Der Tag
31. März 2026
imageHeute mit Max Perseke und Anne Renzenbrink
Zum Archiv
22:04 Uhr

Das war Dienstag, der 31. März 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

der immer wieder festsitzende Wal in der Ostsee hält uns weiter in seinem Bann. Nach mehrmaligem Freischwimmen saß er zuletzt wieder fest. Über Nacht wird es wie auch in den Tagen zuvor keine Rettungsaktionen geben.

Man wolle dem Tier Ruhe gönnen, in der Hoffnung, dass das Tier es alleine schaffe sich freizuschwimmen, teilte ein Sprecher des Umweltministeriums mit. "Sollte sich der Wal morgen noch an seinem derzeitigen Liegeplatz befinden, werden die Fachleute ihn in Augenschein nehmen", hieß es in einer Mitteilung.

Auch wir werden wieder ein Auge auf dem Wal haben - und auf allen weiteren Themen.

Ihnen erst einmal eine gute Nacht!

Das war Dienstag, der 31. März 2026
22:00 Uhr

Richter bremst Trump bei zentralem Projekt am Weißen Haus aus

Die umstrittenen Pläne von US-Präsident Donald Trump zur Umgestaltung seines Amtssitzes sind juristisch ausgebremst worden. Bundesbezirksrichter Richard Leon stoppte die Bauarbeiten für den 8360 Quadratmeter großen neuen Festsaal am Weißen Haus. Er folgte damit einem Antrag der Denkmalschutzorganisation National Trust for Historic Preservation auf eine einstweilige Verfügung. Damit liegt das 400 Millionen Dollar schwere Bauvorhaben auf Eis, bis die Klage der Denkmalschützer verhandelt wird. Sie werfen Trump vor, seine Befugnisse überschritten zu haben, als er den historischen Ostflügel abreißen ließ und den Neubau ohne Zustimmung des Kongresses begann.

Das Justizministerium hatte dem Präsidenten Rückendeckung gegeben und den Bau als zulässige Modernisierung deklariert. Die Kläger argumentieren dagegen, weder der Präsident noch die für das Gelände zuständige Nationalparkverwaltung hätten die Befugnis, ohne ausdrückliche Zustimmung des Parlaments ein historisches Gebäude abzureißen oder eine derart große neue Anlage zu errichten. Der Ostflügel war ursprünglich 1902 erbaut und während der Präsidentschaft von Franklin D. Roosevelt erweitert worden. Bei einer Anhörung am 17. März hatte Richter Leon das Gelände des Weißen Hauses als besonderen Ort und Wahrzeichen der Nation bezeichnet.

Richter bremst Trump bei zentralem Projekt am Weißen Haus aus
21:14 Uhr

Votum für Todesstrafe: EU kritisiert geschlossen Israel

Deutschland und die anderen 26-EU-Staaten haben Israels Pläne zur Einführung der Todesstrafe für Terroristen scharf kritisiert. Die Verabschiedung des entsprechenden Gesetzes durch das israelische Parlament stelle einen schwerwiegenden Rückschritt gegenüber der bisherigen Praxis sowie gegenüber den eigenen Verpflichtungen Israels dar, teilte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas im Namen der Mitgliedstaaten mit. Man sei zutiefst besorgt über den faktisch diskriminierenden Charakter des Gesetzes.

Itamar-Ben-Gvir-M-rechtsextremer-Polizeiminister-von-der-Partei-Otzma-Jehudit-und-Abgeordnete-feiern-nachdem-das-israelische-Parlament-in-der-Knesset-einen-Gesetzentwurf-zur-Einfuehrung-der-Todesstrafe-fuer-Terroristen-gebilligt-hat
Itamar Ben-Gvir (Mitte), rechtsextremer Polizeiminister von der Partei Otzma Jehudit, und Abgeordnete feierten, nachdem das israelische Parlament in der Knesset einen Gesetzentwurf zur Einführung der Todesstrafe für Terroristen gebilligt hatte. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

In der Erklärung von Kallas im Namen der 27 EU-Staaten wurde daran erinnert, dass es in Israel über lange Zeit ein faktisches Moratorium sowohl für Hinrichtungen als auch für die Verhängung der Todesstrafe gab. Damit habe das Land bislang in der Region eine Vorbildfunktion eingenommen - trotz eines komplexen Sicherheitsumfelds, heißt es in dem Text. Die EU fordere Israel weiter auf, an seiner bisherigen grundsätzlichen Haltung festzuhalten und seinen völkerrechtlichen Verpflichtungen sowie seinem Bekenntnis zu demokratischen Grundsätzen nachzukommen, wie das auch in den Bestimmungen des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Israel verankert sei, hieß es in der Erklärung weiter.

Votum für Todesstrafe: EU kritisiert geschlossen Israel
20:52 Uhr

Kompletter Freizeitpark wird in Rotterdam versteigert

Der 75-jährige Unternehmer Hennie van der Most kann seinen Vergnügungspark "Rivoli" in Rotterdam nicht mehr weiterfinanzieren. 50 Millionen Euro hat er in den Bau gesteckt, ohne dass je ein Besucher einen Fuß auf das Gelände gesetzt hat. Die Bank fordert ihr Geld zurück und versteigert den Park - inklusive aller Fahrgeschäfte.

Kompletter Freizeitpark wird in Rotterdam versteigert
20:39 Uhr

Nach Angriff: Wolf ist in Wildtierstation in Niedersachsen

Der eingefangene Wolf, der laut Behörden in Hamburg eine Frau verletzt hat, ist in eine Wildtierauffangstation in Niedersachsen gebracht worden. Dort habe er ein "neues vorläufiges Zuhause" gefunden, sagte ein Sprecher der Umweltbehörde.

Nach Angriff: Wolf ist in Wildtierstation in Niedersachsen
20:14 Uhr

Ausländische Journalistin im Irak entführt

Im Irak ist nach staatlichen Angaben eine ausländische Journalistin entführt worden. Das Innenministerium teilte laut staatlicher Nachrichtenagentur INA mit, die Journalistin sei am Abend in Bagdad "von Unbekannten entführt" worden. In der Stellungnahme wurde nicht deutlich, um welche Journalistin es sich handelt. Bei Fahndungsmaßnahmen sei ein mutmaßlicher Entführer festgenommen worden, hieß es weiter. Weitere Maßnahmen liefen, um die Journalistin zu befreien und die Beteiligten aufzuspüren.

Ausländische Journalistin im Irak entführt
19:31 Uhr

Unbekannte Person erschießt Antilopenjungtier in Wiener Zoo

Nachdem ein Jungtier der Hirschziegenantilope tot in seinem Gehege im Tiergarten Schönbrunn in Wien aufgefunden wird, kommt rasch ein schrecklicher Verdacht auf. Wie österreichische Medien berichten, soll das Tier von einer bislang unbekannten Person erschossen worden sein. Ein Tierarzt habe bei der Obduktion eine Schussverletzung festgestellt, heißt es im Bericht von "Der Standard". Wegen des Verdachts der Tierquälerei haben die zuständigen österreichischen Behörden Ermittlungen aufgenommen. Laut ersten Erkenntnissen soll die Schussabgabe nächtens von außerhalb des Geheges erfolgt sein. Der Tiergarten Schönbrunn setze nun auf verstärkte Sicherheitsmaßnahmen, heißt es in dem Bericht weiter.

Unbekannte Person erschießt Antilopenjungtier in Wiener Zoo
19:13 Uhr

Sturm reißt historisches Tor in China über Motorradfahrer um

Heftige Unwetter wüten im Südosten Chinas. Stürme peitschen durch die Städte. Ein historischer Torbogen kann ihnen nicht standhalten. Ein Motorradfahrer wird beinahe erschlagen. Es sind nicht die einzigen Schäden durch die Stürme in der Gegend.

Sturm reißt historisches Tor in China über Motorradfahrer um
18:40 Uhr

Rund 500 zerkratzte Autos: Polizei ermittelt Verdächtigen

Nachdem in den vergangenen Wochen insgesamt rund 500 geparkte Autos in Hannover zerkratzt wurden, hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Der 45 Jahre alte Mann stehe im Verdacht, für einen Teil der Sachbeschädigungen verantwortlich zu sein, teilte die Polizeidirektion Hannover mit. Polizisten führten eine sogenannte Gefährderansprache bei dem Verdächtigen durch. Dabei wurden ihm die strafrechtlichen Konsequenzen verdeutlicht. Eine Festnahme des Verdächtigen sei "aus rechtlichen Gründen" derzeit nicht möglich, teilte die Polizei weiter mit .Die Ermittler schließen nicht aus, dass es noch weitere, bislang unbekannte Täter geben könnte, die unabhängig von dem 45-Jährigen ebenfalls Autos beschädigten. Die Polizei ist daher weiter auf der Suche nach Zeugen.

Rund 500 zerkratzte Autos: Polizei ermittelt Verdächtigen
18:11 Uhr

Junge schippert in Badewanne über See in Sibirien

Im westsibirischen Urai treibt ein Schuljunge in einer Badewanne auf dem Fluss Konda. Rettungskräfte entdecken ihn bei einer Patrouille, holen ihn ans Ufer und übergeben ihn der Polizei. Der Vorfall endet glimpflich, hätte aber gefährlich werden können.

Junge schippert in Badewanne über See in Sibirien
17:27 Uhr

"Katzbuckelei"-Vorwurf: BSW-Vorstandsmitglied Nastic verlässt Partei

BSW-Vorstandsmitglied Zaklin Nastic ist aus der Partei ausgetreten. Das bestätigte eine Parteisprecherin. In einem Austrittsschreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, übt Nastic, die gemeinsam mit Parteigründerin Sahra Wagenknecht und anderen vor mehr als zwei Jahren die Linke verlassen und die neue Partei gegründet hatte, scharfe Kritik am Kurs des BSW und der Co-Vorsitzenden Amira Mohamed Ali. Diese stehe zunehmend für "katastrophale Wahlergebnisse, schlechte Ausstrahlung und miserable Außenwirkung in sozialen Medien", schreibt Nastic. Sie verlasse das BSW wegen "Katzbuckelei" etwa vor Medien, wegen der sie damals auch die Linke verlassen habe.

Sie kritisierte eine ihrer Ansicht nach falsche außenpolitische und fehlende friedenspolitische Ausrichtung. "Viele erfahrene Antiimperialisten, die für punktuelle und pragmatische Zusammenarbeit mit Friedensbewegten in der AfD geworben hatten", seien nicht in die Partei aufgenommen worden, und bei den Regierungsbildungen in Brandenburg und Thüringen sei "mit der doch eher gemäßigten AfD nicht einmal verhandelt" worden. In dem Schreiben lobt sie auch explizit den AfD-Co-Chef: "Immerhin ist es Tino Chrupalla, der den Mut hat, den Abzug der US-Soldaten aus Deutschland zu fordern und nicht die BSW-Spitze, die hier nur herumeiert!" Nastic war bei der Bundestagswahl 2025 noch als Spitzenkandidatin des BSW Hamburg angetreten.

"Katzbuckelei"-Vorwurf: BSW-Vorstandsmitglied Nastic verlässt Partei
16:38 Uhr

Berliner Zoo trauert um besondere Bewohnerin

Im Berliner Zoo ist das Flusspferd Kathi mit 50 Jahren gestorben. Sie zählte nach Angaben des Zoos vom Dienstag über Jahrzehnte zu den bekanntesten Tieren dort. Zuletzt habe das Tier altersbedingt an Arthrose gelitten. Kathi sei deutlich älter geworden als in freier Wildbahn üblich. "Mit 50 Jahren erreichte Kathi ein Lebensalter, das für Flusspferde außergewöhnlich hoch ist", erklärte Zoodirektor Andreas Knieriem. In den letzten Tagen habe das Tier geschwächt gewirkt und viel Zeit im Wasser verbracht. Die genaue Todesursache solle noch untersucht werden. Kathi lebte seit 1997 im Berliner Zoo. Sie brachte vier Mal Nachwuchs zur Welt. In freier Wildbahn sind Flusspferde von Wilderei und der Zerstörung ihres Lebensraums bedroht.

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Hier führt Flusspferdmutter Kathi Ende 2012 im Berliner Zoo erstmals ein kurz zuvor geborenes Jungtier in die Herde ein. (Foto: picture alliance / dpa)
Berliner Zoo trauert um besondere Bewohnerin
16:02 Uhr

Hier legt ein russischer Öltanker in kubanischem Hafen an

Erstmals seit Beginn der US-Blockade Ende Januar hat ein Öltanker mit russischem Rohöl an Bord einen Hafen in Kuba erreicht. Die "Anatoli Kolodkin" lief am Dienstagmorgen in Matanzas östlich der Hauptstadt Havanna ein, wie AFP-Reporter berichteten. Staaten, die Öl in den kommunistisch regierten Karibikstaat liefern, drohen seit Ende Januar US-Sanktionen. Am Sonntag hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, die Durchfahrt dieses Tankers zu gestatten. "Kuba ist erledigt, sie haben ein schlechtes Regime, sie haben eine sehr schlechte und korrupte Führung, und ob sie nun ein Schiff mit Öl bekommen oder nicht, wird keine Rolle spielen", hatte er gesagt. Der am 8. März in dem russischen Hafen Primorsk gestartete Öltanker hat Medienberichten zufolge 730.000 Barrel Rohöl an Bord.

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Der unter russischer Flagge fahrende Öltanker "Anatoli Kolodkin" legt an einem Ölterminal an. (Foto: picture alliance/dpa/AP)
Hier legt ein russischer Öltanker in kubanischem Hafen an
15:33 Uhr

Surfer knallt an Pazifikküste in plötzlich auftauchenden Wal

Ein Mann stößt in der bekannten Bucht von San Francisco mit einem Buckelwal zusammen und stürzt von seinem Surfbrett. Anwohner filmen den kuriosen Zusammenprall. In der kalifornischen Meeresbucht kommt es immer wieder zu Walsichtungen.

Surfer knallt an Pazifikküste in plötzlich auftauchenden Wal
15:00 Uhr

Merz: 80 Prozent Rückkehrquote hat al-Scharaa genannt

Kanzler Friedrich Merz hat deutlich gemacht, dass die 80-Prozent-Zielmarke für eine Rückkehr der in Deutschland lebenden Syrer auf den syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa zurückgehe. "Die Zahl von 80 Prozent Rückkehrern innerhalb von drei Jahren hat der syrische Präsident genannt. Wir haben diese Zahl zur Kenntnis genommen, sind uns aber der Dimension der Aufgabe bewusst", teilte Merz mit.

Wie eine so hohe Rückkehrquote erreicht werden soll, ist bislang unklar. In der Praxis genießt der Großteil der syrischen Staatsbürger in Deutschland humanitären Schutz und verfügt über entsprechende Aufenthaltstitel. Merz hatte bereits mehrmals angedeutet, dass er bei Syrern keinen Grund für Asyl mehr sieht. Nicht nur andersdenkende Politiker, sondern auch Experten hatten sich gegen diese pauschale Aussage gestellt. Nicht nur wegen regional weiter andauernder Kämpfe in Syrien, sondern auch wegen verwaltungstechnischer Hürden.

Merz: 80 Prozent Rückkehrquote hat al-Scharaa genannt
14:35 Uhr

Umweltminister: Buckelwal sitzt wieder fest

Der vor der Ostseeküste vor Wismar gesichtete Buckelwal sitzt erneut in einer Bucht fest. Das teilten Landesumweltminister Till Backhaus von der SPD und die Umweltschutzorganisation Greenpeace bei einer Pressekonferenz mit. Er habe sich leider nicht an die Route gehalten, sagte Backhaus.

Umweltminister: Buckelwal sitzt wieder fest
14:27 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, meine Kollegin Anne Renzenbrink hat sich in den Feierabend verabschiedet. Mein Name ist Max Perseke und ich versorge Sie nun bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Dann mal los!

Schichtwechsel
14:13 Uhr

Boote in Moskauer Jachtklub gehen in Flammen auf

Nachdem im Moskauer Jachtclub "Alye Parusa" mehrere Boote Feuer fangen, breitet sich dunkler Rauch über dem Stadtteil Strogino aus. Der Verkehr wird durch die Rauchschwaden behindert, ein 20-jähriger Mann erleidet eine Kohlenmonoxid-Vergiftung. Die Brandursache wird nun ermittelt.

Boote in Moskauer Jachtklub gehen in Flammen auf
13:50 Uhr

Goldbarren beim Rasenmähen gefunden - Polizei sucht den Besitzer

Im sächsischen Bannewitz haben Gemeindemitarbeiter vor fast einem halben Jahr beim Rasenmähen mehrere Goldbarren gefunden. Laut Polizei haben sie einen Gesamtwert von mehr als 30.000 Euro. Seitdem sucht die Polizei nach dem rechtmäßigen Besitzer. Wie die "Bild"-Zeitung nun berichtet, läuft bald eine Frist ab: Sollte sich bis zum 17. April der Eigentümer nicht melden, geht der Fund demnach an die Gemeinde über.

Für den Fall hat Bürgermeister Heiko Wersig schon eine Idee. "Wenn es wirklich tatsächlich zu uns zurückkommen würde, würde ich das gerne für unsere Vereinsförderrichtlinie nutzen", sagt er im vergangenen Jahr. Mit der neuen Richtlinie sollen Vereine Anträge für ihre Mitglieder stellen können. "Wir haben Sportvereine, Musikvereine, Feuerwehr, Karnevalsvereine – also knapp 50 Vereine bei uns in der Kommune", sagt Wersig. "Die würde ich dann gerne mit diesem Geld glücklich machen."

Goldbarren beim Rasenmähen gefunden - Polizei sucht den Besitzer
12:54 Uhr

Armee-Helikopter kreuzt vor Privatvilla eines prominenten Trump-Fans auf

Ein US-Militärhubschrauber taucht am Privatanwesen von Musiker Kid Rock auf. Der Trump-Fan salutiert, ein von ihm selbst hochgeladenes Video hält die Szene fest. Zuvor waren Helikopter vom Typ AH-64 Apache bereits über die No-Kings-Proteste in Nashville geflogen.

Armee-Helikopter kreuzt vor Privatvilla eines prominenten Trump-Fans auf
12:25 Uhr

1000 Kilometer Reichweite: Japan stationiert Raketen gegen China

Japan hat Raketen im Südwesten des Landes stationiert, die mit einer Reichweite von 1000 Kilometern Ziele in China erreichen können. Wie Verteidigungsminister Shinjiro Koizumi mitteilte, will Japan mit der Stationierung der Raketen in Kumamoto im Süden der Insel Kyushu seine Verteidigungsfähigkeit stärken. Er sprach von einer möglichen "Bedrohung durch feindliche Streitkräfte, die versuchen, unser Land zu überfallen" und einer Gewährleistung der Sicherheit der eigenen Soldaten.

Die Raketen zur Abwehr von Schiffen haben den Angaben zufolge eine Reichweite von 1000 Kilometern und können damit das chinesische Festland erreichen - Shanghai liegt etwa 900 Kilometer von Kumamoto entfernt. Koizumi gab zudem die Stationierung von Raketen zum Schutz entlegener Inseln in der Gegend von Shizuoka bekannt. Shizuoka befindet sich auf der japanischen Hauptinsel Honshu.

1000 Kilometer Reichweite: Japan stationiert Raketen gegen China
11:37 Uhr

Bürgermeister in der Türkei festgenommen - Druck auf Opposition wächst

Türkische Behörden haben bei einer Razzia erneut einen Bürgermeister der größten Oppositionspartei CHP festgenommen. Insgesamt wurden mehr als 50 Personen, darunter der Bürgermeister von Bursa, wegen Korruptionsvorwürfen festgenommen, wie der Staatliche Sender TRT berichtete. Die Polizei durchsuchte demnach Wohnungen, Büros und Geschäfte unter anderem von Mitarbeitern der Stadtverwaltung der viertgrößten Stadt des Landes. Die Behörden führten die Razzia zeitgleich in fünf türkischen Provinzen durch. Die Ermittlungen wurden TRT zufolge wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung eingeleitet.

Die CHP, der bei den Kommunalwahlen 2024 ein Überraschungserfolg gelungen war, steht seit geraumer Zeit unter Druck. Sie sieht sich als Opfer einer politisch motivierten Kampagne der Regierung unter Präsident Recep Tayyip Erdogan. Dieser hatte bei den Kommunalwahlen die Kontrolle über mehrere wichtige Großstadtgemeinden verloren, darunter auch Bursa. Im März 2025 war der Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu wegen Terror- und Korruptionsvorwürfen festgenommen und abgesetzt worden. Das löste landesweite Proteste aus. Imamoglu gilt als aussichtsreicher Herausforderer von Erdogan bei künftigen Wahlen.

Bürgermeister in der Türkei festgenommen - Druck auf Opposition wächst
11:01 Uhr

Wolf beißt Frau in Hamburg - wohl erster Fall seit Ansiedlung

In Deutschland ist Behördenangaben zufolge erstmals ein Mensch von einem Wolf angegriffen worden, seit sich dieser wieder in Deutschland ausgebreitet hat. "Es gab noch keinen solchen Fall seit der Wiederansiedlung seit 1998", sagte eine Sprecherin des Bundesamts für Naturschutz, nachdem mutmaßlich ein Wolf in Hamburg eine Frau gebissen hatte.

Der Angriff hat laut den Behörden in Hamburg-Altona in der Nähe eines Ikea-Marktes stattgefunden. Wie es zu dem Vorfall kam, sei noch nicht abschließend geklärt, sagte ein Sprecher der Umweltbehörde. Das Tier - nach Angaben der Behörden ein Wolf - war am späten Abend in der Hamburger Innenstadt eingefangen worden: Am Anleger an der Binnenalster zog die Polizei das Tier mit einer Schlinge aus dem Wasser, wie ein Sprecher des Lagezentrums am Abend schilderte.

Wolf beißt Frau in Hamburg - wohl erster Fall seit Ansiedlung
10:25 Uhr

DHL erwartet so viele Pakete wie noch nie in der Osterzeit

Der Logistikkonzern DHL wird in den Osterferien in Deutschland voraussichtlich so viele Pakete zustellen wie noch nie in dieser Zeit. Man rechne mit bis zu 10,5 Millionen Paketen am Dienstag nach dem Osterwochenende, teilte der Mutterkonzern der Deutschen Post in Bonn mit. "Das ist ein neues Rekordniveau für die Osterzeit", sagte Marc Hitschfeld, Betriebschef des Konzernbereichs Post & Paket Deutschland. Der bisherige Oster-Höchstwert stammt aus dem Jahr 2024, damals waren es rund neun Millionen. Grund für die Zunahme ist der Trend zum Online-Shopping.

DHL kann schon jetzt recht präzise die Zustellmenge prognostizieren, da es entsprechende Rückmeldungen und Einschätzungen seiner Kunden bekommt, also der Online-Händler. Normalerweise liegt der Tagesschnitt beförderter Pakete bei DHL in Deutschland bei circa 7,5 Millionen. Aktuell - also in der Woche vor Ostern - sind es neun Millionen pro Tag.

DHL erwartet so viele Pakete wie noch nie in der Osterzeit
09:58 Uhr

Schwache Frühjahrsbelebung: Arbeitslosenzahl sinkt nur leicht

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im März im Vergleich zum Vormonat zwar um 49.000 gesunken, bleibt mit 3,021 Millionen aber oberhalb der Drei-Millionen-Marke. Im Vergleich zum selben Zeitpunkt des Vorjahres bedeute das ein Plus von 54.000 Arbeitslosen, teilt die Bundesagentur für Arbeit mit. Die Arbeitslosenquote sank im März um 0,1 Punkte auf 6,4 Prozent.

Schwache Frühjahrsbelebung: Arbeitslosenzahl sinkt nur leicht
09:48 Uhr

Opulentes goldenes Freiluft-Klo verspottet Trump

Künstler stellen in Washington eine Marmor-Installation samt goldener Kloschüssel auf. Sie nennen das Werk "Thron, der eines Königs würdig ist". Sie nehmen US-Präsident Trumps Hang zum Überbordenden aufs Korn. Es sei ihm wichtiger, das Weiße Haus protzig umzugestalten, anstatt seine Aufgaben vernünftig zu erfüllen.

Opulentes goldenes Freiluft-Klo verspottet Trump
09:10 Uhr

Boote suchen nach abgetauchtem Buckelwal

Seit dem Morgen suchen Einsatzkräfte wieder nach dem Buckwal vor der Ostseeküste, der sich am Vortag aus dem flachen Wasser vor Wismar losgeschwommen hat und dann abgetaucht ist. Die Boote seien nun auf dem Wasser, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Morgen. Gesehen worden sei der Wal von den Helfern bislang nicht, auch Meldungen einer Sichtung habe es noch nicht gegeben.

Der Buckelwal lag seit mindestens Samstag in der Bucht vor Wismar in flachem Wasser und wurde von Schaulustigen abgeschirmt. Am Montagabend hatte sich der Wal mit weiter steigendem Wasserstand dann bewegt und war dann abgetaucht. Da er wegen der Dunkelheit nicht mehr zu sehen war, fuhren die Boote in der Nacht zurück.

Boote suchen nach abgetauchtem Buckelwal
08:33 Uhr

Taylor Swift wegen Albumtitel verklagt

Gegen Popstar Taylor Swift und das Label UMG Recordings wurde in Kalifornien offenbar eine Klage wegen Markenrechtsverletzung eingereicht. Die Klägerin Maren Wade wirft der Sängerin vor, den Titel ihres zwölften Albums "The Life of a Showgirl" trotz bestehender Markenrechte verwendet zu haben. Wade, die durch ihre Teilnahme bei "America's Got Talent" bekannt wurde, nutzt bereits seit 2014 den geschützten Namen "Confessions of a Showgirl" für ihre wöchentliche Kolumne sowie einen Podcast und Live-Shows. Laut der Klageschrift, aus der der "Hollywood Reporter" zitiert, habe das US-Patent- und Markenamt die Registrierung von Swifts Albumtitel bereits wegen der Verwechslungsgefahr mit Wades Marke abgelehnt. Die Klägerin macht geltend, dass ihr über Jahre aufgebautes Branding durch die enorme Marktmacht von Taylor Swift überschattet und geschädigt werden könnte.

Da Swift den Titel "The Life of a Showgirl" für ihr Album und massives Merchandising nutzt, fürchtet Wade, dass Konsumenten fälschlicherweise annehmen könnten, Wade habe den Namen von der weltberühmten Sängerin kopiert, was die Existenz ihres eigenen Unternehmens bedrohe. Maren Wade fordert nun Schadenersatz in nicht genannter Höhe sowie eine gerichtliche Anordnung, die Swift die weitere Nutzung des Namens untersagt. Da bestehende Markenrechte in der Regel Vorrang haben, steht Taylor Swift vor der Entscheidung, die Rechte von Wade abzukaufen oder den Fall gerichtlich auszutragen. Bisher hat sich die Sängerin nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Taylor Swift wegen Albumtitel verklagt
07:45 Uhr

Slapstick in der Werkstatt: Schussel löst Unfallserie aus

In einer Werkstatt in Jiangsu hat ein neuer Mitarbeiter innerhalb von Minuten drei Beulen an Autos verursacht. Eine Überwachungskamera hält fest, wie er slapstickartig von einem Fauxpas zum nächsten torkelt.

Slapstick in der Werkstatt: Schussel löst Unfallserie aus
07:15 Uhr

Schüler nach Auseinandersetzung an Schule außer Lebensgefahr

Nach der Auseinandersetzung an einer Hamburger Schule schwebt der 13-Jährige, der bei dem Angriff verletzt wurde, laut Polizei nicht mehr in Lebensgefahr. Der Schüler war am Montagmittag von mindestens einem Jugendlichen mit mehreren Messerstichen angegriffen worden, wie die Polizei mitteilte.

Bei einer Fahndung hatte die Polizei zwei 15-jährige Jugendliche festgenommen. Einer sei syrischer Nationalität, die Staatsbürgerschaft des anderen sei ungeklärt. An der Fahndung waren den Angaben zufolge rund zwei Dutzend Streifenwagen, ein Polizeihubschrauber und ein Diensthund beteiligt. Die Mordkommission ermittelt. Zuvor hatten Medien berichtet.

Schüler nach Auseinandersetzung an Schule außer Lebensgefahr
07:10 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

der Iran setzt auch einen Monat nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe den Beschuss benachbarter Golfstaaten mit ballistischen Raketen und Drohnen unablässig fort. Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten in der Nacht Angriffe. Vor der Küste von Dubai wurde zudem ein riesiger kuwaitischer Öltanker getroffen, teilte die Kuwait Petroleum Corporation nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Kuna mit. Derweil hat US-Außenminister Marco Rubio Spanien und andere Nato-Partner für mangelnde Unterstützung im Krieg gegen den Iran kritisiert - und eine spätere Neubewertung der Allianz durch die USA nahegelegt. Alle Entwicklungen können Sie in unserem Live-Ticker verfolgen.

Diese Themen haben wir heute außerdem im Blick:

  • Die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg stellt die März-Statistik vor. Es wird erwartet, dass erste Anzeichen einer Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt nicht ausreichen, die Zahl der Arbeitslosen im März unter die drei Millionen zu drücken. Im Februar waren 3,070 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Die wirtschaftlichen Folgen der Kriege im Iran und in der Ukraine belasten.

  • EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas und rund ein Dutzend europäische Außenminister werden zum vierten Jahrestag der Befreiung Butschas von russischen Besatzungstruppen in der Ukraine erwartet. Die Spitzenpolitiker wollen in der Kleinstadt nahe Kiew an einer Gedenkfeier teilnehmen. Aus Deutschland wird Außenminister Johann Wadephul erwartet.

  • Die Europäische Statistikbehörde Eurostat veröffentlicht um 11.00 Uhr in Luxemburg eine Schnellschätzung der Inflation im Euroraum im März 2026.

  • Im Hamburger Prozess um die Entführung der Kinder von Christina Block ist um 9.30 Uhr eine Nachbarin als Zeugin geladen. Sie soll von ihren Beobachtungen zum Umgang der Mutter mit den Kindern berichten, wie eine Gerichtssprecherin sagte.

  • Frankreichs Senat, das Oberhaus des Parlaments, beschäftigt sich am Nachmittag mit einem möglichen Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren.

  • Die deutsche U21-Nationalmannschaft steht in der EM-Qualifikation um 18.00 Uhr vor einem entscheidenden Spiel. Nachdem sie das Hinspiel gegen Griechenland verloren hatte, muss sie nun in Athen gewinnen, um noch Chancen auf den Gruppensieg zu haben.

Mein Name ist Anne Renzenbrink und begleite Sie heute durch die erste Tageshälfte. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an: dertag(at)ntv.de. Auf geht's!

Das wird heute wichtig
06:31 Uhr

Gesetz unterzeichnet: Flughafen in Florida soll nach US-Präsident Trump benannt werden

Der internationale Flughafen von Palm Beach in Florida soll nach US-Präsident Donald Trump benannt werden. Der Gouverneur des Bundesstaates, Ron DeSantis, unterzeichnete am Montag ein entsprechendes Gesetz. Zuvor waren bereits andere Institutionen, Regierungsprogramme und eine Klasse von Kriegsschiffen nach dem amtierenden Präsidenten benannt worden.

Trump, der gebürtig aus New York stammt, hatte 2019 seinen Hauptwohnsitz nach Florida verlegt und lebt in West Palm Beach. In Miami ist zudem seine Präsidentenbibliothek geplant. Zusätzlich zur Umbenennung des Flughafens gibt es Pläne, dessen internationales Kürzel von PBI in DJT zu ändern, den Initialen von Donald John Trump. Ab dem Sommer sollen zudem erstmals in der US-Geschichte Dollarnoten mit der Unterschrift eines amtierenden Präsidenten in Umlauf kommen.

Gesetz unterzeichnet: Flughafen in Florida soll nach US-Präsident Trump benannt werden
05:59 Uhr

FBI: Synagogen-Attentäter von Detroit war von Hisbollah inspiriert

Rund drei Wochen nach dem Angriff auf eine Synagoge nahe der US-Großstadt Detroit hat das FBI bei dem Täter eine Verbindung zur proiranischen Hisbollah-Miliz festgestellt. "Aufgrund der bislang gesammelten Beweise gehen wir davon aus, dass es sich bei diesem Anschlag um einen von der Hisbollah inspirierten Terrorakt handelt", sagte ein Sprecher der Behörde. Es sei ein gezielter Angriff auf die jüdische Gemeinde gewesen.

Der Mann war vor etwa drei Wochen in der Stadt West Bloomfield mit einem Fahrzeug in eine Synagoge gefahren. Sicherheitsmänner eröffneten das Feuer, einer von ihnen wurde vom Fahrzeug erfasst und verletzt. Der Angreifer starb in seinem brennenden Fahrzeug. Von den Menschen in der Synagoge, darunter mehr als 100 Kleinkinder, wurde niemand verletzt.

FBI: Synagogen-Attentäter von Detroit war von Hisbollah inspiriert