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Amal Clooney soll es sich mit dem Modehaus Tom Ford verscherzt haben. Sie trug Richard Quinn statt Ford.
Amal Clooney soll es sich mit dem Modehaus Tom Ford verscherzt haben. Sie trug Richard Quinn statt Ford.(Foto: ESBP/STAR MAX/IPx)
Donnerstag, 17. Mai 2018

Doch 'ne Diva?: Amal Clooney verärgert Designer

Wer auf dem roten Teppich glänzen will, ist auf die Gunst namenhafter Designer angewiesen. Das weiß auch Amal Clooney. Auf ein Modehaus dürfte sie in Zukunft allerdings nicht mehr zählen dürfen. Es gab nämlich ordentlich Stunk.

Mit der Met Gala fand vor wenigen Tagen das Mode-Event des Jahres statt. Viele Promis glänzten auf dem roten Teppich in unglaublichen Roben zum Thema "Heavenly Bodies: Fashion and the Catholic Imagination", darunter auch George Clooneys Frau Amal. Die 40-Jährige trat sogar als Mit-Gastgeberin von "Vogue"-Chefin Anna Wintour auf.

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Jetzt wurde bekannt, dass die bekannte Menschenrechtsanwältin mit ihrem Auftritt hinter den Kulissen für Empörung gesorgt hat - beim Team von Star-Designer Tom Ford und bei einigen "Vogue"-Mitarbeitern. Das will die "New York Post" erfahren haben.

Clooney trug ein trägerloses Kleid mit silbernem Bustier und einer dunklen Hose von Richard Quinn. Das Highlight des Ensembles war eine mehr als einen Meter lange Schleppe im Metallic-Look mit Blumenmuster.

Das Problem: Sie sollte eigentlich ein komplett anderes Kleid tragen. Nur wenige Stunden vor dem Event habe Clooney sich dazu entschieden, eine Robe von Fords Team, an dem dieses über mehrere Wochen gearbeitet hatte, nicht zu präsentieren, hieß es.

Dann doch die Robe?

"Natürlich waren sie verärgert, aber sie waren großzügig und haben gesagt, dass es okay ist, wenn sie sich für einen anderen Designer entscheidet", erklärt ein Insider die Situation hinter den Kulissen. Fords Team wollte allerdings, dass Clooney das Kleid dann überhaupt nicht mehr trage und nicht etwa bei einem anderen Event in Szene setze. Seitens der "Vogue" soll man sich dafür eingesetzt haben, dass sich Clooney an den ursprünglichen Plan hält - vergebens.

Wirklich aufgebracht sei das Designerteam von Tom Ford dann gewesen, als Clooney nach ihrem Red-Carpet-Auftritt für den Rest des Abends, der weit weniger prestigeträchtig ist als das Schaulaufen auf dem roten Teppich, doch noch in das für sie angefertigte Kleid schlüpfte - eine purpurne Robe im Stil eines Kirchenfensters. Möglicherweise ist die ganze Geschichte aber gar nicht so heiß, wie sie gehandelt wird. Anna Wintour hatte in einem Fernsehinterview erklärt, es habe praktische Gründe für die Entscheidung Clooneys gegeben, in einem anderen Kleid auf dem roten Teppich zu erscheinen. Sie habe sich gesorgt, die fragile Robe von Tom Ford könne reißen.

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Quelle: n-tv.de