Der Tag
26. Mai 2025
6d612840-d481-4c7d-9138-8a2e83199fdbmit Uladzimir Zhyhachou
Zum Archiv
22:16 Uhr

Das war Montag, der 26. Mai 2025

Ist das ein Wendepunkt in den deutsch-israelischen Beziehungen? So weit will wohl niemand gehen – aber so deutlich wie jetzt hat Deutschland Israels Kriegsführung im Gazastreifen bislang nicht kritisiert. "Die Zivilbevölkerung derart in Mitleidenschaft zu nehmen, wie das in den letzten Tagen immer mehr der Fall gewesen ist, lässt sich nicht mehr mit einem Kampf gegen den Terrorismus der Hamas begründen", sagte Kanzler Friedrich Merz. Er verstehe "offen gestanden nicht mehr, mit welchem Ziel" die israelische Armee derzeit im Gazastreifen vorgehe.

Die Sicherheit Israels ist deutsche Staatsräson. Aber heißt das auch, automatisch alles gut und richtig zu finden, was eine israelische Regierung tut? Mein Kollege Volker Petersen stellt diese Frage in seinem Kommentar – und gibt eine klare Antwort: Mit Israels Premier Benjamin Netanjahu nur hinter verschlossenen Türen zu sprechen, das reicht nicht mehr. Den Kommentar lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig?

Das war's für heute. Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht, tschüss!

Das war Montag, der 26. Mai 2025
21:51 Uhr

Am dunkelsten Ort der Welt entsteht ein Mega-Teleskop

In einem Giganten aus Stahl sollen die empfindlichsten Spiegel der Welt ihr Zuhause finden. Das "ELT" in ein Prestigeprojekt für alle Wissenschaftler und Bauarbeiter, die daran beteiligt sind. ntv durfte die besondere Baustelle besuchen.

Am dunkelsten Ort der Welt entsteht ein Mega-Teleskop
21:26 Uhr

Hamas stimmt Waffenruhe zu? Netanjahu kündigt Erklärung an

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will sich in Kürze zu der mutmaßlichen Zustimmung der radikalislamischen Hamas zu einer Waffenruhe im Gazastreifen äußern. Er hoffe, dass er, "wenn nicht heute, dann morgen" eine Ankündigung zu den im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln machen könne, sagte Netanjahu in einem auf Telegram veröffentlichten Video.

Zuvor hatte ein Vertreter der radikalislamischen Palästinenserorganisation mitgeteilt, die Hamas akzeptiere einen Vorschlag des US-Sondergesandten Steve Witkoff für eine neue Feuerpause.

Hamas stimmt Waffenruhe zu? Netanjahu kündigt Erklärung an
21:00 Uhr

Radfahrer flieht vor Polizei – und springt in den Bodensee

Kuriose Flucht in Lindau: Ein 24-jähriger Radfahrer ist nachts vor einer Polizeikontrolle geflohen - nicht über die Straße, sondern direkt in den Bodensee. Zuvor war er wegen seiner Schlangenlinien aufgefallen. Am Ufer ließ er sein Rad stehen und stieg in den See, wie die Polizei berichtet.

Wegen akuter Lebensgefahr löste das eine großangelegte Suchaktion aus: Feuerwehr, Wasserwacht, Wasserschutzpolizei, ein Hubschrauber und sogar Helfer aus Österreich suchten den Mann. Erst drei Stunden später wurde er unterkühlt im Uferbereich gefunden.

Ein Alkoholwert von 0,5 Promille und mögliche weitere Drogen führten zu einem Bluttest, bei dem er Widerstand leistete. Wegen psychischer Auffälligkeiten kam er in ein Bezirkskrankenhaus. Wie lange er im etwa 16 Grad kalten Wasser war, ist unklar.

Radfahrer flieht vor Polizei – und springt in den Bodensee
20:28 Uhr

Aggro-Ente terrorisiert ganze Nachbarschaft - Behörden machtlos

In einer Nachbarschaft in Cape Coral sind die Menschen aufgebracht. Der Grund: Eine Moschusente geht wahllos auf die Bewohner los. Schon mehrere Personen erleiden Verletzungen durch das pickende Tier. Doch wegscheuchen oder gar töten dürfen sie den Eindringling nicht.

Aggro-Ente terrorisiert ganze Nachbarschaft - Behörden machtlos
19:53 Uhr

Klingbeil: Druck auf Israel erhöhen

Die Bundesregierung will nach den Worten von SPD-Chef und Finanzminister Lars Klingbeil angesichts des Einsatzes Israels im Gazastreifen den politischen Druck auf Israel erhöhen. Das sagte Klingbeil in Berlin nach einem Treffen mit dem für Wohlstand und Industriestrategien zuständigen Exekutiv-Vizepräsidenten der EU-Kommission Stéphane Séjourné. "Es ist auch abgestimmt in der Koalition, dass wir das machen und das ist richtig."

Klingbeil sagte, er könne unterstützen, was Bundeskanzler Friedrich Merz gesagt habe. "Wir müssen auch als Bundesrepublik, auch in der historischen Verantwortung, die wir gegenüber Israel tragen, unter Freunden, deutlich machen, was nicht mehr geht." Dieser Punkt sei erreicht. Humanitäre Hilfe müsse stattfinden.

Klingbeil: Druck auf Israel erhöhen
19:17 Uhr

Explosion zerreißt Lkw bei voller Fahrt

Im US-Bundesstaat Illinois explodiert ein Lastwagen während der Fahrt. Der Fahrer ist leicht verletzt, einige Wohnhäuser in dem Vorort von Chicago werden durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt. Eine Überwachungskamera filmt die Wucht, mit der das Fahrzeug in die Luft fliegt.

Explosion zerreißt Lkw bei voller Fahrt
18:52 Uhr

Drachenflieger stürzt nahe Augsburg ab - tot

In Königsbrunn im Landkreis Augsburg ist ein 53 Jahre alter Drachenflieger tödlich verunglückt. Der Mann sei bei einem Flug am Samstag abgestürzt, teilte die Polizei heute mit. Er habe dabei so schwere Verletzungen erlitten, dass er noch an der Unfallstelle starb. Andere Menschen wurden nicht verletzt worden. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen zum Unfallhergang.

Drachenflieger stürzt nahe Augsburg ab - tot
18:18 Uhr

Mann verstümmelt Schamlippen seiner Freundin - Bewährungsstrafe

Weil er die Schamlippen seiner Freundin verstümmelt und mit Drogen gehandelt haben soll, ist ein 26-Jähriger zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Landgericht Ravensburg sah es als erwiesen an, dass der Fachinformatiker seine damalige Partnerin im Herbst 2021 in einer Art ritueller Zeremonie verstümmelt hatte.

Die Initiative für die Beschneidung kam nach Auffassung des Gerichts von der Frau selbst, die die Tragweite dessen wegen einer krankhaften seelischen Störung nicht überblickt habe. Bis heute leide sie unter Schmerzen im Genitalbereich.

Der Frau sprach das Gericht ein Schmerzensgeld in Höhe von 8.000 Euro zu. Außerdem soll der Angeklagte 2.000 Euro an Terre des Femmes zahlen, eine Organisation, die sich gegen Genitalverstümmelungen einsetzt. Verurteilt wurde der Mann zudem wegen bewaffneten Drogenhandels, Geldfälschung und kleineren Diebstählen.

Mann verstümmelt Schamlippen seiner Freundin - Bewährungsstrafe
17:50 Uhr

Helikopter hebt von Unfallstelle ab - und verunfallt

Nach einem Autounfall im luxemburgischen Nothum will ein Rettungshubschrauber seinen Einsatzort verlassen. Das gelingt nur für kurze Zeit. Denn beim Starten verunfallt die Maschine und kommt Momente später wieder unsanft auf dem Boden auf. Verletzt wird bei dem missglückten Manöver niemand.

Helikopter hebt von Unfallstelle ab - und verunfallt
17:16 Uhr

Trump droht Harvard-Uni mit nächsten Schritten

US-Präsident Donald Trump erwägt nach dem versuchten Aufnahmestopp für ausländische Studenten bei Harvard nun den Entzug von bereits zugesagten Fördergeldern an die Elite-Hochschule. "Ich überlege, der sehr antisemitischen Harvard-Universität drei Milliarden Dollar an Fördergeldern zu entziehen und sie an Berufsschulen im ganzen Land zu verteilen", schrieb Trump auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social.

Nachdem das Bildungsministerium bereits Fördergelder in Milliardenhöhe auf Eis gelegt hatte, drohte Trump im April auch noch mit dem Entzug von Steuervorteilen. Am Donnerstag hatte US-Heimatschutzministerin Kristi Noem angeordnet, dass Harvard keine neuen Studenten aus dem Ausland mehr annehmen darf. Zwar setzte ein Gericht am Freitag die Anordnung aus, doch die Verunsicherung unter den eingeschriebenen Studenten aus dem Ausland ist groß.

Trump droht Harvard-Uni mit nächsten Schritten
16:39 Uhr

Grundsteuer: Schrebergarten-Besitzerin soll Millionensumme zahlen

Mitten in Stuttgart besitzt Silke Holoch ein kleines Stück Land. 135 Euro Grundsteuer zahlt sie dafür, jahrelang - bis sie plötzlich ein Vielfaches aufbringen soll. Die Geschichte hinter der unglaublichen Forderung hat sie ntv bei einem Besuch erzählt.

Grundsteuer: Schrebergarten-Besitzerin soll Millionensumme zahlen
16:11 Uhr

Ex-IS-Chef Deutschlands klagt gegen Ausweisung

Der ehemalige Deutschland-Chef der Terrormiliz Islamischer Staat, Abu Walaa, wehrt sich gegen seine Ausweisung aus Deutschland. Nach dpa-Informationen ist die Verhandlung für den 11. Juni vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf angesetzt.

Walaa war 2021 zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilt worden - unter anderem, weil er junge Männer für den IS radikalisiert und in Kampfgebiete vermittelt hatte. Bereits ein Eilantrag gegen seine Ausweisung war vor einem Jahr gescheitert.

Trotz drohender Abschiebung in den Irak sehen die Richter in ihm eine "Gefahr für die öffentliche Sicherheit". Daran ändere auch seine Rolle als Vater von sieben Kindern nichts.

Ex-IS-Chef Deutschlands klagt gegen Ausweisung
15:43 Uhr

Israel kündigt "beispiellosen Angriff" auf Süden des Gazastreifens an

Israels Armee hat Bewohner der meisten Orte im südlichen Gazastreifen aufgefordert, die Region zu verlassen. Das Militär werde in der Gegend einen "beispiellosen Angriff" beginnen, um gegen Terrororganisationen vorzugehen, hieß es in einem in arabischer Sprache veröffentlichten Aufruf.

Laut einer vom Militär veröffentlichten Karte umfasst der Fluchtaufruf die Großstädte Chan Junis, Rafah und alle weiteren Orte im Süden des Gazastreifens bis auf Al-Mawasi.

Israel kündigt "beispiellosen Angriff" auf Süden des Gazastreifens an
15:04 Uhr

Berlin: Männer beleidigen Frau transfeindlich und sprühen Reizgas

Auf einer Rolltreppe in Berlin-Kreuzberg trifft eine Frau auf zwei Männer. Die beleidigen die 29-Jährige transfeindlich. Die Frau wollte am U-Bahnhof Kottbusser Tor eigentlich umsteigen, aber dazu kam es nicht mehr: Die Männer laufen ihr nach und greifen sie mit Pfefferspray an. Wie die Polizei mitteilt, erleidet die 29-Jährige eine Augen- und Atemwegsreizung und geht verletzt zu Boden. Auch zwei Zeuginnen erlitten Atemwegsreizungen. So "mutig", wie die zwei mutmaßlichen Angreifer sich gegenüber einer Frau meinen verhalten zu können, so feige ergriffen sie nach ihrer Tat die Flucht.

Berlin: Männer beleidigen Frau transfeindlich und sprühen Reizgas
14:24 Uhr

Ehefrau drückt Macron weg - Video wirft Fragen auf

Emmanuel Macron ist just in Hanoi gelandet und will aus dem Flugzeug aussteigen, da hat er plötzlich die Hand seiner Ehefrau im Gesicht. Ein Video zeigt die irritierende Szene. Ein Berater des französischen Präsidenten vermutet zunächst eine Fälschung, Macrons Büro hat eine andere Erklärung.

Ehefrau drückt Macron weg - Video wirft Fragen auf
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Johanna Ohlau sagt tschüss, ab sofort übernehme ich den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

Schichtwechsel
13:47 Uhr

Selfie mit "ACAB"-Pulli: CSU-Minister will Entschuldigung von Nietzard

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Wohl nur im linken Milieu hat Jette Nietzard mit ihrem Selfie Punkte gesammelt. (Foto: picture alliance/dpa)

Die Grüne-Jugend-Chefin Jette Nietzard macht gerade viel von sich reden, aber nicht mit politischen Impulsen oder einem gelungenen Interview, sondern mit einem Pulli. Auf dem stand "ACAB" und diese Buchstabenkombination ist Polizistinnen und Polizisten zu Recht ein Dorn im Auge. Sie stehen für den Ausspruch "All Cops Are Bastards". Ja, gern wird auch mal damit gescherzt, dass es ja auch die Bestellung "Acht Cola, acht Bier" sein könnte, aber die Botschaft ist klar - und sich damit auf Instagram zu zeigen, eher kein gelungener Move. Es folgten Empörung und Kritik - zuletzt auch von der Parteispitze. Grünen-Chef Felix Banaszak sagte im RTL/ntv Frühstart, niemand bei den Grünen könne sich einer solch pauschalen Beurteilung anschließen. "Das ist eine inakzeptable Aussage." Nietzards Versuch, die Wogen zu glätten, reicht der CSU auch nicht aus: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann fordert eine umfassende Entschuldigung von Nietzard bei der Polizei. "Für die Beleidigung unserer Polizisten mit 'ACAB' erwarte ich eine Entschuldigung. Klar ist, durch dumme Polemik werden weder Fragen des sozialen Ausgleichs noch der inneren Sicherheit auch nur einen Schritt vorangebracht", sagte der CSU-Politiker in München.

Selfie mit "ACAB"-Pulli: CSU-Minister will Entschuldigung von Nietzard
13:26 Uhr

Doppelstruktur: Neues Digitalministerium erhält auch zweiten Sitz in Bonn

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Das war mal: Zukünftig gibt es für Digitales ein eigenes Ministerium. (Foto: picture alliance /)

Vor mehr als 25 Jahren stand in Deutschland der wohl größte Umzug in der Geschichte der Bundesrepublik an: Die Bundesregierung, Parlament und Bundesrat zogen von Bonn in die neue Hauptstadt des vereinten Deutschland, nach Berlin. Doch die Ministerien unterhielten weiterhin zwei Standorte. Nicht unbedingt kostenorientiert, aber wohl traditionell erhält auch das neu geschaffene Bundesdigitalministerium zwei Dienstsitze. Das bestätigte ein Sprecher des Ressorts vor Journalisten in Berlin. Dies sei "historisch gewachsen", weil auch nachgeordnete Behörden wie die Bundesnetzagentur und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ihren Sitz in der früheren Bundeshauptstadt hätten. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet das Digitalministerium seine Amtsgeschäfte nicht digital von einem Standort in Berlin bewältigt bekommt. Stattdessen werden auch mehr als drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung Doppelstrukturen geschaffen. Abgesehen davon, dass auch ein weiteres Ministerium mit Kosten verbunden ist. Welche Kosten uns allen durch den zweiten Standort in Bonn entstehen, konnte der Sprecher nicht sagen.

Wozu ein neues Ministerium? Aufgaben wie Digitalisierung und Cybersicherheit, die bislang auf verschiedene Ministerien und das Kanzleramt verteilt waren, sollen unter dem neuen Ressortchef Karsten Wildberger von der CDU zentralisiert werden. Immerhin fällt in Berlin momentan noch keine Miete an: Ein eigenes Gebäude in Berlin gibt es noch nicht. Vorübergehend residiert man in Räumen des Innenministeriums im Stadtteil Charlottenburg.

Doppelstruktur: Neues Digitalministerium erhält auch zweiten Sitz in Bonn
12:52 Uhr

Streit im Tropical Island eskaliert - 17 Verletzte

So ein Schwimmresort ist ja eigentlich ein Ort der Entspannung. Wo Menschen Ruhe und Erholung suchen, kann es jedoch auch mal schnell zu Spannungen kommen, wenn darunter Unterschiedliches verstanden wird. Was genau zu einem heftigen Streit im Tropical Island bei Berlin führte, ist noch nicht bekannt, aber die Auseinandersetzung ist auf jeden Fall ordentlich eskaliert: 17 Gäste sind dabei vermutlich durch Pfefferspray leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, klagten die Gäste im Alter von 4 bis 61 Jahren in der Nacht über Augenreizungen und zum Teil auch über Atemnot. Demnach wurde keiner der Verletzten ins Krankenhaus gebracht. Ersten Erkenntnissen zufolge brach gestern am späten Abend im Zeltbereich in der Halle ein Streit aus. Die Täter entkamen. Unklar ist, ob es sich bei ihnen auch um Gäste gehandelt hat.

Streit im Tropical Island eskaliert - 17 Verletzte
12:38 Uhr

Deutsch-französischer Dokumentarfilmer Marcel Ophüls ist tot

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Marcel Ophüls bei der Berlinale im Jahr 2015. (Foto: imago/Future Image)

Trauer um den deutsch-französischen Regisseur Marcel Ophüls: Der Filmemacher, der 1989 mit einem Oscar geehrt wurde, ist im Alter von 97 Jahren gestorben. Der in Deutschland geborene Dokumentarfilmer, der die meiste Zeit seines Lebens in Frankreich gearbeitet hatte, starb am Samstag in seinem Haus in Südwestfrankreich, wie sein Enkel Andreas-Benjamin Seyfert mitteilt. In seinen Werken setzte sich Ophüls, Sohn des Regisseurs Max Ophüls, insbesondere mit dem französischen Widerstand gegen die deutschen Besatzer während der Nazi-Zeit auseinander. Nach der Flucht seiner Familie vor den Nazis nahm er 1938 die französische Staatsangehörigkeit an. Die Familie floh erneut vor dem Vichy-Regime in die USA. Ophüls nahm auch die US-Staatsangehörigkeit an und war als US-Soldat in Japan im Einsatz.

Deutsch-französischer Dokumentarfilmer Marcel Ophüls ist tot
12:25 Uhr

Diese drei deutschen Firmen zählen zu den 100 wertvollsten der Welt

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SAP ist "Spitze" in Deutschland laut dem Ranking. (Foto: picture alliance/dpa)

Welche sind die wertvollsten Unternehmen der Welt? Ja, Apple und Microsoft sind da ganz vorne mit dabei. US-Firmen dominieren die Rangliste. 58 Konzerne unter den Top 100 kommen aus den USA, neun der zehn wertvollsten Unternehmen sind US-Firmen. Für die deutschen Top-Unternehmen hat es "nur" für Platz 31 gereicht und zwar ist das SAP. Dennoch eine große Steigerung um 16 Plätze im Vergleich zum Vorjahr. Das Beratungsunternehmen PwC in Frankfurt hat eine Top 100 zusammengestellt, und da gibt es neben SAP noch zwei weitere Unternehmen: Die Deutsche Telekom verbessert sich um 52 Plätze auf Platz 73. Einen Platz dahinter liegt Siemens, das sich um 17 Plätze verbessert. Im Länder-Ranking steigert sich Deutschland demnach um vier Plätze auf Rang acht.

Diese drei deutschen Firmen zählen zu den 100 wertvollsten der Welt
11:51 Uhr

Containerschiff mit "gefährlicher Fracht" kippt auf See

Auf dem Weg zum Hafen der indischen Stadt Kochi bekommt ein Containerschiff Schlagseite, Laderäume laufen voll. Die "MSC Elsa 3" hat mehrere Container mit "gefährlicher Fracht" geladen. Auch Kalziumkarbid, das bei Kontakt mit Wasser giftiges Gas entwickelt, ist an Bord.

Containerschiff mit "gefährlicher Fracht" kippt auf See
11:24 Uhr

Österreichs Ex-Kanzler Kurz vom Vorwurf der Falschaussage freigesprochen

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Sebastian Kurz ist heute Unternehmer. (Foto: AP)

Hat sich der frühere österreichische Kanzler Sebastian Kurz der Falschaussage im Untersuchungsausschuss um den Ibiza-Skandal schuldig gemacht? Das Landgericht Wien kam zu dem Schluss, dass der heute 38-Jährige deshalb zu acht Monaten auf Bewährung zu verurteilen ist. Nun die Kehrtwende: Das Oberlandesgericht Wien hat Kurz vom Vorwurf der Falschaussage freigesprochen und hebt das vorherige Urteil auf. Kurz war im Jahr 2020 vor dem Untersuchungsausschuss nach seiner Rolle bei der Bestellung von Aufsichtsräten für die Staatsholding Öbag befragt worden. Nach Auffassung der ersten Instanz hatte er dabei seinen maßgeblichen Einfluss heruntergespielt. Nach Ansicht des Oberlandesgerichts sind die damaligen Antworten von Kurz aber nicht als falsch zu werten. Er habe nicht den Anschein erweckt, vollständig und abschließend ausgesagt zu haben.

Österreichs Ex-Kanzler Kurz vom Vorwurf der Falschaussage freigesprochen
11:06 Uhr

Bayer 04 findet Nachfolger für Xabi Alonso: Erik ten Hag übernimmt

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(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Noch eine Personalie aus der Welt des Fußballs: Bayer Leverkusen hat einen neuen Trainer. Der Niederländer Erik ten Hag übernimmt das Amt von Erfolgscoach Xabi Alonso. Der 55-Jährige erhält bei den Rheinländern einen Vertrag bis 2027, wie der Fußball-Bundesligist mitteilt.

Bayer 04 findet Nachfolger für Xabi Alonso: Erik ten Hag übernimmt
10:22 Uhr

Früherer RTL-Chef Helmut Thoma ist tot

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Zwei, die Privatfernsehen verstanden haben: der langjährige RTL-Chef Helmut Thoma und Hugo Egon Balder, der Schöpfer unter anderen von "Tutti Frutti" und "RTL Samstag Nacht". (Foto: picture alliance / dpa)

Er war der Mann, der RTL groß machte: Für den Österreicher Helmut Thoma war der Kölner Privatsender sein "Baby". Nun teilte seine Familie der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit, dass der Medienmanager bereits am 3. Mai - seinem 86. Geburtstag - in Wien an Herzversagen gestorben ist.

Früherer RTL-Chef Helmut Thoma ist tot
10:27 Uhr

Auto geht nach Unfall in Flammen auf - Insassen sterben

Ein schrecklicher Unfall hat sich bei Braunschweig ereignet: Dort ist nachts ein Auto in ein Brückengeländer gefahren und nach der Kollision in Flammen aufgegangen. Für die beiden Insassen, den 46 Jahre alten Fahrer und seine 34 Jahre alte Beifahrerin, kam jede Hilfe zu spät. Wie die Polizei heute mitteilt, ereignete sich der Unfall bereits in der Nacht zu Samstag auf einer Brücke über den Mittellandkanal. Wie es zu dem Horror-Unfall kam, ist laut Polizei noch unklar.

Auto geht nach Unfall in Flammen auf - Insassen sterben
09:44 Uhr

Trauer um "Duck Dynasty"-Star: Phil Robertson ist tot

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Phil Robertson (Foto: picture alliance/AP Images)

Die Reality-TV-Welt in den USA ist in Trauer: "Duck Dynasty"- Star Phil Robertson ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Die Familie des Reality-Stars teilte die traurige Neuigkeit am 25. Mai in verschiedenen Social-Media-Posts mit. Sein Sohn Jase postete auf X einen Nachruf: "Mein Vater ist heute zum Herrn gegangen! Wir werden ihn vermissen, aber wir wissen, dass er in guten Händen ist und unserer Familie geht es gut, denn Gott ist sehr gut! Wir werden ihn wiedersehen!" Ganz unerwartet kommt die Todesnachricht nicht: Erst im Dezember war Robertsons Alzheimer-Erkrankung bekannt geworden. Doch nicht nur die Reality-Fans sind in Trauer, auch Trump-Fans sind bestürzt: Robertson war ein prominenter Unterstützer des jetzigen US-Präsidenten.

Ein kleiner Absatz für alle, die mit "Duck Dynasty" wenig anfangen können (so wie ich): Die Reality-Serie begleitete Mitglieder der Familie Robertson - darunter Phil und seine Frau Kay Robertson, drei ihrer Söhne sowie mehrere Enkel - bei ihrer gemeinsamen Arbeit im Familienunternehmen. Phil Robertson hatte die Firma 1972 gegründet. Im Sommer soll das Spin-off "Duck Dynasty: The Revival" Premiere feiern.

Trauer um "Duck Dynasty"-Star: Phil Robertson ist tot
09:42 Uhr

Frühere VW-Manager wegen Dieselaffäre zu Haft verurteilt

Im Strafprozess zur Dieselaffäre sind vier frühere Führungskräfte von Volkswagen wegen Betrugs schuldig gesprochen worden. Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Braunschweig verurteilte zwei Angeklagte zu mehrjährigen Haftstrafen, zwei Ex-Mitarbeiter erhielten Bewährungsstrafen.

Frühere VW-Manager wegen Dieselaffäre zu Haft verurteilt
09:21 Uhr

Antisemitismusbeauftragter Klein gegen Waffen-Stopp an Israel

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Felix Klein ist Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung. (Foto: picture alliance/dpa)

Die Bilder, die uns aus dem Gazastreifen erreichen, sind mehr als erschreckend. Beteiligt sich Deutschland mit seinen Waffenlieferungen an dem Töten und Zerstören, das die israelische Regierung seit etwa eineinhalb Jahren dort betreibt? Unterstützer der Menschen in Gaza sprechen von einem Genozid. Dieser Konflikt bewegt - vollkommen zurecht - viele Menschen. Auch einige SPD-Bundestagsabgeordnete fordern einen Stopp der Waffenlieferungen. Dem stellt sich der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, in einem Interview klar entgegen. Im rbb24 Inforadio sagte er: "Das halte ich nicht für den richtigen Weg. Ich bin aber erfreut, dass es jetzt eine Debatte hierzulande gibt." Es sei wichtig, dass man angesichts der schrecklichen Bilder aus dem Gazastreifen den Umgang mit Israel diskutiere und sich auch positioniere. "Wir müssen unterscheiden lernen zwischen Handlungen der israelischen Regierung und Israel als Ganzem, da gibt es große Unterschiede." So könne man zur Versachlichung der Debatte beitragen, betonte der Antisemitismusbeauftragte. Öffentliches Anprangern erachtet Klein nicht als sinnvoll, sondern spricht sich für dafür aus, "hinter verschlossenen Türen" zu sprechen "als Freunde".

Antisemitismusbeauftragter Klein gegen Waffen-Stopp an Israel
08:39 Uhr

Kokain gefunden - Australier auf Bali droht Todesstrafe

Indonesien setzt bei seiner Anti-Drogenpolitik auf maximale Abschreckung - auf die Todesstrafe. Diese droht nun einem Australier auf Bali, bei dem 1,5 Kilogramm Kokain entdeckt worden waren. Die Drogen seien im Apartment des 43-Jährigen im Urlaubsort Canggu in Lutschern versteckt gefunden worden, berichtete die Zeitung "Sydney Morning Herald" unter Berufung auf die balinesische Polizei. Das Kokain soll aus Thailand in einem Paket gesendet worden sein. Der Festgenommene wurde den Medien bei einer Pressekonferenz mit einem orangen Sträflingsanzug und in Handschellen präsentiert. Sein Gesicht war von einer Sturmhaube verhüllt.

Der Fall könnte für "diplomatische Kopfschmerzen" sorgen und erinnert an die "Bali Nine": Im Jahr 2005 war eine Schmugglerbande, die Heroin nach Australien bringen wollte, in Indonesien gefasst worden. Trotz internationaler Proteste wurden die beiden Anführer zehn Jahre danach von einem Erschießungskommando hingerichtet. Die restlichen Inhaftierten kamen erst im vergangenen Jahr frei, weil Australiens Premierminister Anthony Albanese sich persönlich für sie eingesetzt hatte. Der 43-jährige Australier befindet sich also gerade tatsächlich in einer lebensbedrohlichen Lage.

Kokain gefunden - Australier auf Bali droht Todesstrafe
07:42 Uhr

Polizist mit Turban? Bremen debattiert über religiöse Symbole im Dienst

Wir hängen in Deutschland ja bei so manchen Dingen etwas hinterher, wie bei der Digitalisierung oder dem Ausbau eines funktionierenden öffentlichen Nahverkehrs. So ist es wohl auch bei religiösen Symbolen im öffentlichen Dienst: In Bremen ist eine Debatte um eben solche entbrannt - ausgelöst durch einen Polizeianwärter mit Turban. In New York City können Mitglieder der Glaubensgemeinschaft der Sikhs schon seit bald einem Jahrzehnt einen Turban im Dienst tragen - in Polizeiblau. Auch in Großbritannien gibt es schon seit Jahren Polizisten mit Turban. Und bald auch in Deutschland?

Mit der Vereidigung des Kommissaranwärters Jaspinder Singh in Bremen ist die Debatte über Neutralität im Polizeidienst jedenfalls entfacht. Was ist mit Kreuzketten? Einer Kippa? Einem Kopftuch? Laut einem Bericht von "buten un binnen" arbeite das Innenressort bereits an einer Rechtsverordnung zu religiösen Kopfbedeckungen. Eine strikte Regelung könnte im Zweifel das Aus für Singh im Polizeidienst bedeuten, der über seinen Job laut dem Regionalmagazin sagt: "Die Polizeiausbildung ist mein Traum." Bremen könnte aber auch progressiv (für deutsche Verhältnisse, wir erinnern uns an New York City ...) in Erscheinung treten und ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz im Staatsdienst setzen. Es bleibt spannend!

Polizist mit Turban? Bremen debattiert über religiöse Symbole im Dienst
07:25 Uhr

Was heute wichtig wird

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

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Wann lernen wir die nächste Aktentasche eigentlich auf TikTok kennen? (Foto: dpa)

Wir starten in eine (für die meisten) eher kurze Woche: Statt "Bergfest" heißt es für viele am Mittwoch schon Wochenende, weil Donnerstag Himmelfahrt ansteht. Gehören Sie zum Team Brückentag mit langem Wochenende? Ich würde mich über ein kleines Stimmungsbild unten freuen.

Kleiner Blick in den Terminkalender:

  • Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU reist nach Finnland, um dort am Gipfeltreffen der nordischen Staaten teilzunehmen. Es geht nicht um Feierliches, sondern um Verteidigung des NATO-Bündnisgebiets.

  • Für Bundesaußenminister Johann Wadephul geht es gen Süden und zwar zu Antrittsbesuchen nach Spanien und Portugal.

  • Österreichs Ex-Kanzler steht erneut in der Ibiza-Affäre vor Gericht: Das Oberlandesgericht in Wien verhandelt über das Berufungsverfahren im Fall des ehemaligen Regierungschefs. Kurz war in erster Instanz wegen Falschaussage im Ibiza-Untersuchungsausschuss zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.

  • Fast zehn Jahre liegt es zurück, dass der großangelegte Dieselskandal von Volkswagen ans Licht kam. Heute wird ein Urteil im Prozess gegen vier frühere Führungskräfte beim Autobauer erwartet. Die Manager und Ingenieure stehen seit fast vier Jahren vor dem Landgericht Braunschweig.

  • Wer darf noch mitspielen in der Fußball-Bundesliga? Darum kämpfen am Abend die SV Elversberg und der 1. FC Heidenheim im Relegationsrückspiel (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky). Der Erstliga-16. von der Ostalb und der Tabellendritte der 2. Liga aus dem Saarland hatten sich im Hinspiel 2:2 getrennt.

Fehlt noch ein Termin? Haben Sie Hinweise, Fragen oder Kritik? Dann gern per Mail an mich: johanna.ohlau(at)ntv.de.

Was heute wichtig wird
07:14 Uhr

US-Sängerin Demi Lovato hat "Ja" gesagt

Bei Demi Lovato und ihrem Freund Jordan Lutes haben die Hochzeitsglocken am Wochenende geläutet: Das Paar hat laut "Vogue" am 25. Mai in einer romantischen Zeremonie in Kalifornien den Bund fürs Leben geschlossen. Dafür wählte die US-Sängerin ein ganz besonderes Kleid. Wie das Modemagazin weiter berichtet, trug Lovato ein maßgeschneidertes, perlweißes Kleid von Vivienne Westwood. "Ich bin schon lange ein Fan der Designs von Vivienne Westwood", wird die Sängerin zitiert. "Als ich darüber nachdachte, welchen Kleiderstil ich mir wünsche, kam ich oft auf Viviennes Designs zurück - insbesondere darauf, wie die Silhouetten die Kurven des Körpers wirklich betonen und wie sie Korsetts trägt."

US-Sängerin Demi Lovato hat "Ja" gesagt
06:36 Uhr

Krankenkasse: Zahl der Starkraucher steigt

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Ständig am Glimmstängel? (Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa)

Blaue Rauchschwaden in Büros, Restaurants und Kinosälen - in den 1990er-Jahren noch ein alltägliches Bild. Für viele junge Menschen ist das heute kaum noch vorstellbar, und nachdem ich am vergangenen Wochenende mal wieder nach Jahren zufällig in einer Raucherkneipe gelandet bin, kann ich mir das auch nicht mehr vorstellen, wie ich das als Teenager jahrelang ausgehalten habe. Rauchen wurde danach unter Jugendlichen glücklicherweise eher out, aber es gilt wohl: Wenn schon, denn schon! Die Zahl der exzessiven Raucher in Deutschland steigt nach Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Unter ihnen leidet demnach fast ein Viertel an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) - ihr Anteil ist ebenfalls gewachsen. Zwischen 2013 und 2023 sei die Anzahl der Starkraucher und Tabaksüchtigen unter den eigenen Versicherten um fast die Hälfte (47,5 Prozent) geklettert, teilt die KKH mit. Laut Hochrechnung wurden demnach 2023 bundesweit rund sechs Millionen Menschen etwa wegen Tabakabhängigkeit oder Entzugserscheinungen ärztlich behandelt.

Für Außenstehende ein einfacher Schritt, für jahrelange Kettenraucher trotz Krankheit sicherlich eine große Herausforderung: Wer an COPD leidet, kann laut der Krankenkasse leicht etwas dagegen tun: "Nichtraucher werden – das ist die beste und einzig richtige Maßnahme, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern", sagte Michael Falkenstein, Experte für Suchtfragen.

Krankenkasse: Zahl der Starkraucher steigt
06:04 Uhr

Trump spricht von "echten Fortschritten" bei Atomgesprächen mit Iran

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Donald Trump (Foto: dpa)

Die USA und der Iran hatten Mitte April Gespräche über ein mögliches neues Atomabkommen aufgenommen. Die ersten vier Verhandlungsrunden blieben ohne Ergebnis. Doch nach den Worten von US-Präsident Donald Trump kommen die Atomgespräche gut voran. Nach der jüngsten Runde der Atomgespräche seien "echte Fortschritte, ernsthafte Fortschritte" gemacht worden, sagte Trump in Morristown im Bundesstaat New Jersey vor dem Rückflug nach Washington vor Journalisten. "Ich denke, wir könnten einige gute Nachrichten an der Iran-Front haben", sagte er. Trump fügte hinzu, dass eine Ankündigung "in den kommenden zwei Tagen" erfolgen könnte. Nach Angaben aus US-Kreisen verliefen die Gespräche "konstruktiv". Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi erklärte, die Verhandlungen seien "zu kompliziert, um in zwei oder drei Treffen gelöst zu werden".

Etwas zurückhaltender bezeichnet der Außenminister des Vermittlers Oman, Badr Albusaidi, die Gespräche bei X: Die Verhandlungen hätten "teilweisen, aber nicht überzeugenden Fortschritt" gebracht. Er hoffe, "die verbliebenen Fragen in den kommenden Tagen zu klären".

Trump spricht von "echten Fortschritten" bei Atomgesprächen mit Iran