Das war Mittwoch, der 26. August 2026
Lieber Leserinnen und Leser,
die Flutkatastrophe in Nepal und China mit vielen Toten, der Tod des "The Rocky Horror Picture Show"-Stars Tim Curry und des "Tatort"-Darstellers Andreas Hoppe - dieser Nachrichtentag hielt leider eher schlechte Neuigkeiten bereit. Zum Abschluss habe ich noch ein paar Leseempfehlungen für Sie und natürlich nicht nur Negatives herausgesucht - nicht zuletzt in eigener Sache freuen wir uns über die Nominierung für den deutschen Fernsehpreis für unsere Berichterstattung zum US-Angriff auf den Iran.
Von Frauke Niemeyer
Vorfall "sehr selten": Zwei Tote durch Flughafen-Malaria in Frankfurt/Main
Landung in Birmingham: Harry und Meghan sollen bereits zurück in England sein
"Unerklärliche Verbindung": Eminem enthüllt rührende Nachricht von Dolly Parton
Standing Ovations für Star-Koch: Krebskranker Johann Lafer beehrt "Grill den Henssler"
Und falls Sie den oben erwähnten Film mit Tim Curry noch nicht kennen: Verabreden Sie sich für Halloween fürs Kino oder privat mit Freunden und recherchieren Sie vorher ein paar witzige Details zu dem Kultstreifen. Tim Curry, Susan Sarandon und weitere Schauspielgrößen werden Ihnen einen trashigen und sehr heiteren Filmabend bescheren - Handlung ist eigentlich dabei Nebensache! Damit wünsche ich Ihnen eine gute Nacht.
Ihre Johanna Ohlau
Nach filmreifer Flucht: Spanische Polizei fasst "Ausbrecherkönig"
Seine Flucht aus einem Hochsicherheitsgefängnis in Italien war nicht die erste und spektakulär, aber am Ende hat es einem als "Ausbrecherkönig" bekannten Mann nichts geholfen: Die spanische Polizei hat den Mann nach Monaten auf der Flucht Tarragona im Nordosten des Landes gefasst. Der Mann, der von der Polizei nur mit seinen Initialen "T.T." identifiziert wurde, hatte einer Mitteilung zufolge im Dezember in einem Hochsicherheitsgefängnis in Mailand die Gitterstäbe durchgesägt und sich an zusammengeknoteten Bettlaken abgeseilt. "Es klingt wie etwas aus einem Film, aber manchmal ist die Realität seltsamer als die Fiktion", erklärte die Polizei dazu.
Wer ist der Mann mit den Initialien "T.T."? Sie entsprechen denen von Toma Taulant, einem albanischen Staatsbürger, der in Italien als "Ausbruch-Zauberer" bekannt ist. Er verbüßte italienischen Medien zufolge in Mailand eine eigentlich noch bis 2048 währende Haftstrafe für verschiedene Verbrechen, darunter gewaltsamen Raub, Diebstahl und Drogenhandel. Nach Angaben der spanischen Polizei war der Festgenommene zuvor schon aus zwei weiteren italienischen Gefängnissen geflohen sowie einmal aus einer belgischen Haftanstalt, wo er mit Hilfe einer menschlichen Pyramide die Mauer überwunden hatte. Einfallsreichtum ist bei dem Mann auf jeden Fall vorhanden ...
Messerangriff auf Kita geplant: Polizei nimmt Teenager in Norwegen fest
Einem anonymen Hinweisgeber oder einer Hinweisgeberin ist es wohl zu verdanken, dass die Polizei in Norwegen einen schlimmen Anschlag auf Kinder verhindern konnten. Wie die norwegische Zeitung "Aftenposten" berichtet, plante ein 16-Jähriger einen Angriff mit Äxten und Messern auf einen Kindergarten. Die Staatsanwaltschaft bestätigte diese Angaben nicht. "Er hat über mehrere Ziele gesprochen", sagte Staatsanwältin Lise Dalhaug gegenüber AFP. Um welche Ziele es sich gehandelt habe, wollte sie nicht näher erläutern. Der Hinweisgeber oder die Hinweisgeberin aus dem Ausland hat laut Behörden "beunruhigende Drohungen auf verschiedenen Plattformen in Onlinenetzwerken" entdeckt. Der Jugendliche sei daraufhin identifiziert und bereits Anfang Juni festgenommen worden. Bekanntgegeben wurde die Festnahme erst jetzt. Gegen ihn werde wegen der "Vorbereitung einer terroristischen Handlung" ermittelt. Nach bisherigem Stand habe der Jugendliche die Tat allein geplant. Der 16-Jährige stammt laut Behörden aus der Region Vestfold südlich der Hauptstadt Oslo. Zum möglichen Strafmaß sagte Dalhaug, dem Jugendlichen werde eine "sehr schwere Straftat" vorgeworfen. Ihm drohe daher eine "harte Gefängnisstrafe".
Sturzflut in Nepal: Behörden melden mehr als 150 Tote
Nepal und Tibet werden von einer schweren Sturzflut erfasst und seit der verheerenden Überschwemmung steigen die Todeszahlen weiter rasant: Die Polizei zählt inzwischen 157 Tote - Hunderte Menschen werden zudem noch vermisst, darunter sollen viele Touristinnen und Touristen sein. In einer vorherigen Zwischenbilanz hatte sie die Zahl der Todesopfer mit 95 angegeben. Auch im Nachbarland China gibt es in der Region Tibet mehrere Todesopfer und zahlreiche Vermisstenfälle.
Ziel US-Kapitol? Mann fährt mit Guillotine auf Pickup nach Washington
Wo hat er sie her und vor allem, was hatte er damit vor? Ein Mann, der mit einer Guillotine in Originalgröße in Washington unterwegs war, wirft Fragen auf. Die Polizei kontrollierte den 35-Jährigen aus dem US-Bundesstaat Kalifornien zunächst aus einem anderen Grund: Sein Pickup war falsch in einer Straße nahe dem US-Kapitol und dem Obersten Gerichtshof geparkt. Dann fiel den Polizisten die "gefährliche Waffe" auf, die sie daraufhin beschlagnahmten, wie die Polizei in der US-Hauptstadt mitteilt. "Ermittler durchleuchten den Hintergrund des Verdächtigen, um mehr darüber zu erfahren, warum er nach Washington gekommen ist", hieß es. Der Mann war in Gewahrsam genommen worden.
Kleine Portion Angeberwissen: In den USA wurde die Guillotine übrigens offiziell nie für Hinrichtungen benutzt.
Kleinflugzeug stürzt in Attersee - Wrack in 160 Meter Tiefe
Hoffnung auf Überlebende besteht nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in Oberösterreich wohl nicht: Die Maschine stürzte laut Augenzeugen in den Attersee und ging unter. Inzwischen konnten Wrackteile in rund 160 Meter Tiefe geortet werden, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Daraufhin startete die Feuerwehr einen Versuch, das Wrack aus der Tiefe zu heben. "Wir gehen leider nicht von Überlebenden aus", sagte die Sprecherin und machte vorerst keine Angaben, ob sich eine oder zwei Personen in der einmotorigen Maschine befanden. Die Firma, auf die das Flugzeug mutmaßlich zugelassen ist, beantwortete Fragen der dpa vorerst nicht. Laut der Plattform Flightradar24 war die zweisitzige Maschine in Salzburg gestartet. Laut Polizei handelte es sich um ein Kleinflugzeug des Typs P2002 JF. Dieses Modell wird von der italienischen Firma Tecnam produziert.
"Mini-Tsunamis" fluten Mallorcas Häfen
Im Vergleich zu einem richtigen Tsunami harmlos, aber "Rissaga" sorgt bei einigen Urlauberinnen und Urlauber auf Mallorca gerade für nasse Füße: Das Phänomen entsteht durch Luftdruckschwankungen und lässt das Wasser erst "verschwinden" und dann sprunghaft den Pegel wieder ansteigen.
Ehemaliger "Tatort"-Schauspieler Andreas Hoppe ist gestorben
Der ehemalige "Tatort"-Kommissar Andreas Hoppe ("Kopper") ist im Alter von 66 Jahren gestorben. Wie die Agentur Engelspost unter Berufung auf Hoppes Familie mitteilt, starb Hoppe bereits am 17. August unerwartet. Der Schauspieler lebte in Berlin.
Angler entdeckt zufällig Autowrack in See
Nach Fischen hat ein Angler in einem See in Oldenburg wohl nicht gesucht, weil er mit einem Sonargerät den Grund abgesucht hat. Doch der Fund ist wohl trotzdem eine Überraschung: Er stieß auf ein Autowrack. Der Finder informierte die Polizei, die auch mit Tauchern anrückte. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Wagen in den 1970er oder den 1980er Jahren dort landete. Für Detektive hält das Wrack nach so langer Zeit im Wasser wohl wenig mehr bereit: "Wir kriegen wahrscheinlich gar nicht mehr heraus, wem das Auto gehört hat", sagte der Sprecher. Doch viel wichtiger ist wohl: Hinweise auf ein Verbrechen gibt es laut Polizei nicht.
Auch wichtig: Zum Schutz des Gewässers wurde vor der Bergung eine Ölsperre ausgelegt. Tatsächlich traten dabei Betriebsstoffe aus, eine Verunreinigung des Sees wurde den Angaben zufolge verhindert.
Nach Sturzflut: Auch China meldet erste Todesopfer
Nach der Sturzflut in einer Gebirgsregion zwischen Nepal und Tibet steigt die Zahl der Toten in Nepal rasant. Auch das angrenzende China meldet erste Todesopfer. Drei Menschen seien tot geborgen worden, mehr als 260 Menschen würden vermisst, berichten chinesische Staatsmedien unter Berufung auf eine erste Erhebung der Behörden vor Ort im Kreis Gyirong im Südwesten Tibets. Die genaue Zahl werde noch ermittelt, heißt es.
US-Medien: "Rocky Horror Picture Show"-Star Tim Curry ist tot
Traurige Nachrichten für alle Fans von Tim Curry: Der britische Schauspieler soll US-Medienberichten zufolge im Alter von 80 Jahren gestorben sein. Das meldet unter anderem das Promi-Portal "TMZ". Die Todesursache ist noch nicht bekannt. Curry war seit einem Schlaganfall im Jahr 2012 jedoch gesundheitlich angeschlagen und auf einen Rollstuhl angewiesen.
Der Film "The Rocky Horror Picture Show" war 1975 zunächst ein Flop an den Kinokassen, aber entwickelte sich in den Jahren danach überraschend zum absoluten Kult-Streifen rund um Halloween. Besonders Hauptdarsteller Tim Curry begeistert bis heute in seiner Rolle als Dr. Frank N. Furter. In dieser - und in unzähligen Memes - wird er wohl noch lange weiterleben ...
Zu wenig Personal an der Adria: Häftlinge wachen über Badegäste
Eigentlich werden sie bewacht, aber nun bewachen sie den Strand - ist ja auch viel besser, als in der Zelle zu sitzen: Da es an Personal fehlt, setzen Betreiber von Strandbädern an der italienischen Adria auf die Hilfe von Häftlingen. Einer von ihnen ist Marco. Ein RTL/ntv-Kamerateam hat ihn bei seiner Arbeit begleitet.
Behörde: Zwei Tote durch Malaria am Frankfurter Flughafen
An den Folgen einer Malaria-Erkrankung sind bereits zwei Beschäftigte am Frankfurter Flughafen gestorben. Der erste Todesfall ereignete sich nach Angaben des Frankfurter Gesundheitsamtes schon Anfang Juli, der zweite im August.
100-Kilo-Bombe in Kanal in Berlin entdeckt: 5600 Haushalte werden evakuiert
Unerwartet ungemütlich wird es heute für Tausende Berlinerinnen und Berliner: Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe müssen die Menschen aus 5600 Haushalten ihre Wohnungen verlassen, damit der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden kann. Um den Fundort im Neuköllner Schifffahrtskanal sei ein Sperrkreis von 500 Metern eingerichtet worden, sagte ein Polizeisprecher. Wann die Evakuierung abgeschlossen sein wird, ist offen. Der Einsatz in Berlin-Neukölln nicht weit entfernt von der bekannten Sonnenallee könnte sich noch bis in den späten Abend oder die Nacht hineinziehen. Es wurde eine Notunterkunft eingerichtet, wo Betroffene versorgt werden sollen. Den Angaben zufolge sind 200 Polizisten im Einsatz. Auch Feuerwehr, Rotes Kreuz und Technisches Hilfswerk unterstützen bei den Maßnahmen. Im Sperrkreis liegen ein Seniorenheim, eine Obdachlosenunterkunft und eine Kita. Die Bombe wurde aus dem Wasser gehoben und auf einem schwimmenden Ponton gelagert. Dann soll ein Kran sie ans Ufer heben, wo sie entschärft werden soll, so die Polizei.
Ex-Stasi-Offizier: AfD-Kandidat zum Rücktritt aufgefordert
Der Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Johannes Beleites, bezeichnet seine Kandidatur als "nur schwer erträglich": Im Harz kandidiert mit Frank-Ronald Bischoff ein ehemaliger Stasi-Offizier für die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Beleites fordert einen Verzicht auf die Kandidatur. "Die AfD sollte Frank-Ronald Bischoff öffentlich auffordern, auf seine Kandidatur zu verzichten", sagte er der "Bild"-Zeitung. Der AfD-Kandidat habe "vielen Menschen schweren Schaden" zufügen können, so der Landesbeauftragte. "Viele Antragsteller verloren sofort ihren Arbeitsplatz, wurden überwacht, waren Zersetzungsmaßnahmen ausgesetzt oder wurden schlimmstenfalls sogar inhaftiert." Bischoff ist Direktkandidat im Wahlkreis 16 in Wernigerode (Harz) für die Landtagswahl und steht auf dem Landeslistenplatz Nummer 33 der AfD. Er arbeitete zwischen 1977 und 1989 als Offizier im besonderen Einsatz für das Ministerium für Staatssicherheit, wie er 2017 öffentlich eingeräumt hatte. Wie die Zeitung berichtete, sei er dort für Bürger zuständig gewesen, die einen Antrag auf Ausreise aus der DDR stellten.
Gericht: Professorin darf Mäuse nicht aneinander nähen
So manche Meldungen muss man zwei Mal lesen, um sie glauben zu können. Aus der Kategorie stammt wohl auch diese: Eine Professorin in Nordrhein-Westfalen darf einem Gerichtsurteil zufolge keine Versuche an Mäusen vornehmen, bei denen die Tiere chirurgisch aneinander genäht werden. Das Verwaltungsgericht Köln bestätigte laut Mitteilung ein Verbot der Versuche und wies eine Klage der Professorin der Universität Bonn ab. Die umstrittene Versuchsart belastet demnach die dabei zusammengenähten Mäuse schwer und verstößt gegen das Tierschutzgesetz.
Bei sogenannten Parabioseversuchen werden zwei lebende Mäuse an den Flanken operativ miteinander verbunden, so dass sich ihre Blutkreisläufe verbinden. Nach acht Wochen werden die Tiere wieder getrennt und seziert. Die Professorin wollte die Entwicklung eines Malariaimpfstoffs erforschen. Die Wissenschaftlerin stufte die Versuche als lediglich mittelgradig belastend ein. Das Gericht schätzte die Belastung für die Mäuse hingegen als schwer ein. Die Professorin habe keine Unterlagen vorgelegt, die diese Belastungen rechtfertigten würden, hieß es zur Begründung. Das zuständige Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung hatte die Versuche zuerst genehmigt, die Genehmigung dann aber wegen offensichtlicher Rechtswidrigkeit zurückgenommen. Dagegen klagte die Professorin.
US-Magazin würdigt Outfits des Papsts auf Best-Dressed-Liste
Erinnern Sie sich noch an das KI-Bild des im April 2025 verstorbenen Papst Franziskus in weißer Daunenjacke, das etwas von einem Rap-Star hatte? Genau an das muss ich heute bei folgender Meldung irgendwie denken - und es ist ganz real: Der amtierende Pontifex Leo XIV. wird von der "Vanity Fair" für seinen Modegeschmack in der Kategorie "The Originals" gewürdigt. Das ist noch keinem Papst vor ihm gelungen. Typisch für das Oberhaupt der katholischen Kirche sind Nike-Turnschuhe zum Priestergewand und gern auch mal Baseballcap auf dem Kopf. Das US-Magazin versammelt mit seinen Auszeichnungen gerade zehn "besonders ausgefallene und innovative" Mode-Typen, die mit ihrem persönlichen Stil überraschen. Neben dem katholischen Kirchenoberhaupt finden sich dort die Musikerinnen Björk und Rosalía sowie der Regisseur Spike Lee. Robert Francis Prevost, so heißt der Papst mit bürgerlichem Namen, habe seine "schlichte cremefarbene Soutane zu himmlischen Höhen" gebracht, indem er sie mit Nike-Sneakern kombiniert habe. Seine Baseballcaps belegten seinen "Sinn für ironische Lässigkeit", heißt es vom Magazin.
Es ist nicht das erste Mal, dass der gebürtige US-Amerikaner auf einer solchen Liste landet. Bereits das Modemagazin "Vogue" setzte Leo auf seine Liste der 55 bestgekleideten Menschen 2025. Auch die "New York Times" zählte Leo 2025 zu den stilvollsten Personen des Jahres.
Schichtwechsel
Meine liebe Kollegin Friederike Zörner läutet den Feierabend ein, aber für "Der Tag" geht es natürlich noch weiter und zwar mit mir. Mein Name ist Johanna Ohlau und bis zum späten Abend halte ich Sie mit Nachrichten aus Deutschland und der Welt auf dem Laufenden und bestenfalls auch etwas bei Laune. Sie haben Fragen, Hinweise oder Kritik? Dann schreiben Sie mir am besten per Mail: johanna.ohlau(at)ntv.de. Los geht's!
Bericht: Harry und Meghan kommen noch heute in Großbritannien an
Heimkehr des verlorenen Sohns: Sechseinhalb Jahre nach seinem Fortgang aus Großbritannien im offenen Streit mit dem Königshaus kehrt Prinz Harry laut einem Bericht der BBC noch heute in sein Heimatland zurück. Über den Umzug mitsamt seiner Frau Meghan und seinen Kindern aus den USA ins Vereinigte Königreich wurde in den vergangenen Tagen intensiv berichtet. Die beiden Kinder des Paares sind schon für den Schulbeginn im September an einer britischen Schule angemeldet.
Der jüngere Sohn von König Charles III. und seine Familie wollten "sich in einem privaten, nicht zum Königshaus gehörenden Wohnsitz niederlassen", berichtete der "Telegraph". Harry und Meghan haben demnach schon ein passendes Haus gefunden, das sich wahrscheinlich außerhalb von London befindet. Der 41-jährige Prinz und seine vier Jahre ältere Frau haben zwei Kinder, den siebenjährigen Prinz Archie und die fünfjährige Prinzessin Lilibet. Die Familie lebte in Meghans Heimat, dem US-Bundesstaat Kalifornien. Im Vereinigten Königreich werden sie der BBC zufolge als Privatpersonen leben und nicht ihre Arbeit als Royals wieder aufnehmen.
Hunderte Touristen nach Sturzflut in Nepal vermisst
Nach der heftigen Sturzflut in der Gebirgsregion von Nepal werden nach Behördenangaben Hunderte Reisende vermisst. Insgesamt würden 384 Touristen, darunter mehr als 290 Ausländer etwa aus Deutschland, den USA und Spanien vermisst, sagte der leitende Beamte Santosh Panta von der nationalen Tourismusorganisation Nepal Tourism Board in Kathmandu.
Schwesig macht Bundesregierung schwere Vorwürfe
Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig der Bundesregierung eine Mitschuld am Erstarken der AfD gegeben. In einem Interview mit dem "Spiegel" warf die SPD-Politikerin der Koalition aus Union und ihrer eigenen Partei vor, bei den Sorgen der Bürgerinnen und Bürger zu versagen. "Die Spritpreise sind hoch, und unsere Pendler, die jeden Tag zur Arbeit fahren, fragen sich: Wann wird was für mich gemacht?" Wenn die Koalition in Berlin stattdessen streite, anstatt zu helfen, sei dies fatal.
Schwesig kritisierte besonders die geplante Rentenreform der Bundesregierung. "Reformen sind notwendig, ja. Aber entscheidend ist die Frage, wer dadurch am stärksten belastet wird", erklärte sie. Bei Gesundheit, Pflege und Rente würden immer diejenigen am stärksten belastet, die arbeiteten und das System trügen. "Ich halte das für falsch." Dazu gehöre ihre Forderung nach einer abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren. Die SPD müsse konsequent diejenigen unterstützen, die jeden Tag arbeiteten oder gearbeitet hätten, vor allem mit kleinen oder mittleren Einkommen. Angesichts der Umfragewerte für die AfD in ihrem Bundesland kündigte Schwesig eine härtere inhaltliche Auseinandersetzung an. "Es reicht leider nicht, darauf hinzuweisen, dass die AfD in Teilen rechtsextrem und radikal ist", sagte sie. "Wir müssen uns mit dieser Partei stärker über konkrete Alltagsthemen auseinandersetzen und deutlich machen, dass die AfD eine unsoziale Partei ist." Als Beispiele nannte sie die Ablehnung der von ihrer Regierung eingeführten Kita-Gebührenfreiheit und des Tariftreuegesetzes durch die AfD.
Zugspitze-Account teilt Foto von Sticker-Sündern - und droht mit Anzeige
In einem eher ungewöhnlichen Vorgang hat der offizielle Instagram-Account der Bayerischen Zugspitzbahn die beiden Personen, die für das Bekleben des Gipfelkreuzes mit einem Sticker verantwortlich sind, dazu aufgerufen, sich unverzüglich zu melden. "Jungs, ihr habt bis zum 31.08.26 Zeit, euch freiwillig zu melden. Danach geben wir die Aufnahmen zur Anzeige weiter", heißt es in dem Post, in dem Bilder von der Klebeaktion gezeigt werden. Es handle sich um keinen harmlosen Spaß, sondern um Sachbeschädigung und eine Straftat.
Der Account beklagt zudem, dass Warnschilder an den Aufstiegsrouten zu Deutschlands höchstem Berg immer wieder zugeklebt werden. Dabei seien darauf wichtige Informationen, etwa Telefonnummern oder Hinweise zu Schneefeldsprengungen, vermerkt und durch die Sticker nicht mehr erkenntlich.
Animation zeigt erstmals Musks Mega-Weltraumbahnhof
Elon Musk plant das nächste Mega-Projekt: Sein Weltraum-Unternehmen SpaceX will einen neuen Raketenstartplatz im US-Bundesstaat Louisiana bauen. Und der hat es in sich: Für 100 Milliarden Dollar (umgerechnet knapp 86 Milliarden Euro) soll der größte Weltraum-Bahnhof überhaupt entstehen. Demnach sollen langfristig mindestens ein Dutzend Starttürme auf dem Gelände entstehen - genug für "Tausende von Flügen" pro Jahr.
Gebaut werden soll die neue Anlage dem Unternehmen zufolge im Verwaltungsbezirk Vermilion Parish rund 185 Kilometer westlich von New Orleans. Die Bauarbeiten sollen im kommenden Jahr beginnen, mehr als 3000 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Für 2029 stellt SpaceX die ersten Starship-Flüge von Louisiana aus in Aussicht. Der Gouverneur des Bundesstaates feiert das Vorhaben, aber es gibt auch Bedenken.
Klingbeil räumt kritisierten Zuckersteuer-Vorschlag ab
Eine Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke? Diesem Vorschlag aus einem Papier seines Ministeriums hat Finanzminister Lars Klingbeil jetzt eine Absage erteilt. "Das mache ich nicht. Das wird nicht kommen", erklärte der SPD-Chef auf Instagram. Eine "Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke" ergebe keinen Sinn. Am Dienstag war ein Papier aus Klingbeils Ministerium öffentlich geworden, in dem vorgeschlagen wurde, neben Limonaden unter anderem auch Zero- und Light-Getränke, Biermischgetränke, Haferdrinks und Fertigkaffees der Zuckersteuer zu unterwerfen. Die Rede ist von Getränken "mit Zucker und/oder Süßungsmitteln" sowie "Zucker-/süßungsmittelhaltigen Granulaten". Nicht betroffen wären 100-prozentige Fruchtsäfte und reine Milch.
Klingbeil erklärte, vor politischen Entscheidungen diskutierten Fachleute der beteiligten Ministerien auch kontrovers unterschiedliche Ideen. "Nun ist ein solcher Arbeitsstand in den Medien aufgetaucht. Er ist weder politisch geeint noch in der Koalition beschlossen." Seine Mitarbeiter müssten aber intern offen diskutieren und auch Vorschläge machen können, die am Ende nicht umgesetzt würden. "Wenn jede interne Überlegung behandelt wird wie eine politische Entscheidung, wird diese Offenheit schwieriger. Und Politik am Ende nicht besser", betonte Klingbeil.
Urlauber rätseln über mysteriösen Zylinder an Strand in Italien
Am Strand von Alassio staunen Badegäste über einen gewaltigen schwarzen Zylinder. Rettungsschwimmer hatten das Objekt zuvor im Mittelmeer treibend entdeckt und mit großer Mühe an Land gerollt. Jetzt liegt der Koloss notdürftig abgesperrt auf dem Sand, während sich die Urlauberinnen und Urlauber nicht beirren lassen und weiter baden. Die Behörden haben eine erste Vermutung, worum es sich handeln könnte.
Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens an Malaria gestorben
Ein Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens ist nach einer Malaria-Infektion gestorben. "Das können wir leider bestätigen", sagte ein Sprecher von Fraport. "Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen des Verstorbenen." Ursache der Infektion sollen importierte Mücken sein. Mitte Juli hatte Fraport bereits mitgeteilt, dass sich vier Mitarbeiter am Flughafen in Frankfurt am Main mit Malaria infiziert hatten. Mittlerweile wisse man von sechs Beschäftigten der Fraport, die sich im Rahmen ihrer Arbeit infiziert hätten, sagte der Sprecher. Sie befinden sich demnach in ärztlicher Behandlung. Es seien Mückenfallen aufgestellt und auch Mücken gefangen worden, sagte der Sprecher. Diese würden jetzt in einem Labor untersucht.
Die laut Robert Koch-Institut "sehr seltene" Sonderform der sogenannten Flughafenmalaria entstehe, wenn eine infektiöse Mücke im Flugzeug oder Gepäck importiert werde. Die Infektion erfolge dann im Flugzeug, im Flughafen oder in unmittelbarer Umgebung.
"Remigrieren oder kremieren": Rostocker Oberarzt soll menschenverachtende Kommentare verfasst haben
"Also ich sehe nur Heizmasse, die unser Energieproblem lösen kann! Remigrieren oder Lager (sic)." Kommentare wie dieser soll ein Oberarzt, der in der Rostocker Universitätsmedizin beschäftigt ist, in den vergangenen Wochen auf Instagram abgegeben haben. Ein reichweitenstarker Account auf Instagram - der nach eigenen Angaben auf das Aufdecken von menschenverachtendem Hass und der Personen, die diesen verfassen, spezialisiert ist - teilte entsprechende Screenshots und Informationen. Demnach soll der Mediziner unter ein Bild des Bundeskanzlers Friedrich Merz "Eine Stirn die man nicht verfehlen kann (sic)" geschrieben haben. Auch "Remigrieren oder kremieren" soll der Mann mit seinem Profil unter Klarnamen kommentiert haben.
Die Vorwürfe lassen sich bislang nicht unabhängig bestätigen. Die Universitätsmedizin Rostock veröffentlichte am Dienstagabend ein Statement auf Instagram, ohne näher auf die Vorwürfe oder den angeblichen Verfasser einzugehen. Darin heißt es: "Mit großem Entsetzen nehmen wir die rassistischen und menschenverachtenden Äußerungen, die derzeit auf Social Media kursieren, zur Kenntnis." Und weiter: "Der Vorstand und alle Mitarbeitenden der Universitätsmedizin Rostock stellen unmissverständlich klar: Aussagen, die Gewalt gegen Menschen billigen, nahelegen oder androhen, sind für uns nicht akzeptabel. Sie widersprechen fundamental den Werten, für die unser Haus und unsere Mitarbeitenden stehen: Menschlichkeit, Respekt, Verantwortung und der Schutz des Lebens." Die notwendigen Konsequenzen würden gezogen.
Update 12.37 Uhr: Die Universitätsmedizin Rostock erklärt auf Anfrage von ntv.de, man habe "den betreffenden Mitarbeiter unverzüglich mit den getätigten Aussagen konfrontiert und den Verdacht bestätigt. Der betreffende Mitarbeiter wurde im Anschluss unverzüglich freigestellt. Weitere arbeitsrechtliche Maßnahmen werden aktuell ergriffen und es wurde Strafanzeige gestellt."
Grünen-Chef Banaszak schimpft über Pläne zu Zuckersteuer
Eigentlich müsste man meinen, dass die Grünen eine Zuckersteuer mit Wohlwollen begrüßen. Doch Parteichef Felix Banaszak äußert sich nun äußerst skeptisch zu Plänen des Bundesfinanzministeriums für eine Ausgestaltung der Abgabe - was nicht an der Idee als solcher liegt. "Mein Eindruck ist, dass ein Instrument, dem wir im Grundsatz positiv gegenüberstehen, jetzt genutzt wird, um einfach die Haushaltslöcher zu stopfen. Und das war nie der Sinn der Veranstaltung", sagte Banaszak im Sender "Welt". Der Sinn einer Zuckersteuer sei immer gewesen, "dass wir die Gesundheitsrisiken reduzieren, die mit diesem hohen Zuckerkonsum einhergehen, weil das natürlich auch riesige Kosten am Ende für das Gesundheitssystem bedeutet, weil es auch bedeutet, dass Menschen teilweise einfach nicht das lebenswerte Leben führen, das sie führen könnten", sagte der Grünen-Vorsitzende. Wenn diese richtige Idee jetzt zweckentfremdet werde, verliere sie an Akzeptanz in der Bevölkerung.
Aus einem Papier des Finanzministeriums von Ressortchef Lars Klingbeil geht hervor, dass neben Limonaden unter anderem auch Säfte, Milchgetränke, Eistees, Biermischgetränke, Haferdrinks und Fertigkaffees der Zuckersteuer unterworfen werden könnten. Die Rede ist von Getränken "mit Zucker und/oder Süßungsmitteln" sowie "Zucker-/süßungsmittelhaltigen Granulaten". Nicht betroffen wären 100-prozentige Fruchtsäfte und reine Milch. In der Bundesregierung sind die Pläne umstritten. Das Agrarministerium kündigte Widerstand an. Auch aus der Unionsfraktion gibt es Kritik.
Rauchendes Kleinflugzeug sinkt an Fallschirm zu Boden
In Brasilien bemerkt der Pilot eines Kleinflugzeugs wohl einen technischen Fehler, die Maschine zieht dichten Rauch hinter sich her. An einem Notfallschirm sinkt die Cirrus SR 22 zu Boden. Augenzeugen filmen das waghalsige Manöver der Notlandung. In einem Waldgebiet brennt das Flugzeug vollständig aus.
15 Babys tot - verheerendes Feuer in Entbindungsstation in Pakistan
Erschütternde Nachricht aus Pakistan: Bei einem Feuer in einer Entbindungsstation in der Hauptstadt Islamabad sind 15 Babys gestorben. Ursache sei die Fehlfunktion einer Klimaanlage in den frühen Morgenstunden (Ortszeit) gewesen, teilten örtliche Rettungskräfte mit. Lediglich eines der Neugeborenen der Station sei gerettet worden, hieß es weiter. Das Feuer sei nun unter Kontrolle. Die Entbindungsstation ist Teil der gynäkologischen Klinik des Pakistan Institute of Medical Sciences (Pims), einem staatlichen Krankenhaus. Fernsehbilder des Senders Geo News zeigten Rauchbildung und Arbeiten der Feuerwehrkräfte vor Ort. Nach Angaben des Senders wird eine Untersuchung zu den weiteren Ursachen der Tragödie eingeleitet.
Acht Todesopfer: Gewaltverbrechen erschüttert Montana
Bei einem Gewaltverbrechen im Nordwesten der USA sind mehrere Menschen getötet worden. Die örtliche Polizei sprach von acht Todesopfern in einem Wohnhaus im Bundesstaat Montana, darunter vier Minderjährige. Ersten Erkenntnissen zufolge habe der Täter seine Opfer umgebracht, das Haus in Brand gesetzt und sich dann selbst tödliche Schusswunden zugefügt. Hintergrund des Vorfalls sei mutmaßlich eine familiäre Auseinandersetzung gewesen.
Die Tat ereignete sich den Angaben zufolge am Sonntagabend (Ortszeit) in der Stadt Billings, die am Yellowstone River liegt. Nach mehreren Notrufen, während derer Schüsse zu hören waren, fuhren die Einsatzkräfte zu dem brennenden Anwesen. Als sie dort eintrafen, nahmen sie den schwer verletzten Tatverdächtigen laut Polizeiangaben fest und brachten ihn ins Krankenhaus, wo er schließlich starb. US-Medienberichte, wonach Täter und Opfer sich kannten oder gar miteinander verwandt waren, bestätigten die Ermittler zunächst nicht. Die sterblichen Überreste der Opfer müssten noch aus dem abgebrannten Haus geborgen werden, erklärte die Polizei am Dienstag. Wegen der schweren Brandschäden kämen die Einsatzkräfte nur langsam voran.
Japaner versetzen 400-Tonnen-Burgturm nur mit Muskelkraft
Hier mit anzupacken, ist für viele Ehrensache: Die Burg Hirosaki gilt in Japan als bedeutendes Kulturgut. Weil ihr Fundament repariert werden musste, wurde der Burgturm bereits 2015 versetzt. Nun soll er an seinen ursprünglichen Platz zurückkehren - und zahlreiche Helfer wollen dabei tatkräftig mitwirken.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen,
wie geht es weiter mit den Standorten des deutschen Autobauers Volkswagen? Nach dem Auftakt in Wolfsburg reist VW-Chef Oliver Blume heute nach Emden und Zwickau, wo in den Werken außerordentliche Betriebsversammlungen einberufen wurden. Dabei soll die VW-Führung der Belegschaft Rede und Antwort zu ankündigten Sparmaßnahmen stehen. Die Produktionen in Ostfriesland und Sachsen stehen seit der Ankündigung weiterer Sparvorhaben Fokus.
Sie gehören nach Angaben der VW-Führung neben dem Werk für VW-Nutzfahrzeuge in Hannover und dem Audi-Werk in Neckersulm zu den Standorten, für die es noch keine wettbewerbsfähige Nutzung für die 2030er-Jahre gibt. "Das heißt aber nicht, dass Werksschließungen beschlossen sind", betonte Blume zuletzt immer wieder. Ziel sei es, in den nächsten sechs bis zwölf Monaten belastbare Perspektiven für alle Standorte zu schaffen. In Emden und Zwickau hatte VW in den vergangenen Jahren viel Geld in den Umstieg auf Elektromobilität investiert.
Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:
Mit Beratungen über die Hitzewelle und Dürre dieses Sommers wird die Bundesregierung heute ihre Klausurtagung auf Schloss Neuhardenberg abschließen. Es soll zunächst die Lage analysiert werden, Beschlüsse sollen erst in späteren Kabinettssitzungen folgen. Mittags werden Bundeskanzler Friedrich Merz, Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil und Innenminister Alexander Dobrindt über die Ergebnisse der Klausur informieren.
Der Verband Bitkom stellt heute gemeinsam mit dem Verfassungsschutz den sogenannten Wirtschaftsschutzbericht 2026 vor.
Darf ein Likör ohne Ei auch "Likör ohne Ei" heißen? Mit dieser Frage beschäftigt sich heute (10 Uhr) das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht in einer Berufungsverhandlung.
Die weltgrößte Computerspiele-Messe Gamescom beginnt mit einem Aussteller-Rekord. Wie die Veranstalter mitteilten, präsentieren sich deutlich mehr als 1600 Firmen, Verbände und andere Organisationen den Besucherinnen und Besuchern.
Die Spitzenkandidaten zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt treffen in der MDR-Wahlarena um 20.15 Uhr in Magdeburg aufeinander.
Das Pestel-Institut und der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) stellen in Berlin um 10.30 Uhr den "Bau-Monitor 2026" zum Bau- und Wohnungsmarkt (mit Länder-Zahlen) vor.
In Hamburg wird der Prozess gegen Christina Block wegen mutmaßlicher Kindesentführung fortgesetzt (9.30 Uhr).
Das Verfahren gegen eine Angeklagte wegen Mordes im Fall Fabian wird in Rostock fortgesetzt (9.30 Uhr).
Die Frauen vom VfL Wolfsburg treffen in der Qualifikation zur Champions League um 18 Uhr zu Hause auf Inter Mailand, während Eintracht Frankfurt das Team von Paris St. Germain empfängt.
In der EM der Frauen im Volleyball in Istanbul trifft das deutsche Team auf den Gastgeber aus der Türkei.
Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner und bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.
Großes Geschäft im Freibad: Ekelhafter Trend in EU-Land
Bitte nicht nachmachen: In Spanien sorgt ein widerlicher und gesundheitsschädlicher Trend für Ekel, Ärger und erhebliche Schäden in Freibädern. Beim sogenannten "reto marrón", der "braunen Herausforderung", verrichten vor allem Kinder und Jugendliche absichtlich ihr großes Geschäft in Schwimmbecken, um dann Videos des anschließenden Tumults, der anrückenden Polizei und der Räumung des Freibads in Hoffnung auf viele Likes in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen.
Obwohl die Bußgelder bis zu 20.000 Euro betragen können plus hoher Schadensersatzforderungen und jahrelanger Hausverbote, berichten spanische Medien fast täglich über neue Fälle. Eine zentrale Erfassung der Vorfälle in den meist kommunalen Bädern gibt es nicht, aber im vergangenen Jahr sollen es rund 300 gewesen sein, in diesem Jahr bisher schon "Hunderte", wie der Sender Cadena Ser berichtete. Die Täter auf "frischer Tat" zu erwischen, ist jedoch schwierig. Manche brächten die Fäkalien sogar in Plastiktüten mit, die sie in der Badehose versteckten und dann im Wasser entleerten, berichtete etwa die Zeitung "La Razón".
Schwester von totem Senator Graham tritt bei US-Kongresswahl an
Mit dem Segen Donald Trumps und nun auch den nötigen Stimmen tritt die Schwester des im Juli gestorbenen US-Senators Lindsey Graham an dessen Stelle bei der Wahl im November als Kandidatin für die Republikaner an. Wie US-Medien übereinstimmend berichteten, setzte sich Darline Graham Nordone in der parteiinternen Stichwahl im Bundesstaat South Carolina gegen Ralph Norman durch. Damit wird sich die 62-Jährige bei der Wahl am 3. November für die Republikaner um einen Sitz im Senat in Washington bemühen. Ihre Kandidatur ist auch deshalb bemerkenswert, weil sie vor dem Tod ihres Bruders nicht politisch in Erscheinung getreten war. Graham Nordone dankte ihren Unterstützern am Dienstagabend (Ortszeit) und sagte, ihr Bruder gucke aus dem Himmel herab und sei sehr stolz. Sie vermisse ihren Bruder Lindsey jeden Tag. Sie dankte auch Trump für seine Unterstützung. Der Sieg wäre ohne ihn nicht möglich gewesen, sagte sie.
Der einflussreiche Senator Lindsey Graham, ein enger Verbündeter Trumps, war im Juli im Alter von 71 Jahren überraschend an den Folgen einer Gefäßerkrankung gestorben. Er war als republikanischer Kandidat für die Zwischenwahlen - die "Midterms" - bereits gesetzt gewesen. Nach seinem Tod wurde eine weitere Vorwahl nötig. Der Gouverneur des Bundesstaats South Carolina, Henry McMaster, beauftragte Graham Nordone nach dem Tod ihres Bruders, dessen Amtsgeschäfte für den Rest der Legislaturperiode zu übernehmen. Später kündigte die politische Novizin an, sich bei der Wahl um den Sitz im Senat bewerben zu wollen.