Unterhaltung

Kein Protest der Kinder wegen Redford war eigentlich Vietnam-Kriegsgegner

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Robert Redford und seine Frau Sibylle Szaggars.

(Foto: picture alliance / dpa)

Aus "Rücksicht auf seine kleinen Kinder" hat US-Schauspieler Robert Redford in den sechziger Jahren nicht aktiv gegen den Vietnam-Krieg protestiert. "Ich war dieser Bewegung geistig und emotional tief verbunden", sagte der 76-Jährige der Zeitschrift "Freundin Donna". Als Familienvater habe er sich damals aber nicht in der Lage gefühlt, "ein Aktivist in ihren Reihen zu werden".

Redford war zu Beginn der US-Intervention in Vietnam 1965 in erster Ehe verheiratet und hatte eine fünfjährige Tochter und einen dreijährigen Sohn.

Gewalt als Mittel des Protestes habe er stets abgelehnt, sagte der Schauspieler dem Frauenmagazin. Als die Proteste gegen den Vietnam-Krieg eskalierten, habe er gespürt, dass die Leute damit ihrer Bewegung "den Garaus machen würden". Die Frage, ob "das Recht in Unrecht umschlug" sei dennoch schwer zu beantworten.

Redford ist demnächst in "The Company You Keep - Die Akte Grant" im Kino zu sehen. Der Thriller, bei dem der Schauspieler auch Regie führte, handelt von ehemaligen Mitgliedern einer linksextremen Terrorgruppe, die gegen den Vietnam-Krieg kämpfte.

Quelle: ntv.de, dpa

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