Unterhaltung

Standing Ovations für Star-KochKrebskranker Johann Lafer beehrt "Grill den Henssler"

26.08.2026, 18:06 Uhr
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Will trotz Krebs-Erkrankung am "normalen Leben" teilhaben: Johann Lafer. (Foto: RTL)

Lange hält Johann Lafer seine Krebs-Erkrankung geheim. Doch im Mai macht er sie öffentlich. Auch wenn der Star-Koch von der Chemotherapie gezeichnet ist, nimmt er nun wieder an TV-Shows wie dem "Grill den Henssler Sommer-Special" teil. Das Publikum dankt es ihm.

Johann Lafer ist zurück im Fernsehen. Diese Woche moderiert der 68-Jährige täglich um 14.15 Uhr "Die Küchenschlacht" im ZDF. Am Sonntag coacht der Star-Koch zudem die Promis in der zweiten Ausgabe des "Grill den Henssler Sommer-Specials". Die Sendung wird am 30. August um 20.15 Uhr bei Vox ausgestrahlt und ist auch auf RTL+ abrufbar.

Das Studiopublikum empfing den schwer an Lymphdrüsenkrebs erkrankten Lafer mit Standing Ovations. Sichtlich gerührt bedankte sich der Österreicher für den Applaus: "Ich freue mich sehr, dass ich am normalen Leben teilnehmen darf. Ich bin auf dem Weg der Besserung und ich freu' mich, dass die Menschen hinter mir stehen." Aufgezeichnet wurde die Folge bereits am 3. Juni.

Wer Lafer in dieser Woche in der "Küchenschlacht" sieht, bemerkt die Veränderung sofort. Der Koch steht mit Mütze vor der Kamera, sein markanter Schnauzbart ist verschwunden. Dahinter steckt eine Chemotherapie, die er im Kampf gegen den Krebs erhalten hat.

"Sehr guter Weg"

Lafer hatte die Erkrankung Ende Mai öffentlich gemacht, nachdem Zuschauer nach einem Auftritt im "ZDF-Fernsehgarten" über sein Aussehen spekuliert hatten. Auf Instagram schrieb er von einem "indolenten, also niedrig-malignen und nicht aggressiven Non-Hodgkin-Lymphom". Entdeckt worden war die Erkrankung nach eigenen Angaben schon rund zweieinhalb Jahre zuvor, bei einer Routineuntersuchung und ohne dass er Beschwerden gehabt hätte.

Anfang 2026 verschlechterte sich sein Zustand deutlich, Lafer berichtete von geschwollenen Stellen, nächtlichen Schweißausbrüchen und Schlafproblemen. Dann begann die Chemotherapie. Besonders zugesetzt hat ihm eine Nebenwirkung, die ausgerechnet seinen Beruf trifft: Zeitweise verlor Lafer den Geschmackssinn.

Lange hatte der Koch die Krankheit für sich behalten. Im Podcast "Rolling Pin Talks" erklärte er später, die ständigen Ausreden für abgesagte Termine seien ihm schwergefallen. Gemeinsam mit seiner Familie entschied er sich für den offenen Umgang, das habe ihn befreit. Mitleid wolle er ausdrücklich nicht. Mitte August berichtete das ZDF nach einem Auftritt Lafers, es gehe ihm nach der Chemotherapie deutlich besser. Er selbst sprach von einem "sehr guten Weg".

Steffen Henssler trägt Schnauzer

Bei "Grill den Henssler" sorgt derweil der Gastgeber für den zweiten Aufreger. Steffen Henssler hat eine Wette verloren und seinen Drei-Tage-Bart gegen einen Oberlippenbart eingetauscht. Glücklich wirkt er damit nicht: "Das Schlimme ist ja, ich muss den für den Rest der Staffel tragen." Verona Pooth fühlt sich an Freddie Mercury erinnert, Joachim Llambi spottet: "Wie d'Artagnan für Arme."

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Wette verloren: Steffen Henssler muss jetzt Oberlippenbart tragen. (Foto: RTL / Markus Hertrich)

Gegen den Koch-King treten die Vox-"Autodoktoren" Hans-Jürgen Faul und Holger Parsch sowie Ex-Profi-Bodybuilder Markus Rühl an. Vierte im Bunde ist Pooth, die mit ihrem zehnten Einsatz ein kleines Jubiläum feiert. Ihre Lachsforelle räuchern die beiden Schrauber standesgemäß im Auspuff, was Lafer ausdrücklich lobt.

Ernst wird es, als Parsch erklärt, warum ein möglicher Gewinn an den Verein "Eisvogel" gehen soll. Sein Sohn Cedric war mit 20 Jahren an Leukämie erkrankt und ist seit über fünf Jahren krebsfrei. Verona Pooth ändert daraufhin ihren Spendenzweck und kündigt an: "Auch wenn ich verliere, gebe ich 5000 Euro."

Für ihr Shish Tawook mit Safranreis hat Pooth das teuerste Gewürz der Welt aus ihrer Wahlheimat Dubai mitgebracht. Alexander Herrmann bekommt später einen so üppig dosierten Teller vorgesetzt, dass er den Warenwert auf rund 400 Euro schätzt. Beim Dessert von Markus Rühl schwant Henssler dagegen Böses: "Alter, sieht das scheiße aus!" Ob der Geschmack die Optik rettet, zeigt sich am Sonntagabend.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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