von der CDU in der Ölkrise scharf. "Frau Reiche hat in den ersten Tagen nach dem Krieg öffentlich erklärt, wir werden genau gar nichts tun und erst mal abwarten. Damit waren Tür und Tor geöffnet für diese Abzocke", sagt Schweitzer im Interview mit t-online. Die jetzt geplanten Maßnahmen der Bundesregierung kämen spät und nicht mit der "nötigen Wucht". "Die Zögerlichkeit in Berlin hat uns geschadet", so der SPD-Vize weiter. "Wenn Tankstellenbesitzer mir beschreiben, wir haben auch deshalb so hohe Preise, weil die Mineralölindustrie im Grunde weiß, dass sie die Bundeswirtschaftsministerin auf ihrer Seite hat, ist das erschreckend."
Schweitzer fordert die Bundeswirtschaftsministerin auf, schon jetzt den nächsten Vorschlag vorzubereiten, der die Preise tatsächlich drücken könne und nicht bloß eine "Gesprächstherapie mit der Mineralölindustrie" sei. Zugleich warnt er die Bundesregierung, ihren Blick nicht nur auf die Zapfsäule zu richten.
Auch die Rohstoff- und Baustoffpreise kletterten nach oben, Lieferketten würden unterbrochen. "Das ist wirklich alarmierend. Es heißt, dass sich die gesamte wirtschaftliche Produktion in Deutschland verteuern und verlangsamen könnte! Aber darauf hat die Bundesregierung bisher nicht reagiert. Ich frage mich: Hat sie das Problem überhaupt erkannt?"
Bauern sollen ihre Dieseltanks an Fahrzeugen abschließen
In Großbritannien kommt es zu einer zunehmenden Anzahl an Dieseldiebstahl. Das berichtet "Farming UK", ein Fachblatt für britische Bauern. Grund dafür sind - wie soll es anders sein - die steigenden Preise an den Tankstellen. Betroffen von den Klau-Aktionen seien vor allem Betriebe fernab der Großstadt. Unbekannte würden den Kraftstoff aus dem Tank saugen oder ein Loch bohren, um heranzukommen.
Die Versicherung des Bauernverbandes "NFU Mutual" empfiehlt ihren Mitgliedern, verschiedene Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen:
Tore abschließen und Beleuchtung einschalten
Alarmanlagen und Kameras anbringen
Tanks innerhalb sicherer, umzäunter Anlagen aufstellen
Aufzeichnung, wann Tanks befüllt werden
Regelmäßige Überprüfung des Kraftstoffstands
Tanks von Fahrzeugen und Maschinen mit abschließbaren Deckeln schützen
Um Wachsamkeit aller Nachbarn bitten
"NFU Mutual" erklärt, dass durch den Diebstahl nicht nur finanzieller Schaden entstehe. Täter würden auch Sachschäden verursachen, etwa am Tank, aber auch an Toren oder anderen Zugängen zum Gelände. Zudem stehe die Ernte eventuell auf der Kippe, wenn die Fahrzeuge nicht einsatzbereit seien.
Labubu-Hype: Chinesische Monster sollen ins Kino kommen
Der chinesische Spielzeughersteller Pop Mart bringt sein Erfolgsmonster Labubu auf die Kinoleinwand. Gemeinsam mit Sony Pictures werde ein Spielfilm entwickelt, teilen beide Unternehmen in einer gemeinsamen Erklärung mit. Das Projekt befinde sich noch in einem frühen Stadium.
Geplant ist eine Mischung aus Realfilm und Computeranimation. Regie führen soll der britische Filmemacher Paul King (war schon verantwortlich für "Paddington" und "Wonka"), der auch als Produzent beteiligt ist und das Drehbuch gemeinsam mit dem Autor Steven Levenson schreibt.
Sony und Pop Mart bezeichneten die Zusammenarbeit als "wichtigen Meilenstein" dahin, die Marke auf die Kinoleinwand zu bringen. Ein Starttermin für den Film wird noch nicht genannt.
Diesel und Benzin werden jetzt auch in Nachbarländern teurer
Deutschlands Nachbarländer holen beim Spritpreisanstieg auf. Nachdem sich Superbenzin und Diesel in den ersten eineinhalb Wochen des Iran-Kriegs hierzulande deutlich schneller verteuert hatten als in den EU-Nachbarländern, schrumpfen die Unterschiede nun wieder, wie aus Daten der EU-Kommission hervorgeht. In Österreich ist der Unterschied im Anstieg damit fast verschwunden. Zur Schweiz als Nicht-EU-Land liegen keine sauber vergleichbaren Daten vor.
Die italienische Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat indes per Dekret die Kraftstoff-Steuern gesenkt. Diese Regelung soll nach Angaben der Regierung in Rom ab Donnerstag für 20 Tage gelten und dazu führen, dass die Preise umgehend um 25 Cent pro Liter fallen.
Die von der EU-Kommission veröffentlichten Spritpreise werden wöchentlich jeweils mit Stand vom Montag erhoben. Sie zeigen für Deutschland inzwischen nur noch bei Superbenzin den höchsten Preisanstieg im Vergleich zum 23. Februar, dem letzten Montag vor Kriegsbeginn.
Während Streiks: Verdi ruft schon zum nächsten Ausstand im ÖPNV auf - in dieser Woche
Die Gewerkschaft Verdi ruft Beschäftigte der Hamburger Hochbahn und der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) für Samstag zu einem neuerlichen Warnstreik auf. Der Ausstand beginne am frühen Morgen um 3 Uhr und werde 24 Stunden dauern, teilt Verdi mit.
In Hamburg steht der ÖPNV schon heute zu weiten Teilen still. Wegen eines Warnstreiks fahren seit dem Morgen keine U-Bahnen mehr. Auch der Busverkehr sei stark eingeschränkt, teilt die Hamburger Hochbahn auf ihrer Internetseite mit. Anders als am Samstag sind heute aber die VHH-Busse nicht betroffen. Ebenso störungsfrei rollen die S-Bahnen und setzen die Hafenfähren über.
Unwetter riesigen Ausmaßes erwartet - Kanaren wappnen sich
Die bei Touristen beliebten Kanaren haben angesichts des aufziehenden Sturmtiefs "Therese" mit möglicherweise heftigen Niederschlägen umfangreiche Schutzmaßnahmen ergriffen. Auf den Inseln Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro bleiben heute alle Schulen und Kindergärten geschlossen, Freitag dann sogar auf allen Kanaren-Inseln. Die Behörden rufen auch dazu auf, wo immer möglich von zu Hause aus zu arbeiten, wie die Zeitungen "La Provincia" und "Canarias7" berichten.
Der nationale Wetterdienst Aemet warnt vor Sturmböen in höheren Lagen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde und Niederschlagsmengen, die stellenweise denen eines ganzen Jahres entsprechen könnten. Dadurch drohen Überschwemmungen in niederen Lagen, Erdrutsche sowie Wellen von bis zu fünf Metern Höhe an den Küsten. In Lagen von über 1800 Metern könne es sogar Schnee geben.
"Das [Unwetter, Anm. d. Red.] ist schon seit gestern da! Es ist arschkalt, stürmisch und regnerisch", sagt eine auf La Palma lebende Deutsche ntv.de. "Therese" zieht von West nach Ost über die Inseln hinweg und das stürmische Wetter könne auch am Wochenende anhalten, warnt Aemet.
Mitarbeiter werfen CDU-Ministerin Scharrenbach Machtmissbrauch vor
Mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Digitalisierung (MHKBD) in Nordrhein-Westfalen werfen Ministerin Ina Scharrenbach von der CDU Machtmissbrauch vor. Das berichtet der "Spiegel". Scharrenbach soll unter anderem mehrmals Mitarbeitende ihres Ministeriums und angegliederter Behörden in Besprechungen angeschrien und bloßgestellt haben. Betroffene berichten dem "Spiegel", durch das Arbeitsklima und den Druck, der von der Ministerin ausgehe, gesundheitlichen Schaden genommen zu haben.
Ein Sprecher des Ministeriums sagt: "Die aufgeworfenen Behauptungen können diesseits nicht bestätigt werden". Ministerin Scharrenbach "pflegte und pflegt einen kooperativen Führungsstil", der auf "enge Abstimmung, Verlässlichkeit und gemeinsame Verantwortung für die Sache" ausgerichtet sei.
Die NRW-Staatskanzlei und deren Chef Nathanael Liminski von der CDU wurden vor mehr als drei Monaten über die Vorwürfe der Mitarbeitenden im MHKBD informiert. Ein Sprecher bestätigt auf Anfrage, dass Liminski bereits Gespräche geführt habe, um "sich das Anliegen von den betroffenen Personen erläutern zu lassen und mögliche Handlungsoptionen zu erläutern".
Tag der Stille legt Bali lahm
Kein Motorengeräusch, kein Stimmengewirr, keine Musik: Die sonst so lebhafte Insel Bali ist in völliger Stille versunken. Mit "Nyepi", dem Tag der Stille, begehen die Bewohner seit dem frühen Morgen (Ortszeit) das balinesische Neujahr - und für 24 Stunden kommt das Leben auf der weltbekannten indonesischen Urlaubsinsel vollständig zum Erliegen. Die Zeitung "Bali Sun" spricht vom "schönsten Tag des Jahres".
Die Behörden erinnern regelmäßig daran, dass an diesem Tag strenge Regeln gelten - auch für Touristen. Niemand darf auf die Straße, der Verkehr ruht komplett, und selbst der internationale Flughafen Ngurah Rai bleibt geschlossen: Kein Flugzeug startet oder landet.
"Nyepi" ist der bedeutsamste Feiertag des balinesischen Hinduismus. Er markiert den Beginn eines neuen Jahres im balinesischen Saka-Kalender, dessen Datum sich nach dem Mond richtet und deshalb jährlich variiert. Bali ist innerhalb Indonesiens - dem größten muslimischen Land der Erde - die einzige Insel mit hinduistischer Bevölkerungsmehrheit. Entsprechend tief ist der Glaube im Alltag verankert.
Am Vorabend wurde es dagegen noch einmal laut: Bei traditionellen Paraden zogen riesige Dämonenfiguren, sogenannte Ogoh-Ogoh, durch die Straßen.
Eurowings-Piloten: "Streik in den Osterferien nicht ausgeschlossen"
In den Osterferien könnte ein Streik der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) womöglich die Maschinen der Lufthansa-Tochter Eurowings lahmlegen. "Ein Streik in den Osterferien wird derzeit nicht ausgeschlossen", sagt VC-Sprecherin Heike Wagner der "Rheinischen Post". "Entscheidend ist, dass der Arbeitgeber ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegt. Solange dies nicht erfolgt, behalten wir uns weitere Maßnahmen vor."
Auf die Frage, wie weit im Voraus Arbeitskämpfe bei dem Urlaubsflieger angekündigt würden, sagt die Sprecherin nebulös: "Die Ankündigungsfrist für Arbeitskampfmaßnahmen liegt grundsätzlich im Ermessen der Gewerkschaft." Dabei würden "stets sorgfältig die Interessen unserer Mitglieder sowie die jeweiligen Rahmenbedingungen" abgewogen.
Feuer in Dresdner Krankenhaus - Patienten können nicht aufgenommen werden
In einer Klinik in Dresden kam es in der Nacht um 3.19 Uhr zu einem Brand. Das teilt die Feuerwehr der sächsischen Landeshauptstadt mit. Das Feuer brach demnach in einer Mittelspannungsanlage des Krankenhauses aus. "Die Feuerwehr Dresden konnte das Feuer zügig unter Kontrolle bringen und löschen", so die Mitteilung. "Darüber hinaus wurde der betroffene Bereich belüftet und eine Kontrolle der umliegenden Häuser durchgeführt."
Die Brandbekämpfer teilen mit, dass es kurz zuvor in der wenig entfernten Dresdner Altstadt zu einem Stromausfall gekommen sei. Inwiefern ein Zusammenhang zu dem Brand in der Klinik besteht, werde nun ermittelt.
"Aufgrund der aktuellen Lage ist die Aufnahme neuer Patientinnen und Patienten - sowohl im Notfall als auch im ambulanten Bereich - für den heutigen Tag nicht möglich", teilt das Krankenhaus mit. Geplante Operationen und Krankentransporte seien abgesagt worden. "Alle sich derzeit im Klinikum befindlichen Personen werden weiterhin medizinisch betreut", heißt es weiter. Die Klinik werde per "Netzersatzanlage" mit Strom versorgt.
Volker Wissing rechnet mit der FDP ab
Der ehemalige Bundesverkehrsminister Volker Wissing kritisiert den aktuellen Kurs seiner Ex-Partei FDP scharf und schließt eine Rückkehr in eine Führungsrolle aus. Die aktuelle Ausrichtung der Partei sei die Ursache für die schlechten Zustimmungswerte: "Der libertäre Kurs, der dort gefahren wird, den halte ich doch für recht fragwürdig. Also wir sind 2021 nicht mit so einem Kurs in die Bundesregierung gegangen, sondern hatten ein breiteres Verständnis von Liberalismus", sagt Wissing im "Spiegel".
Eine Rückkehr an die Parteispitze lehnt Wissing zugleich klar ab. Auf die Frage nach einer Rückkehr sagt er: "Nein, ich bin glücklicher Rechtsanwalt und zufrieden mit meiner Kanzlei. Ich freue mich, dass ich ab Mai dort wieder Mandate annehmen kann."
Schwere Vorwürfe erhebt Wissing mit Blick auf die strategischen Folgen des Ampelbruchs für die FDP. Er kritisiert, "dass man nicht gesehen hat, was das für Konsequenzen für die Partei haben wird". Er habe die damalige Führung gewarnt: "Ich hatte darauf hingewiesen, dass ich überzeugt bin, dass die Partei damit in eine Existenzkrise gerät."
Kevin Spacey einigt sich bei Missbrauchsklage außergerichtlich
Kevin Spacey hat einen erneuten Rechtsstreit in Großbritannien abgewendet. Der 66-jährige Hollywood-Schauspieler, bekannt aus "American Beauty" und der Dramaserie "House of Cards", einigt sich laut "ABC News" außergerichtlich mit drei Männern, die am Londoner High Court eine Zivilklage gegen ihn eingereicht hatten. Spacey hat stets jegliches Fehlverhalten bestritten.
Die drei Kläger, darunter der Schauspieler Ruari Cannon, der auf sein Recht auf Anonymität verzichtete, sowie zwei weitere Männer, die anonym blieben, warfen Spacey vor, sie zwischen 2000 und 2015 sexuell missbraucht zu haben. Die vorgeworfenen Übergriffe sollen sich ereignet haben, nachdem sie ihn in seiner Zeit als Künstlerischer Direktor des Londoner Old Vic Theaters kennengelernt hatten.
Richterin Christina Lambert hatte im November 2025 noch verfügt, dass die Fälle im Herbst dieses Jahres verhandelt werden sollten. Am 13. März erließ sie jedoch eine Anordnung, das Verfahren einzufrieren - "da sich die Parteien auf die Bedingungen eines Vergleichs geeinigt haben, wie im vertraulichen Anhang dargelegt", heißt es in dem jetzt bekannt gewordenen Gerichtsbeschluss.
Fed-Chef Powell wehrt sich gegen Trumps Druck
Der Chef der US-Notenbank Federal Reserve, Jerome Powell, hat sich am Mittwoch (Ortszeit) geweigert, trotz strafrechtlicher Ermittlungen gegen ihn zurückzutreten. Er werde nicht von seinem Posten im Fed-Verwaltungsrat weichen, bis die Untersuchung transparent und endgültig abgeschlossen sei, sagt Powell nach der jüngsten Zinssitzung, bei der die Fed die Zinsen in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent stabil hält.
Die von Trump eingesetzte Staatsanwältin Jeanine Pirro ermittelt gegen Powell wegen mutmaßlicher Kostenüberschreitungen bei der Renovierung des Fed-Hauptquartiers. Powell deutet zudem an, auch nach Ablauf seiner Amtszeit als Fed-Chef Mitte Mai im Amt zu bleiben, sollte sein designierter Nachfolger Kevin Warsh bis dahin nicht vom Senat bestätigt sein.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
wenn Sie in Hamburg, NRW, Sachsen-Anhalt oder München wohnen und gern Bus und Bahn fahren, gucken Sie heute wohl in die Röhre: Aufgrund eines Verdi-Streiks kommt es großflächig zu Ausfällen. In Nordrhein-Westfalen ist es schon der zweite Ausstand in dieser Woche, in Sachsen-Anhalt beginnt er heute und dauert sogar bis Sonntag an. Die Gewerkschaft will nicht nur mehr Geld für die Beschäftigten, sondern auch die Verkürzung von Schicht- und Wochenarbeitszeiten sowie die Verlängerung von Ruhezeiten.
Die Vize-Verdi-Vorsitzende Christine Behle sagt dazu im "Tagesspiegel": Veränderungen erreiche man nicht, wenn nur ein einzelnes Unternehmen bestreikt werde. "Es braucht eine bundesweite Streikbewegung, die zeigt, dass es sich nicht um ein isoliertes Problem, sondern um ein strukturelles Thema der Unterfinanzierung handelt."
Was heute sonst noch wichtig wird:
Die Koalition bringt das Spritpreispaket in den Bundestag ein, nachdem es bereits vom Kabinett beschlossen wurde.
Die EZB gibt um 14 Uhr die nächste Zinsentscheidung bekannt.
Im Høiby-Prozess steht der voraussichtlich letzte Verhandlungstag an.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und Verteidigungsminister Boris Pistorius laden zum Industriedialog.
Um 10 Uhr öffnet die Leipziger Buchmesse.
Die Enquete-Kommission des Bundestags zur Corona-Pandemie befragt Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach und den früheren Präsidenten des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler.
Bundestrainer Julian Nagelsmann nominiert ersten Länderspiel-Kader im WM-Jahr.
Die zweitägige Frühjahrs-Agrarministerkonferenz beginnt in Bad Reichenhall.
Der EuGH urteilt zur EU-Genehmigung der Übernahme von innogy durch Eon.
Mein Name ist Max Patzig, ich führe Sie heute hier mit (hoffentlich) allerhand unterhaltsamen und wichtigen Nachrichten durch den Tag. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, können Sie mir gern schreiben: Ich bin per E-Mail an max.patzig@ntv.de erreichbar.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Donnerstag!
Ihr Max Patzig
Mindestens acht Tote bei Polizeieinsatz gegen Drogenhändler
Bei einem Polizeieinsatz gegen das organisierte Verbrechen in Rio de Janeiro in Brasilien sind Behördenangaben zufolge mindestens acht Menschen getötet worden. Bei dem Einsatz in mehreren Armenvierteln nahe dem bei Touristen beliebten Stadtteil Santa Teresa seien der mächtige Drogenhändler Claudio Augusto dos Santos, sechs weitere mutmaßliche Kriminelle sowie ein Anwohner getötet worden. Letzterer wurde mit einem weiteren Menschen als Geisel genommen. Das erklärt der Chef der brasilianischen Militärpolizei, Marcelo Menezes Nogueira.
Die Polizei suchte Behördenangaben zufolge mit 150 Beamten und zwei gepanzerten Fahrzeugen nach dos Santos. Er sei im Zuge einer "heftigen bewaffneten Auseinandersetzung" getötet worden, sagt Menezes Nogueira bei einer Pressekonferenz. Der 55-jährige dos Santos sei eine Schlüsselfigur der mächtigsten Drogenbande von Rio gewesen. Gegen den Mann hätten mindestens acht offene Haftbefehle wegen Entführung, Drogenhandels und Mordes vorgelegen. Dos Santos sei ein "skrupelloser und blutrünstiger Drogenhändler" gewesen, sagte Menezes Nogueira.
Ex-CDU-Generalsekretär Czaja ruft zu Klagen gegen Regierung auf
Nach Berichten über eine Zweckentfremdung der Mittel des sogenannten Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaschutz ruft Ex-CDU-Generalsekretär Mario Czaja Abgeordnete seiner Partei zur Klage gegen den Haushalt auf. "Ich habe die Hoffnung, dass sich einige prinzipientreue Abgeordnete meiner Partei finden, die jetzt, wo sie sehen, dass selbst unsere eigenen Minimalziele nicht mehr eingehalten werden, eine Organklage vor dem Bundesverfassungsgericht anstreben", sagt Czaja der "Bild"-Zeitung.
"Die Zweckentfremdung des Sondervermögens ist dramatischer, als ich es mir jemals hätte vorstellen können. Die Bundesregierung konsumiert, statt zu investieren, und drückt sich vor den drängenden Reformen. Die Folgen müssen unsere Kinder und Enkel ausbaden", kritisiert Czaja.
Er gehört zu jenen Abgeordneten des alten Bundestages, die dem Schuldenpaket die Zustimmung verweigerten. Im neuen Bundestag ist er nicht mehr vertreten. Das Direktmandat in seinem Berliner Wahlkreis holte der AfD-Politiker Gottfried Curio, über die CDU-Landesliste war Czaja nicht abgesichert. 2023 hatte CDU-Chef Friedrich Merz seinen Generalsekretär ausgewechselt: Czaja musste gehen, Nachfolger wurde Carsten Linnemann.
Kind bleibt mit Fuß in Dose stecken - Feuerwehreinsatz
Der Donnerstag beginnt mit einer dramatischen Nachricht aus Niedersachsen: Ein kleines Mädchen hat sich einen Fuß in einer Metalldose eingeklemmt - und damit in Wehye einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Das Kind bekam ihn selbst nicht wieder heraus, wie ein Sprecher der Feuerwehr erklärt. Auch die Mutter konnte dem Mädchen nicht helfen, weil der Fuß bereits angeschwollen war. Also rief sie die Feuerwehr, die den Fall schließlich mit Hilfe eines Seitenschneiders löste.
Ein Seitenschneider ist eine spezielle Kneifzange mit seitlich angebrachten Schneiden, die etwa zum Trennen von Drähten und Kabeln verwendet wird. Die Einsatzkräfte schnitten die Dose damit vorsichtig an, um den Druck auf den Fuß zu verringern, wie es heißt. Dann konnte dieser behutsam aus der Dose befreit werden. Anschließend kümmerte sich der Rettungsdienst um das Kind.