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Absage von Solo-Konzerten Judith Holofernes hatte Hirnhautentzündung

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Judith Holofernes konnte nicht alle Konzerte ihrer "Ich bin das Chaos"-Tour geben.

Marco Sensche

Sie klagt schon länger über "Nackenschmerzen aus der Hölle". Nun macht Sängerin Holofernes bekannt, dass es sich dabei um ein Symptom einer Hirnhautentzündung handelt. Die Musikerin muss sich deshalb schonen und Konzerte absagen.

Zum Glück! Das Leiden ist vorbei. Dennoch muss sich Judith Holofernes, Ex-Sängerin der Band "Wir sind Helden", noch schonen, um vollständig zu genesen. Grund ist eine Hirnhautentzündung, die sich die Sängerin wahrscheinlich bereits im Sommer eingefangen hatte. Die "Nackenschmerzen aus der Hölle", unter denen sie litt, stellten sich erst jetzt nach einer Magnetresonanztherapie und einer Lumbalpunktion in einem Krankenhaus als Meningitis, also Hirnhautentzündung heraus, wie die Sängerin auf ihrer Facebook-Seite mitteilte. "Die Woche war, wie ihr euch denken könnt, sehr beängstigend und, äh, unerfreulich", schreibt Holofernes.

Zum Glück handelte es sich bei der Erkrankung der Sängerin um die milder verlaufende Form der Hirnhautentzündung, die durch Viren ausgelöst wird - und auch schon überstanden sein soll. "Aber es geht mir sehr viel besser und ich bin froh, endlich zu wissen, was in den letzten drei Monaten mit mir los war, und warum es so lange gedauert hat, wieder auf die Beine zu kommen", schreibt sie. Um ganz und gar zu gesunden, wurde Holofernes dennoch zu einer Pause und Ruhe verdonnert. Die Sängerin musste deshalb die geplanten Auftritte ihrer Solo-Tour absagen. Sie hoffe aber, im nächsten Jahr umso mehr spielen zu können.

Ihre Fans sprechen der Sängerin Mut zu, zeigen Verständnis und wünschen gute Besserung. "Kuriere Dich gut aus, das ist das Wichtigste!", schreibt ein Fan aus Hamburg. "Du musst unbedingt wieder ganz schnell fit werden", meint ein anderer.

Die Sängerin selbst beruhigt zudem alle, die mit ihr in den letzten Monaten zu tun hatten. Sie sollten sich keine Sorgen wegen einer Ansteckung machen.

Quelle: n-tv.de, jaz/spot

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