Der Tag
12. Juni 2026
imageHeute mit Leah Nowak und Heidi Ulrich
Zum Archiv
15:42 Uhr

Vielbefahrener Autobahnabschnitt für Suche nach Blindgängern tagelang gesperrt

Eine der meistbefahrenen Autobahnen des Ruhrgebiets wird für zehn Tage gesperrt, damit Fachleute ein Stück der A40 auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg überprüfen können. Anlass sind geplante Bauarbeiten bei Mülheim an der Ruhr. Der vielbefahrene Autobahnabschnitt zwischen Duisburg und Essen soll in den nächsten Jahren sechsspurig ausgebaut werden. Um nach Bomben und Munitionsresten zu suchen, muss die Fahrbahn zuerst abgetragen und danach wiederhergestellt werden.

Gesperrt wird der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Mülheim-Heißen und Mülheim-Winkhausen in beide Richtungen, wie die Autobahn GmbH mitteilt. Um 21 Uhr soll es losgehen. Der Verkehr wird weiträumig umgeleitet. Autofahrer und Lastwagenfahrer zwischen Duisburg und Essen sollten daher mehr Zeit einplanen.

Vielbefahrener Autobahnabschnitt für Suche nach Blindgängern tagelang gesperrt
14:59 Uhr

US-Polizist schießt Kollegen bei "Waffenspiel" nieder

In einer Polizei-Garage in Kalifornien kommt es zu einer unglaublichen Szene. Polizisten albern dort offenbar mit ihren Waffen rum, plötzlich fällt ein Schuss. Einer der Beamten schießt seinen Kollegen nieder, anscheinend versehentlich. Der getroffene Beamte wird schwer verletzt. Der Vorfall, der sich bereits im September ereignete, wird noch untersucht. Nun veröffentliche Videos zeigen Teile des Geschehens.

US-Polizist schießt Kollegen bei "Waffenspiel" nieder
14:27 Uhr

Hubschrauber am Lago Maggiore abgestürzt - Toter und Verletzte

In der Nähe des zweitgrößten Sees Italiens ist es zu einem schweren Unglück gekommen. Ein Hubschrauber ist am Lago Maggiore abgestürzt. Den Rettungskräften zufolge kam der Pilot ums Leben, drei weitere Insassen wurden teilweise schwer verletzt. Bei dem Todesopfer handelt es sich um einen Unternehmer aus der Schweiz, bei den Verletzten um Deutsche.

Der Absturzort liegt in der Nähe der Gemeinde Lesa. Nach ersten Erkenntnissen ereignete sich das Unglück kurz nach Start des Helikopters vom Gelände einer Villa am See, die dem Unternehmer gehörte. Der Helikopter habe sich in Bäumen verfangen und sei auf den Boden geprallt, heißt es. Warum es dazu kam, ist noch unklar. Nach Informationen der Tageszeitung "La Stampa" bot der Pilot seit einiger Zeit mit seinem Hubschrauber auch Rundflüge für Touristen an.

Hubschrauber am Lago Maggiore abgestürzt - Toter und Verletzte
14:12 Uhr

Schichtwechsel

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Hier geht es nun mit mir, Heidi Ulrich, weiter. Bei Fragen zum "Tag" bei ntv.de erreichen Sie mich über heidi.ulrich(at)ntv.de. Ich wünsche Ihnen einen schönen Freitagnachmittag!

Schichtwechsel
13:55 Uhr

Jede fünfte Firma sieht KI als Alternative zu Hochschulabschluss

Künstliche Intelligenz wird für viele Unternehmen zunehmend zur Alternative zu formalen Qualifikationen und Berufserfahrung. Laut einer Umfrage des Ifo-Instituts halten knapp 20 Prozent der KI nutzenden Firmen es für leicht oder sehr leicht, Hochschulabsolventen durch weniger qualifizierte, aber KI-gestützte Beschäftigte zu ersetzen. Rund 15 Prozent sehen dies auch bei erfahrenen Mitarbeitern als möglich an. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend im Handel.

Insgesamt überwiegt jedoch die Skepsis: Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen hält es für schwer oder gar nicht möglich, akademische Abschlüsse oder Berufserfahrung durch den Einsatz von KI zu kompensieren. Der Umfrage zufolge setzen inzwischen 54,5 Prozent der Unternehmen in Deutschland KI in ihren Geschäftsprozessen ein.

Jede fünfte Firma sieht KI als Alternative zu Hochschulabschluss
13:21 Uhr

Zeuge belastet Angeklagte im Fall Fabian

Im Mordprozess um den Tod des achtjährigen Fabian hat ein Zeuge die Angeklagte belastet. Der 37-Jährige sagte vor Gericht aus, die Frau habe ihn bereits am Abend vor dem offiziellen Fund der Kinderleiche zu dem späteren Fundort geführt. Dort habe sie auf den Bereich eines Tümpels gezeigt und gesagt: "Da liegt was. Das ist er."

Der Zeuge schilderte, die Angeklagte habe gezielt zu der Stelle gewollt. Für ihn habe es sich so angefühlt, "als wüsste sie genau, wo sie hin wollte". Die Polizei wurde erst am folgenden Tag informiert. Damals hatte die heute 30-Jährige angegeben, den Leichnam des Jungen zufällig bei einem Spaziergang entdeckt zu haben.

Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau vor, Fabian mit sechs Messerstichen getötet und anschließend angezündet zu haben. Die Angeklagte hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Zeuge belastet Angeklagte im Fall Fabian
13:01 Uhr

Angler hat ungewollt riesigen Weißen Hai am Haken

Ein Video aus den USA zeigt eine unglaubliche Szene am Strand von Nantucket im US-Bundesstaat Massachusetts. Ein Mann holt mit seiner Rute einen Raubfisch aus der Brandung.

Angler hat ungewollt riesigen Weißen Hai am Haken
12:08 Uhr

US-Gericht stoppt Hinrichtung in allerletzter Minute

Der Oberste Gerichtshof der USA hat die geplante Hinrichtung eines zum Tode verurteilten Mannes im Bundesstaat Alabama in letzter Minute gestoppt. Die Entscheidung fiel am Donnerstag, wobei sich drei der neun Richter gegen den Beschluss aussprachen, wie das Gericht mitteilte. Der 49-Jährige war wegen eines Doppelmordes bei einem Raubüberfall im Jahr 1998 verurteilt worden. Zuvor hatte ein Bundesrichter die Anwendung der umstrittenen Stickstoff-Inhalation zur Vollstreckung des Todesurteils untersagt. Alabama hatte daraufhin erfolglos per Eilantrag versucht, die Hinrichtung doch durchzusetzen.

Die Methode war von Experten der Vereinten Nationen in der Vergangenheit als eine Form von "Folter" kritisiert worden. In den USA wurden in diesem Jahr bislang 15 Todesurteile vollstreckt.

US-Gericht stoppt Hinrichtung in allerletzter Minute
11:47 Uhr

Britischer Künstler David Hockney ist tot

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Der Künstler David Hockney steht vor seinem Gemälde "Pool with Two Figures" im Metropolitan Museum of Art. (Foto: picture alliance/dpa)

Der britische Künstler David Hockney ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Das teilt sein Agent mit. Berühmt wurde er mit farbenprächtigen Porträts und Bildern von Swimmingpools.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Britischer Künstler David Hockney ist tot
11:41 Uhr

8-Meter-Python tötet Frau in Indonesien

In Indonesien ist eine Frau von einem riesigen Netzpython getötet worden. Die 44-Jährige wurde auf einer Plantage auf der Insel Taliabu in der Provinz Nordmolukken von der fast acht Meter langen Würgeschlange angegriffen. Als ihr Mann nach ihr suchte, entdeckte er den etwa acht Meter langen Python, der sich um den Körper seiner Frau gewickelt hatte und versuchte, sie zu verschlingen. Der Mann habe das Tier mit einem scharfen Werkzeug getötet und seine Frau befreit, hieß es. Jedoch sei jede Hilfe zu spät gekommen.

Netzpythons gehören zu den größten Schlangenarten der Welt und kommen in Indonesien häufig in ländlichen Regionen vor. Immer wieder kommt es dort zu tödlichen Angriffen auf Menschen.

8-Meter-Python tötet Frau in Indonesien
10:55 Uhr

China warnt vor "Spionage-Schildkröten" im Meer

Die chinesische Regierung warnt vor mutmaßlicher Spionage unter Wasser durch mit Sensoren ausgestattete Meereslebewesen. Das Staatssicherheitsministerium sprach in einer Mitteilung von "Spionage-Schildkröten" und "Spionage-Fischen", die im Auftrag ausländischer Dienste in chinesischen Gewässern eingesetzt worden sein sollen.

Nach Angaben des Ministeriums seien solche Tiere in bestimmten Seegebieten entdeckt worden. Sie hätten demnach Daten wie Wassertemperatur, Salzgehalt und Strömungen erfasst und per Satellit ins Ausland übermittelt. Ziel sei es, Unterwasserkarten zu erstellen und mögliche Schwachstellen der chinesischen Küstenverteidigung auszuspähen. Das Ministerium sprach von einer "ernsten Bedrohung für die nationale Sicherheit" und warf ausländischen Diensten zudem den Einsatz weiterer Unterwassersensoren und Überwachungsgeräte vor.

China warnt vor "Spionage-Schildkröten" im Meer
10:22 Uhr

Buckelwal lebte wohl noch bis zum 6. oder 7. Mai

Der mehrfach an der Ostseeküste gestrandete Buckelwal, der in einer umstrittenen Aktion in die Nordsee gebracht wurde, hat nach seiner Freisetzung vermutlich noch mehrere Tage überlebt. Nach Auswertung von Daten des zuletzt am Tier angebrachten Senders gehe man davon aus, dass der Wal bis etwa zum 6. oder 7. Mai gelebt habe, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus in Schwerin. Freigelassen worden war das Tier am 2. Mai in der Nordsee.

Laut den Bewegungsdaten habe der Wal zwischen dem 2. und 7. Mai rund 215 Kilometer zurückgelegt, so Backhaus. Das Signal des Trackers sei vermutlich abgebrochen, als die Antenne unter Wasser geriet. Das Tier war am 14. Mai auf der dänischen Insel Anholt entdeckt worden, der Sender wurde am 16. Mai geborgen.

Backhaus zufolge zeigen die bisherigen Untersuchungen keine Hinweise auf schwere Verletzungen oder äußere Gewalt. Auch die Obduktion habe bislang keine Auffälligkeiten ergeben, die auf ein unmittelbares Verenden im Zusammenhang mit Transport oder Freisetzung hindeuteten. Weitere Analysen laufen noch.

Buckelwal lebte wohl noch bis zum 6. oder 7. Mai
10:03 Uhr

Riesige schwarze Rauchwolke überzieht Stadt in Kalifornien

Eine gewaltige Rauchwolke steht über einem Industriepark in Kalifornien. Immer wieder sind Explosionen zu hören, während sich das Feuer ausbreitet. Erschwerend kommt hinzu: Die Sprinkleranlage soll laut Einsatzkräften nicht funktioniert haben.

Riesige schwarze Rauchwolke überzieht Stadt in Kalifornien
09:23 Uhr

Ariana Grande legt sich mit US-Regierung an

Die US-Popsängerin Ariana Grande hat der Regierung von Präsident Donald Trump untersagt, ihre Musik für politische Inhalte zu verwenden. Auslöser ist ein TikTok-Video des Weißen Hauses zur Einwanderungspolitik, das mit dem Song "Bye" der Sängerin unterlegt ist und das Festnahmen durch US-Behörden zeigt. Grande schrieb in einem Kommentar, ihre Musik solle nicht mit dem verbunden werden, was sie als "barbarisch, unmenschlich und abscheulich" bezeichnete. Ihr Team prüft demnach, wie der Song aus dem Video entfernt werden kann.

Das Weiße Haus äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorwurf. In sozialen Netzwerken veröffentlicht die US-Regierung regelmäßig Clips, in denen bekannte Songs zur Untermalung politischer Inhalte genutzt werden.

Ariana Grande legt sich mit US-Regierung an
09:03 Uhr

Podcast zum WM-Auftakt: "Geflashter" ntv-Reporter berichtet aus Mexiko-Stadt

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist eröffnet: sportlich kein Höhepunkt, atmosphärisch ein Leckerbissen. Mexiko gewinnt das Eröffnungsspiel gegen Südafrika 2:0 und steht bereits mit einem Bein in der nächsten Runde. Das gilt auch für die Südkoreaner, die sich 2:1 gegen Tschechien durchsetzen. In dieser Folge des Podcasts "ntv Sport" blicken wir ausführlich auf die beiden ersten WM-Spiele, inklusive eines "ganz schön geflashten" ntv-Reporters in Mexiko-Stadt. Außerdem sind die beiden anderen Gastgeber, Kanada und die USA, im Fokus: Am zweiten WM-Tag steigen die Kanadier gegen Bosnien-Herzegowina ins Turnier ein, die USA gegen Paraguay.

In dieser Folge am Mikro? Kevin Schulte, Stephan Uersfeld. In dieser Folge zu Gast? Bill Connelly von ESPN und Johannes Skiba, freiberuflicher Sportjournalist, Kommentator und Host des Podcasts "Gol Olimpico".

ntv Sport - der WM-Podcast

"ntv Sport - der WM-Podcast" ist das tägliche Audio-Briefing zur Fußball-WM. Das Format bringt die wichtigsten Entwicklungen der WM-Nacht, alle Ergebnisse, zentrale Stimmen und aktuelle Reporter-Informationen jeden Morgen schnell, klar und relevant auf den Punkt.

Alle Folgen finden Sie in der ntv-App, RTL+, Apple Podcasts und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden.

Podcast zum WM-Auftakt: "Geflashter" ntv-Reporter berichtet aus Mexiko-Stadt
08:23 Uhr

Höchste Gezeitenwelle reißt Schaulustige von den Füßen

Eine gewaltige Welle rollt durch den Qiantang-Fluss in China: Der sogenannte "Silberne Drache" gilt als höchste Gezeitenwelle der Welt. Die Welle kann bis zu neun Meter hoch werden und schießt mit bis zu 40 Kilometern pro Stunde flussaufwärts. Jedes Jahr zieht das Naturphänomen Menschenmassen an. Immer wieder werden Schaulustige von den Wassermassen überrascht, zu Boden geworfen oder müssen vor der heranrollenden Welle fliehen. Auslöser für die extremen Gezeiten ist ein spezielles Zusammenspiel von Mond und Erde.

Höchste Gezeitenwelle reißt Schaulustige von den Füßen
07:45 Uhr

Thailands Prinzessin Bha stirbt nach fast vier Jahren im Koma

Die älteste Tochter des thailändischen Königs Maha Vajiralongkorn ist im Alter von 47 Jahren gestorben. Der Palast teilte mit, Prinzessin Bajrakitiyabha Mahidol sei am Donnerstag "friedlich" verstorben. Ihr Leichnam solle im Großen Palast in Bangkok aufgebahrt werden, die Trauerfeier werde mit höchsten Ehren nach königlicher Tradition abgehalten.

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Bha studierte in Großbritannien, den USA und Thailand und arbeitete unter anderem für die Vereinten Nationen. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Die Prinzessin, auch Bha genannt, lag seit Dezember 2022 im Koma, nachdem sie bei einem Hunde-Training zusammengebrochen war. Laut Palast hatte sich damals eine schwere Blutvergiftung entwickelt, zuletzt verschlechterte sich ihr Zustand weiter. Am Donnerstag war von einer ausgebreiteten Dickdarmentzündung mit weiteren Komplikationen berichtet worden. Bajrakitiyabha war das einzige Kind aus der ersten Ehe des Königs und hatte keinen Anspruch auf den Thron.

Thailands Prinzessin Bha stirbt nach fast vier Jahren im Koma
07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

die auf EU-Ebene jahrelang verhandelte Reform des europäischen Asylsystems (GEAS) tritt heute in Kraft. Die Verschärfungen der Migrationsregeln sollen mit effektiveren Verfahren an den europäischen Außengrenzen verhindern, dass Schutzsuchende innerhalb der EU weiterziehen - also etwa von Griechenland oder von Italien aus nach Deutschland kommen. Konkret sollen die sogenannten Grenzverfahren schnellere Asylentscheidungen und konsequentere Abschiebungen ermöglichen.

Das wird heute außerdem wichtig:

  • Der Bundesrat entscheidet über die Rentenerhöhung, die Apothekenreform zur besseren Versorgung mit Arzneimitteln, die Einführung der elektronischen Fußfessel und die Senkung der Luftverkehrssteuer.

  • Mit Inkrafttreten der Reform des GEAS nimmt heute auch die Außengrenzeinrichtung am BER ihren Betrieb auf.

  • Das Statistische Bundesamt gibt die Inflationsrate für Mai 2026 bekannt.

  • Die Bundesbank legt die halbjährliche Konjunkturprognose für Deutschland vor.

  • Im Anschluss an die Justizministerkonferenz präsentieren die Teilnehmenden die wichtigsten Ergebnisse. 

  • Der Inspekteur des Heeres besucht Gefechtsübung "Freedom Shield 2026" in Litauen.

  • In Paris findet eine Konferenz für eine Zweistaatenlösung im Nahostkonflikt mit Vertretern der Zivilgesellschaft statt.

  • Frankreichs Präsident Macron empfängt den kanadischen Premierminister Carney.

  • Titelverteidiger Bayern München und Ex-Champion Alba Berlin stehen sich von diesem Freitag (20.30 Uhr/Dyn) an im Playoff-Finale um die deutsche Basketball-Meisterschaft gegenüber. 

Mein Name ist Leah Nowak, ich begleite Sie heute durch den frühen "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:54 Uhr

Unbekannte schreiben "Todes"-Drohung gegen Trump in Rasen vor Kapitol

Unbekannte haben die als Slogan gegen US-Präsident Donald Trump geltenden Zahlen "8647" groß auf die legendäre National Mall in Washington geschrieben. Die Zahlen tauchten am Donnerstag in der Rasenfläche zwischen Kapitol und Washington-Denkmal in der US-Hauptstadt auf. Die Polizei habe Ermittlungen aufgenommen, teilte das Innenministerium mit.

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"Jede Drohung gegen den Präsidenten wird von uns sehr ernst genommen", hieß es von der zuständigen Polizeibehörde. (Foto: REUTERS)

Die Zahlen gelten seit einem Streit um den früheren FBI-Direktor James Comey als politisch aufgeladen. Comey hatte sie im vergangenen Jahr in einem inzwischen gelöschten Instagram-Beitrag gezeigt. Trump wertete die Kombination damals als Aufruf zu seiner Tötung. Comey wies dies zurück und erklärte, ihm sei die mögliche Interpretation der Zahlen nicht bekannt gewesen.

Unbekannte schreiben "Todes"-Drohung gegen Trump in Rasen vor Kapitol
06:31 Uhr

Trump erringt Etappensieg im Zollstreit

Im Streit um die neuen US-Zölle in Höhe von zehn Prozent hat Präsident Donald Trump einen Zwischenerfolg erzielt. Ein Berufungsgericht entschied, dass die Abgaben bis auf Weiteres in Kraft bleiben. Zur Begründung verwiesen die Richter auf die aus ihrer Sicht guten Erfolgsaussichten der Regierung im Hauptverfahren.

Zuvor hatte das Gericht für Internationalen Handel in New York die Zölle ausgesetzt und argumentiert, Trump habe seine Befugnisse überschritten. Das Berufungsgericht hatte diese Entscheidung bereits vorläufig gestoppt und bekräftigte dies nun. Ein endgültiges Urteil steht noch aus. Kläger sind unter anderem der Bundesstaat Washington sowie zwei Unternehmen. Der Fall könnte letztlich vor dem Supreme Court landen.

Trump erringt Etappensieg im Zollstreit
05:55 Uhr

Dwayne Johnson in Sorge wegen Krebsverdachts

Schauspieler Dwayne "The Rock" Johnson hat nach eigenen Angaben eine schmerzhafte Schwellung an seinem linken Hoden entdeckt und zeitweise befürchtet, an Hodenkrebs erkrankt zu sein. Wie der 54-Jährige dem Magazin "Esquire" erzählt, suchte er nach einem Wochenende voller Sorgen seinen Arzt auf. Dieser hielt eine Nebenhodenentzündung für wahrscheinlich, konnte Krebs zunächst aber nicht ausschließen.

Erst eine Ultraschalluntersuchung am folgenden Tag brachte Entwarnung. Während der Ungewissheit musste Johnson dennoch Termine zur Promotion des neuen "Jumanji"-Films wahrnehmen. Inzwischen gehe es ihm gut, betont der Hollywoodstar.

Dwayne Johnson in Sorge wegen Krebsverdachts