Donnerstag, 06. Dezember 2018: Der Tag bei n-tv

Heute mit dem Nikolaus, Sebastian Huld und Uladzimir Zhyhachou

22:26 Uhr

Das war Donnerstag, der 6. Dezember 2018

Eine Ära geht zu Ende - morgen wählt die CDU auf ihrem Bundesparteitag in Hamburg eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für die Vorsitzende Angela Merkel.

Bei der mit Spannung erwarteten Abstimmung zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und dem ehemaligen Unionsfraktionschef Friedrich Merz ab. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn galt zuletzt als abgeschlagen.

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Was war heute wichtig? Das erfahren Sie hier - das sind die bestgelesenen Artikel des Tages:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

22:05 Uhr

Von der Leyen verblüfft über Schäubles Merz-Unterstützung

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Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat sich laut einer Vorabmeldung des ZDF verwundert über die klare Positionierung Wolfgang Schäubles im Kampf um den Vorsitz der CDU gezeigt. Dass sich Schäuble für Friedrich Merz ausgesprochen habe, habe sie "verblüfft", sagte von der Leyen laut dem ZDF in der vorab aufgezeichneten Sendung "Maybrit Illner".

  • Von der Leyen fügte demnach hinzu, sie habe in den vergangenen Jahren erlebt, wie Schäuble Jens Spahn gefördert habe und "in hohem Maße beeindruckt" sei von den Leistungen Annegret Kramp-Karrenbauers.
  • Dass der Bundestagspräsident ein Freund von Merz sei, sei bekannt, sagte die stellvertretende Parteivorsitzende und fügte hinzu: "Er hat sich so entschieden."
  • Ihre Favoritin oder ihren Favoriten für das Amt nannte von der Leyen in der Sendung nicht. Noch-Parteichefin Angela Merkel und ihre fünf Stellvertreter hätten beschlossen, sich im Vorfeld der Abstimmung nicht zu positionieren.
21:32 Uhr

Das ist die Farbe des Jahres 2019

(Foto: picture alliance/dpa)

In den Meeren schimmern die Korallen vielerorts nur noch gräulich-weiß - abgestorben. Doch im Jahr 2019 soll die Koralle zumindest modisch wieder leuchten: Das US-Unternehmen Pantone, das internationale Farbsysteme für die Druck- und Grafikindustrie ebenso wie für die Modebranche geschaffen hat, hat Korallenrot, genauer: Pantone Living Coral, zur Farbe des nächsten Jahres gekürt. Das Unternehmen wählt jedes Jahr eine Farbe aus und setzt einen Trend.

16-1546 heißt die Farbe im Fachjargon, in der Sprache der Farbexperten steht diese Zahlenkombination für den unvergleichlichen Korallenton, "ein anregendes und lebensbejahendes Orange mit goldenem Unterton", wie das US-Unternehmen mitteilte.

21:13 Uhr

Französische Polizei nimmt Hunderte Schüler fest

Tausende Schüler in ganz Frankreich nahmen an den Protesten teil.
Tausende Schüler in ganz Frankreich nahmen an den Protesten teil.(Foto: picture alliance/dpa)

Mehr als 700 Schüler sind bei den landesweiten Protesten in Frankreich vorübergehend festgenommen worden. Durch die Demonstrationen sei in fast 280 Schulen der Betrieb gestört worden, 45 davon seien blockiert worden, verlautete aus dem Innenministerium in Paris. An den Schülerprotesten gegen härtere Auswahlkriterien beim Hochschulzugang und befürchtete Kürzungen beim Lehrpersonal hatten sich Tausende Gymnasiasten und Mittelschüler beteiligt, vielerorts kam es zu Gewalt.

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20:31 Uhr

Helikopter-Absturz in Leicester - Ursache steht fest

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Defekte Cockpit-Pedale haben nach Einschätzung britischer Ermittler zum Absturz des Hubschraubers von Leicester-City-Eigentümer Vichai Srivaddhanaprabha geführt. Der Heckrotor habe sich nicht mehr steuern lassen, weswegen der Helikopter außer Kontrolle geraten sei, teilte die britische Behörde für die Untersuchung von Luftfahrtunfällen mit. In weiteren Untersuchungen solle nun die Ursache für den Defekt ermittelt werden.

Bei dem Unfall am 27. Oktober waren Vichai und vier weitere Menschen ums Leben gekommen. Der Hubschrauber geriet kurz nach dem Abflug außer Kontrolle und stürzte unweit des Leicester-Stadions ab.

20:19 Uhr
20:01 Uhr

Eiffelturm schließt wegen Protesten

So friedlich wird es am Samstag in Paris wohl nicht sein.
So friedlich wird es am Samstag in Paris wohl nicht sein.(Foto: imago/PhotoAlto)

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Frankreich rüstet sich mit einem massiven Aufgebot an Sicherheitskräften gegen neue Ausschreitungen. Für Samstag seien 65.000 Polizisten und andere Ordnungskräfte mobilisiert worden, teilte Premierminister Édouard Philippe mit. Es handele sich um "außergewöhnliche Mittel". Am Samstag soll es wieder Demonstrationen der "Gelben Westen" geben.

Ein weiteres außergewöhnliches Mittel betrifft auch zahlreiche Touristen, die die französische Hauptstadt in der Vorweihnachtszeit besuchen: Wegen der erwarteten Proteste wird das Wahrzeichen von Paris, der Eiffelturm, am Samstag für Besucher geschlossen bleiben. Auch die Oper und einige Museen wollen nicht öffnen.

19:26 Uhr

Rentner lockt falschen Polizisten in die Falle

"Ja-ja, natürlich bekommen Sie meine Wertsachen! Machen Sie sich kein Sorgen!"
"Ja-ja, natürlich bekommen Sie meine Wertsachen! Machen Sie sich kein Sorgen!"

Ein falscher Polizist ist im baden-württembergischen Jettingen geschnappt worden - weil ihn sein 82 Jahre altes Opfer in eine Falle gelockt hat.

  • Der 23 Jahre alte Betrüger hatte sich am Sonntag am Telefon als Polizist ausgegeben. Dem Rentner gaukelte er vor, eine Einbrecherbande habe dessen Wohnung im Visier - zur Sicherheit solle er seine Wertsachen einem Kurier geben.
  • Der 82-Jährige stimmte zum Schein zu, rief aber die echte Polizei. Die Beamten fassten den Betrüger, als der die Wertsachen abholen wollte.
  • Jetzt sitzt der 23-Jährige in U-Haft. Ebenfalls vorläufig festgenommen wurde seine 24 Jahre alte Begleiterin, die im Auto gewartet hatte. Sie ist inzwischen wieder frei. Der Polizei zufolge waren noch andere Senioren aus der Gemeinde von falschen Beamten angerufen worden.
19:00 Uhr

CDU-Kandidaten können noch weitere Konkurrenz bekommen

Wird es morgen einen Kandidaten Nummer vier geben?
Wird es morgen einen Kandidaten Nummer vier geben?(Foto: picture alliance/dpa)

Bislang gibt es drei Kandidaten für die Nachfolge von Angela Merkel als CDU-Vorsitzende. Auf dem am Freitagmorgen um 10.30 Uhr beginnenden Parteitag der Christdemokraten in Hamburg können aber weitere Bewerber hinzukommen.

  • Zu Beginn des Delegiertentreffens soll eine Frist beschlossen werden, in der die Delegierten weitere Personalvorschläge machen können, wie CDU-Bundesgeschäftsführer Klaus Schüler nach einer Sitzung des Bundesvorstands mitteilte.
  • Wie lange diese Frist ist, soll am Freitagmorgen auf Vorschlag des Tagungspräsidenten von den 1001 Delegierten beschlossen werden, wie Schüler weiter mitteilte. Die Rede war zuvor davon, eine Frist von zwei Stunden zu setzen.
  • Bislang bewerben sich CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz sowie Gesundheitsminister Jens Spahn, der jedoch als Außenseiter gilt.
18:34 Uhr

Enkel gesteht Tötung der Großmutter

Die Großmutter stand am Fenster in ihrer Küche, als der Enkelsohn von hinten angriff: Sieben Monate nach dem gewaltsamen Tod einer 80-Jährigen in Berlin hat der Prozess mit einem Geständnis begonnen.

  • "Ich habe meine Oma erwürgt", gab deren Enkel beim Landgericht zu. Warum es im Mai 2018 zu dem Verbrechen kam, könne er nicht erklären. Er habe seine Oma sehr gemocht und sei ihr Lieblingsenkel gewesen, so der 28-Jährige.
  • Die Staatsanwaltschaft geht von einem heimtückischen Mord aus Habgier aus: Der Enkel habe am Vortag entgegen der Absprache mit der EC-Karte der Großmutter rund 1400 Euro für sich ausgegeben. Zudem habe die Seniorin in Erwägung gezogen, ihr Grundstück, das sie bereits dem 28-Jährigen übertragen hatte, doch zu verkaufen.
  • Der Prozess wird fortgesetzt.
18:03 Uhr

Soldat stirbt nach Unfall mit zwei US-Flugzeugen

Nach dem Unfall mit zwei US-Militärflugzeugen vor der Küste Japans ist eines der gefundenen Besatzungsmitglieder gestorben. Das teilte das US-Militär mit. Ein weiterer Soldat überlebte den Vorfall, nach fünf Besatzungsmitgliedern wird noch gesucht.

In der Nacht zu Donnerstag waren ein F18-Kampfjet und ein Tankflugzeug vom Typ KC-130 Hercules bei einem Trainingsflug zusammengestoßen. Wie die Marineinfanterie in Camp Butler im japanischen Okinawa mitteilte, ereignete sich der Vorfall rund 200 Kilometer vor der Küste.

17:26 Uhr

Mutter erschlägt Sohn mit Pantoffel

(Foto: imago stock&people)

Eine Mutter in Russland hat ihren dreijährigen Sohn so heftig mit einem Pantoffel geschlagen, dass er daran starb.

  • Ein Gericht in der Kleinstadt Frolowo bei Wolgograd verurteilte sie deshalb zu acht Jahren Gefängnis, wie die Agentur Interfax meldete.
  • Die 33-jährige Mutter hatte das Kleinkind mit dem Pantoffel auf den Bauch geschlagen. Darauf kam es nach Angaben der Staatsanwaltschaft zu einer Bauchfellentzündung und einer Blutvergiftung, an denen der Junge vier Tage nach den Schlägen starb.
  • Die Mutter hatte ihre Tat gestanden. Sie wurde der fahrlässigen Tötung eines Kindes schuldig gesprochen.
17:06 Uhr
16:56 Uhr

Baseler Polizei fährt bald Tesla

Satte 124.000 Euro kostet so ein Streifenwagen.
Satte 124.000 Euro kostet so ein Streifenwagen.(Foto: picture alliance/dpa)

Mit solchen Dienstfahrzeugen wird die Baseler Polizei wohl nie unter Personalmangel leiden müssen. Die Schweizer Polizei ist bei Verfolgungsjagden durch Basel demnächst mit Tesla-Elektrofahrzeugen im Einsatz.

  • Die drei Modelle X 100D sollen im Frühjahr in Dienst gestellt werden, berichtete die Polizei bei der Vorstellung der blau-gelb-weiß lackierten Autos. Die Standardmodelle wurden mit Funkanlagen und Blaulicht ausgestattet.
  • Die Autos samt Umbau kosteten zwar je 140.000 Franken (124.000 Euro), 50.000 Franken mehr als vergleichbare Dieselfahrzeuge, berichtete Polizeikommandant Martin Roth. Betrachte man die Betriebs- und Unterhaltskosten, seien die Teslas aber günstiger. Die Autos hätten pro Stunde Aufladung eine Reichweite von rund 85 Kilometern.
  • Sie sollen unter anderen bei Patrouillen und Verfolgungsfahrten eingesetzt werden. Im Herbst sollen vier weitere Teslas hinzukommen.
16:24 Uhr

Knapp 150 Festnahmen bei Schüler-Demo in Frankreich

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Erst die "Gelben Westen", jetzt die Schüler, nächste Woche dann die Landwirte: In Frankreich machen immer mehr Menschen ihrem Ärger Luft. Bei Demonstrationen gegen Reformen im Bildungsbereich wurden heute in der Nähe von Paris 146 Menschen festgenommen. Dabei handelt es sich vor allem um Schüler, die in der Nähe einer Schule in Mantes-la-Jolie protestiert hatten. Die Schüler hätten in dem Ort randaliert, erklärte die Polizei.

Wenn der Bildungsminister nicht bald eine starke Antwort gebe, werde es Todesfälle geben, sagte der Präsident der Nationalen Schülerunion, Louis Boyard, dem Sender BFMTV. Er fürchte bei den Protesten Gewalt - und rief gleichzeitig zur Ruhe auf. Nach Angaben des Senders sind im Großraum Paris rund hundert Bildungseinrichtungen von den Aktionen betroffen.

15:50 Uhr

Stefanie Tücking: Todesursache steht fest

Stefanie Tücking starb im Alter von nur 56 Jahren.
Stefanie Tücking starb im Alter von nur 56 Jahren.(Foto: imago/Future Image)

Die frühere ARD-"Formel Eins"-Moderatorin Stefanie Tücking ist an einer Lungenembolie gestorben. Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden habe der Familie Tückings dieses Ergebnis der Obduktion mitgeteilt, teilte der SWR mit.

Tücking war am Samstag überraschend im Alter von 56 Jahren gestorben. Bekannt wurde sie 1986 als Moderatorin der ARD-Sendung "Formel Eins", in der sie aktuelle Musikvideos präsentierte. Mit 24 Jahren wurde sie dafür mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Später wechselte sie zum Radio. Bis zu ihrem Tod war sie 30 Jahre lang Moderatorin bei SWR3.

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15:27 Uhr

Nägel in Banane - Kleinkind muss ins Krankenhaus

Im schwedischen Eskilstuna musste ein einjähriges Mädchen ins Krankenhaus, nachdem es in eine Banane gebissen hatte, in der Nägel steckten. Das Kind trug keine Schäden davon, wie das schwedische Fernsehen SVT berichtete.

  • Der Vater hatte die Banane in einem Supermarkt gekauft, bevor er die Kleine aus dem Kindergarten abholte. Als das Mädchen auf der Heimfahrt im Auto in die Banane biss, begann es plötzlich zu schreien. Aus der Banane stachen Nägel heraus.
  • Als der Vater den Mund des Kindes untersuchte, hatte es bereits alles heruntergeschluckt, weshalb er ins Krankenhaus fuhr.
  • Der Supermarkt nahm die Bananen aus dem Regal.
14:52 Uhr

Beamte sollen Dienstgeheimnisse an Mafia verraten haben

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Die Anti-Mafia-Ermittlungen der Behörden erstrecken sich in Nordrhein-Westfalen auch auf Beamte. Es werde gegen fünf Beschuldigte wegen Verrats von Dienstgeheimnissen ermittelt, sagte eine Sprecherin der Duisburger Staatsanwaltschaft.

Dabei handelt es sich um zwei Polizisten, eine Regierungsbeschäftigte der Polizei, eine Mitarbeiterin der bei Köln gelegenen Stadt Wesseling und eine ehemalige Mitarbeiterin der Stadt Duisburg. Sie alle sollen illegal Informationen an mutmaßliche Mafiosi oder deren Helfer weitergegeben haben. Um welche Informationen es sich handelt, wollen die Ermittler nicht preisgeben.

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14:28 Uhr

Das ist das Wort des Jahres in Österreich

Ob sich Sebastian Kurz zur Wahl des Wortes des Jahres äußern wird?
Ob sich Sebastian Kurz zur Wahl des Wortes des Jahres äußern wird?(Foto: picture alliance/dpa)

"Schweigekanzler" ist das Wort des Jahres in Österreich. Das ist das Ergebnis einer von einer Jury flankierten Online-Wahl.

  • Bundeskanzler Sebastian Kurz vermeide wiederholt jede Reaktion zu für ihn unangenehmen Themen sowie zu Handlungen und Äußerungen von Mitgliedern des Koalitionspartners FPÖ, hieß es zur Begründung.
  • An der Wahl hätten rund 12.000 Bürger teilgenommen, teilte die Forschungsstelle Österreichisches Deutsch der Universität Graz mit.
  • Die Suche nach dem Wort des Jahres wird jährlich von der Forschungsstelle in Kooperation mit der Nachrichtenagentur APA organisiert.
  • Auf weiteren vorderen Plätzen landeten "Ponyzei" und "Gaulreiter" - unter Anspielung auf die von Innenminister Herbert Kickl lancierte Reiterstaffel der Polizei in Wien.
14:20 Uhr
13:50 Uhr

Raubopfer erscheint mit Messer in der Brust in Klinik

Mit einem Messer in der Brust ist ein Mann in Karlsruhe in einer Klinik erschienen. Der 49-Jährige berichtete, in der Nacht nach dem Geldabheben an einem Bankautomaten im nahen Rheinstetten von einem maskierten Unbekannten attackiert worden zu sein. Dieser habe unvermittelt auf ihn eingestochen. Anschließend sei der Täter weggelaufen.

Der Polizei zufolge ließ der 49-Jährige "geistesgegenwärtig" das Messer im Oberkörper stecken und fuhr mit der Verletzung ins Krankenhaus. Er wurde operiert und ist laut Polizei nicht in Lebensgefahr. Die Ermittler suchen Zeugen für das Geschehen. Geld sei nicht geraubt worden, teilten sie auf Anfrage mit.

13:19 Uhr

Berliner Tierpark zeigt neue Bilder vom Eisbärenbaby

(Foto: picture alliance/dpa)

Sanft schlummert es zwischen Mamas Tatzen: Das Eisbärenbaby im Berliner Tierpark ist weiter wohlauf. Heute veröffentlichte Kameraaufnahmen zeigen, wie das sechs Tage alte Jungtier schläft, gähnt und sich räkelt. "Bisher sind wir mit der Entwicklung sehr zufrieden", sagte Eisbärenkurator Florian Sicks. Der kleine Eisbär trinke ziemlich regelmäßig alle zwei Stunden. Und Eisbärenmutter Tonja kümmere sich "hervorragend" um ihren noch blinden und tauben Nachwuchs.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das Geschlecht des Bärenbabys kennt der Tierpark noch nicht. Ohnehin sollen Tonja und ihr Kind in der ersten Zeit nicht gestört werden. Wenn alles gut geht, könnte der kleine Eisbär im Frühjahr seinen ersten Auftritt vor Publikum haben. Bei Tonjas früheren Würfen - sie bekam stets Zwillinge - war es nicht so weit gekommen. Sie starben teils unerwartet nach kurzer Zeit. Als besonders kritisch gelten die ersten zehn Tage.

12:47 Uhr

16 Kinder bei Schulbusunfall in Cloppenburg verletzt

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei einem Unfall mit einem Schulbus im niedersächsischen Cloppenburg sind 16 Kinder leicht verletzt worden. Der Bus kollidierte nach Angaben der Polizei am Morgen mit einem Auto, das ihm beim Einbiegen auf eine Straße die Vorfahrt nahm. Der 64-jährige Fahrer des mit etwa 50 Kindern besetzten Busses konnte den Zusammenstoß nicht verhindern.

Durch den Unfall mit dem Fahrzeug des 27-jährigen Verursachers wurden 16 Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand laut Polizei ein Sachschaden von rund 5000 Euro.

12:15 Uhr

Polizei geht mit Großrazzia gegen Rocker in NRW vor

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei einem Großeinsatz im Rockermilieu haben Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei in Nordrhein-Westfalen 13 Männer festgenommen und scharfe Schusswaffen beschlagnahmt. Hintergrund des Sondereinsatzes war ein versuchtes Tötungsdelikt an einem Mitglied einer rivalisierenden Rockergruppierung im vergangenen Oktober in Hagen, wie die Ermittler mitteilten. Das Opfer war durch einen Schuss lebensgefährlich verletzt worden.

Bei der Razzia am frühen Morgen durchsuchten Polizisten gemeinsam mit Spezialeinsatzkräften zeitgleich mehrere Objekte in Hagen, Dortmund, Unna, Witten und im Märkischen Kreis. Die 13 Festgenommenen sind zwischen 21 und 56 Jahren alt. Neben den Schusswaffen fanden die Beamten auch Drogen und Gegenstände, die nach dem Waffengesetz verboten sind.

12:00 Uhr
11:42 Uhr

Neue Hessen-Koalition soll bis 22. Dezember stehen

Manfred Pentz, CDU-Generalsekretär und Kai Klose, Vorsitzender der hessischen Grünen
Manfred Pentz, CDU-Generalsekretär und Kai Klose, Vorsitzender der hessischen Grünen(Foto: picture alliance/dpa)

Knapp sechs Wochen nach der Landtagswahl in Hessen sehen sich CDU und Grüne bei ihren Koalitionsverhandlungen auf einem guten Weg. "Die Handschriften beider Parteien sollen im Vertrag erkennbar sein", sagte CDU-Generalsekretär Manfred Pentz. Ziel sei es, am 22. Dezember einen fertigen Vertrag vorlegen zu können.

"Bei einzelnen Themen ringen wir hart miteinander", sagte Pentz. Welche das sind, konkretisierte er nicht. Trotz der großen Stimmenverluste für die CDU und des Rekordergebnisses der Grünen verliefen die Gespräche auf Augenhöhe. "Niemand fühlt sich größer als der andere", sagte Pentz.

11:17 Uhr

Zweifel an Behördenangaben zu Zellentod eines Syrers

Zellenflur in Kleve
Zellenflur in Kleve(Foto: dpa)

Im Fall des nach einem Zellenbrand ums Leben gekommenen Syrers Amad A. zweifeln Experten am offiziellen Brandgutachten zum Geschehen in der Justizvollzugsanstalt Kleve. "So wie der Brand von der Staatsanwaltschaft beschrieben wurde, ist er nicht möglich", sagte Korbinian Pasedag vom Institut für Brand- und Löschforschung in Dippoldiswalde dem ARD-Magazin "Monitor".

Der Syrer war Ende September seinen schweren Brandverletzungen erlegen. Er hatte das Feuer mutmaßlich in suizidaler Absicht gelegt. Die Staatsanwaltschaft Kleve geht auf Grundlage eines Brandgutachtens davon aus, dass die Matratze 15 Minuten bei geschlossenem Fenster brannte, bevor A. einen Alarm auslöste.

Pasedag hingegen ist überzeugt, dass der Mann wegen der toxischen Gase nach so langer Zeit schon bewusstlos gewesen wäre. Der Fall sorgte auch deswegen für großes Aufsehen, weil der Mann wegen einer Verwechslung in Haft saß - bei einem Polizeieinsatz im Juli waren offenbar Personalien verwechselt worden.

10:42 Uhr

Berliner Staatssekretär verliert Job wegen Krebs

Regine Günther
Regine Günther(Foto: picture alliance/dpa)

Wie verschiedene Berliner Medien berichten, hat die Verkehrs- und Umweltsenatorin Regine Günther ihren Staatssekretär Jens-Holger Kirchner entlassen wegen einer Dickdarm-Krebserkrankung. Hintergrund ist demnach, dass Kirchner dem Haus seit Juni fehlt und die wichtige Leitungsposition dringend besetzt werden soll.

Allerdings wollte Kirchner wohl in Teilzeit wieder einsteigen und in zwei bis drei Monaten gesund auf den Posten zurückkehren. Daher wird auch darüber spekuliert, ob eine persönliche Abneigung Günthers den Ausschlag gab. Schließlich war auch der als Verkehrsexperte geltende Grünen-Politiker Kirchner Kandidat für das Amt, das schließlich die parteilose Günther bekam.

Dass die frühere WWF-Referatsleiterin Schwierigkeiten mit den Mitarbeitern ihrer Senatsverwaltung hat, sieht der Berliner "Tagesspiegel" auch an anderer Stelle belegt: Ihr Personalverschleiß sei "enorm", schreibt Chefredakteur Lorenz Maroldt. "Ein Staatssekretär, ein Sprecher, ein Fahrer, zwei Büroleiterinnen, fünf Sekretärinnen – alle weg."

09:59 Uhr

Merkels vulgäre Wortwahl irritiert Englischsprechende

Merkel verwendet den Shitstorm so selbstverständlich wie viele andere Deutsche auch.
Merkel verwendet den Shitstorm so selbstverständlich wie viele andere Deutsche auch.(Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel genießt international hohes Ansehen, wobei auch im Ausland bekannt ist, dass Merkels öffentliche Auftritte selten unterhaltsam oder gar provokant sind. Umso mehr hat sie nun mit einer Wortwahl für Aufsehen gesorgt, die mit der englischen Sprache aufgewachsene Menschen als vulgär empfinden. Der "New York Times" ist der Aufreger sogar einen eigenen Artikel wert.

Anlass ist das Wort "Shitstorm". Merkel verwendete es neulich in einer Ansprache, in der sie sich mit ihrer Verwendung des Begriffs "Neuland" für das Internet auseinandersetzte. Sie habe damals einen "Shitstorm" geerntet.

Während sich das Wort in Deutschland selbstverständlich etabliert hat als Bezeichnung für eine Empörungswelle in den sozialen Medien, zucken Englischsprechende beim Hören zusammen. Schließlich weckt die wörtliche Auseinandersetzung Scheißesturm sehr unappetitliche Assoziationen.

Warum das Wort im Deutschen so normal geworden ist, kann auch die "New York Times" nicht abschließend klären. Dass die Deutschen aber überhaupt ein Wort aus dem Englischen übernommen hätten, weil sie keinen eigenen Begriff haben, werten viele als Anerkennung. Schließlich verdanke Englisch dem Deutschen so schöne Wörter wie angst, zeitgeist, kindergarden und schadenfreude.

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09:44 Uhr

Verschüttetes Munitionslager bedroht Schweizer Dorf

Der Fluss Kander
Der Fluss Kander(Foto: picture alliance / dpa)

Wegen Explosionsgefahr in einem verschütteten Munitionslager haben Schweizer Behörden die Einwohner einer Berggemeinde aufgefordert, Schutzkeller einzurichten. Sofortmaßnahmen seien zwar nicht nötig, hieß es bei einer Informationsveranstaltung in Kandergrund rund 50 Kilometer südlich von Bern. Häuser brauchten aber einen Schutzraum, in dem sämtliche Bewohner einen Tag lang sicher ausharren könnten.

Das Munitionslager Mitholz war 1947 bei einer Explosion verschüttet worden. Eine Expertenkommission kam im Sommer zu dem Ergebnis, dass die Explosionsgefahr höher ist als angenommen. Die Behörden wollen prüfen, wie die Gefahr gesenkt oder beseitigt werden kann.

09:18 Uhr

400 Polizisten gehen gegen Bremer Diebesbande vor

Bremer Streifenwagen
Bremer Streifenwagen(Foto: picture alliance/dpa)

Rund 400 Bundespolizisten und Spezialkräfte sind am Morgen gegen eine organisierte Diebesbande in Bremen vorgegangen. Die Verdächtigen sollen mehrfach wertvolle Autoteile gestohlen haben, die sich auf Anlagen der Deutschen Bahn befanden, wie eine Sprecherin der Bundespolizei sagte. Der Schaden gehe in die Millionen.

Die Beamten konnten den Angaben zufolge drei Verdächtige festnehmen. Die Bundespolizei durchsuchte mehrere Gebäude in den Bremer Stadtteilen Vahr und Osterholz. Die Strafverfolger hätten vor dem Zugriff "sehr lange" gegen die Bande ermittelt, sagte die Sprecherin.

09:10 Uhr
08:49 Uhr

Drei Menschen bei Anschlag im Iran getötet

Tschabahar liegt unweit der Grenze zu Pakistan.
Tschabahar liegt unweit der Grenze zu Pakistan.

Bei einem Angriff auf einen Polizeiposten in der südiranischen Stadt Tschabahar sind nach Angaben des Staatsfernsehens mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Bei dem "Terroranschlag" seien zudem mehrere Menschen verletzt worden. Laut der amtlichen Nachrichtenagentur Irna wurde der Anschlag mit einer Autobombe ausgeführt.

Der Iran war zuletzt wiederholt Ziel von Anschlägen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat.

08:34 Uhr

Neuseelands Armee erklärt Klimawandel zum Feind

Katastrophenhilfe nach Zyklon über Vanuatu im April 2015.
Katastrophenhilfe nach Zyklon über Vanuatu im April 2015.(Foto: picture alliance / dpa)

Das neuseeländische Militär hat den Klimawandel zu einem seiner wichtigsten Gegner erklärt. Die Folgen des globalen Temperaturanstiegs könnten den Streitkräften zusätzliche Einsätze bescheren und ihre Kapazitäten für traditionelle Aufgaben binden, warnte die Armee. Grund dafür seien die im Zusammenhang mit dem Klimawandel auf benachbarten Pazifikinseln prognostizierten humanitären Katastrophen, bei denen die neuseeländische Armee zur Hilfe kommen müsse. Neuseeland hatte Inselstaaten wie Vanuatu und Fidschi bereits in der Vergangenheit nach verheerenden Stürmen geholfen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Die Kollegen vom n-tv.de-Podcast "Wieder was gelernt" habe sich damit befasst, wie der Klimawandel noch einzubremsen ist.

08:09 Uhr

Anwohner kehren ins abgebrannte Paradise zurück

(Foto: AP)

Anderthalb Wochen nach Ende der verheerenden Waldbrände in Nordkalifornien mit 85 Toten sind Anwohner erstmals wieder in Teile der zerstörten Ortschaft Paradise zurückgekehrt. Die Brände waren am 8. November ausgebrochen und am 25. November vollständig unter Kontrolle gebracht worden. Nachdem das Feuer überstanden war, folgten seit letzter Woche Regen und Überschwemmungen. Dies hatte zu zusätzlichen Evakuierungen geführt.

Das sogenannte Camp-Feuer hatte Anfang November im Norden Kaliforniens gewütet und vor allem den Ort Paradise hart getroffen. Es war der Brand mit den meisten Toten in dem US-Westküstenstaat seit Beginn der Aufzeichnungen. Mehr als 18.000 Gebäude brannten ab.

07:42 Uhr

Gericht spricht Australiens Ex-Erzbischof wieder frei

Von seiner Strafe verbüßte Philip Wilson knapp vier Monate.
Von seiner Strafe verbüßte Philip Wilson knapp vier Monate.(Foto: picture alliance/dpa)

Der wegen Vertuschung von Fällen sexuellen Missbrauchs verurteilte ehemalige australische Erzbischof Philip Wilson ist freigesprochen worden. Das habe ein Berufungsgericht entschieden. Der ursprünglich zu zwölf Monaten Haft verurteilte 68-Jährige sei nun wieder ein freier Mann, schreibt die Zeitung "The Sydney Morning Herald".

Der frühere Erzbischof der australischen Millionenmetropole Adelaide war im Mai schuldig gesprochen worden, den mehrmaligen Missbrauch zweier Messdiener durch einen pädophilen Priester in den 1970er-Jahren vertuscht zu haben. Erst nach massivem öffentlichen Druck erklärte Wilson seinen Rücktritt. Australiens katholische Kirche steht wegen Zehntausender Missbrauchsfälle seit Jahren in der Kritik.

07:22 Uhr

Grüne lehnt prügelnden Knecht Ruprecht ab

Nikolaus und sein Helfer, Knecht Ruprecht
Nikolaus und sein Helfer, Knecht Ruprecht(Foto: picture alliance / dpa)

Eine Grünen-Politikerin aus Nordrhein-Westfalen hält den strengen Gehilfen des Nikolaus für überholt. "Knecht Ruprecht ist nicht mehr zeitgemäß", sagte Josefine Paul, Fraktionsvize der Grünen im Düsseldorfer Landtag, der "Rheinischen Post". Kinder sollten sich auf den Nikolaustag freuen und keine Angst haben, sagte die Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik. Sie hätten ein Grundrecht auf gewaltfreie Erziehung.

"Kindern sollte man grundsätzlich nie drohen", sagte Paul weiter. Knecht Ruprecht hat dem Brauch zufolge eine Rute dabei für den Fall, dass die Kinder nicht artig waren. Als Ersatz für die Rute schlug Paul vor, Ruprecht könne etwa beim Tragen der Süßigkeiten helfen.

06:58 Uhr

US-Militärjets kollidieren bei Tankmanöver vor Japan

Eine F-18 während einer Luftbetankung
Eine F-18 während einer Luftbetankung(Foto: REUTERS)

Nach dem Zusammenprall zweier US-Militärflugzeuge vor der japanischen Küste werden sechs Soldaten vermisst. Ein Besatzungsmitglied sei aus dem Meer gerettet worden, teilte die US-Armee mit. Der Such- und Rettungseinsatz für die sechs anderen Soldaten sei noch im Gange.

Dem US-Verteidigungsministerium zufolge kollidierte ein F-18-Kampfjet mit einem Tankflugzeug vom Typ C-130, als der Kampfjet aufgetankt werden sollte. Das Unglück ereignete sich bei einem Trainingsflug rund 200 Meilen vor der japanischen Küste. Nach Angaben der japanischen Armee sollen sich an Bord der C-130 fünf Besatzungsmitglieder befunden haben und an Bord des F-18-Kampfjets zwei.

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06:35 Uhr

Das wird heute wichtig

Jemen sehnt sich nach Frieden
Jemen sehnt sich nach Frieden(Foto: picture alliance / Hani Al-Ansi/)

Guten Morgen,

wenn Sie das hier noch daheim lesen: Vorsicht beim Schuhe anziehen! Ein Mann aus der Türkei zieht mit rotem Mantel durchs Land und spielt arglosen Bürgern Streiche, indem er ihnen Schokolade in die Schuhe steckt oder Nüsse oder Plätzchen... ("Danke für die selbstgebackenen Nussecken!")

Weiterhin wird heute wichtig:

  • in Hamburg kommen die Spitzengremien zu Vorversammlungen vor dem CDU-Parteitag zusammen. Der Ton wird rauer, die Parteiprominenz nennt ihre Favoriten im Rennen um den Parteivorsitz.
  • in Stockholm beginnen die Friedensgespräche zwischen den Kriegsparteien im Jemen.
  • in London ist vorvorletzter Debattentag, bevor das Parlament über den Brexit-Vertrag abstimmt.
  • in Mailand reden die Außenminister der OSZE-Staaten über die Ukraine-Krise.
  • Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) berät über die Fördermengen im kommenden Jahr.

Es wird also wieder einmal interessant. Ich hoffe, Sie haben inzwischen etwas zu naschen entdeckt, das Sie durch den Tag (oder auch nur den Morgen) begleitet. Einen süßen Start wünscht Ihnen Sebastian Huld (Hinweise bitte an sebastian.huld[at]nama.de oder via Twitter)

06:18 Uhr

Erst kommt der Regen, dann folgt die Kälte

(Foto: picture alliance/dpa)

Zum zweiten Adventswochenende stehen uns ziemlich ungemütliche Zeiten bevor. Eröffnet wird der Tiefdruck-Reigen heute von "Luana". Das Tiefdruckgebiet sorgt mit seiner Warmfront zwar für recht milde Temperaturen zwischen 6 und 14 Grad. Allerdings sind auch viele Wolken unterwegs, die zeitweise etwas Regen oder Nieselregen bringen. Vor allem im äußersten Osten besteht hierbei zu Beginn stellenweise die Gefahr von Glatteis. Keine gute Aussichten also zum heutige Nikolaustag.

Und auch die Entwicklung in den kommenden Tagen ist alles andere als schön. Morgen zieht ergiebiger Regen mit einem teilweise stürmischen Wind durch. Dabei erwarten uns weiterhin ziemlich milde 9 bis 14 Grad, bevor es ab dem Wochenende spürbar kühler weitergeht. Hier die Details zum Schmuddelwetter und dem anschließenden Frühwintercomeback.

Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander

06:00 Uhr