Der Tag
18. Dezember 2025
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Zum Archiv
22:18 Uhr

Das war Donnerstag, der 18. Dezember 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

der "Tag" ist vorüber, aber das große Thema des Tages ist noch nicht geklärt: Wie endet der Showdown rund um die Milliarden für die Ukraine? Ob sich Friedrich Merz in Brüssel durchsetzen kann, werden Sie bei uns auf ntv.de erfahren, sobald es Neuigkeiten gibt.

Bei einem anderen Streitthema gibt es dagegen Bewegung. Die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni lenkt offenbar beim Freihandelsabkommen Mercosur ein. So könnte das Vertragswerk mit Südamerika doch noch in die Erfolgsspur kommen.

Darüber hinaus möchte ich Ihnen noch diese Texte meiner Kolleginnen und Kollegen ans Herz legen:

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend sowie eine besinnliche und vor allem erholsame Weihnachtszeit!

Das war Donnerstag, der 18. Dezember 2025
21:40 Uhr

Erster Fall von seltener Erkrankung in Berlin nachgewiesen

Erstmals ist in Berlin ein Mpox-Fall der Variante Klade Ib nachgewiesen worden. Mpox ist eine seltene Erkrankung und wird durch engen Körperkontakt übertragen, vor allem beim Sex. Der Mann sei zwischen 35 und 40 Jahre alt und am 8. Dezember an Fieber, dem typischen Hautausschlag und Lymphknotenschwellungen erkrankt, wie das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) mitteilt.

"Er hielt sich im potentiellen Ansteckungszeitraum im europäischen Ausland auf und gab sexuelle Kontakte zu Männern als wahrscheinlichen Infektionsweg an." Der Mann war den Angaben nach nicht gegen Mpox geimpft. Das zuständige Gesundheitsamt habe eine häusliche Isolation angeordnet. Bislang gab es in Berlin nur Fälle der Variante Klade II.

Erster Fall von seltener Erkrankung in Berlin nachgewiesen
21:09 Uhr

Raser filmt sich bei tödlicher Fahrt – Gericht verpasst ihm die Rechnung

Unter Drogen und ohne Führerschein raste ein 23-Jähriger über eine Bundesstraße, filmte sich dabei für Social Media und fuhr einen anderen Mann tot. Nun hat das Amtsgericht Bruchsal den Mann wegen eines verbotenen Autorennens zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt.

Der Angeklagte sei viel zu schnell gefahren - und das nicht zum ersten Mal, sagte der Richter in seiner Urteilsbegründung. Ein Mensch habe sein Leben verloren und ein anderer, der Beifahrer des 23-Jährigen, sei schwer verletzt worden. Auch sei der Angeklagte schon früher wegen Drogenbesitzes und des Fahrens ohne Führerschein auffällig gewesen, was strafverschärfend hinzukomme. Sein Geständnis sei dem Mann jedoch zugutezuhalten.

Der Angeklagte hatte die Vorwürfe über seinen Verteidiger gleich zum Prozessauftakt vollumfänglich eingeräumt. Er empfinde tiefe und aufrichtige Reue und ihm sei bewusst, dass er das von ihm verursachte Leid nicht wiedergutmachen könne, hieß es in der von seinem Anwalt verlesenen Erklärung.

Raser filmt sich bei tödlicher Fahrt – Gericht verpasst ihm die Rechnung
20:58 Uhr

Von der Leyen will Unterzeichnung von umstrittenem Mercosur-Abkommen auf Januar verschieben

Die EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen verschiebt ihre Pläne für eine Unterzeichnung des Handelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten auf das kommende Jahr. Das sagt sie den EU-Staats- und Regierungschefs beim Gipfel in Brüssel.

Von der Leyen will Unterzeichnung von umstrittenem Mercosur-Abkommen auf Januar verschieben
20:32 Uhr

Polizei findet Panzer in Versteck von krimineller Bande

Der spanischen Polizei gelingt ein mächtiger Schlag gegen das organisierte Verbrechen. Bei einer lang geplanten, großangelegten Razzia beschlagnahmen die Behörden zahlreiche Gegenstände einer Betrüger-Bande - darunter ein regelrechtes Militärarsenal und einen Radpanzer.

Polizei findet Panzer in Versteck von krimineller Bande
19:57 Uhr

Befremdliche Aufnahmen: Demokraten veröffentlichen neue Epstein-Bilder

Die US-Demokraten im Aufsichtskomitee des Repräsentantenhauses haben ein neues Set an Bildern aus dem Nachlass des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein veröffentlicht. Auf den Bildern ist der Multimillionär unter anderem mit Microsoft-Gründer Bill Gates oder dem Philosophen Noam Chomsky zu sehen. Aber auch mit etlichen Frauen, deren Gesichter vor der Veröffentlichung unkenntlich gemacht wurden.

Besonders befremdlich ist eine Reihe von Bildern, bei denen Zitate aus dem Buch "Lolita" des russisch-amerikanischen Schriftstellers Vladimir Nabokov auf verschiedene Körperteile einer offenbar weiblichen Person geschrieben wurden. Im Hintergrund einer Aufnahme ist auch das passende Werk zu sehen. In "Lolita" geht es um eine pädophile Beziehung des Ich-Erzählers.

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Wer hier mit wem kommuniziert, ist nicht bekannt.

Die Demokraten veröffentlichten zudem einen Screenshot eines Chatverlaufs, in dem es um die "Anwerbung" junger Frauen für 1000 Dollar geht. Beigefügt ist auch ein Quasi-Steckbrief zu Name, Größe, Gewicht und Herkunft einer Person. Diese Angaben sind jedoch weitestgehend geschwärzt.

Es ist nicht ersichtlich, wer dort mit wem kommuniziert. Allerdings wirft die schreibende Person in Bezug auf die Frauen die Frage auf: "Vielleicht passt eine für J?". "J" könnte dabei als Abkürzung für Jeffrey Epstein stehen.

Befremdliche Aufnahmen: Demokraten veröffentlichen neue Epstein-Bilder
19:27 Uhr

"Alberner" Blitzer in Lübeck blitzt sogar Fußgänger

Ein Blitzer in Lübeck sorgt in den sozialen Medien derzeit für Aufregung - er blitzt nicht nur Autofahrer, sondern auch Fußgänger und Fahrradfahrer. Grund ist kein technischer Fehler, sondern ein Trick der Verwaltung, damit sich Autofahrer an eine neue Regel halten.

"Alberner" Blitzer in Lübeck blitzt sogar Fußgänger
19:01 Uhr

Vergiftung durch Drogen: 16-Jähriger stirbt nach Party-Exzess

Ein 16-Jähriger ist nach einer Party mit Alkohol und Drogen in einem Hotel im Münchner Umland gestorben. Die genaue Todesursache müsse noch ermittelt werden, teilte die Polizei mit. Die Ermittler gehen aber von einer Vergiftung durch Drogenkonsum aus. Der Tod des 16-Jährigen aus Bayern sei der Polizei am frühen Dienstagmorgen gemeldet worden.

Ein weiterer 16-Jähriger sowie ein 18 Jahre alter Mann seien wegen einer Vergiftung durch Alkohol und Drogen ins Krankenhaus gebracht worden. Ein 17-Jähriger, der laut Polizei bei der Feier war, musste demnach ebenfalls in einer Klinik behandelt werden. Inzwischen seien alle drei Teilnehmer der Feier aber wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden, sagte ein Polizeisprecher.

Vergiftung durch Drogen: 16-Jähriger stirbt nach Party-Exzess
18:34 Uhr

Zettel in Beet rettet Frau in Essen das Leben

In Essen findet ein Mann einen mysteriösen Zettel vor seinem Haus, auf dem um Hilfe und eine Benachrichtigung der Polizei gebeten wird. Die Einsatzkräfte finden daraufhin eine Leiche, einen bewaffneten Mann und eine eingesperrte Frau, die sich mit dem Zettel das eigene Leben rettet.

Zettel in Beet rettet Frau in Essen das Leben
18:02 Uhr

Mehrere Tote bei Flugzeugabsturz

Auf einem Regionalflughafen im US-Bundesstaat ist ein Kleinflugzeug abgestürzt. Es habe mehrere Tote gegeben, zitierte der Sender WBTV einen örtlichen Polizeichef von Iredell County.

Der Sender WSOCTV berichtet, bei dem Flugzeug habe es sich um einen Cessna-Geschäftsflieger vom Typ C550 gehandelt. Auf Fotos war dunkler Rauch über einer Landebahn zu sehen. Ein Zeuge sagte dem Sender, die Maschine sei sehr niedrig angeflogen. Der Statesville Regional Airport liegt etwa eine Autostunde von der Großstadt Charlotte entfernt.

Mehrere Tote bei Flugzeugabsturz
17:44 Uhr

Eine Hand fehlt: Leiche in Unterhose mitten in Paris entdeckt

In Paris ist eine Leiche in der Seine entdeckt worden. Ermittlungen zur Todesursache liefen, hieß es von der Pariser Staatsanwaltschaft. Der Tote wurde französischen Medienberichten in der Nähe der berühmten Pont Neuf im Stadtzentrum gefunden.

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Die Leiche schwamm in der Seine nahe der Pont Neuf. (Foto: picture alliance / abaca)

Die Leiche soll nur mit einer Unterhose bekleidet gewesen sein, berichtet "Le Figaro". Demnach soll dem Toten auch eine Hand fehlen. Den Berichten zufolge dürfte die Leiche schon seit mehreren Tagen oder Wochen im Wasser sein .Erst im Sommer waren bei Paris mehrere Leichen in der Seine entdeckt worden.

Eine Hand fehlt: Leiche in Unterhose mitten in Paris entdeckt
17:05 Uhr

ICE-Agenten schleifen schwangere Frau über Straße

Eine Festnahme der US-Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis ist eskaliert. Die Agenten wollen eine mutmaßlich Schwangere festnehmen, dabei werden sie von Protestierenden umringt. Die Frau wird über die Straße geschleift. Sogar die örtliche Polizei kritisiert das Vorgehen der Agenten.

ICE-Agenten schleifen schwangere Frau über Straße
16:35 Uhr

Leonardo DiCaprio legt "Titanic"-Geständnis ab

Leonardo DiCaprio hat verraten, dass er sich seinen Film "Titanic" aus dem Jahr 1997 nie wieder angeschaut hat. "Nein, ich habe ihn nicht mehr gesehen", so der Hollywood-Superstar im Gespräch mit Schauspielkollegin Jennifer Lawrence. "Oh, das solltest du unbedingt!", entgegnete Lawrence im Gespräch "Actors on Actors" von "Variety" und CNN. "Du könntest ihn dir jetzt wie einen normalen Film ansehen. Der ist so gut!", schlug die "Die Tribute von Panem"-Hauptdarstellerin dem "Titanic"-Star vor.

DiCaprio erklärte anschließend, dass er seine Filme "eigentlich nicht anschaue", gab dann aber zu, "einige gesehen" zu haben. Darauf fragte er Jennifer Lawrence, ob sie sich ihre eigenen Filme anschaue. "Nein. Aber ich habe noch nie etwas wie 'Titanic' gemacht. Wenn ich es getan hätte, würde ich es mir ansehen", antwortete sie.

Leonardo DiCaprio legt "Titanic"-Geständnis ab
16:05 Uhr

Reporter im Tränengas: Plötzlich "eskalieren die Zustände" in Brüssel

Rund um den EU-Gipfel in Brüssel gibt es schwere Ausschreitungen in der Stadt - und Reporter Jan Heikrodt steht für ntv mittendrin. Während einer Live-Schalte verschärft sich plötzlich die Lage vor Ort.

Reporter im Tränengas: Plötzlich "eskalieren die Zustände" in Brüssel
15:32 Uhr

Berüchtigter Clan verliert Leverkusener Villa

Nach jahrelangem juristischen Tauziehen dürfen die Behörden die Leverkusener Villa eines berüchtigten Clans einziehen und verwerten. Das habe der Bundesgerichtshof entschieden, indem er die Revision gegen ein Strafurteil des Düsseldorfer Landgerichts verworfen habe, sagte ein Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft.

Mit dem Urteil hatte das Landgericht die Einziehung der Immobilie angeordnet. Das Clan-Oberhaupt war zu sechs Jahren Haft wegen Geiselnahme und Sozialbetrugs verurteilt worden, sein Sohn wegen Geldwäsche zu einer Bewährungsstrafe. Da das Urteil nun rechtskräftig ist, muss der Sohn als offizieller Eigentümer die Immobilie abgeben. Wie das Prozedere der Verwertung aussehen wird, werde nun geprüft, sagte Staatsanwalt Julius Sterzel.

Der Sohn hatte die Villa samt 1700 Quadratmetern großem Grundstück erworben, in der dann auch zahlreiche Familienmitglieder wohnten, die von staatlicher Unterstützung lebten und Wohngeld bezogen.

Berüchtigter Clan verliert Leverkusener Villa
15:02 Uhr

Festnahme gefilmt: Zweiter Anschlagsplan am Bondi Beach?

In einem Vorort von Sydney nehmen Spezialkräfte mehrere Männer fest. Die Polizei meldet, sie hätte Informationen erhalten, dass die Männer eine Gewalttat verüben wollten. Medienberichten zufolge sollen die Männer auf dem Weg zum Bondi Beach gewesen sein.

Festnahme gefilmt: Zweiter Anschlagsplan am Bondi Beach?
14:32 Uhr

Vom Militär abgeschossen? Wrackteile nach Flugzeugabsturz vor fast 60 Jahren entdeckt

Fast 60 Jahre nach einem Flugzeugabsturz vor Nizza mit 95 Toten haben Polizeitaucher Wrackteile der Maschine geortet. Die Justiz prüft den Verdacht eines versehentlichen Abschusses durch die französischen Streitkräfte. Wie die Staatsanwaltschaft in Nizza mitteilte, haben bei der von ihr angeordneten Suche Taucher in 2300 Metern Tiefe unter anderem das Heck und die beiden Triebwerke der Maschine geortet. Geprüft werde nun eine Untersuchung der Wrackteile unter Wasser oder ihre Bergung.

Der Air-France-Flug von Ajaccio auf der Insel Korsika nach Nizza war am 11. September 1968 vor der Côte d'Azur ins Meer gestürzt, wobei alle Insassen ums Leben kamen. Seit vielen Jahren gibt es in Frankreich den begründeten Verdacht, dass die Maschine vom Caravelle versehentlich vom Militär abgeschossen und das anschließend vertuscht worden sein könnte.

Vom Militär abgeschossen? Wrackteile nach Flugzeugabsturz vor fast 60 Jahren entdeckt
14:05 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Heidi Ulrich hat sich in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet und kann jetzt hoffentlich noch ein wenig das sonnig-winterliche Wetter genießen.

Mein Name ist Lukas Märkle und ich begleite Sie hier bis in die späten Abendstunden. Wie gewohnt schauen wir auf die politische Welt, aber auch die abseitigeren Themen sollen hier nicht zu kurz kommen.

Bei Fragen, Anmerkungen oder Feedback melden Sie sich gerne bei mir unter lukas.maerkle(at)ntv.de

Schichtwechsel
13:58 Uhr

Mehr als Tausend Zivilisten bei Massaker im Sudan getötet

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Die Kollage zeigt das Camp Zamzam vor dem Angriff (links) und danach. (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Im Sudan sind nach Angaben der UNO im April bei Angriffen der RSF-Miliz auf ein Flüchtlingslager mehr als tausend Zivilisten getötet worden. Zwischen dem 11. und dem 13. April sei die "Tötung von mindestens 1013 Zivilisten" dokumentiert worden, heißt es in einem Bericht des UN-Menschenrechtsbüros. Mehr als 400.000 Bewohner des Zamzam-Flüchtlingslagers in der Region Darfur seien durch den Angriff ein weiteres Mal vertrieben worden. Es gebe Belege für von RSF-Milizionären begangene Verbrechen wie Tötungen, sexuelle Gewalt, Folter und Entführungen. Der Angriff war Teil der RSF-Offensive zur Eroberung der Stadt Al-Faschir. Die Miliz und die Armee liefern sich seit mehr als zweieinhalb Jahren einen blutigen Machtkampf. Rund zwölf Millionen Menschen wurden vertrieben.

Mehr als Tausend Zivilisten bei Massaker im Sudan getötet
13:31 Uhr

Rasende Verfolgungsjagd: Kipplaster kracht in Baustelle

In Kalifornien stiehlt ein Dieb einen Kipplaster und flüchtet damit über mehr als 30 Kilometer über mehrere Fernstraßen vor der Polizei. Die Verfolgungsjagd endet, als der Fahrer in eine Baustelle rast und die Kontrolle über das Fahrzeug verliert.

Rasende Verfolgungsjagd: Kipplaster kracht in Baustelle
12:50 Uhr

Von wegen Hamburger Polizistinnen - Polizei warnt vor sexualisierten Fake-Profilen

In sozialen Medien tauchen vermehrt gefakte Profile von vermeintlichen Polizistinnen aus Hamburg auf, die tatsächlich keine sind. Die zahlreichen sexualisierten Bilder sind offenbar mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz generiert oder auf andere Art manipuliert worden. Die Polizei warnt: "Diese Accounts sind nicht echt. Teilweise werden Bilder in Polizeiuniform, teilweise auch sexualisierte oder anzügliche Darstellungen verwendet. Solche Profile schaden dem Ansehen der Polizei Hamburg und verletzen die Persönlichkeitsrechte realer Menschen." Wer solche Profile entdeckt, soll sie direkt bei der jeweiligen Plattform melden. "Der Missbrauch von KI-Technologie zur Erstellung solcher Inhalte kann rechtliche Folgen haben. Die vorliegenden Inhalte werden durch die Polizei Hamburg bereits geprüft." Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung folgen Zehntausende Menschen solchen Fake-Profilen. Um mehr Fake-Bilder zu sehen, sollten Nutzer auf kostenpflichtige Seiten gelockt werden, heißt es.

Von wegen Hamburger Polizistinnen - Polizei warnt vor sexualisierten Fake-Profilen
12:03 Uhr

Denison: Trump offenbart nie zuvor gesehene Schwäche

Bevor die besinnlichen Weihnachtstage beginnen, schlägt US-Präsident Trump in einer Rede an die Nation ernste Töne an. Dabei macht er sich auch selbst ein verfrühtes Geschenk und suhlt sich in Eigenlob. Doch eine Überraschung gibt es, meint Politologe Andrew Denison.

Denison: Trump offenbart nie zuvor gesehene Schwäche
11:54 Uhr

Zwei Männer angeklagt: Sie sollen Anschlag in Bremerhaven geplant haben

Die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen zwei Männer, die einen islamistisch motivierten Sprengstoffanschlag in Bremerhaven geplant haben sollen. Den 19-jährigen und 35-jährigen Deutschen wird die Verbrechensverabredung zum Mord und zur Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion sowie die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen, wie eine Sprecherin mitteilt. Die beiden sind Neffe und Onkel. Mit einer selbstgebauten Sprengstoffweste sollen sie einen Angriff auf ein Bremerhavener Krankenhaus geplant haben, berichtet Radio Bremen unter Berufung auf Sicherheitskreise. Die Verdächtigen wurden bereits im August festgenommen. Nach Angaben der Ermittler gingen die Anschlagspläne aus Chats hervor. Bei einer Razzia wurden Chemikalien gefunden, mit denen ein Sprengsatz gebaut werden kann.

Zwei Männer angeklagt: Sie sollen Anschlag in Bremerhaven geplant haben
11:31 Uhr

Psychiatrie und Lebenslange Haft für Amokfahrer von Mannheim

Nach der Amokfahrt mit zwei Toten und 14 Verletzten an Rosenmontag in der Mannheimer Innenstadt wird der Fahrer in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Das entscheidet das Landgericht Mannheim und verurteilt den Mann zudem unter anderem wegen Mordes und versuchten Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Mehr dazu lesen Sie hier.

Psychiatrie und Lebenslange Haft für Amokfahrer von Mannheim
10:59 Uhr

Mehr als 200 Kugelbomben in Paketen bestellt – Durchsuchungen in Bayern

Der Zoll hat im bayerischen Landkreis Günzburg mehr als 200 Kugelbomben beschlagnahmt, die per Post aus Osteuropa bestellt wurden. Die illegalen starken Feuerwerkskörper seien bereits Mitte Oktober bei einem 26-Jährigen gefunden, der sie für sich und neun weitere Beschuldigte bestellt haben soll, erklären das Zollfahndungsamt München und die Staatsanwaltschaft Memmingen. Die Wohnungen der neun mutmaßlichen Abnehmer wurden an diesem Montag durchsucht. Damit wollten die Ermittler sicherstellen, dass dort keine Kugelbomben mehr lagerten. Beschlagnahmt worden seien "geringe Mengen verbotener Pyrotechnik". Anhaltspunkte für Pläne zur Begehung weiterer Straftaten mit den Kugelbomben lagen nicht vor.

Die Kugelbomben waren in Paketen entdeckt worden. Die Ermittler schreiben mit Blick auf den 26-Jährigen: "In Erscheinung ist er bei der Postkontrolle durch Zollbeamte des Hauptzollamtes Ulm getreten, als diese am 13.10.2025 vier an ihn gerichtete Pakete mit je 25 Kilogramm Gewicht bei einem Ulmer Versanddienstleister kontrollierten und dabei sowohl auf illegale Feuerwerkskörper, als auch auf mehrere Kugelbomben aus Osteuropa stießen. "

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Kugelbomben sind aufgrund ihrer hohen Explosivkraft nicht für den privaten Gebrauch zugelassen. (Foto: dpa)

Mehr als 200 Kugelbomben in Paketen bestellt – Durchsuchungen in Bayern
10:15 Uhr

Rechnung zu spät bezahlt: Schufa-Daten können noch Jahre stehen bleiben

Daten über Zahlungsausfälle muss die Schufa nicht sofort löschen, wenn die Rechnungen bezahlt wurden. Das entscheidet der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe und gibt der Revision der Wirtschaftsauskunftei gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts Köln statt. Über die konkrete Klage eines früheren Schuldners muss das Kölner Gericht nun neu entscheiden. Der Mann hatte Forderungen trotz Mahnungen erst nach längerer Zeit beglichen.

Als Leitlinie sieht der BGH die bisherigen Regeln der Auskunfteien in Deutschland, die der hessische Datenschutzbeauftragte genehmigte. Demnach speichert die Schufa ausgeglichene Forderungen für bis zu drei Jahre. In Einzelfällen kann aber auch eine kürzere Frist angemessen sein, wie der BGH erklärt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Rechnung zu spät bezahlt: Schufa-Daten können noch Jahre stehen bleiben
10:01 Uhr

Anklage zu mutmaßlicher rechter Terrorzelle erhoben - junge Verdächtige

Der Generalbundesanwalt hat Anklage gegen sieben Mitglieder und einen Unterstützer einer mutmaßlichen rechtsextremistischen Terrorzelle namens "Letzte Verteidigungswelle" erhoben. Das bestätigt eine Sprecherin der Behörde gegenüber RTL und "Stern".

  • Der Generalbundesanwalt wirft acht jungen Männern im Alter zwischen 15 und 21 Jahren unter anderem Mitgliedschaft und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung vor. Zudem versuchten Mord, Verabredung zum Mord und gefährliche Körperverletzung.

  • Im Mittelpunkt der Anklageschrift stehen ein Brandanschlag auf ein Kulturzentrum im brandenburgischen Altdöbern im Oktober 2024 sowie ein Angriff mit Feuerwerkskörpern auf ein Flüchtlingsheim in Schmölln, Thüringen, Anfang dieses Jahres.

  • Mehrere Aktivitäten der Gruppe, darunter begangene oder geplante mutmaßliche Anschläge auf Asylsuchende, waren im April durch eine gemeinsame Undercover-Recherche von RTL und "Stern" aufgedeckt worden.

Anklage zu mutmaßlicher rechter Terrorzelle erhoben - junge Verdächtige
09:20 Uhr

Todesursache von Rob und Michele Reiner bekannt gegeben

Die Obduktionsergebnisse verschaffen Gewissheit darüber, dass Hollywood-Regisseur Rob Reiner und seine Ehefrau Michele an mehreren Stichverletzungen gestorben sind. Das sei bei den gerichtmedizinischen Untersuchungen in Los Angeles festgestellt worden, melden US-Medien. Die Todesart wurde als Tötungsdelikt eingestuft. Unter Tatverdacht steht ein Sohn des Paares, Nick Reiner. Er wurde festgenommen und wegen zweifachen Mordes angeklagt. Geäußert hat er sich bisher nicht.

Bekannt war Rob Reiner für Kinofilme wie "Misery", "Eine Frage der Ehre" und "Harry und Sally". Meg Ryan, die im letzteren Film eine der Hauptrollen spielte, verabschiedet sich mit emotionalen Worten von dem Paar. "Oh, wie sehr wir diesen Mann vermissen werden", schreibt sie auf Instagram zu einem gemeinsamen Foto von den Dreharbeiten zu "Harry und Sally". "Danke, Rob und Michele, für die Art, wie ihr an wahre Liebe geglaubt habt, an Märchen und an das Lachen", würdigt sie die beiden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Todesursache von Rob und Michele Reiner bekannt gegeben
08:50 Uhr

Unbekannte schießen auf Berliner Wohnhaus, das Clan-Größe gehören soll

Unbekannte Täter haben auf ein Einfamilienhaus in Berlin-Lichterfelde geschossen. Die Schüsse fielen gestern Vormittag, wie ein Polizeisprecher sagt. Es sei niemand verletzt worden. Das Landeskriminalamt und eine Mordkommission ermitteln zu den Hintergründen. Nach Informationen der "B.Z." soll es sich um die Villa einer Clan-Größe handeln. "Der Mann wurde durch das Glücksspiel zur Größe in Berlin. Er hat viele Feinde", zitiert die Zeitung einen Beamten. Der Mann, der Restaurants und Spielhallen betreibe, habe krank im Bett gelegen, als die Schüsse fielen, schreibt die "B.Z." und beruft sich auf Ermittlerkreise. Er habe sofort die Polizei gerufen.

Unbekannte schießen auf Berliner Wohnhaus, das Clan-Größe gehören soll
08:15 Uhr

Lübecker Kirchen-Poledance polarisiert zur Adventszeit

Anke Kestermann hat sich für ihre Pole-Dance-Einlagen einen besonderen Ort ausgesucht: Kirchen. Auch in der St. Marienkirche in Lübeck darf die Tänzerin in der Adventszeit auftreten. Das finden einige originell, andere eher unangebracht.

Lübecker Kirchen-Poledance polarisiert zur Adventszeit
07:50 Uhr

Showdown in Brüssel zu russischem Vermögen, Urteil zu Mannheimer Amokfahrt, Zinsentscheid - das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Gleich eine ganze Reihe wichtiger Entscheidungen stehen heute an. Die Blicke richten sich gespannt nach Brüssel, wo um 10 Uhr der EU-Gipfel beginnt. Die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder sollen entscheiden, ob die eingefrorenen russischen Vermögen für die Ukraine genutzt werden. Dies soll in Form von Darlehen geschehen. Russland soll das Geld nur wiederbekommen, wenn es Wiedergutmachung für die Kriegsschäden leistet.

Diese Termine stehen auch auf der Liste:

  • Nach der Amokfahrt in der Mannheimer Innenstadt an Rosenmontag will das Landgericht um 11 Uhr sein Urteil sprechen.

  • Der Bundestag entscheidet abschließend über die vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) geforderte Neuauszählung der Bundestagswahl.

  • Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) verkündet um 9.30 Uhr ein Urteil zum polnischen Verfassungsgerichtshof, der Entscheidungen des höchsten europäischen Gerichts als nicht bindend ansehen wollte.

  • Wie lange darf die Schufa Informationen über bereits erledigte Zahlungsprobleme speichern? Diese Frage könnte im Laufe des Tages der Bundesgerichtshof (BGH) klären.

  • Gab ein Makler einer Frau keine Wohnungsbesichtigung wegen ihres pakistanischen Namens? Der Bundesgerichtshof verhandelt über die Klage einer Mietinteressentin.

  • Um 14.15 Uhr gibt die Europäische Zentralbank ihren Zins-Entscheid bekannt.

  • Ab 15.30 Uhr wollen erstmals zwei Deutsche mit einer Rakete von Amazon-Gründer Jeff Bezos einen Kurztrip ins All unternehmen, darunter die im Rollstuhl sitzende Michaela Benthaus, Ingenieurin bei der europäischen Raumfahrtbehörde Esa, als erster Mensch mit Querschnittslähmung.

  • Die Schlagersängerin Melanie Müller steht erneut wegen Hitlergruß-Vorwürfen vor Gericht. Vor dem Landgericht Leipzig beginnt der Berufungsprozess.

  • Fußball: Der FSV Mainz 05 will mit einem Sieg gegen Samsunspor Kulübü aus der Türkei erstmals ins Achtelfinale der Conference League einziehen. Zu sehen ist das Spiel ab 21 Uhr bei RTL.

Mein Name ist Heidi Ulrich, zu erreichen über heidi.ulrich@ntv.de. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag!

Showdown in Brüssel zu russischem Vermögen, Urteil zu Mannheimer Amokfahrt, Zinsentscheid - das wird heute wichtig
07:31 Uhr

Übermütiger Junge zerstört goldene Zwei-Kilo-Krone

Die chinesische Influencerin Zhang Kaiyi erhält von ihrem Mann eine handgefertigte, goldene Krone. Nach der Hochzeit wird das Stück in Peking ausgestellt. Dort zieht sie die Aufmerksamkeit eines Jungen auf sich, der seine Finger nicht bei sich lassen kann.

Übermütiger Junge zerstört goldene Zwei-Kilo-Krone
06:50 Uhr

Die Nummer zwei beim FBI hört auf

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Ist seit weniger als einem Jahr im Amt: Dan Bongino. (Foto: AP)

Der stellvertretende Direktor der US-Bundespolizei FBI, Dan Bongino, will zurücktreten. Nächsten Monat werde er seinen Posten, den er erst seit diesem Februar innehat, abgeben, schreibt er in sozialen Medien. Eine Begründung fügt er nicht hinzu. Die "New York Times" berichtet, es gebe Hinweise, dass Bongino wieder zu seiner früheren Tätigkeit als Podcaster und Social-Media-Persönlichkeit zurückkehren werde.

Die Personalie Bongino war umstritten. Erfahrung beim FBI hatte er nicht. Zuvor arbeitete er unter anderem als Personenschützer beim Secret Service und für die Polizei. Zudem hatte er eine Fernsehsendung bei Fox News. US-Medienberichten zufolge verbreitete er in der Vergangenheit Verschwörungstheorien. Für Schlagzeilen sorgten auch heftig geführte Streitigkeiten mit Justizministerin Pam Bondi. Die "New York Times" schreibt zu seinem Rückzug beim FBI, damit ende seine kurze, aber turbulente Amtszeit bei der Behörde, "bei der er für sein hitziges Temperament, seine Fehltritte und seine hyperaktive Präsenz in den sozialen Medien bekannt war".

Die Nummer zwei beim FBI hört auf
06:04 Uhr

Dobrindt will gut 500 Afghanen nach Deutschland holen

Möglichst bis zum Jahresende sollen mehr als 500 Afghanen mit einer bestehenden Aufnahmezusage aus Pakistan nach Deutschland gebracht werden. "Es handelt sich aktuell noch um 460 Personen, die sich im Bundesaufnahmeprogramm befinden, und 75 Personen, die sich im Ortskräfteprogramm befinden und sich derzeit in Pakistan aufhalten", sagt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt dem Redaktionsnetzwerks Deutschland.

  • Die islamistischen Taliban hatten 2021 erneut die Macht in Afghanistan übernommen. Die Bundesregierung versprach ehemaligen Ortskräften deutscher Institutionen sowie weiteren Menschen, die man für besonders gefährdet hielt, eine Aufnahme in Deutschland.

  • Pakistan hat der Bundesregierung eigentlich nur bis Jahresende Zeit für die Aufnahmeverfahren gegeben. Danach sollen die Menschen nach Afghanistan abgeschoben werden.

  • Dort drohen ihnen laut Menschenrechtsorganisationen willkürliche Inhaftierung, Verfolgung, Folter, Misshandlungen oder gar Hinrichtungen.

  • Nach dem Regierungswechsel in Berlin hatte die neue Bundesregierung die Aufnahmen stark eingeschränkt. Im Koalitionsvertrag vereinbarten Union und SPD, Aufnahmeprogramme so weit wie möglich einzustellen.

  • Gerichte haben nach Klagen aber den Aufnahmeanspruch einzelner Menschen mit verbindlicher Zusage festgestellt.

  • Rund 650 Menschen aus Afghanistan, die andere Zusagen erhalten hatten, erhielten vergangene Woche eine endgültige Absage von der Bundesregierung - verbunden mit dem Angebot, ihnen bei der Rückkehr nach Afghanistan oder der Ausreise in ein anderes aufnahmebereites Land zu helfen, auch finanziell.

Dobrindt will gut 500 Afghanen nach Deutschland holen