Unterhaltung

Augen auf bei der BerufswahlRammstein-Sänger hasst Lärm

06.07.2012, 09:56 Uhr
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Till Lindemann ist eigentlich nicht gerade ein Mann der leisen Töne. (Foto: picture alliance / dpa)

Rammstein-Sänger Till Lindemann ist ein Landei. Er hat es sich irgendwo zwischen Schwerin und Wismar gemütlich eingerichtet, lebt dort zusammen mit Mutti, Tochter, Enkeln und Freunden. Wenn es der Tournee-Plan zulässt, schreibt er Kinderbücher. Und dann hat er noch ein überraschendes Bekenntnis in petto: Er kann Lärm nicht ertragen.

Der Sänger der Gruppe Rammstein, Till Lindemann, hasst Lärm. Das sagte er dem "Süddeutsche Zeitung Magazin". "Lärm macht irre. Man kommt darin um."

Er liebe das Landleben erklärt er. "Alles Gute in meinem Kopf entsteht auf dem Land." Lindemann lebt in einem Dorf zwischen Schwerin und Wismar gemeinsam mit seiner Mutter, Tochter, Enkeln und Freunden. Dort arbeitet er nebenbei an Lyrikbänden und Kinderbüchern.

Von Gitarrist Paul Landers erfuhr das SZ-Magazin, dass Wut treibende Kraft der Rockgruppe sei. "Ärger, Hass, das sind prima Motoren", sagte Landers. Seine Band sei seit bald zwanzig Jahren nicht vorstellbar ohne Wut. Mit ihrer DDR-Vergangenheit habe das wenig zu tun, so der Musiker weiter. "Wütend bist du, oder du bist es eben nicht."

Vorwürfe wegen angeblich faschistoider Ästhetik weist die Band zurück. Rammstein habe keine rechte, sondern eine linke Geschichte, sagte Gitarrist Richard Kruspe: "Wir haben uns von den Skinheads die Fresse polieren lassen."

Quelle: ntv.de, jog