Montag, 11. Februar 2019Der Tag

Heute mit Sebastian Huld und Uladzimir Zhyhachou
22:30 Uhr

Das war Montag, der 11. Februar 2019

Leichtere Abschiebungen, ein besserer Schutz der Schengen-Außengrenzen und ein umfassendes "Migrationsmonitoring": Mit einer Vielzahl von Maßnahmen will die CDU die Flüchtlingspolitik besser steuern und ordnen. Worum es bei dem CDU-Werkstattgespräch ging, lesen Sie hier.

Was heute sonst alles wichtig war, lesen Sie hier:

Ach, und natürlich das:

Designer bestätigt Gerüchte: Joop: Heidi Klum ist schwanger

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht!

21:59 Uhr

Litauen muss sich für geheimes CIA-Gefängnis verantworten

Litauen muss sich nach Regierungsangaben in einem weiteren Fall vor dem Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) zu einem geheimen CIA-Gefängnis verantworten.

  • Nach Angaben von Vizejustizministerin Irma Gudziunaite habe ein Saudi eine Beschwerde bei dem Gericht in Straßburg eingereicht. Darin habe der inzwischen im umstrittenen US-Gefangenlager Guantánamo auf Kuba internierte Mann geltend gemacht, in einem Geheimgefängnis in dem baltischen EU- und Nato-Staat misshandelt worden zu sein.
  • Das EGMR hatte Litauen 2018 wegen Menschenrechtsverletzungen zu einer Geldstrafe an einen staatenlosen Palästinenser verurteilt. Nach Auffassung der Richter hatte Litauen die Folter des Gefangenen ermöglicht, indem es dem US-Geheimdienst CIA erlaubte, auf seinem Staatsgebiet ein geheimes Gefängnis zu betreiben.
  • Litauen dagegen bestreitet bis heute, dass es ein CIA-Gefängnis beherbergte.
21:22 Uhr

Netanjahu warnt den Iran vor Angriffen auf Israel

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat Teheran am 40. Jahrestag der Islamischen Revolution eindringlich vor Angriffen auf sein Land gewarnt.

  • Er nehme die "Drohungen" des Erzfeindes zur Kenntnis, "aber ich lasse mich dadurch nicht einschüchtern", sagte Netanjahu in einer Videobotschaft. "Wenn dieses Regime den schrecklichen Fehler begeht und versucht, Tel Aviv und Haifa zu zerstören, wird ihm dies nicht gelingen."
  • Sollte der Iran dennoch angreifen, "würde dies der letzte Jahrestag der Revolution sein, den sie feiern", fügte Netanjahu hinzu.
  • Im Iran wird heute der Sieg der Islamischen Revolution über die Monarchie des Schahs vor 40 Jahren gefeiert.
20:40 Uhr

Drei Kängurus in Sachsen gerissen

In einem Tierpark in Ostsachsen sind drei Kängurus gerissen worden. Ein Mitarbeiter des Tierparks Weißwasser fand ein totes Tier in der Nacht zum Samstag in seinem Gehege. In der Nacht davor hatten Tierpfleger bereits zwei tote Kängurus entdeckt.

Den Spuren an den Tieren nach wurden sie gerissen. Welche Tiere dafür verantwortlich waren, ist noch unklar.

20:10 Uhr

Geldtransporter verschwindet mit einer Million Euro

Rund eine Million Euro aus einem Geldtransporter sind in der Nähe von Paris spurlos verschwunden. Der 28-jährige Fahrer setzte zwei Kollegen bei einer Agentur für Bargeldtransfers in Aubervilliers nördlich der französischen Hauptstadt ab, wie es von Seiten der Polizei hieß. Bei der Rückkehr der beiden Männer waren der Wagen und der Fahrer verschwunden.

  • Das leere Fahrzeug der Firma Loomis wurde wenig später mit offenen Türen einige Straßen entfernt gefunden. Von der Million und dem Fahrer fehlt jede Spur.
  • Die Ermittlungen wurden einer Einheit für die Bekämpfung von Bandenkriminalität übergeben.
  • Im November 2009 hatte ein Fahrer der gleichen Firma 11,5 Millionen Euro entwendet. Er wurde nach rund einwöchiger Flucht gefasst und wegen Diebstahls verurteilt. Im Jahr 2013 kam er wieder aus dem Gefängnis frei.
19:37 Uhr

Iranischer General droht mit Angriff auf Israel

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Irans Mittelstreckenraketen haben eine Reichweite von rund 2000 Kilometern und könnten daher fast jeden Teil Israels treffen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hat mit einem Angriff auf Tel Aviv und Haifa gedroht, falls die USA den Iran angreifen sollten.

"Die USA sollten wissen, dass wir bei einem militärischen Angriff auf uns Tel Aviv und Haifa dem Erdboden gleichmachen würden", sagte General Jadollah Dschawani, Chef des IRGC-Politbüros. Der Iran habe keine Angst vor den USA, weil das Land sich adäquat verteidigen könne, so der General nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA.

Die Drohungen der IRGC gegen Israel sind zwar nicht unbedingt der Standpunkt der Regierung, reflektieren jedoch die Richtung der Hardliner im Land. Diese sind gegen Präsident Hassan Ruhanis Entspannungspolitik und hoffen auf seinen Rücktritt, besonders nach dem Ausstieg der USA aus dem Wiener Atomabkommen von 2015.

19:11 Uhr

Wolfgang Joop: Heidi Klum ist schwanger

Heidi Klum und ihr Verlobter Tom Kaulitz werden laut Wolfgang Joop bald Eltern! Es gibt zwar noch keine offizielle Bestätigung. In einem RTL-Interview machte der Star-Designer dennoch eine klare Ansage. Auf die Frage, ob seine gute Freundin Heidi schwanger sei, antwortete er: "Ich glaube ja. Das hat mir Tom so erzählt."

Mehr dazu lesen Sie hier.

18:58 Uhr

Deutschem Raser droht Haft in der Schweiz

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Was deutsche Umweltschützer fordern, ist in der Schweiz längst Realität.

(Foto: picture alliance/dpa)

Fast 130 Stundenkilometer zu schnell ist ein Deutscher in der Schweiz mit seinem Auto in eine Polizeikontrolle geraten. Der 34-Jährige raste mit 249 Kilometern in der Stunde über eine Autobahn mit Tempolimit 120.

  • Rasen ist in der Schweiz eine Straftat. Bei einer derartigen Geschwindigkeitsüberschreitung drohen ein bis vier Jahre Haft.
  • Als die mobile Polizeikontrolle ihn in der Nacht zum Sonntag stoppte, war der Mann, der in der Nähe von Basel lebt, auf der Autobahn A7 bei Frauenfeld südlich des Bodensees in Richtung Deutschland unterwegs.
  • Er wurde vorläufig festgenommen und musste seinen Führerschein abgeben. Das Auto wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft sichergestellt.
18:28 Uhr

Hubschrauber stürzt auf Wohngebiet in Istanbul

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In Istanbul ist erneut ein Militärhelikopter abgestürzt. Beim Absturz wurden mindestens vier Soldaten verletzt.

  • Sie werden im Krankenhaus behandelt, wie der Gouverneur Ali Yerlikaya via Twitter mitteilte. Der Hubschrauber sei aus noch ungeklärten Gründen in einem Wohngebiet im Bezirk Cekmeköy abgestürzt. Das Viertel liegt auf der asiatischen Seite der Stadt.
  • Der Pilot wollte nach Angaben des Gouverneurs notlanden. Dies sei jedoch gescheitert.
  • Im November stürzte im Stadtteil Sancaktepe ein Militärhubschrauber ab. Vier Soldaten kamen dabei ums Leben.

Update: Vier Soldaten sind im Krankenhaus gestorben. Das teilte Yerlikaya an der Unfallstelle mit. Der Helikopter stürzte auf einen menschenleeren Platz, berichtet der Sender CNN Türk.

17:51 Uhr

Raketen-Unfall auf "Sachsen" kostet 40 Millionen Euro

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Die Reparatur auf der "Sachsen" wird 40 Millionen Euro kosten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Reparatur nach dem Raketen-Unfall auf der Fregatte "Sachsen" wird etwa 40 Millionen Euro kosten. Ersetzt werden müsse auch die beschädigte Abschussanlage, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.

Bei einer Übung vor der Küste Norwegens war im Juni vergangenen Jahres der Antrieb einer Flugabwehrrakete vom Typ SM 2 kurz nach dem Abfeuern abgebrannt, ohne dass die Rakete abgehoben war.

17:27 Uhr

Chinesischer Berlinale-Film fällt aus

Im Wettbewerb um die Berlinale-Bären fällt ein Film aus.

  • Aufgrund von technischen Problemen bei der Post-Produktion könne "Yi miao zhong (One Second)" von Zhang Yimou leider nicht wie vorgesehen am Freitag präsentiert werden, teilten die 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin mit.
  • Um die Preise, die am Samstag verliehen werden, konkurrieren damit noch 16 Filme.
  • Das Festival will am Freitag einen anderen Film von Zhang Yimou im Berlinale-Palast zeigen.
17:01 Uhr

Ziemiak weist SPD-Konzept für Sozialstaatsreform zurück

Die CDU will die Sozialpläne der SPD im Koalitionsausschuss an diesem Mittwoch zur Sprache bringen. "Vor dem Verteilen kommt für uns das Verdienen und deshalb setzen wir auf wirtschaftliche Dynamik, auf Wettbewerbsfähigkeit und auf die Entstehung von Arbeitsplätzen", sagte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak in Berlin. Beim Koalitionsausschuss treffen sich die Spitzen von CDU, CSU und SPD.

  • "Das SPD-Konzept des "Bürgergeldes" setzt genau den gegenteiligen Anreiz, schon vom Begriff her", sagte Ziemiak. "Derjenige, der etwas leistet und einer Arbeit nachgeht, soll mehr haben, als der, der nicht arbeitet. Auch die Grundrente, so wie die SPD sie jetzt vertritt, entspricht dem Prinzip der Leistungsgerechtigkeit gerade nicht." Das Konzept sei nicht finanzierbar und entspreche nicht dem Koalitionsvertrag. Das werde am Mittwoch sicher besprochen werden.
  • Der SPD-Vorstand hatte am Sonntag ein neues Sozialstaatskonzept beschlossen. Es sieht mehr Qualifizierung für Arbeitslose, weniger Sanktionen und einen längeren Bezug des Arbeitslosengeldes statt Hartz IV für ältere Arbeitslose vor.
  • Parteichefin Andrea Nahles erklärte, sie sehe darin keine Gefahr für den Fortbestand der großen Koalition.
16:40 Uhr

Verdi will am Freitag Berliner Nahverkehr lahmlegen

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Mit einem Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) an diesem Freitag will die Gewerkschaft Verdi in der laufenden Tarifrunde den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Von Betriebsbeginn um 3.30 Uhr bis 12.00 Uhr sollen die Beschäftigten des Landesunternehmens die Arbeit niederlegen, wie ein Verdi-Sprecher der dpa sagte.

Betroffen sind die U-Bahn, die Straßenbahnen und die Stadtbusse in Berlin. Die Berliner S-Bahn fährt.

Für rund 14.000 Arbeitnehmer der BVG und ihrer Tochtergesellschaft Berlin Transport verlangt Verdi für alle eine 36,5-Stunden-Woche und Weihnachtsgeld, zudem Änderungen an der Entgelttabelle und eine Einmalzahlung von 500 Euro für Gewerkschaftsmitglieder. Die Verhandlungsführerin der Arbeitgeber, Claudia Pfeiffer, bezeichnete die Forderung als nicht umsetzbar.

16:08 Uhr

"König von Deutschland" ist wieder frei

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"Peter der Erste" kommt wieder auf freien Fuß.

(Foto: picture alliance / Hendrik Schmi)

Peter Fitzek ist ein Muster-"Reichsbürger": Vor ein paar Jahren hatte er auf einem ehemaligen Klinikgelände sein eigenes Königreich ausgerufen und sich selbst zum "König von Deutschland" erklärt. Sein "Königreich" hatte eine eigene Bank und mehrere Versicherungen. 2012 hatte Fitzek seinen Führerschein abgegeben, weil er als "Peter der Erste" keine Dokumente benötige.

Die deutschen Behörden waren von seiner Aktion allerdings nicht gerade begeistert: Im November war er zu zweieinhalb Jahren Haft wegen Fahrens ohne Führerschein verurteilt worden.  

Doch nun, bereits nach zweieinhalb Monaten, ist der "König" aus dem Gefängnis entlassen worden, berichtet der MDR. Ihm sei die Untersuchungshaft angerechnet worden; deshalb sei er jetzt schon wieder ein freier Mann, sagte der Dessauer Staatsanwalt Olaf Braun dem Sender.

15:31 Uhr

Polizei erschießt Hund bei Razzia im Rockermilieu

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(Foto: picture alliance/dpa)

Bei Ermittlungen wegen Waffenhandels im Rockermilieu haben Spezialeinsatzkräfte der Polizei mehrere Gebäude in Sachsen-Anhalt durchsucht. Ziel waren vier Objekte in Magdeburg und Schönebeck, wie die ermittlungsführende Staatsanwaltschaft im niedersächsischen Braunschweig erklärte. In den Gebäuden wurden scharfe Schusswaffen vermutet, aber keine gefunden. Auch Festnahmen gab es nicht.

Beim Betreten eines Hofs in Schönebeck bei Magdeburg erschossen die Elitepolizisten "zur Eigensicherung" einen Hund, der sie angriff.

15:04 Uhr

Schulbus kippt wegen Windböe um

In Schleswig-Holstein ist ein Schulbus bei starkem Wind von einer Landstraße abgekommen und umgekippt.

  • Offenbar sei das Fahrzeug bei Oldenborstel von einer Böe erfasst worden und deshalb drei Meter die  Böschung hinabgerutscht, teilte die Polizei mit.
  • Alle Insassen befreiten sich über die Dachluke. Sechs Kinder wurden leicht verletzt. Behandlung im Krankenhaus war bei keinem von ihnen erforderlich.
  • In dem Bus befanden sich demnach 16 Kinder, der Fahrer sowie eine weitere erwachsene Begleitperson.
14:44 Uhr

Steinmeier ist jetzt auch auf Instagram

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat jetzt ein Profil auf Instagram. Unter @bundespraesident.steinmeier wolle er Einblicke nicht nur in seine Arbeit im Schloss Bellevue geben, wenn Staatsgäste dabei seien, sondern vor allem die Begegnungen mit "den vielen unterschiedlichen Menschen in den Städten, in den ländlichen Regionen" mit seinen Followern teilen, sagte er in einer Videobotschaft.

Neben Instagram hat Steinmeier ein Profil auf Facebook und eine offizielle Homepage. Im Gegensatz zu vielen anderen Politikern ist er aber nicht auf Twitter aktiv.

*Datenschutz

 

14:21 Uhr

Zahl der Missbrauchsopfer von Lügde steigt weiter

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Der Tatort auf dem Campingplatz in Lügde

(Foto: dpa)

Die Zahl der bislang bekannten Opfer schweren sexuellen Missbrauchs auf einem Campingplatz in Lügde in Nordrhein-Westfalen ist auf 31 gestiegen. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei gemeinsam in Bielefeld mit. Unter den Opfern seien 27 Mädchen und 4 Jungen im Alter zwischen 4 und 13 Jahren. Bei einer ersten Pressekonferenz Ende Januar waren die Ermittler von 23 Opfern aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen ausgegangen, hatten aber auf eine vermutlich hohe Dunkelziffer verwiesen.

Wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern und der Verbreitung von Kinderpornografie sitzen ein 56-Jähriger aus Lügde, ein 33-Jähriger aus Steinheim (ebenfalls Nordrhein-Westfalen) und ein 48-Jähriger aus Stade (Niedersachsen) in Untersuchungshaft.

13:49 Uhr

Paar bei Sex in fremdem Auto eingesperrt

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Die Tür musste gewaltsam geöffnet werden.

(Foto: imago/AFLO)

Bei einem Schäferstündchen in einem fremden, parkenden Auto ist ein junges Paar in München in dem Wagen eingesperrt worden. Die beiden hätten sich kurz zuvor in einer Diskothek kennengelernt, teilte die Polizei mit. Auf der Suche nach einem lauschigen Plätzchen am Sonntagabend in der Münchner Innenstadt hätten sie den Wagen entdeckt, der unverschlossen am Straßenrand stand. "Sie wollten einfach nur Spaß haben", meinte die Polizei. 

Das Vergnügen fand ein jähes Ende, als die Liebenden feststellten, dass sich die Autotüren von innen nicht mehr öffnen ließen. In ihrer Not alarmierten sie die Polizei, die sie mithilfe der Feuerwehr befreite. Unklar war auch, was der Besitzer des Autos zu dem Vorfall sagt. Sein Wagen musste nämlich abgeschleppt werden, weil sich die Türen nach der Befreiungsaktion nicht mehr schließen ließen.

13:29 Uhr

Gerhard Schröders Halbbruder Lothar Vosseler ist tot

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Vosseler und Schröder im Jahr 2000

(Foto: picture-alliance / dpa)

Der Halbbruder von Altbundeskanzler Gerhard Schröder, Lothar Vosseler, ist tot. Der Rentner aus Detmold starb Ende Januar im Alter von 71 Jahren, wie die "Lippische Landes-Zeitung" berichtet. Der Autor und Kolumnist hatte immer wieder kritisch über seinen berühmten Halbbruder geschrieben.

Vosseler stammt aus der zweiten Ehe von Mutter Erika mit Paul Vosseler. Aus erster Ehe mit dem Hilfsarbeiter Fritz Schröder gingen Gerhard und Gunhild Schröder hervor. Vosseler schrieb in den Jahren 1999 und 2000 eine wöchentliche Kolumne für den Kölner "Express", in der er sich kritisch über die Politik Gerhard Schröders äußerte. Vosseler war verheiratet und hinterlässt einen Sohn.

13:01 Uhr

Hund spielt mit Feuerzeug und setzt Haus in Brand

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Israelische Feuerwehrleute bei der Arbeit

(Foto: picture alliance / Abir Sultan/E)

Ein Hund hat nach Darstellung der Polizei ein Feuer in einem Wohnhaus im Süden Israels ausgelöst. Der Brand habe einen großen Schaden am Gebäude in Kirjat Gat verursacht, teilte die Polizei mit. Auf dem Video einer Überwachungskamera ist der Hund zu sehen, wie er auf der Veranda auf seinen Kissen liegt und mit einem Gegenstand spielt. Nach Angaben der Polizei handelte es sich um ein Feuerzeug.

Plötzlich leuchten Flammen auf. Der Hund starrt auf die Flammen und fängt an zu bellen. Das Feuer habe sich schnell auf den Rest des Hauses ausgebreitet, teilte die Polizei mit. Bei dem Brand wurden zwei Menschen leicht verletzt. Auf die Frage, was aus dem Hund wurde, äußerte sich die Polizei zunächst nicht.

12:45 Uhr

Schweiz und Großbritannien regeln Handel nach Brexit

Großbritannien und die Schweiz rüsten sich mit einem Handelsabkommen für die Zeit nach dem Brexit. Beide Seiten unterzeichneten eine bilaterale Vereinbarung, die unter anderem den Freihandel und das gemeinsame Vorgehen bei Betrugsbekämpfung regelt, wie die Schweizer Regierung mitteilte. Bislang sind die Beziehungen zwischen den beiden Staaten über die Abkommen der Schweiz mit der EU geregelt.

Mit der Übereinkunft rüsten sich die Schweiz und Großbritannien auch für einen sogenannten "harten Brexit": Sollten die Briten Ende März ungeregelt aus der EU ausscheiden, trete das Abkommen ab 30. März bereits vorläufig in Kraft. Andernfalls gilt es als Grundlage für die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und Großbritannien nach Ablauf einer Brexit-Übergangsphase. Beide Länder sind füreinander wichtige Handelspartner.

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12:13 Uhr

Mehr als Hundert Inder durch Fusel vergiftet

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Indisches Alkoholgeschäft

(Foto: REUTERS)

Nach dem Tod von mehr als Hundert Menschen im Norden Indiens durch gepanschten Alkohol hat die Polizei zahlreiche Verdächtige festgenommen. Allein in einem Bezirk des Bundesstaates Uttar Pradesh wurden 66 mutmaßliche Händler von illegal hergestelltem Alkohol gefasst, wie ein hochrangiger Polizeivertreter mitteilte.

In indischen Zeitungsberichten war unter Berufung auf die Behörden von Uttar Pradesh gar von rund 3000 Festnahmen im Zusammenhang mit den tragischen Todesfällen die Rede. Die Ermittler vermuten, dass dem gepanschten Fusel hochgiftiges Methanol beigemischt wurde.

Indischen Medien zufolge starben seit Freitag 116 Menschen nach dem Genuss des gepanschten Fusels. Die Opferzahl könnte demnach weiter steigen, da zahlreiche Menschen wegen Vergiftungserscheinungen noch im Krankenhaus behandelt würden.

11:32 Uhr

Junge ersticht in Weißrussland Lehrerin und Schüler

Ein Gymnasiast hat an einer Schule in Weißrussland eine Lehrerin und einen Schüler erstochen, zwei weitere Minderjährige wurden verletzt. Das teilte das Innenministerium in der Hauptstadt Minsk mit. Der Jugendliche floh zunächst, wenig später hätten Polizisten ihn festgenommen. Der mutmaßliche Täter sei 2003 geboren worden und gehe in die zehnte Klasse, hieß es.

Örtliche Medien berichteten unter Berufung auf Augenzeugen, dass der Jugendliche am Montag in das Klassenzimmer gestürmt sei und zugestochen habe. Dann sei er aus dem Fenster gesprungen. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Die Tat geschah in der Stadt Stolbtsi südwestlich von Minsk.

11:15 Uhr

Jeder dritte Deutsche sucht online nach Liebe

Jeder dritte Deutsche sucht online nach der Liebe. In einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom gaben 30 Prozent an, schon einmal einen Datingdienst im Internet genutzt zu haben. Bei den 16- bis 29-Jährigen sind sogar vier von zehn Befragten auf Datingportalen aktiv. Bei den 30- bis 64-Jährigen ist es rund jeder Dritte. In der Generation 65 plus suchte mehr als jeder Zehnte schon einmal im Internet nach der Liebe.

Jeder Zweite ist der Umfrage zufolge bei der Onlinepartnersuche erfolgreich. 52 Prozent lernten über solche Datingdienste schon einmal einen festen Partner kennen. Jeder Vierte davon ist mit dem Partner derzeit noch zusammen. Befragt wurden 1007 Bundesbürger ab 16 Jahren.

10:51 Uhr

Australiens berüchtigster Drogenboss niedergestochen

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Mokbel bei seiner Festnahme in Griechenland

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Der berüchtigte australische Drogenbaron Tony Mokbel, einst der meistgesuchte Mann des Landes, ist Medienberichten zufolge im Gefängnis niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Mokbel war früher Kopf eines Drogenimperiums und spielte eine zentrale Rolle in einem Bandenkrieg in Melbourne, der Ende der 90er Jahre begann und in der beliebten australischen Fernsehserie "Underbelly" thematisiert wird. Anfang 2006 floh er kurz vor seiner Verurteilung wegen Drogenhandels ins Ausland. Mokbel wurde schließlich in Griechenland gefasst.

Vor wenigen Monaten wurde nach der Veröffentlichung von bis dahin gesperrten Gerichtsdokumenten öffentlich, dass ein renommierter Anwalt, der Mokbel und sechs seiner Gang-Kollegen vertrat, jahrelang Informant der Polizei war. Australischen Medien zufolge könnte dies die Einstellung von Verfahren zu mehr als 600 Fällen zur Folge haben oder den Beschuldigten eine Grundlage für die Anfechtung ihrer Verurteilung geben.

10:41 Uhr

Mann stirbt bei Überfall auf US-Familie in Landstuhl

Das Haus einer US-amerikanischen Familie im rheinland-pfälzischen Landstuhl wird überfallen, wenig später liegt ein Toter auf einer Straße. Ob der Tote einer der Täter ist, werde ermittelt, sagte ein Sprecher der Polizei in Kaiserslautern. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten vier Einbrecher am Sonntagabend versucht, in das Haus der Familie einzudringen. Der Wohnungsinhaber habe sich gewehrt und einen der Täter mit einem Messer verletzt.

Der Verletzte konnte laut Polizei mit den Mittätern flüchten. Wenig später habe eine Zeugin gemeldet, dass ein verletzter Mensch auf der Straße liege. Die Rettungskräfte versorgten den 43-Jährigen vor Ort, konnten sein Leben aber nicht mehr retten. Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken und die Kriminalpolizei Kaiserslautern ermittelten. Eine Sonderkommission wurde eingerichtet, um die beiden Vorfälle zu untersuchen.

10:13 Uhr

De Maizière rügt zu emotionale Flüchtlingspolitik

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De Maizière arbeitet weiter als Bundestagsabgeordneter.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die frühere Bundesregierung hat sich nach Überzeugung des ehemaligen Innenministers Thomas de Maizière im Jahr 2015 nicht gut genug auf die große Anzahl von Flüchtlingen eingestellt. "Im Nachhinein wird man sagen, die Vorbereitung war insgesamt nicht gut genug", sagte der CDU-Politiker der "Bild"-Zeitung.

"Wir haben uns alle - auch die Medien, die Politik - von Stimmungen leiten lassen", fügte de Maizière hinzu. Im September 2015, "als die Menschen an den Bahnhöfen gestanden und geklatscht haben, da waren alle Flüchtlinge Heilige". Nach der Silvesternacht mit den Übergriffen in Köln "waren alle Flüchtlinge Vergewaltiger". Insgesamt hätten sich "alle zu sehr mitreißen lassen".

09:51 Uhr

"Superreiche" sollen SPD-Reformen finanzieren

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SPD-Chefin Nahles und Klingbeil

(Foto: imago/Emmanuele Contini)

Die SPD erwägt nach Angaben von Generalsekretär Lars Klingbeil, ihre Sozialreformpläne mit einer Erhöhung des Spitzensteuersatzes und einer Vermögensteuer zu finanzieren. Für den Erhalt des Sozialstaates müsse man "auch Superreiche zur Verantwortung ziehen", sagte Klingbeil im ZDF-"Morgenmagazin". Und: "Die Vermögensteuer ist ein Punkt, über den wir als SPD nachdenken."

Er beobachte, dass "die Kluft in diesem Land zwischen Arm und Reich" auseinandergehe. Gegen den Verdacht, die SPD wolle mit ihrem sozialpolitischen Vorstoß einen Bruch der Großen Koalition provozieren, wehrte sich Klingbeil. "Wir wollen regieren. Aber wir wollen mit Ideen auch regieren, die auf der Höhe der Zeit sind." Der SPD-Vorstand hatte ein Paket für eine Reform des Arbeitsmarktes, eine Lockerung von Hartz IV und bessere finanzielle Leistungen für Kinder beschlossen.

 

Mehr zu den SPD-Vorschlägen lesen Sie hier.

09:27 Uhr

AfD-Mitglieder bei Berlinale-Besuch attackiert

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Die Angegriffenen schildern der Polizei das Tatgeschehen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Vier AfD-Mitglieder sind nach Angaben der Polizei in Berlin von einer Gruppe angegriffen, geschlagen und zum Teil verletzt worden. Die fünf bis sieben Angreifer hätten am späten Sonntagabend die AfD-Politiker nach deren Aussagen in der Nähe des Berlinale-Kinos "International" attackiert, teilte eine Polizeisprecherin mit. Zwei der vier Opfer seien durch Schläge mit der Faust oder einem in einem Stoffbeutel versteckten Gegenstand leicht verletzt worden. Die beiden 27 und 31 Jahre alten Geschlagenen hätten eine Behandlung im Krankenhaus abgelehnt.

Berlinale-Direktor Dieter Kosslick hatte Anhänger der rechtspopulistischen Partei zum kostenlosen Besuch des Dokumentarfilms "Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto" eingeladen. Der 27-Jährige hat nach Angaben der Polizei vor Ort einen Kopfverband erhalten. Mit diesem zeigte er sich später vor dem Kino, wie Zeugen berichteten. Dabei beschuldigte er Antifa-Mitglieder, verantwortlich für den Überfall zu sein.

08:49 Uhr

200 Hinweise, aber keine heiße Spur im Fall Magnitz

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Vier Tage nach dem Angriff zeigte Magnitz' Gesicht noch deutlich sichtbare Spuren der Gewalt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Rund einen Monat nach dem Angriff auf Bremens AfD-Chef Frank Magnitz haben sich mehr als 200 Menschen bei den Ermittlern gemeldet. Eine heiße Spur gibt es allerdings nicht, wie der Sprecher der Bremer Staatsanwaltschaft, Frank Passade, sagte. "Bisher haben die Hinweise nicht zur Identifizierung der Tatverdächtigen geführt."

Für Hinweise, die zur Ergreifung und rechtskräftigen Verurteilung der Täter führen, hat die Staatsanwaltschaft, die wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, eine Belohnung von 3000 Euro ausgelobt. Der Politiker, der für die AfD im Bundestag sitzt, war am 7. Januar von Unbekannten angegriffen und schwer verletzt worden. Auf Videoaufnahmen der Tat, die Polizei und Staatsanwaltschaft ins Internet stellten, sind drei junge Männer zu sehen.

08:31 Uhr

Indonesische Polizei bedroht Dieb mit Schlange

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Screenshot von dem auf Twitter verbreiteten Video

Mit einer brutalen Verhörmethode hat sich die indonesische Polizei jede Menge Kritik eingehandelt. Auf der Insel Neuguinea ließen Beamte in einer Zelle eine mindestens zwei Meter lange Schlange auf einen mutmaßlichen Dieb los, den sie zuvor in Handschellen gelegt hatten. Auf einem Video ist zu sehen, wie der Mann in Panik gerät und schreit. Dabei hält einer der Polizisten dem Verdächtigen, der auf dem Boden sitzt, die Schlange direkt ins Gesicht. Aus dem Hintergrund ist die Frage zu hören: "Wie oft hast Du schon Handys gestohlen?"

Bei der Schlange handelt es sich der Polizei zufolge um ein ungefährliches Tier, das auf dem Revier als eine Art Haustier gehalten werde. In der Vergangenheit sei sie schon mehrfach eingesetzt worden, um betrunkene Randalierer wieder zur Vernunft zu bringen. Nach Foltervorwürfen von Menschenrechtlern entschuldigte sich die Polizei inzwischen.

08:14 Uhr

40. Geburtstag ohne Alkohol: Iran feiert Revolution

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Präsident Hassan Ruhani

(Foto: dpa)

Mit Großkundgebungen im ganzen Land haben im Iran die Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der islamischen Revolution begonnen. Zu den staatlich koordinierten Kundgebungen in Teheran und anderen Städten werden laut staatlichen Medien Millionen Menschen erwartet. Am Ende der Veranstaltungen wird sich Präsident Hassan Ruhani in einer Rede am Asadi-Platz (Freiheitsplatz) in Teheran an das Volk wenden.

Am 11. Februar 1979 war im Iran das Ende der Monarchie verkündet worden. Einen Monat später wurde die Islamische Republik gegründet. Als Gründer des schiitischen Gottesstaates gilt deren erster oberster Führer, Ajatollah Ruhollah Chomeini, der von seinem französischen Exil aus den Sturz der Monarchie vorbereitet hatte. Aus Anlass der Feiern hat die Regierung Begnadigungen und Straferlässe für 50.000 Gefangene angekündigt.

07:54 Uhr

Australien kauft für 30 Milliarden Euro U-Boote

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Eine Grafik der Naval Group zeigt eines der geplanten U-Boote.

(Foto: picture alliance / dpa)

Nach langen Verhandlungen haben Australien und Frankreich den Vertrag für ein milliardenschweres U-Boot-Geschäft unterzeichnet. Die Bestellung der zwölf Boote mit einem Gesamtwert von umgerechnet mehr als 30 Milliarden Euro ist das größte Rüstungsgeschäft in der Geschichte Australiens.

Die Naval Group, die damals noch unter dem Namen DCNS firmierte, hatte den Zuschlag für den Bau der U-Boote 2016 erhalten und sich damit gegen den deutschen Konkurrenten ThyssenKrupp durchgesetzt. Das erste U-Boot soll Anfang der 2030er-Jahre ausgeliefert werden. Gebaut werden sollen die U-Boote in Australien.

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07:39 Uhr

Fahrt mit Navigationsgerät endet im Küstenkanal

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Bei Edewecht, westlich von Oldenburg, geschah der Unfall.

Ein niedersächsischer Autofahrer ist von seinem Navigationsgerät in den Küstenkanal, einer Wasserstraße zwischen Dörpen und Oldenburg,  gelotst worden. Der 69-Jährige konnte bei Dunkelheit und Regen aus dem Seitenfenster klettern, ehe sein Wagen komplett unterging, wie die Polizei mitteilte. Mit völlig durchnässter Kleidung lief er auf die Straße, wo ein Autofahrer anhielt und den Notruf wählte.

Wie sich herausstellte, hatte sich der 69-Jährige am Sonntagabend auf sein Navi verlassen. Das Gerät führte ihn erst auf das Gelände eines Torfwerks in Edewecht, dann über eine Hafenkante direkt in den Küstenkanal. Der unterkühlte Mann kam ins Krankenhaus. Sein Wagen wurde aus dem trüben Wasser geborgen.

07:05 Uhr

Mann hinter Bezos' Nackfoto-Skandal identifiziert

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Bezos machte Erpressungsversuche gegen ihn öffentlich.

(Foto: picture alliance / Michael Nelso)

Der Streit über intime Privatfotos von Amazon-Chef Jeff Bezos drehte sich bislang vor allem um Erpressungsvorwürfe und angebliche politisch motivierte Intrigen. Jetzt scheint sich die Schlacht der Anwälte auch noch zu einer Familienaffäre auszuwachsen. Denn die Nacktfotos und pikanten Textnachrichten des wohl reichsten Mannes der Welt soll ausgerechnet der Bruder von dessen Geliebter Lauren Sanchez an das Boulevardblatt "National Enquirer" durchgestochen haben. Das berichtete die US-Nachrichtenplattform "The Daily Beast".

Das Newsportal beruft sich auf mehrere Quellen innerhalb des "Enquirer"-Verlags American Media Inc (AMI). Eine weitere Quelle außerhalb des Verlags - aber mit direktem Kontakt zur AMI-Spitze - habe bestätigt, dass Michael Sanchez als Schuldiger ausgemacht worden sei. Er ist ein bekennender Unterstützer von Donald Trump und steht mehreren Personen aus dem Umfeld des US-Präsidenten nahe.

Bezos hatte Privatermittler beauftragt, um denjenigen ausfindig zu machen, der die Nacktfotos und Textnachrichten an den "National Enquirer" weitergegeben hat. Dem Klatschblatt und AMI-Chef David Pecker, einem langjährigen Vertrauten Trumps, warf der Multimilliardär Erpressung mit übelsten Methoden vor.

 

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06:45 Uhr

Grammy für besten Song geht erstmals an Rapper

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Glückliche Sieger: Childish Gambinos Songschreiber Ludwig Göransson nimmt den Preis entgegen.

(Foto: REUTERS)

Childish Gambino hat mit seinem Song "This Is America" den Preis für die beste Aufnahme des Jahres gewonnen. Der Musiker, sein Songschreiber Ludwig Göransson sowie ihre Produzenten und Toningenieure setzten sich am Sonntag bei der Gala in Los Angeles unter anderem gegen Brandi Carlile mit "The Joke" und Drake mit "God's Plan" durch. Es ist das erste Mal, dass der Hauptpreis der Verleihung an einen Rapper geht.

Nominiert waren außerdem Cardi B, Bad Bunny und J Balvin mit "I Like It", Lady Gaga und Bradley Cooper mit "Shallow", Kendrick Lamar und SZA mit "All The Stars", Post Malone und 21 Savage für "Rockstar" sowie Zedd, Maren Morris und Grey für "The Middle".

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06:37 Uhr

Was heute wichtig wird

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Parteichefin Nahles will die SPD wieder stärker links positionieren.

(Foto: imago/Emmanuele Contini)

Guten Morgen,

ich begrüße die Berliner und Brandenburger zurück im Arbeitsleben und wünsche den Menschen in Thüringen und Sachsen-Anhalt erholsame Winterferien. Wenn Sie heute Morgen nicht zu den Urlaubern gehören, habe ich eine gute Nachricht für Sie: Uns erwartet ein spannender Tag bei n-tv.de, die Nachrichtenlage ist vielversprechend.

Der Großen Koalition droht weiterer Streit, weil beide Parteien derzeit ihr Profil zu schärfen versuchen und sich voneinander fortbewegen.

  • Die SPD beendet heute ihre Klausurtagung. Die geplante Abschaffung von Hartz-IV sorgt für Zündstoff.
  • Die CDU befasst sich bei der Fortsetzung ihrer Werkstattgespräche weiter mit der Neuausrichtung ihrer Migrations- und Sicherheitspolitik.
  • Kanzlerin Merkel trifft in Berlin die Ministerpräsidenten der vom Kohleausstieg betroffenen Bundesländer.
  • Der Iran feiert den 40. Jahrestag der islamischen Revolution.
  • In Brüssel findet das Treffen der Euro-Finanzminister statt.

Und Jennifer Aniston wird heute 50 Jahre alt. Jetzt fühle ich mich auch alt und brauche dringend einen starken, aufmunternden Kaffee. Ihnen derweil einen guten Start in den Tag. Kritik und Anregungen schreiben Sie bitte an sebastian.huld@nama.de oder via Twitter.

06:16 Uhr

Im Süden fällt Schnee, im Norden lacht die Sonne

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Schnee oder Sonnenschein: Beides zusammen ist heute kaum zu finden in Deutschland.

(Foto: REUTERS)

Heute fällt im Süden und Osten Schneeregen oder Schnee. Vor allem in Richtung Alpen schneit es ergiebig mit entsprechender Glättegefahr. Im Norden und Westen ist es hingegen öfter trocken und die Sonne kommt immer besser ins Spiel.

Am schönsten ist es an der Küste. Hier können Sie sich heute nämlich bereits über 7 Sonnenstunden freuen. Im Westen werden es 2 bis 5 Stunden Sonnenschein. Vom Alpenrand bis rauf nach Vorpommern sieht es unterdessen ziemlich schattig aus bei 0 bis 2 sonnigen Betriebsstunden.

Der Nordwestwind weht noch kräftig, in Böen stark bis stürmisch und kann in den höheren Lagen zu Schneeverwehungen führen. Der Temperaturen erreichen im Bergland um 0, im Flachland 4 bis 8 Grad.

Die weiteren Aussichten: nach diesem abwechslungsreichen Wochenstart wird es zur Wochenmitte immer ruhiger und sonniger mit teils vorfrühlingshaften Temperaturen. Hier die Details. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander