Unterhaltung

"Irgendwie alles uncool"Lena: Gesamtschule war Rettung

08.09.2011, 13:43 Uhr

Lena ist sich sicher: Ihr Wechsel auf die Gesamtschule war ein Wendepunkt in ihrem Leben. Schließlich war dort alles irgendwie entspannt.

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Lena hatte offenbar Spaß in ihrer Gesamtschule. (Foto: dpa)

Sängerin Lena Meyer-Landrut sieht ihren Wechsel vom Gymnasium auf die Gesamtschule als einen Wendepunkt in ihrem Leben. "Der Wechsel hat meinen Charakter und meine Sozialkompetenz geprägt", sagte die Siegerin des Eurovision Song Contests 2010 der "Zeit".

Die heute 20-Jährige war vom Gemeinschaftsgefühl begeistert. "Es war familiär. Es war irgendwie alles uncool und deshalb entspannt", sagte sie. Auf dem Gymnasium dagegen sei es wichtig gewesen, Markenartikel zu tragen und sich zu schminken. Die Gesamtschule habe sie gerettet.

Weil Lena nach einer Krankheit die neunte Klasse nicht wiederholen wollte, ging sie in ihrer Heimatstadt Hannover vom Gymnasium an die IGS Roderbruch, eine integrierte Gesamtschule mit recht hohem Ausländeranteil. Künftig wird die 20-Jährige Sprachen und Kulturen Afrikas sowie Philosophie in Köln studieren

Quelle: dpa