Unterhaltung

Kollaps nach der ShowDSDS-Kandidatin Richel zu Hause

07.03.2011, 10:37 Uhr

Der Zickenstreit bei DSDS eskaliert - mit Folgen: Kandidatin Nina Richel wird nach einem erneuten Zusammenbruch von ihren Eltern nach Hause gebracht. Zur Zeit ist unklar, ob sie wiederkommt.

Die achte Auflage von "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) hat es in sich. Nicht unbedingt auf Grund der gesanglichen Leistungen der Kandidaten, denn hervorstechende Talente wie zum Beispiel Mehrzad Marashi oder Menowin Fröhlich aus der vorangegangenen Staffel sind eher Mangelware. Nein, Grund ist vielmehr der Zickenkrieg zwischen den Kandidaten, der am Wochenende vollends eskalierte.

Im Zentrum des Streits stehen die Kandidatinnen Nina Richel und Anna-Carina Woitschack. Beide lieferten sich in der vergangenen Woche teils heftige Auseinandersetzungen, die in der RTL-Livesendung am Samstagabend natürlich auch thematisiert wurden. Die Folge: Die 17-jährige Richel und die ein Jahr ältere Woitschack mussten in der zweiten Mottoshow zum Thema "Aprés Ski Hits" bis zum Ende um ihr Weiterkommen bangen. Schließlich schied jedoch der 30-jährige Marvin Cybulski aus, der mit seiner Version von Klaus Lages "1001 Nacht" am wenigsten Zuschaueranrufe auf sich vereinigen konnte.

Quoten gewohnt gut

Die offenbar mit dem Druck nicht zurecht kommende Richel erlitt bereits während der Sendung zum wiederholten Mal einen Zusammenbruch. Das Zuschauervotum nahm sie auf einem Stuhl sitzend zur Kenntnis. Auch Woitschack war im Vorfeld der Live-Show schon einmal kollabiert.

Das Drama setzte sich fort, nachdem die Kameras aus waren. So brach Richel im Anschluss ein weiteres Mal zusammen und musste behandelt werden. Die Eltern der 17-Jährigen zogen die Konsequenz und holten ihre Tochter nach Hause. Ob und wann Richel zu der Show zurückkehren wird, ist derzeit noch unklar.

Von den Quoten her läuft die achte DSDS-Staffel für RTL wieder mal befriedigend. 6,92 Millionen Menschen schalteten am Samstagabend ein, der Marktanteil lag bei 21,8 Prozent. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen war sogar jeder dritte Fernsehzuschauer dabei (Marktanteil: 34,9 Prozent).

Quelle: vpr