Das war Montag, der 11. April 2016
Liebe Leser, der Tag ist fast herum. In der Redaktion wird es langsam dunkel und still und ich verabschiede mich auch in Kürze. Die Nachtschicht von n-tv.de und die Kollegen vom Fernsehen halten Sie selbstverständlich auch weiterhin auf dem Laufenden.
Das waren die Meldungen, die unsere Leser heute besonders häufig geklickt haben:
Der türkische Staatschef Erdogan hat offiziell Strafanzeige gegen Jan Böhmermann gestellt.
In Ostwestfalen haben Wanderer ein Skelett und einen Rollator in einem Wald gefunden.
Die Bundeswehr hat heute mit einem großangelegten Manöver begonnen.
Und damit wünsche ich Ihnen eine gute Nacht.
"Der Berg" braucht 10.000 Kalorien am Tag
"Game of Thrones"-Darsteller und Kraftpaket Thor Bjornsson - auch bekannt unter dem Spitznamen "Der Berg" - braucht durchschnittlich 10.000 Kalorien am Tag.
"Sonst kann ich meine Masse nicht beibehalten", sagte der 185 Kilogramm schwere und 2,06 Meter große Schauspieler bei einer Werbeaktion in Hamburg.
Was auf den Teller kommt, sei ihm egal. "Ich esse viel und alles", betonte der gebürtige Isländer.
Seit 2013 ist "Der Berg" in der Erfolgsserie zu sehen. "Es ist schwierig, Schauspieler mit meinen Maßen zu finden, meine Statur öffnet viele Möglichkeiten für mich", sagte der Kampfsportler.
Einigung auf neue Regierung in Kiew droht zu platzen
Die Einigung auf eine neue ukrainische Regierung droht im Streit um Personalien zu platzen.
Der desiginierte Ministerpräsident Wladimir Groisman wolle Leute seines Vertrauens im Kabinett haben und keine Vorgaben aus der Kanzlei von Präsident Petro Poroschenko akzeptieren, berichteten mehrere Abgeordnete.
Sie sagten sogar, Groisman verzichte deshalb auf das Amt des Regierungschefs. Dafür gab es allerdings keine Bestätigung. Das Parlament soll am Dienstag zunächst über die Entlassung des bisherigen Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk entscheiden.
"Kepler" ist wieder im Normalbetrieb
Das Weltraumteleskop "Kepler" ist nach mehreren Tagen im Notfallmodus wieder voll in Betrieb.
"Es war ein langes Wochenende für Kepler und das Team, aber das Raumfahrzeug ist wieder in Ordnung! :)", twitterten Nasa-Wissenschaftler des Ames Research Center in Moffett Field (Kalifornien).
Nähere Informationen über die Ursache des Ausfalls 120 Millionen Kilometer von der Erde entfernt liegen nicht vor.
Vor vier Tagen hatten die Experten bei einem planmäßigen Kontakt festgestellte, dass "Kepler" den Notfallmodus eingeschaltet hatte. Seitdem versuchten sie fieberhaft, diesen Notstand zu beheben.
Wasserwerfer und Tränengas gegen Besiktas-Fans
In Istanbul ist die Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern gegen tausende Fans des als links geltenden Fußballvereins Besiktas vorgegangen. Diese hatten sich zum ersten Heimspiel vor dem erst am Vortag eingeweihten neuen Vereinsstadion eingefunden. Wie ein AFP-Fotograf berichtete, rannten viele Fans im schwarz-weißen Vereinstrikots vor der Bereitschaftspolizei auf der Suche nach Schutz davon, andere bewarfen Polizisten mit Flaschen.
In den sozialen Medien warfen Fans des Spitzenvereins Besiktas Istanbul dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vor, die Eröffnungsfeier statt am Montag kurzfristig angekündigt am Sonntag abgehalten zu haben - und zwar im Beisein ausgesuchter Politiker, Sportler und anderer Prominenter, während fast alle Standplätze leer blieben.
Im Fußballspiel selbst hat Fußball-Nationalspieler Mario Gomez den türkischen Erstliga-Spitzenreiter Besiktas zum Premierensieg im neuen Stadion geführt. Beim 3:2 (1:1) gegen Bursaspor erzielte der 30 Jahre alte Stürmer seine Saisontore 20 und 21 (22., 58.) und hatte damit maßgeblichen Anteil am 21. Saisonerfolg des 13-maligen Meisters.
USA werfen Syrien Bruch der Waffenruhe vor
Im Syrienkonflikt haben die USA dem Regime vorgeworfen, wiederholt die ausgehandelte Waffenruhe gebrochen zu haben.
Die "breite Mehrheit der Verstöße" gehe von den Truppen von Präsident Baschar al-Assad aus, sagte Vizeaußenamtssprecher Mark Toner.
Die Regierungseinheiten würden Gruppen unter Feuer nehmen, für die die Waffenruhe gelte. "Wir sind sehr, sehr beunruhigt über den jüngsten Anstieg der Gewalt", betonte Toner.
Dabei gehe es auch um Pläne des syrischen Regimes, mit Hilfe verbündeter russischer Truppen die Großstadt Aleppo zurückzuerobern.
Mann bricht in Restaurant ein und brät sich Burger
Großen Hunger und alle Ruhe hatte offensichtlich ein Einbrecher in einem Fast-Food-Restaurant in den USA: Der unbekannte Mann briet sich in aller Ruhe ein paar Hamburger und nahm sich etwas zu trinken - Geld oder sonstige Wertgegenstände ließ er hingegen links liegen. Der US-Sender CNN berichtete über den ungewöhnlichen Fall, der sich in der Hauptstadt Washington D.C. ereignete.
Auf einem Überwachungsvideo ist zu sehen, wie der Mann durch das leere Restaurant schlendert, den Burgerbräter anschmeißt und sich ein paar Frikadellen brät - nebenbei führt er noch ein Handytelefonat.
Obwohl der Clip mittlerweile mehr als 25.000 Mal angeschaut wurde, fehlt laut Polizei weiterhin jede Spur von dem Mann. Vielleicht erkennen Sie ihn ja:
Erdogan stellt offiziell Strafantrag gegen Böhmermann
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat Strafantrag gegen den Satiriker Jan Böhmermann wegen Beleidigung gestellt. Ein entsprechendes Schreiben sei eingegangen, teilte die Staatsanwaltschaft Mainz mit. Gegenstand des durch eine Anwaltskanzlei gestellten Antrags sei das Schmähgedicht in der Sendung "ZDF Neo Royal" vom 31. März.
Weniger Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger
Die Zahl der Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger ist im vergangenen Jahr gesunken.
Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit wurden rund 980.000 Strafen ausgesprochen. Das seien 21.000 oder 2,1 Prozent weniger als 2014. Die Zahl der Sanktionen sei damit erstmals seit 2011 wieder unter die Marke von einer Million gesunken.
Es seien vor allem weniger Sanktionen wegen der Ablehnung einer Arbeit, Ausbildung oder Weiterbildung ausgesprochen worden. 76 Prozent aller Strafen wurden wegen Meldeversäumnissen ausgesprochen - wenn die Menschen etwa unentschuldigt einen Termin beim Jobcenter verstreichen ließen.
Syrische Armee zieht Einheiten um Aleppo zusammen
Die syrische Armee verstärkt Medienberichten zufolge ihre Einheiten rund um die Stadt Aleppo, wo die Kämpfe in den vergangenen Tagen trotz des Waffenstillstandes zugenommen haben.
Die Regierungstruppen und ihre Verbündeten hätten mehr Soldaten und Gerät in das Gebiet geschafft, berichtete der regierungsnahe TV-Sender al-Mayadeen. Panzer und Raketenwerfer rückten auf die Stadt vor. Rebellen berichteten von verstärktem Beschuss durch die Armee. Auch die russische Luftwaffe habe wieder Angriffe in der Region geflogen.
Eine Erstürmung Aleppos sei aber nicht geplant, zitierte die russische Nachrichtenagentur Interfax das Verteidigungsministerium in Moskau. Genau das hatte aber Syriens Regierungschef Wael al-Halaki am Sonntag gegenüber russischen Parlamentsabgeordneten in Damaskus angekündigt.
Schmuggler-Legende Howard Marks gestorben
Der britische Drogenschmuggler und Kultautor Howard Marks ist tot.
Er starb am Sonntag mit 70 Jahren an Darmkrebs, wie es in einer offiziellen Erklärung hieß. Demnach schlief er friedlich im Beisein seiner vier Kinder ein. Seine Krankheit habe er stets mit "Würde und Humor" getragen.
Marks studierte in den 60er Jahren an der Elite-Universität von Oxford, bevor er nach seinem Abschluss eine internationale Drogenkarriere startete. So schmuggelte er Haschisch in Möbeln pakistanischer Diplomaten und in der Musikausrüstung fiktiver britischer Popgruppen auf angeblicher Tournee durch die Welt. In den 80er Jahren hatte er zeitweise 43 Decknamen, 89 Telefonnummern und 25 Firmen, die weltweit Handel betrieben.
Im Jahr 1988 wurde Marks in den USA festgenommen und verurteilt, 1995 kam er auf Kaution aus dem Gefängnis frei. Im Jahr darauf veröffentlichte er seine Autobiografie "Mr Nice" und erzählte darin von seinem bewegten Leben.
China will Fußball-Supermacht werden
China will bis zum Jahr 2050 zu "Weltmacht des Fußballs" aufsteigen. Das geht aus einem Papier des Chinesischen Fußballverbandes hervor. Wie soll das funktionieren?
Peking will es schaffen, dass bis zum Jahr 2020 mindestens 50 Millionen Chinesen regelmäßig Fußball spielen. Außerdem sollen landesweit 20.000 Trainingszentren und 70.000 Fußballplätze gebaut werden.
China war zuletzt bei der Weltmeisterschaft 2002 qualifiziert. Doch der Fußball-begeisterte Regierungschef Xi Jinping will, dass das Reich der Mitte innerhalb der nächsten 15 Jahre den Weltmeistertitel holt.
Polizisten schießen in die Luft - elf Menschen sterben
Luftschüsse von Polizisten in Indien haben eine Hochspannungsleitung gekappt, deren lose Enden herabfielen und elf Menschen durch Stromschlag töteten.
Die Beamten hätten geschossen, als ein Mob das Polizeigebäude im nordöstlichen Bundesstaat Assam mit Steinen und Ziegeln stürmen wollte, berichtete die indische Nachrichtenagentur IANS.
Die Angreifer wollten demnach fünf unter Mordverdacht stehende Männer aus dem Gebäude in Pengeree holen und Lynchjustiz üben.
Die Polizisten hätten erfolglos versucht, den Mob mit Bambusstöcken zurückzuschlagen, erklärte ein Polizeisprecher gegenüber IANS. Schließlich schossen sie in die Luft. Das Stromkabel habe auch mindestens zwölf Menschen verletzt.
Ankara sieht "Verbrechen gegen Menschlichkeit"
Ankara legt nach:
Die türkische Regierung hat das umstrittene Erdogan-Gedicht des Satirikers Jan Böhmermann nicht nur als eine Beleidigung von Präsident Recep Tayyip Erdogan, sondern von allen 78 Millionen Türken bezeichnet, sagte Vize-Ministerpräsident Numan Kurtulmus.
"Deshalb wollen wir als Republik Türkei natürlich, dass dieser unverschämte Mann im Rahmen der deutschen Gesetze sofort wegen Beleidigung eines Präsidenten bestraft wird."
Er warf Böhmermann vor, mit dem Gedicht ein "schweres Verbrechen gegen die Menschlichkeit" begangen zu haben. Der Text habe "alle Grenzen der Schamlosigkeit übertroffen".
Obama räumt "schlimmsten Fehler" ein
Neun Monate vor Ablauf seiner Präsidentschaft hat US-Präsident Barack Obama öffentlich Bilanz gezogen.
Als größten Fehler bezeichnete Obama sein Vorgehen nach dem Sturz des libyschen Langzeitmachthabers Muammar al-Gaddafi 2011. Auf eine entsprechende Frage nach seinem "schlimmsten Fehler" antwortete Obama in einem Interview von "Fox News Sunday": "Wahrscheinlich, dass ich nicht für den Tag nach der Intervention in Libyen geplant habe, die mir damals als richtige Entscheidung erschien." Libyen versank nach dem Sturz Gaddafis in Chaos und Bürgerkrieg.
Als größte Errungenschaft bezeichnete Obama, "die Rettung der Wirtschaft vor einer großen Depression".
Sein "bester Tag im Weißen Haus" sei die Verabschiedung der Gesundheitsreform gewesen.
Als "schlimmsten Tag" bezeichnete der US-Präsident seinen Besuch in Newton (Connecticut), wo am 14. Dezember 2012 bei einem Amoklauf in einer Schule 28 Menschen getötet worden waren.
Am meisten vermissen wird Obama nach eigenen Worten die Präsidentenmaschine Air Force One.
Weltraumteleskop "Kepler" im Notfallmodus
Das Weltraumteleskop "Kepler" hat nach Nasa-Angaben überraschend den Notfallmodus eingeschaltet. Das stellten Wissenschaftler im Ames Research Center der US-Raumfahrtbehörde in Moffett Field (Kalifornien) Ende vergangener Woche bei einem planmäßigen Kontaktversuch fest.
Sie versuchten seitdem fieberhaft, den Notstand zu beheben, hieß es bei der Nasa. Weitere Informationen waren zunächst nicht verfügbar.
Die Kommunikation mit dem Teleskop dauert laut Nasa sehr lange, da "Kepler" etwa 120 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist. Ein Signal brauche 13 Minuten, um zur Raumsonde und zurück zu gelangen. Bei dem letzten geregelten Kontakt mit "Kepler" am 4. April habe das Teleskop noch normal funktioniert, hieß es auf der Webseite der Nasa.
Der nach dem deutschen Astronomen Johannes Kepler benannte "Planetenjäger" war 2009 in die Erdumlaufbahn gebracht worden, um nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems zu suchen. Seitdem hat "Kepler" über 4700 Hinweise auf ferne Planeten gefunden, von denen mehr als 1040 seitdem bestätigt wurden.
14-jähriger Vergewaltiger in Hamburg gefasst
Im Fall einer im Februar in Hamburg-Harburg vergewaltigten 14-Jährigen haben Zielfahnder der Polizei einen nach seiner Festnahme aus einer Jugendhilfeeinrichtung geflohenen Verdächtigen erneut gefasst. Das teilten die Beamten in Hamburg mit.
Demnach lokalisierten die Fahndungsspezialisten den jungen Mann am Sonntag im Hamburger Stadtteil Wandsbek und nahmen ihn beim Verlassen eines Hauses fest.
Der Jugendliche ist einer von insgesamt fünf Verdächtigen unterschiedlichen Alters und wurde bereits kurz nach der Tat erstmals festgenommen. Auf richterlichen Beschluss kam er in einen Jugendhilfeeinrichtung, aus der er floh. Daraufhin wurde er auch zur öffentlichen Fahndung ausgeschrieben.
Schlagzeilen zum Feierabend
Was hat denn der Schäuble mit den Knarren vor?
Ist das ein neuer Ansatz im Kampf gegen Steuerflüchtlinge? Nein, nein. Das ist nur unser Finanzminister bei der Jahres-Pressekonferenz des Zolls, der sich allerlei beschlagnahmte Gegenstände ansieht.
Zum Beispiel Knarren,
eine Krokodil-Statue,
jede Menge gefälschte Viagra-Tabletten...
und noch mehr Knarren.
Was sonst noch bei dem Termin rumgekommen ist, lesen Sie hier.
Iraks Armee rückt weiter gegen IS vor
Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) haben irakische Truppen nach eigenen Angaben rund 90 Prozent der strategisch wichtigen Stadt Hit im Westen des Landes eingenommen.
Über zahlreichen Gebäuden sei die irakische Flagge gehisst worden, sagte der irakische Oberst Jasir al-Dulaimi. Bei ihrem Vormarsch wurden die Anti-Terror-Einheiten der Armee demnach von Luftangriffen der US-geführten internationalen Koalition unterstützt.
Hit rund 180 Kilometer westlich der Hauptstadt Bagdad liegt an einer wichtigen Versorgungsroute des IS nach Syrien.
Der IS hatte Hit im Herbst 2014 unter seine Kontrolle gebracht. Die Rückeroberung der Stadt gilt als Voraussetzung, um den Rest der Unruheprovinz Al-Anbar wieder einzunehmen.
Berliner Flughäfen unter den weltweit schlechtesten
Sind Sie mal auf einem der Berliner Flughäfen gelandet? Es kann durchaus vorkommen, dass ortsfremde Passagiere nachfragen, ob der Flug zu einem anderen Flughafen umgeleitet wurde. Denn das scheint den internationalen Besuchern einer Hauptstadt nicht würdig. Und das ist es auch nicht. Aber Abhilfe kommt ja kurz-, oder mittel- beziehungsweise langfristig. Oder so.
Das die Berliner Flughäfen schlecht sind, gibt es jedenfalls nun auch schriftlich. Das Reiseportal "eDreams" hat sich mehr als 90.000 Kundenbewertungen angesehen und eine Liste der besten und der schlechtesten Flughäfen der Welt erstellt.
Die 10 besten Flughäfen:
| Platz | Flughafen | Stadt | Land | Bewertung |
| 1 | Singapore Changi Airport (SIN) | Singapur | Singapur | 4,36 |
| 2 | Oslo Airport Gardermoen (OSL) | Oslo | Norwegen | 4,24 |
| 3 | Zurich Airport (ZRH) | Zürich | Schweiz | 4,23 |
| 4 | Helsinki-Vantaa Airport (HEL) | Helsinki | Finnland | 4,21 |
| 5 | Munich Airport (MUC) | München | Deutschland | 4,19 |
| 6 | Glasgow Airport (GLA) | Glasgow | Schottland | 4,15 |
| 7 | Copenhagen Airport (CPH) | Kopenhagen | Dänemark | 4,14 |
| 8 | Bangkok International Airport (BKK) | Bangkok | Thailand | 4,13 |
| 9 | Heathrow Airport (LHR) | London | Großbritannien | 4,11 |
| 10 | Ben Gurion Airport (TLV) | Tel Aviv | Israel | 4,10 |
Die 10 schlechtesten Flughäfen:
| Platz | Flughafen | Stadt | Land | Bewertung |
| 1 | Mohammed V International Airport (CMN) | Casablanca | Marokko | 3,19 |
| 2 | LaGuardia Airport (LGA) | New York | USA | 3,19 |
| 3 | Berlin Schönefeld Airport (SXF) | Berlin | Deutschland | 3,22 |
| 4 | Rome Fiumicino Airport (FCO) | Rom | Italien | 3,34 |
| 5 | Marrakesh Menara Airport (RAK) | Marrakech | Marokko | 3,38 |
| 6 | Rome Ciampino Airport (CIA) | Rom | Italien | 3,44 |
| 7 | Mexico City International Airport (MEX) | Mexiko Stadt | Mexiko | 3,47 |
| 8 | Berlin Tegel Airport (TXL) | Berlin | Deutschland | 3,47 |
| 9 | London Stansted Airport (STN) | London | Großbritannien | 3,52 |
| 10 | Budapest Ferihegy International Airport (BUD) | Budapest | Ungarn | 3,54 |
Betonpumpe erschlägt zwei Arbeiter in Düsseldorf
Ein 64 Tonnen schweres Spezialfahrzeug ist auf einer Düsseldorfer Baustelle umgekippt und hat zwei Arbeiter erschlagen.
Die mobile Betonpumpe mit Kranausleger geriet aus dem Gleichgewicht. Dabei wurden die beiden Arbeiter, die am Ausleger standen, getroffen. Einer von ihnen starb noch am Unfallort. Der andere Arbeiter erlag wenig später seinen schweren Verletzungen in einem Krankenhaus.
Nach Schilderung der Feuerwehr waren die vorderen Stützen des Stahlkolosses abgesackt. Die hinteren vier von insgesamt sechs Achsen hingen durch die Schieflage in der Luft. Ein dritter Arbeiter fiel bei dem Baustellenunfall in einen Kellerschacht, aus dem ihn die Feuerwehr bergen musste. Der schwer verletzte Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Chinesen bekommen Flug-Verbot
Saßen Sie schon einmal in Asien in einem Flugzeug mit vielen Chinesen? Dann dürfte Ihnen aufgefallen sein, dass Menschen aus dem Reich der Mitte dazu neigen, die Vorschriften - sagen wir höflich - etwas flexibler zu interpretieren. Das nervt nicht bloß andere Fluggäste, sondern auch die Airlines selbst. Sie führen jetzt eine Liste unerwünschter Passagiere.
Weil sie sich unflätig benommen haben, dürfen drei chinesische Flugpassagiere keinen Flug mehr bei fünf der größten Airlines des Landes buchen. Sie sind die ersten, die auf der neuen Liste unerwünschter Passagiere verzeichnet wurden, wie die Zeitung "China Daily" am Montag berichtete. Das Verbot gilt für zwei Jahre.
Dem Bericht zufolge hatte einer der drei Passagiere einen Sicherheitsbeamten mit einer Milchdose geschlagen, ein anderer war wegen eines verspäteten Flugs handgreiflich geworden, und der dritte hatte sich geweigert, bei der Landung seinen Tablet-Computer auszuschalten.
Die chinesischen Fluglinien gelten als chronisch verspätet. Angriffe auf Flugpersonal machen immer wieder Schlagzeilen. Im Januar 2015 waren 25 Passagiere von der Polizei festgehalten worden, nachdem sie sich aus Wut über eine wetterbedingte Verspätung mit Besatzungsmitgliedern geprügelt und die Notausgänge geöffnet hatten. 2013 tobte ein Beamter, der zwei Flüge verpasst hatte, am Boarding-Schalter, zerstörte zwei Computer und versuchte, ein Fenster einzuschlagen.
Varoufakis springt Böhmermann bei
Anderthalb Wochen ist es her, dass der Satiriker in seiner Late-Night-Show "Neo Magazin Royale" in einem Text namens "Schmähkritik" über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan herzog.
Nun scheint sich das Blatt langsam zugunsten des Satirikers zu wenden. Böhmermann erhält zusehends Unterstützung. Nach Springer-Chef Mathias Döpfner springt ihm nun noch jemand öffentlich zur Seite - und zwar kein geringerer als Yanis Varoufakis. Der ehemalige griechische Finanzminister twittert: "Hände weg von Jan Böhmermann!" Europa habe erst seine Seele verloren, schrieb Varoufakis und meinte damit das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei, "und jetzt verliert es seinen Humor".
UN werfen erstmals Hilfsgüter über IS-Gebiet ab
Den Vereinten Nationen ist es erstmals gelungen, in Syrien Notleidende in einem von der Terrormiliz Islamischer Staat belagerten Gebiet mit Lebensmitteln aus der Luft zu versorgen.
20 Tonnen Bohnen, Kichererbsen und Reis konnten am Wochenende über Dair as-Saur abgeworfen werden. Nach Angaben des Welternährungsprogramms (WFP) in Genf können sich 2500 Bewohner rund einen Monat davon ernähren.
Ende Februar war ein erster Versuch wegen Problemen mit den Fallschirmen gescheitert. Die Hilfsgüter wurden vom Wind verweht oder zerstört.
Bis auf eine kleine, vom Regime beherrschte Enklave ist Dair as-Saur vollständig von IS-Truppen umgeben. Über 200.000 Menschen leben seit März 2014 dort unter schwierigsten Verhältnissen.
160.000 Plätze in Erstaufnahmestellen stehen leer
Während viele Kommunen nach Wohnraum für Flüchtlinge suchen, steht fast die Hälfte der Erstaufnahmeeinrichtungen der Länder leer. Zu genauen Zahlen hat sich das Magazin "Kommunal" umgehört:
Bundesweit sind mehr als 160.000 Plätze in den Unterkünften nicht belegt.
Die niedrigste Belegungsquote hat Thüringen mit 15 Prozent.
In Sachsen und Niedersachsen seien jeweils nur 19 Prozent der Plätze in den landeseigenen Einrichtungen belegt.
Die höchste Auslastung habe Berlin mit 92 Prozent.
Zum 1. April wohnten in den Erstaufnahmen der Länder insgesamt rund 204.000 Flüchtlinge.
Hinzu kamen demnach Hunderttausende Asylsuchende in Einrichtungen der Kommunen.
In mehreren Bundesländern leben Flüchtlinge aber immer noch in Zelten.
Schichtwechsel
[kein Linktext vorhanden]Guten Tag, mein Name ist Benjamin Konietzny und ich übernehme an dieser Stelle.
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreiben Sie mir - bei Twitter oder per Mail an
benjamin.konietzny (at) nama.de
Tom Jones trauert um seine Frau
Die Ehefrau des britischen Sängers Tom Jones ist tot. Das teilte der Presseagent des 75-jährigen Musikers mit, der unter anderem mit seinem Song "Sex Bomb" auch in den deutschen Charts vertreten war. Lady Melinda Rose Woodward erlag demnach im Alter von 59 Jahren ihrem Krebsleiden. "Umgeben von ihrem Mann und ihren Lieben ist sie friedlich entschlafen", hieß es auf der Facebook-Seite des Sängers.
Erst kürzlich hatte Jones seine Asien-Tournee abgesagt. Konzerte in Bangkok, Hongkong, Seoul, Tokio, Osaka und Abu Dhabi fielen aus.
Verirrte Wanderer finden Leiche und Rollator
Zehn Monate nach dem Verschwinden einer Frau aus Höxter in Nordrhein-Westfalen haben verirrte Spaziergänger eine skelettierte Leiche und einen Rollator in einem Wald entdeckt. Die Polizei bestätigte den Fund, will sich aber zur Identität der Leiche noch nicht äußern. Zuerst hatte das "Westfalen-Blatt" darüber berichtet. Nach der Frau war seit ihrem Verschwinden im Juni 2015 stundenlang mit Hubschrauber und Spürhunden gesucht worden. Die Polizei war davon ausgegangen, dass die damals 62-Jährige verwirrt und orientierungslos ist.
Chinesischer Minister lehrt an Uni im Harz
Prominenten Zuwachs hat der Lehrkörper der Technischen Universität (TU) Clausthal im Harz erhalten. Der chinesische Wissenschaftsminister Wan Gang hielt heute vor rund 300 Zuhörern seine Antrittsvorlesung als Honorarprofessor an der Hochschule in Niedersachsen. Der studierte Automobil-Ingenieur, der von 1985 bis 1991 als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Clausthal tätig war, sprach nach Angaben eines TU-Sprechers über das Thema Elektromobilität.
Wan Gang war nach seiner Clausthaler Zeit mehrere Jahre in der Forschung und Entwicklung der Audi AG tätig. Seit 2007 ist er chinesischer Wissenschaftsminister. Er kündigte an, auch künftig Lehrveranstaltungen in Clausthal abhalten zu wollen - in Form von Blockseminaren.
Studie: Mehrheit der Banken will beim Personal streichen
In Deutschlands Bankhäusern wird der Wind offenbar frischer und kälter. Wie aus einer Erhebung der Beratungsunternehmens Ernst & Young (EY) hervorgeht, wollen sechs von zehn Häusern Stellen streichen. Lediglich jedes siebte Finanzinstitut will demnach den Personalbestand aufstocken. Wie die Erhebung weiter zeigt, rechnen 42 Prozent der Banken mit einer Verschlechterung ihrer Lage. Nur 31 Prozent der Kreditinstitute gehen demnach von einer Verbesserung ihrer Lage aus.
Hauptgründe für den Sparkurs der Banken seien zum einen das historisch niedrige Zinsniveau, das die Zinsmargen der Institute schrumpfen lässt, und zum anderen die hohen regulatorischen Anforderungen an die Banken, erklärte EY.
Schlagzeilen zum Mittag
Merkel: Meinungsfreiheit ist unverhandelbar
Bundeskanzlerin Angela Merkel hält die Meinungs- und Pressefreiheit für unverhandelbare Grundwerte. Artikel 5 des Grundgesetzes ist für die "Bundeskanzlerin selbstverständlich höchstes Gut und weder nach innen noch nach außen verhandelbar", sagte ihr Sprecher.
Hintergrund ist die am Wochenende beim Auswärtigen Amt eingegangene sogenannte Verbalnote der Botschaft der Türkei. Diese enthalte ein förmliches Verlangen nach Strafverfolgung von ZDF-Moderator Jan Böhmermann. Die Bundesregierung werde nun Inhalt und weiteres Vorgehen prüfen. Dies werde "ein paar Tage dauern", sagte der Sprecher. "Mit diesen rechtlichen Fragen waren wir in den vergangenen Jahren nicht befasst."
Mobilfunk-Anbieter streichen Roaming-Gebühren
Zum Ferienbeginn im kommenden Jahr sollen die sogenannten Roaming-Gebühren wegfallen. Doch T-Mobile und Vodafone wollen nicht so lange warten. Die Deutsche Telekom streicht die zusätzlichen Gebühren für Telefonate und mobile Internetnutzung im europäischen Ausland. Zum 19. April sollen die angepassten Tarife zunächst für Neukunden gelten, sagte ein Sprecher. Am Wochenende hatte auch der Chef von Vodafone Deutschland, Hannes Ametsreiter, entsprechende Vertragsänderungen angekündigt.
Für Neukunden und solche, die ihren Vertrag verlängern, sollen in den meisten Tarifen die Roamingzuschläge zum 14. April entfallen, sagte Ametsreiter der "Rheinischen Post". Telefonica O2 will zum 30. April die Tagesoption "EU Day Pack" anbieten, bei der nur dann Kosten anfallen, wenn man sie auch tatsächlich nutzt.
Athen: So hat Mazedonien keinen Platz in EU und Nato
Mit markigen Worten verurteilt Griechenlands Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos das Vorgehen der mazedonischen Polizei gegen Flüchtlinge und Migranten. Die Vorfälle, die sich am griechisch-mazedonischen Grenzzaun abgespielt hätten, seien unvorstellbar und unzulässig, sagte er laut Fernsehsender Skai. "Mit solchem Verhalten gegen Flüchtlinge hat das Nachbarland weder Platz in der EU noch in der Nato."
Die Kritik am Nachbarn ist nicht neu. Athen und Skopje führen seit der Unabhängigkeit Mazedoniens 1991 einen erbitterten Streit um den Staatsnamen Mazedonien, den Griechenland für seine gleichnamige nördliche Provinz beansprucht. Mit diesem Argument blockiert Athen den Nato-Beitritt des Nachbarlandes. Auch die Verhandlungen um einen eventuellen EU-Beitritt Mazedoniens werden von diesem Namensstreit behindert. Wegen des Streits führt der Balkanstaat den Namen "Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien".
Berichte: Drei Selbstmordanschläge in Russland
In der Region Stawropol in Russland haben sich Agenturberichten zufolge drei Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Die Anschläge ereigneten sich laut Interfax nahe einer Polizeistation.
Ria Nowosti berichtet, dass die Attentäter ums Leben gekommen seien und beruft sich dabei auf örtliche Behörden. Zudem spricht die Agentur von fünf Explosionen. Zudem sollen zwei weitere Angreifer getötet worden sein. Weitere Menschen sind demnach nicht verletzt worden.
Flüchtlinge geben Hinweise auf mögliche Kriegsverbrechen
In den vergangenen zwei Jahren haben deutsche Behörden einem Medienbericht zufolge 13 Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Syrien und im Irak eingeleitet. Das berichtete der Hessische Rundfunk unter Berufung auf das Bundeskriminalamt. Demnach gaben Flüchtlinge in dieser Zeit mehr als 2800 Hinweise auf mögliche Täter, die sich derzeit in Deutschland aufhalten.
Die Hinweise stammten unter anderem aus den Antragsverfahren von Asylbewerbern, in deren Verlauf die Mitarbeiter des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge routinemäßig nach Hinweisen auf Kriegsverbrechen fragen. Nur ein Teil biete aufgrund konkreter Zeugenaussagen oder von Internetbildern aber Anlass für weitergehende Ermittlungen. In vielen Fällen handle es sich um pauschale Verdächtigungen ohne wirkliche Beweise.
BER feuert angeblich Sprecher nach Interview
Mehr Offenheit, klare Worte, Verantwortungen benennen - das ist der Plan des BER-Sprechers. Und der ging offenbar erheblich schief. Nach einem Interview vom "prmagazin" ist Daniel Abbou seinen Job los, wie unter anderem der "Tagesspiegel" berichtet. Und was hat der 45-Jährige gesagt?
"Die Berliner und Brandenburger haben ein Recht, zu sehen, wo ihre Milliarden versenkt worden sind."
"Früher wurde meist gesagt: Nein, es ist alles gut. Das ist Bullshit. Bekenne dich dazu, wenn etwas scheiße gelaufen ist."
Man könne eben nicht alles herumreißen. "Dazu hat die alte Flughafencrew zu viel verbockt, dafür sind zu viele Milliarden in den Sand gesetzt worden."
"Es kommt eh alles raus."
Wir haben dies für Sie etwas ausführlicher aufbereitet.
Schlagzeilen am Vormittag
Noch ein Gedicht - zu etwas vollkommen anderem
Hallervorden springt auf Erdogan-Satire-Zug auf
Die Vorgeschichte zur Einordnung des jüngsten Dieter-Hallervorden-Beitrags wäre länger als das neue 1:44-Liedchen des Komikers - von der Qualität schweigen wir mal lieber. Also in Kürze: Der 80-Jährige hat nun auch einen - nun ja - Song zum Thema Erdogan veröffentlicht. Der Titel "Erdogan, zeig' mich an" beschreibt das Ganze recht deutlich.
Das mit Blasmusik unterlegte Werk wurde am Sonntag auf der Facebook-Seite des Schauspielers veröffentlicht. Darin heißt es etwa: "Ich sing' einfach, was du bist. Ein Terrorist, der auf freien Geist scheißt." Der Beitrag soll eine Reaktion auf die Versuche des türkischen Präsidenten sein, gegen deutsche Satirebeiträge vorzugehen.
Hallervorden macht in seinem kurzen Schunkelsong darauf aufmerksam, dass Erdogan die satirischen Beiträge über ihn mit seiner Reaktion erst populär gemacht habe. "Erdogan, Erdogan, mach' auch meinen Song bekannt. Erdogan, Erdogan, sei nur einfach wutentbrannt."
Weiter Ausführungen finden Sie hier.
Jusos attackieren Gabriel
Neue Attacke von der eigenen Jugend: Angesichts teils desaströser Umfragewerte fordern die Jusos von der SPD-Spitze um Parteichef Sigmar Gabriel eine selbstkritische Bestandsaufnahme. "Mit 21 Prozent sind wir an einem Punkt angelangt, wo jedem verbliebenen Sozi das Herz in die Hose rutschen sollte", sagte die Juso-Vorsitzende Johanna Uekermann der "Welt". Sie wolle, dass "die Parteiführung jetzt eine schonungslose Analyse zieht". Viele Menschen wünschten sich mehr soziale Gerechtigkeit, doch immer weniger trauten dies offensichtlich der SPD zu.
Bernhard Langer verpasst die Sensation
Der Golf-Oldie schnuppert kurz an der Sensation - und verpasst sie letztlich doch deutlich: Nach zwischenzeitlich aussichtsreicher Platzierung beendet Bernhard Langer das 80. Masters in Augusta auf dem 24. Rang. Noch als Dritter mit nur zwei Schlägen Rückstand auf den Führenden war der 58-Jährige in die Schlussrunde gegangen. "Ich habe auch heute nicht so schlecht gespielt, die Putts gingen nicht rein. Das war der Unterschied", sagte er.
Das grüne Sieger-Jackett konnte sich indes überraschend Danny Willett überstreifen. Der 28 Jahre alte Engländer spielte auf dem Par 72-Kurs eine fantastische 67er Schlussrunde. Titelverteidiger Jordan Spieth büßte seine Führung auf der Schlussrunde zwischen den Bahnen zehn und zwölf ein.
Thailand zensiert fünf Monate alte "Marie Claire"-Ausgabe
In Thailand haben Zensoren in den vergangenen Tagen wieder gestrichen, bis die Stifte glühten: Jüngstes Opfer ist eine Ausgabe der Zeitschrift "Marie Claire" - allerdings ein fünf Monate altes Exemplar. In der Ausgabe war in einer Passage der Lebensstil des Kronprinzen kritisiert worden. Der Artikel in der französischen Ausgabe sei verleumderisch und Majestätsbeleidigung, berichtete der Sender Thai PBS. Sämtliche Kopien würden konfisziert und zerstört. Es ist unklar, wie viele Ausgaben des Heftes überhaupt nach Thailand gelangten.
Das Königreich hat strikte Gesetze gegen Majestätsbeleidigung, die jede kritische Äußerung über den König, seine Gattin oder den Kronprinzen verbieten. Seit dem Militärputsch vor fast zwei Jahren wird die Bestimmungen noch strenger ausgelegt als zuvor. Opfer der Kampagne wurde bereits mehrfach die "New York Times", aus der Artikeln gestrichen wurden, die sich mit der Monarchie befassten.
Athen und Troika quälen sich durch Verhandlungen
Erwartungsgemäß zäh: Die Verhandlungen Athens mit den Gläubigern gestalten sich sehr schwierig. Finanzminister Euklid Tsakalotos verließ am Morgen sichtbar ermüdet den Verhandlungsort in Athen - und schwieg zum Verlauf. Die Gespräche sollen am Nachmittag fortgesetzt werden. Die Lage sei so kompliziert, dass sogar der Gouverneur der Notenbank (Bank of Greece), Ioannis Stournaras, in der Nacht gerufen wurde, um an den Verhandlungen teilzunehmen.
Dem Vernehmen nach gibt es noch große Differenzen zwischen Athen und den Gläubigern über die genauen Maßnahmen, die zu Einsparungen in Höhe von 5,4 Milliarden Euro führen könnten. Es geht um Rentenkürzungen, Erhöhungen von Steuern und indirekte Steuern sowie die sogenannten "faulen Kredite", die mittlerweile die 100 Milliarden Euro überstiegen haben sollen.
Was heute wichtig wird
Die Woche beginnt mit einer Reihe interessanter Termine und Themen. Die Kollegen legen ihre Aufmerksamkeit heute vor allem auf Folgendes:
In der Staatsaffäre Böhmermann kommen Berichten zufolge Mitarbeiter des Bundeskanzleramts, des Außenministeriums und des Justizressorts zusammen. Hintergrund ist die von der Türkei erwartete Strafverfolgung eines umstrittenen Beitrags in der Sendung Böhmermanns.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble stellt die jüngsten Zahlen zur Schwarzarbeit sowie zur Drogenbekämpfung und zum Geldschmuggel vor.
Im politischen Berlin dürfte die Debatte über Schäubles Zehn-Punkte-Plan im Kampf gegen Steuerbetrug Fahrt aufnehmen.
In der Ukraine sucht die Politik nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Arseni Jazenjuk eine neue Regierung.
In Wolfsburg tagt der Aufsichtsrat des Autobauers VW. Es schwelt der Konflikt um Bonuszahlungen.
Bundesweit protestieren Stahlarbeiter angesichts der Krise der Branche.
Am Abend öffnet der US-Aluminiumkonzern Alcoa die Bücher und informiert über den Verlauf des ersten Quartals. Es ist traditionell der Auftakt der Berichtssaison.
Für die Royal-Fans unter Ihnen: Der schwedische Prinz Daniel besucht Berlin und München.
Bleiben Sie gespannt und neugierig. Wir sind es auch.
Das Wetter mit Björn Alexander
Der Start in die neue Woche verläuft für die meisten von uns nach Auflösung von Frühnebelfeldern sehr sonnig oder sogar strahlend schön. Lediglich vom Norden Bayerns bis herüber ins südliche Brandenburg und die Lausitz hat die Sonne weniger Anteile.
Später müssen Sie dann auch Richtung Eifel und Schwarzwald mit mächtigeren Wolken sowie örtlichen Schauern und Gewittern rechnen. Die Temperaturen erreichen meistens 15 bis 22 Grad. Kühler bleibt es generell östlich der Elbe sowie bei Seewind an der Küste mit 10 bis 14 Grad.
Schlagzeilen aus der Nacht