Unterhaltung

Todesursache mitgeteilt Daran starb Stefanie Tücking

imago73446578h.jpg

Die Lungenembolie ereilte sie wohl im Schlaf: Stefanie Tücking.

imago/STAR-MEDIA

Der Tod der früheren "Formel Eins"-Moderatorin Stefanie Tücking hat viele betroffen gemacht. Zunächst war völlig unklar, woran die gerade einmal 56-Jährige gestorben ist. Nun klärt die Staatsanwaltschaft über die Todesursache auf.

Stefanie Tücking ist an einer Lungenembolie gestorben. Dies meldet der Südwestrundfunk (SWR), bei dem Tücking zuletzt als Moderatorin beschäftigt war. Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden habe die Todesursache nach einer Obduktion Tückings Familie mitgeteilt.

Eine Lungenembolie wird durch die Verstopfung eines Blutgefäßes in dem Atemorgan ausgelöst. Durch die mangelnde Durchblutung der Lunge kann es zu einem Kreislaufkollaps kommen. In schlimmen Fällen führt die Embolie innerhalb von ein bis zwei Stunden nach Auftreten der ersten Symptome wie Brustschmerzen und Atemnot zum Tod. In Deutschland sterben schätzungsweise rund 40.000 Menschen pro Jahr an einer Lungenembolie.

"Aus dem Nichts"

Stefanie Tücking war am vergangenen Samstag völlig überraschend im Alter von nur 56 Jahren verstorben. Wie ihr Vater berichtete, fand sie eine Freundin leblos im Bett, nachdem der Wecker nicht zu klingeln aufgehört hatte. Nur zwei Tage zuvor sei er noch mit seiner Tochter auf dem Weihnachtsmarkt gewesen "und alles war gut", so Manfred Tücking. "Das alles ist aus dem Nichts über mich hereingebrochen", erklärte er mit Blick auf seinen plötzlichen und tragischen Verlust.

Auch Stefanie Tückings Kollegen beim SWR reagierten fassungslos. Die Moderatorin soll einen gesunden Lebensstil ohne Drogen gepflegt haben, in dem auch Alkohol und Nikotin keine unverhältnismäßig große Rolle spielten.

Stefanie Tücking gehörte - neben Peter Illmann, Ingolf Lück und Kai Böcking - zu den insgesamt vier Moderatoren, die in den 80er-Jahren durch die Musikvideosendung "Formel Eins" führten. Die Kaiserslauternerin präsentierte die Clips in der TV-Sendung zwei Jahre lang - von 1986 bis 1987. Dem Fernsehen kehrte Stefanie Tücking jedoch alsbald den Rücken. Stattdessen konzentrierte sich die Musikliebhaberin auf die Tätigkeit beim Radio, die sie bis zuletzt ausübte. Noch am Freitag vor ihrem Tod war sie beim SWR zu hören.

Quelle: n-tv.de, vpr

Mehr zum Thema