Keine Lust auf WiedervereinigungLed-Zeppelin-Sänger zieht vom Leder
Robert Plant findet klare Worte: Für den früheren Frontmann ist die Rockband Led Zeppelin Geschichte. Er sei nicht Teil einer Jukebox, sagt der 65-Jährige zu entsprechenden Mutmaßungen. Seine Ex-Kollegen sehen das wohl etwas anders.
Der frühere Frontmann von Led Zeppelin, Robert Plant, hat Mutmaßungen über eine Wiedervereinigung der legendären Rockband barsch zurückgewiesen. Eine neue Konzerttournee wäre wie ein "Zirkus mit allzu klaren Absichten" und allem, was Megakonzerte in Stadien an "Beschissenem" bereit hielten, sagte der 65-Jährige dem Magazin "Rolling Stone". "Ich bin nicht Teil einer Jukebox", fügte Plant hinzu. Dem Journalisten des Magazins warf der Musiker vor, "den selben alten Mist" über eine mögliche Wiedervereinigung der Band aufzuwärmen.
Kaum verhüllt teilte Plant auch gegen Altrocker wie die Rolling Stones aus, die auch im hohen Alter noch auf Tournee gehen. Er wünsche ihnen "viel Glück", frotzelte der Musiker, ohne Namen zu nennen.
Anders als Plant haben seine früheren Mitstreiter, der Gitarrist Jimmy Page und der Bassist John Paul Jones, immer wieder ihren Wunsch geäußert, in der alten Formation zusammenzukommen. Die Band hatte sich 1980 nach dem Tod des Schlagzeugers John Bonham getrennt und nur noch einmal 2007 für ein Konzert in London zusammen gespielt.
Vergangene Woche veröffentlichte Led Zeppelin, dessen berühmtestes Lied "Stairway to Heaven" ist, zwei bislang unbekannte Aufnahmen ihres Hits "Whole Lotta Love" und des Blues-Songs "Key to the Highway". Anfang Juni soll zudem eine Neuausgabe der ersten drei Alben der Band herauskommen, die Kultstatus haben.